
Das steht in der Betriebsanleitung und wenn Du Sprit sparen willst, dann solltest Du immer 0.2 dazugeben.

Ja, nimm den vorgesehenen Luftdruck (auf Tabelle im Tankdeckel, am B-Holm, in der Betriebsanleitung) und pumpe die Reifen je 0,1 bis 0,2 bar mehr auf als dort angegeben. Dann reduziert sich zwar der Komfort (Abroll-Verhalten), aber das Fahrzeug braucht erheblich weniger (kaum Walk-Arbeit der Reifen), die Seitenführung wird besser und präziser und du hast bei Druckverlust mehr Luft-Reserve.

Bei den meisten Fahrzeugen gibt es eine Tabelle (meist auf der Innenseite der Tankklappe). Kommt auf die Reifen (Sommer, Winter, Ganzjahres) und die Zuladung an.
Das steht in deinen Serviceheft vom Auto, weil das von Auto zu Auto unterschiedlich ist.
Wolfgang Joost am 6. September 2007 12:33 Richtig.

Im Handschuhfach oder im Tankdeckel waren die Angaben bisher zu finden.
Ein Reifenmensch sagte mir mal, dass die Angaben dort immer Mindestangaben sind. Man sollte also ein wenig draufpacken.

Eine Faustregel gibt es nicht. Da jeder Reifen auf jedem Fahrzeug einen bestimmten optimalen Druck benötigt, steht der richtige Druck in der Betriebsanleitung.
Bei überwiegend Fahrten außerorts, sollte man bis zu 0,3 Atü mehr aufpumpen, als in der Betriebsanleitung steht. (Wenn es nicht schon drinsteht!)
Das spart dem Reifen Walkarbeit, Erwärmung, und dir etwas Kraftstoff.
Der Reifendruck muß allerdings bei kalten Reifen gemessen werden.
Der Reifen würde noch wesentlich höhere Drücke aushalten, (wie es einmal in einer TV-Sendung zum Spritsparen empfohlen wurde) aber dadurch würde er sich ungleichmäßig abnutzen, die Kontaktfläche wäre geringer und damit der Bremsweg länger. Außerdem möchte ich dann nicht auf Kopfsteinpflaster fahren müssen.
Erfahrungswert oder woher weißt Du das mit den 0,2 bar?
@UlfDunkel:
Einmal schlägt der ADAC das immer vor in Artikeln, die sich mit dem Thema "Treibstoff sparen" beschäftigen und ausserdem fahre ich seit vielen Jahren selbst immer mit 0.2 zusätzlich.