gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

144 

Wie sollte man sich verhalten wenn ein Reh auf die Strasse springt?

gefragt von frederike73 am 26.09.2007 um 12:17 Uhr

Ich hatte neulich eine sehr gefährliche Situation im Auto, wo ein Reh auf die Strasse gesprungen ist und ich eine Vollbremsung hinlegen musste, damit ich es nicht treffe! Fast wäre hierbei das Auto hinter mir auf mich draufgefahren. Was sagt die Polizei, wie man sich in solchen Fällen korekt verhalten sollte?


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Gesundheit (59114)
Versicherung (5584)
Hund (4501)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


anonym
beantwortet von trimont am 26. September 2007 12:20
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Offiziell: abbremsen (keine Vollbremsung) abblenden und Lenkrad gerade halten. Wer für Tiere bremst lastet Schuld auf sich. So steht es in dem Regehandwerk von diesme Jahr (hab erst vor wenigen Wochen den Führerschein gemacht).

Kommentar von Simple_avatar5smallVollstrecker am 26. September 2007 12:24

Und so ist es auch Richtig! Denn durch eine Vollbremsung gefährdest du nicht nur das Tier sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. So sehr ich Tiere mag, aber ein totes Reh ist mir lieber als ein toter Mensch.

Kommentar von Drachentoeter am 8. Mai 2009 10:49

Eine Vollbremsung ist bei so eine großen Tier die besser Option.


anonym
beantwortet von Cosima am 26. September 2007 12:30
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Vorbildlich gemacht! Grundsätzlich:

Abblenden (falls Du dazu noch Zeit hast!) Bremsen. Schau, dass Du auf der Straße bleibst! Notfalls Reh überfahren.

Unfallstelle absichern 110 - bei Personenschäden 112 - anrufen Weisungen der Polizei / der Rettungsdienste beachten: Was ist passiert? Wer ist beteiligt? Wie viele Personen sind betroffen? Wo? Was ist außerdem zu beachten (z.B. auffahrender Tanklastzug, Ölverlust,...). Jagdpächter benachrichtigen lassen.

An Ort und Stelle warten (das dauert!) bis alles abgewickelt ist, sonst Fahrerflucht!


Mafdet
beantwortet von Mafdet am 26. September 2007 12:44
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Vorsichtig abbremsen und das Lenkrad gut festhalten. Und wenn möglich nicht nur abblenden, sondern das Licht aus machen und dann hupen, damit das Reh wegläuft.


randyandy01
beantwortet von randyandy01 am 26. September 2007 12:46
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Bei großwild ist das richtig kontroliert Vollbremsung ( ABS ) sei dank lenkrad gerade halten.. wo Schilder stehen wildwechsel schon mal vorher die Geschwindigkeit herabsetzen...abblenden ist auch klar...na ja und eigentlich ist es so gerade in so einer Konstellation wer auffährt hat schon Schuld, bei Groß oder Hochwild anders verhält sich das bei Niederwild wie kaninchen fuchs oder so weil die nur unten einschlagen am Fahrzeug.


anonym
beantwortet von Raeschner88 am 1. März 2009 18:14
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo...also ich hatte vorgestern den selben Fall.Ich fuhr mit ca 80km/h auf einer Landstraße bis plötzlich ein reh über die straße lief.Ich bremste stark (aber keine Vollbremsung),blendete ab und schaute mich nach weiteren Tieren um...bloß gut, denn es liefen im Anschluss nochmal 4 Rehe über die Straße...wär ich nach der bremsung einfach weitergefahren hätte ich jetz ein problem.LG


anonym
beantwortet von Drachentoeter am 8. Mai 2009 10:31
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Vollbremsung war absolut korrekt. Einen Ausweichversuch sollte man tunlichst unterlassen, weil man da ganz schnell im Gegenverkehr hängt oder von der Straße abkommt, auch ist nicht klar in welche Richtung das Wild flüchten wird. Der Vorschlag man möge nur leicht bremsen und das Tier wenn nötig überfahren kann nur von Leuten kommen die noch nicht gesehen haben welche schweren Schäden und Verletzungen so ein Tier bei eine Aufprall anrichtet kann. Das einzige Mittel dagegen ist eine möglichst starke Reduktion der Aufprallgeschwindigkeit und das bestes Mittel dies zu erreichen ist eine Vollbremsung.


anonym
beantwortet von fastlink am 11. September 2009 15:39
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Bei größeren Tieren (Reh, Schwein, Kuh, Pferd, etc.)umgehend eine Notbremsung einleiten, volle Kanne auf die Bremse drauf und draufbleiben. Dabei Lenkrad gerade halten, keinesfalls ausweichen.

Wer ausweicht und andere schädigt oder in den Wald fliegt ist daran selbst schuld, in Panik neigt man zu übermäßiger Ausweichbewegung, der Abflug ist damit nahezu sicher. Man gefährdet zudem andere und sich selbst.

Daher lediglich bremsen, lieber erwischt man das Tier als andere Menschen oder verendet selbst an einem Baum.

Bei kleineren Tieren (Fuchs, Hund, etc.) eine starke Bremsung einleiten, keine Notbremsung mehr, ebenfalls nicht ausweichen.

Hintergrund ist, das bei einer Notbremsung eventuell der nachfolgende draufrauscht. Bei großen Tieren besteht aufgrund des Zusammenstoßes für den Unfallbeteiligten selbst eine erhebliche Gefahr, wer beispielsweise einen Keiler erwischt, dessen Karre ist Schrott, wer eine Kuh erwischt, das ist ähnlich wie gegen eine Mauer zu fahren, daher sollte dieser Aufprall so gering als möglich ausfallen, daher volle Kanne in die Eisen. Bei kleineren Tieren besteht geringeres Risiko, es geht eigentlich nur noch um Blechschadensbegrenzung, dafür das Risiko einzugehen, dass der Hintermann einem draufrauscht und von der Straße kickt, ist unverhältnismäßig.

Bei kleinsten Tieren (Hasen, Katzen, etc.), so herzlos es klingt, nur noch eine Bremsung einleiten, wenn man sicher ist, dass der Hintermann einen nicht in die Botanik kickt, ansonsten gerade drüber.

Das hat auch schadensrechtlich Gründe, wer wegen einer Katze, einem Hasen oder einem Igel bremst und der Hintermann rauscht drauf, riskiert, auf seinem Schaden sitzen zu bleiben.


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.