Ophelia am 23.08.2007 um 10:29 Uhr
so wie man sie schreibt, oder mit der Endung "ch" also "wenich" z.B.

Genau wie "König" (Kö-nich) oder "günstig" (gün-stich).
Aber: "Königin" (Kö-ni-gin), "günstige" (gün-sti-ge), "wenige" (we-ni-ge), "eklige" (ek-li-ge).
Natürlich so wie man sie schreibt. Viel schlimmer sind aber die Wörter mit ch, wie z.b. Schina oder Schemie - SCHRECKLICH!
Knowledge am 23. August 2007 10:33 Lach...die Bayern haben da einen Trick; die sagen dann einfach "K", also "Kina" oder "Kemie".
Solf am 23. August 2007 10:43 Die Schweizer ebenso...
ole, ole super Bayern! sind halt ein schlaues völkchen!
ich sprech sie immer mit -ch-. Mit -g- klingt das so überzogen.

Die Endung "-ig" wird laut Duden offiziell im Hochdeutschen als "-ich" ausgesprochen.
Die Wörter mit -ig am Ende spricht man wie -ich aus.
Dazu einen schlauen Artikel:
Der stimmlose palatale Frikativ ist in verschiedenen Sprachen lautlich und orthographisch wie folgt realisiert:
* Deutsch [ç]: Allophon von /x/: Jedes ch, das nicht auf einen hinteren Vokal (a, o, u) folgt,
sowie in der Verkleinerungssilbe „-chen“. In der deutschen Standardvarietät (siehe: Varietät) oft auch bei anlautendem ch sowie in der Endung -ig (wenn kein Vokal folgt).
o Beispiele:
ich [ˈɪç], möchte [ˈmœçtʰə], Mädchen [ˈmɛːtçən].
Das gruseligste Beispiel, wie man es nicht machen sollte, ist die neueste Werbung von Almighurt. Da sagt die Frauenstimme cremikk und ich kriegen nen Knoten ins Ohr. *brrrrrrr
So wie man sie schreibt. Mit ch am Ende habe ich sie auch bisher noch nicht gehört. Werde aber jetzt mal drauf achten.

UlfDunkel und Zustimmende haben recht: http://www.duden.de/downloads/produkte/dudenreihe/Dudenreihe.pdf

In der deutschen Standardaussprache ist festgelegt, dass die Endung -ig wie -ich ausgesprochen wird, z.B. Hon-ich oder Kön-ich. Ausnahme: Wenn es sich um ein Kompositum handelt und noch ein -ch- folgt, wird es -ig ausgesprochen, also Honigbrötchen oder Königreich. Auch die Aussprache des Ch- am Wortanfang ist festgelegt: Vor hellen Vokalen wird es Ch- gesprochen, also China oder Chemie, vor dunklen Vokalen wird es K- ausgesprochen, also Chor oder Charakter. Wie Sch- wird es nie ausgesprochen, nur bei Fremdwörtern wie Champagner.

Der Bayer spricht die Endung wie geschrieben - -ig -, alle anderen sprechen -ich. Und so ist es auch richtig.
Korrekt ist wie g am Ende ausgesprochen, aber das ch hat sich eingebürgert.
Genau so ist die Regel im Deutschen. Was Bayern oder Schweizer machen, ist Dialekt!
Für die einen ist's Dialekt,
Für die anderen die längste ... Halskrankheit der Welt.