Letztes Wochenende bin ich in den Schwarzwald gefahren und habe großen Spaß gehabt mit erhöhter Geschwindigkeit durch die Kurven zu brettern.
Wie stark kann ich durch die Kurven fahren, ohne, dass ich im Graben lande? Kann man das irgendwie beschreiben? Ich möchte es nicht umbedingt testen...
Weiß nicht, ob es wichtig ist zu erwähnen, aber ich hatte einen Audi A3 Sportback mit 140 PS.
Die Kurven waren ziemlich intensiv, zum Teil, wie ein großer Kreisverkehr :-)

Wenn die Haftkraft der Reifen geringer ist als die Querbeschleunigung der Autos, fliegt das Auto aus der Kurve.
Drahreg am 29. Juli 2009 13:21 Endlich ne vernünftige Antwort mit korrekter physikalischer Erklärung.

Nein, das kann man nicht pauschal sagen. Sind zu viele Faktoren (Geschwindigkeit, Kurvenradius, Profilstärke, Reifen, usw....)
funkyzeit am 29. Juli 2009 13:14 Ich schätze mal die Geschwindigkeit will er wissen
Holzhamster am 29. Juli 2009 13:18 Soll er s doch selber rausfinden, ich schrotte doch nicht meine Karre für seine Antwort!
funkyzeit am 29. Juli 2009 13:19 Wie auch - du hast ja keinen Audi A3 Sportback mit 140 PS
hattemathe am 29. Juli 2009 15:27 Die Geschwindigkeit ist ja gerade von den anderen Faktoren abhängig. Lässt sich also überhaupt nicht beantworten, diese Frage.

Viele verwechseln die "normale" Straße mit einer Rennstrecke, dass es dabei riesige Unterschiede gibt ist nur wenigen klar....das sind dann meist die Leute die am Baum hängen bleiben...

ggg, sorry das kommt auf die Kurven an, Gewicht des Wagens, Sportfahrwerk?

Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Auf.....oder von der Straße.

Wenn Du frontal mit einem Entgegenkommenden zusammen stößt warst Du zu schnell.

Ist ja ganz toll! Was hälst Du denn davon mal ´nen Drift-Kurs auf geschlossenem Gelände zu belegen? Da lernst Du ganz schnell in Praxi die physikalischen Grenzen kennen, ohne andere Verkehrsteilnehmer potentiell zu gefährden. ;-)

wenn die haftreibkraft schwächer wird als die gefahrene geschwindigkeit dann fliegste raus ... bin gespannt wie oft die dich retten müssen bis du das lernst

Tu s doch selber rausfinden, ich schrotte doch nicht meine Karre für eine Antwort!

Früher konnte man das genau abschätzen, die Reifen fingen an zu pfeifen und das Fahrzeug fing an zu über- oder untersteuern, je nachdem ob Front- oder Heckantrieb. Heutzutage ist das schwieriger geworden. Die elektronischen Fahrhilfen geben einem ein Gefühl der Sicherheit, weil man lange nicht merkt, dass man sich im Grenzbereich bewegt. Und wenns dann soweit ist, hilft nix mehr. Dann fliegste raus und kannst nix mehr dagegen machen. Du solltest das Üben, wenns dir Spaß macht. Such dir ein geeignetes Gelände und schalte, wenn das bei deinem Car möglich ist, die elektronischen Fahrhilfen ab. Dann kannst du dich schön langsam an den Grenzbereich herantasten und spüren, wann er beginnt auszubrechen. Üben ist ganz WICHTIG! Viele Unfälle von Fahranfängern passieren, weil sie nicht merken, dass sie im Grenzbereich fahren und dann rausfliegen.

Das ist natürlich bei jedem Auto anders. Je höher der Schwerpunkt des Autos liegt, desto schneller fliegst du aus der Kurve. Ein Van wird da also weniger schnell durchbrettern können als ein kleiner Sportflitzer.
Ein A3 wird sich da sicherlich recht lange halten so vergleichsweise, ich würde es aber nicht übertreiben. Glaube kaum dass es da irgendeine Formel oder sowas gibt womit man ausrechnen kann wie schnell du in welche Kurve mit welchem Auto fahren kannst. Es spielen ja schließlich auch andere Faktoren mit rein wie Wetter, Straßenbelag, etc.
Du kannst höchstens mal beim ADAC anfragen, die bieten ja so Fahrsicherheitstrainings an. Vielleicht kannst du da das eigene Auto unter Expertenaufsicht ein bisschen in die Kurven schmeissen. Aber die werden sicher auch irgendwo die Grenzen setzen, sodass du nicht ganz knapp vorm rausfliegen bist...
Aber Drahreg kann ich an dieser Stelle nochmal mit zustimmen. Bei älteren Autos hat man das besser mitgekriegt, wann es grenzwertig geworden ist. Die modernen Autos funken beim Fahren so viel dazwischen, dass sich die Autos ohnehin schon viel länger in der Kurve halten als sie das ohne die elektronischen Helferlein tun würden. Und dadurch merkt man auch weniger gut, wenn es dann doch mal zu viel wird.