Hallo zusammen!
Meine Tochter ist jetzt drei Wochen alt und ich mache mir Gedanken darüber, wie ich am Besten Geld für sie zur Seite legen kann. Es wird zwar echt nicht viel sein ( max.50 € im Monat ), aber ich will wenigstens etwas für sie sparen, auch wenn's nicht die Welt ist. Sie soll ein bisschen sorgenloser in's Leben starten können.
Ich kenne mich leider überhaupt nicht aus.
Kann mir jemand einen Rat geben?
Vielen Dank

50,-€ im Monat sind doch ganz schön viel für diesen Zweck! Ich würde nichts risikoorientiertes machen im Moment, eher einfach ein Sparbuch eröffnen. Es gibt auch Führerscheinsparen beim ADAC, ist auch eine tolle Idee.
Schön, dass Du für Deine Tochter schon jetzt damit beginnen möchtest!
Ich hab für meine Kinder eine Unfallversicherung die sich anspart bei der Geburt abgeschlossen. Jedes Monat 25 Euro, dann bekommen sie mit 18 Jahren mal 6500,-- Euro raus und sind auch gut versichert. dann hast du zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen.....
justii am 12. Juli 2009 21:52 Sogenante UPR sind der größte Betrug der Versicherungsgeschichte. Dabei wird eine in der Regel eine grottenschlechte Unfallversicherung mit einem noch viel schlechteren Sparvorgang in einer Versicherung kombiniert.
Rechnen wir's nach:
Du legst Geld für 18 Jahre fest an und verpflichtest Dich, 18 Jahre mtl. Beiträge in Höhe von 25.-Euro zu bezahlen. Dafür bekommst Du am Ende 6.500.-Euro ausbezahlt. Das entspricht einer Rendite von 1,99% Alles was darüber hinaus mit Deinen Beiträgen verdient wird, kassiert die Versicherung ein. Ein sagenhaft gutes Geschäft. Für die Versicherung!
Wie Du auf http://tinyurl.com/Ki-Unfall nachrechnen kannst, kostet eine gute Kinderunfallversicherung gerade mal 50.- oder 60.-Euro pro Jahr
Du zahlst satte 300.-Euro. Wenn Du die monatliche Differenz in Eigenregie auch nur einigermaßen rentabel über die 18 Jahre anlegst, bist Du schon 1.000.-Euro über der Auszahlung aus Deiner UPR. Ich würde sagen, man hat Dich über den Tisch gezogen. So sieht es übrigens auch die Stiftung Warentest und der Bund der Versicherten
Gruß justii
Ich habe das auch zur Geburt meiner Tochter gemacht! Im nächsten Jahr wird sie 18 und sie bekommt ein schönes Sümmchen von mir geschenkt! Ich bin mit einem Sparbuch angefangen (monatlich 20 DM)....irgendwann hat mir die Bank dann geraten, das Sparbuch zu splitten! (zwischenzeitlich 20 €uro im Monat)! Ich habe nie mehr genommen, damit gewähleistet ist, daß ich mir die 20 €uro auch immer "leisten" kann! Also ein Sparbuch bekommt sie zum 18. und das andere dann mit 21! Weil ich denke, mit 21 sieht man noch klarer, was man mit dem Geld anfangen kann! - Das nur als kleiner Tipp von mir!!

Hm, gute Frage. Ein Bausparvertrag lohnt sich z.zt. glaub ich nicht mehr so wirklich, mit Aktien ist das acuh immer so eine Sache. Aber ich z.B. habe zur Taufe meines Patenkindes ein Sparbuch angelegt, auf welches ich monatlich einen kleinen Betrag einzahle. Dieses Sparbuch bekommt er dann zu Konfirmation. Dann hat er schon mal 'ne ganze Menge angespartes Geld, welches er dann für den Führerschein oder eine Zimmereinrichtung oder oder oder nutzen kann. Die Zinsen sind zwar auch nicht sonderlich hoch, aber besser als gar nichts.

