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Wie sollte man reagieren, wenn man feststellt, daß Oma/Opa dem eigenen Kind zu viel Religion vermitteln

gefragt von opili am 23.06.2007 um 0:07 Uhr

besonders wenn man selber nicht religiös ist? Ein striktes NEIN täte sicherlich irgendwo weh, aber schadet es denn, wenn ohne Religion erzogen wird?


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marina09
beantwortet von marina09 am 23. Juni 2007 00:19
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Lassen sie doch ihr Kind entscheiden.Ich finde nicht das es schadet...im Kindergarten sowie in den Schulen wird auch über Religion gesprochen.Das Kind wird über kurz oder lang selbst entscheiden, ob es das alles gut findet oder nicht.


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 23. Juni 2007 00:19
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was schadet es denn, wenn dein Kind etwas über die Religion seiner Großeltern lernt?? Gerade wenn es dein Thema nicht ist, kann es doch nur bereichernd sein. Wir leben heute mit so vielen Kulturen zusammen, kann Wissen sicher nicht schaden. Lieben Gruß Lotusblume


anonym
beantwortet von ulrot am 23. Juni 2007 00:57
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Wie soll sich ein Kind später denn eine Meinung zu den verschiedenen Religionen, inklusive deren Auswüchsen (Extremisten) bilden, wenn es nichts darüber weiß! Ich halte auch nicht viel von diesem formellen Kram, der in den Kirchen getrieben wird, aber schau Dir doch einmal die Zehn Gebote an. Macht es vielleicht keinen Sinn, nach diesen Werten zu leben? Das was vielen Kindern heute fehlt ist eine gesunde Werte-Erziehung, ob nun christlich oder anderswie. Denk mal vor dem Hintergrund, was sich auf Schulhöfen und anderswo abspielt darüber nach.


Luise
beantwortet von Luise am 23. Juni 2007 00:30
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Kinder wissen ganz genau, wie sie verschiedene Menschen nehmen müssen. Sie wissen genau, was sie sich wo erlauben können, ob sie Süßigkeiten bekommen oder nicht. Sie unterscheiden ganz gut selber. Sicher nicht als Kleinkinder und bis zum Alter von ca. 10 Jahren, aber dann geht es ziemlich los und sie bilden sich selber ihre Meinung oder gehen an die Grenze. Nimm es nicht so ernst, nach der Erstkommunion (9 Jahre) wollte unser Sohn erst Pfarrer werden, das hat sich aber schnell gegeben und momentan ist er auf dem "ich glaube an gar nichts" Trip. Unsere Tochter war nach der Erstkommunion ein paar Jahre Ministantin, jetzt geht es ihr wie ihrem Bruder. Wir (mein Mann und ich) glauben zwar an Gott, gehen aber eigentlich nur zu Familien-Ereignissen (Hochzeit, Taufe, Beerdigung) in die Kirche. Ich wurde katholisch erzogen und finde es im nachhinein nicht schlecht, diese Kultur zu kennen.


Monikla
beantwortet von Monikla am 23. Juni 2007 00:38
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Zuerst einmal denke ich, dass die Eltern zu entscheiden haben, ob ein Kind religiös erzogen wird. Deshalb würde ich mit den Großeltern reden und ihnen das klarmachen.

Im übrigen denke ich nicht, dass ein Kind schon eine Entscheidung pro oder kontra Glauben treffen kann.

Ich sehe manchmal die Gefahr, dass Kids etwas einfach übergestülpt wird und sie mit Schuldgefühlen aufgrund eines Glaubens aufwachsen und dies mit ins Leben mitnehmen (müssen).

