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Wie sollte man Ledersitze im Auto nach der Reinigung pflegen?

gefragt von derAussendienst am 14.12.2007 um 17:15 Uhr

Nachdem ich nun meine Ledersitze im Auto gründlich gereinigt habe mit speziellen Reinigungsprodukten und auch feucht bin ich nicht sicher ob die Imprägnierung nun mit weg ist, auf der Packung steht zwar nichts davon, aber das Leder erscheint mir jetzt schon etwas matter. Sollte ich eine neue Imprägnierung darauf geben? Die ist nämlich nicht ganz billig.


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wj2000
beantwortet von wj2000 am 14. Dezember 2007 17:25
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Ich würde sagen ja.


Ledermax
beantwortet von Ledermax am 2. März 2008 00:53
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Hallo Zusammen,

Unterschiede in der Lederpflege

Dazu muss man zunächst wissen, welche Leder man pflegen möchte. Bei Autoledern zum Beispiel sind rückfettende Öle eher störend als nützlich. Autoleder sind zu 98 % stark pigmentiert und können daher diese Öle nicht aufnehmen. D.h. die Öle sitzen spätestens nach 1 Woche an der Windschutzscheibe, weil sie in den meisten Fällen nicht "fogging-echt" sind. Dieses "Ausnebeln" von Pflegeprodukten wird von sehr vielen Pflegemittelherstellern nicht berücksichtigt, obwohl es ein Sicherheitsrisiko darstellt, wenn die Windschutzscheiben permanent beschlagen. Man merkt das sehr schnell, wenn man die Scheibe reinigt und das Reinigungstuch aussieht, als würde man im Auto rauchen. Original Autoleder und auch andere Bauteile im Auto dürfen laut Norm nicht mehr als 3 mg ausfoggen. Besprüht man nun die Innenarmaturen 1x mit Cockpitspray betragen diese Werte bereits über 100 mg. Dasselbe würde auch passieren, wenn man ein Lederpflegeprodukt verwendet, das diverse Öle beinhaltet. Ich kann euch leider nicht die Unterschiede der einzelnen Lederpflegeprodukte nennen (da ich die Produkte nicht kenne, und schon gar nicht deren Inhaltsstoffe), aber ich kann euch sagen, welche Inhaltsstoffe ein gutes Lederpflegeprodukt unbedingt beinhalten sollte. Da diese Inhaltsstoffe relativ teuer sind, bin ich sicher, dass der Hersteller auf diese Substanzen in der Produktbeschreibung hinweist, sofern sie enthalten sind.

Ein gutes Lederpflegemittel (egal ob für Anilin-, Semianilin- oder stark pigmentierte Leder) sollte unbedingt folgende Substanzen beinhalten:

Antisoiling- und Antiknarrz-Produkte, Antioxidantien und UV-Filter. Optimal wäre es auch, wenn das Pflegeprodukt einen atmungsaktiven, oliophobierenden und hydrophobierenden Schutzfilm auf dem Leder hinterlassen würde.

Antisoiling verringert die Wiederanschmutzbarkeit. Antiknarrz verhindert unangenehme Geräusche (z.B.: quietschen, knarren) Antioxidantien vermindern die Radikalbildung im Leder. Der natürliche Alterungsprozess wird dadurch erheblich reduziert. UV-Filter schützen die Farbe ein wenig vor dem Ausbleichen, reduzieren aber erheblich die thermische Energie im Leder und daher auch die Radikalbildung. oliophobierend: öl- und fettabweisend hydrophobierend: wasserabweisend

Liebe Grüße euer Ledermax


icke666
beantwortet von icke666 am 21. Dezember 2007 02:17
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Normales Lederfett tut's auch! Sogar viel besser! Es pflegt(hält also geschmeidig)und imprägniert! Von Spray würde ich abraten da sich dieser durch den Sprühnebel überall(Scheiben,Lenkrad,Armaturen und Stoffe)verteilt,was nicht wirklich wünschenswert ist! Einfach mit 'nem Lappen oder 'nem Schwamm auftragen und gut is'!!!


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