Wie wär's mit einem Sparvertrag, über den sie erst mit 18 Jahren verfügen kann. Dann hat sich ein ganz schönes Sümmchen zusammen gekleckert.......Deine Einstellung finde ich sehr gut!
In einen Fondssparplan einzahlen...Zwar etwas spekulativ, jedoch auf lange Zeit hin gesehen ist mit den höchsten Erträgen zu rechnen. Lass dich am besten von deiner Bank beraten. Auf ein Sparbuch würde ich nicht zurückgrefen, da dies wirklich überhaupt keine Zinsen bringt, dann eher Festgeld.
pfefferminzwind am 11. Juli 2009 14:22 Stimmt, auf lange Sicht sind die Fonds gut. Bei meinem Fonds, den mir meine Großeltern fürs Studium vor vielen vielen Jahren angelegt haben, sind leider durch die Finanzkrise innerhalb von einem Monat 1000,-€ flöten gegangen.
Nicht nur bei dir... ;-) Du hast doch dann hoffentlich nicht verkauft?! Viele Werte sind allgemein schon wieder deutlich gestiegen, und auf längere Sich gesehen bin ich absolut optimistisch...
PS: Der Vorteil beim regelmäßigen Einzahlen in einen Fonds ist, dass man von Kursschwankungen profitiert, und bei der langen Einzahldauer könnte sich das durchaus auszahlen...
würde ein ganz normales sparbuch machen. ist ne sichere sache, gibt aber nicht so wahnsinnig viel zinsen.

Die Klassische Variante ist sicher und einfach handhabbar. Sparbuch anlegen und bis zum 18 Geburtstag festschreiben.
Hohe Rendite, hohe Kapitalsicherheit und vor allem flexibles Ratensparen gibt es für Kleinanleger unter sparer-gilde.net Mit denen mal Kontakt aufnehmen und beraten lassen. Kostet nichts.
Ich habe zum Sparen einer Volksbank vertraut und DG-Anlagen gekauft. Das war die schlechteste Entscheidung meines Lebens. Nach nunmehr 16 Jahren haben die Volksbänker zusammen mit ihrer DZ-Bank meine Ersparnisse aufgebraucht und ich gucke in die Röhre. So soll es doch deinem Kind nicht ergehen. Daher nimm lieber ein Sparbuch bei einer Sparkasse, auch wenn es wenig Zinsen und Zinseszinsen bringt, aber dafür auch auf lange Sicht sicher ist, damit Deine Tochter mit 18 einen guten Start hat. Für meine drei Kinder hatte ich zudem eine recht kleine Ausbildungsversicherung bei der Zurich-Versicherung abgeschlossen (die auch im Falle meines Todes mit einer ordentlichen Versicherungssumme gezahlt hätte) und dies war im Nachhinein betrachtet auch eine gute Alternative.
Vertraue auf keinen Fall dem Rat einer Volksbank. Das habe ich gemacht - mit einem niederschmetternden Ergebnis:
Von der (damals so genannten) "sicheren, wertbeständigen Anlage" ist kein einziger Cent übrig geblieben - Totalverlust.
Bin deswegen heute im Rechtsstreit mit der Bank, aber die kann sich eben bessere Anwälte leisten. Die Argumentation lautet, ich als Anleger hätte wissen müssen, dass die anlage unsicher sei - auch wenn die Bank mir diese als "sicher" empfohlen hat.
Fazit: Wer der Volksbank vertraut, zieht die Arschkarte!
Infos zu diesem Thema auch unter www.vertrauensschaden-bank.de
Bild/er:
justii am 12. Juli 2009 21:59 Das sind nicht die letzten "Leichen", welche die Volks- und Raiffeisenbanken im Keller haben. Zum Beispiel wird früher oder später auch der Verkauf von Inhaberschuldverschreibungen als bombensichere Tagesgeldalternative auf den Tischen der Gerichte landen.
es gibt z.b. das extrakonto der diba, braucht keinen gehaltseingang und hat keine laufzeiten. zinsen sind im moment, wie überall nicht so dolle...

Wenn du rauchst, würde ich probieren damit aufzuhören, oder leg jeden tag 2 euro in eine kasse
da muss man ja die ganzen jahre im ADAC sein und ADAC bezahlen, tu das geld lieber für die tochter sparen.
Oh, tatsächlich? Schade, das wusste ich nicht.