Auch ohne einen Glauben kann man ein Leben recht gut leben, manchmal vielleicht sogar besser.


anonym
beantwortet von Bruno am 23. Juni 2007 01:18
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Zulassen. Dem Kind frueher oder spaeter klar machen, dass es selbst entscheiden darf, welchen Glaubensweg es gehen mag, es aus den vielen Informationen sich eine eigene meinung bilden darf und soll.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 23. Juni 2007 07:06
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Laß das das Kind entscheiden. Ich kenne einige, die bei den Zeugen Jehovas hochreligiös erzogen wurden und sobald sie die Möglichkeit hatten da ausgetreten sind. Genauso kenne ich aber auch Leute, die ohne Religion groß wurden und sich später haben taufen lassen. Der Glaube hat nichts mit der Erziehung zu tun. Klar, erst mal übernehmen Kinder das, aber wenn sie alt genug sind, entscheiden sie auch selbst, ob das was für sie ist oder nicht. Aber was schadet ein Gebet oder das Wissen um eine Glaubensrichtung? Es wird das Kind nur offener und toleranter gegenüber andere machen. Und das ist gut.


barnabas
beantwortet von barnabas am 23. Juni 2007 09:14
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Zunächst wäre es gut, wenn Ihr Euch als Eltern darüber klar werdet, warum Euch die religiöse Prägung der Eltern / Schwiegereltern missfällt. Diese Frage schwingt ja in dem angesprochenen Problem mit. Ihr habt Euch scheinbar einen Status erarbeitet, dass Euch Eure Eltern mit der Religion nicht mehr auf den Wecker gehen. Aber jetzt ist das Kind da - und kann sich nicht gegen Oma / Opa "wehren". Ihr habt da einen klassischen Wertekonflikt, der sich leider nicht dadurch lösen lässt, dass Ihr einen Kompromiss herbeiführt, wie viel bzw. wie wenig Religion dem Kind zuzumuten ist. Das ist zunächst ein Konflikt zwischen Euch und den Eltern, der jetzt auf Euer Kind ausgedehnt wird. Ohne ehrliche Gespräche werdet Ihr wahrscheinlich nicht auskommen. Euer Kind wird eines Tages ohnehin alles innerlich infrage stellen, was Ihr (und die Großeltern) gesagt und getan haben. Spätestens in der Pubertät wird alles auf den großen inneren Prüfstand gestellt. Hab Vertrauen zu Eurem Kind. Es wird seinen Weg zu finden wissen. Gruß Barnabas


Maice
beantwortet von Maice am 23. Juni 2007 08:46
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Also ich würde opa und oma das klar machen das es DEIN Kind ist.

Ich bin auch nicht reigiös und kann gut leben


barnabas
beantwortet von barnabas am 23. Juni 2007 09:22
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Ihr habt da einen klassischen Wertekonflikt. Eure Eltern / Schwiegereltern sehen die Dinge anders als Ihr. Dieser Konflikt wird nun auf Euer Kind ausgedehnt. Zunächst müsst Ihr also die Frage beantworten, warum Euch die religiöse Prägung Eurer Eltern missfällt - oder zumindest was daran. Ein Machtgezerre (wem das Kind "gehört") wird Euch nicht helfen. Ich plädiere für ehrliche und offene Gespräche, wo Ihr einander Eure Vorbehalte und Gefühle vorlegt (soweit das möglich ist). Manche Großeltern sind ja leider manchmal schon in den "Altersstarrsinn" gefallen :-), sodass solche Gespräche nur noch sehr schwer möglich sind. Euer Kind wird ohnehin eines Tages alles (!) infrage stellen, was es von Euch und den Großeltern mitbekommen hat. In der Pubertät wird alles auf den großen inneren Prüfstand gestellt. Habt Vertrauen zu Eurem Kind. Es wird seinen Weg finden und die besten Dinge bewahren. Gruß Barnabas


anonym
beantwortet von enkel3 am 24. Juni 2007 19:03
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ich als oma sehe es auch als meine Aufgabe an meinem Enke (5Jahre) meinen Glauben nahe zu bringen. Er geht auch oft mit uns zur Kirche, seine Mutter seit der Scheidung leider gar nicht mehr. Aber ich zwinge ihn da auch zu nichts. Ich möchte auch nicht so wie meine Großeltern mit dem mächtigen Gott drohen der alles sieht und bestraft. Wenn so etwas von deinen Eltern kommt solltest du einschreiten. Ein Kind sollte nicht mit Angst vor Gott aufwachsen.


udine
beantwortet von udine am 18. Februar 2008 11:51
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Was soll daran schlimm sein??


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