Frage von brauchhilfe1990, 33

Wie sollte ich mich hier am Sinnvollsten im Beruf beim wechsel verhalten, bin total verunsichert?

Hallo zusammen,

ich habe ein sehr wichtiges Anliegen. Mein Chef und mein AG ( Öffentlicher Dienst ) möchten mich wegen schlechten Leistungen kündigen aber da man bei uns nicht gekündigt werden kann, kommt man quasi in einem Auffangbecken wo man sich um die Arbeitnehmer im Konzern kümmert aber man hier nur ca 83% von seinem normalen Lohn bekommt. Mir wurde vor gut 2 Monaten gesagt, dass ich mich drigens in meiner Arbeitszeit für eine neue Stelle kümmern solln, sonst würde ich ins Auffangbecken vermittelt werden ( Nachweise sind da ). Ich habe mich in der Zeit nur um Bewerbungsschreiben gekümmert und habe auch auf Empfehlung durch eine früher Kollegin eine neue Stelle gefunden in einen anderen Stadt, dass näher zu mir ist und das um ein paar Euros mehr vergütet wird. Ist eine Referenten stelle. Die Chefin hatte mich vor kurzem angerufen und durchgesagt, dass die Stelle durch ist und ich mich langsam darauf vorbereiten kann aber wegen dem Betriebrat erst nach 4 Wochen eine Zustimmung bekommen würden. Hatte vor 3 Wochen ein Gespräch mit meinen Chef und er meinte, wenn ich nicht schleudigst was findet, dass er mich auf die Nebenstraße schiebt und hatte Ihm erzählt, dass ich eine Stelle gefunden habe und das ich voraussichtlich dahin wechseln werde, er möchte jetzt zum nächsten Termin einen nachweis haben, die ich nicht vorlegen kann, weil die Stelle Intern ausgeschrieben wurde und ich erst nach ca 4 Wochen eine meldung bekommen würde. Ich hatte diese Woche Freitag bei der neuen Stelle angerufen und vom bauch herraus gesagt, dass ich erst in 2 Monaten kommen kann ( Mein Chef würde mich sofort gehen lassen ) ich hatte mir das so Vorgestellt, dass ich zum Gespräch mit einem Plan reingehen und dem Chef sagen würde : Ich habe eine Stelle gefunden leider kann ich Ihnen dazu keine Ausschreibung geben, da hier die Stelle intern ausgeschrieben wird und man mir das Mündlich zugesagt hat. ich möchte das Unternehmen nicht weiter finanziell belasten und möchte gerne für insgesamt 6 Wochen unbezahlten Urlaub nehmen ( Wollte schon immer einen mini Sabbatical machen und durch Indien und Co tiggen)

Was würdet ihr mir als Tipp geben ? Bin extrem nervös, dass man meinen Vorschlag ablehnen würde und mich direkt dann ins Auffangbecken schieben würde oder gar schlimmer, dass man die neue Stelle anrufen würde und sich erkundigen würde ob das stimmt.

Die zukünftige Stelle geht davon aus, dass ich nur wegen "Heimatnah" wechseln möchte und weiß nicht, dassich hier mit den Kollegen nicht zurecht komme.

Brauche bitte einen Vorschlag oder einen Plan wie ihr die ganze Sache planen würdet und habt ihr Ratschläge für mich ?

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Antwort
von SmartTim98, 21

Wegen schlechten Leistungen ist es praktisch leider nicht möglich, Menschen aus dem ÖD zugeordneten Betrieben zu entlassen. Was mich nur verwundert ist, dass die neue Stelle eine Referentenstelle ist (also im vergleichbaren hD ist). Dort wird immer die Personalakte angefordert. Bei einfachen mD-Stellen interessiert man sich nicht immer bedingungslos für die Vergangenheit, aber im hD ist es anders. 

Ob Sonderurlaub so kurzfristig ohne triftigen Grund bewilligt wird, wage ich zu bezweifeln. Wenn du dir sicher bist, die neue Stelle zu bekommen, kannst du doch auch einfach kündigen...dann kann die Stelle auch schnellstmöglich neu ausgeschrieben werden.

Kommentar von MisterDeutschl ,

dann verliere ich Betriebszugehörigleit

Kommentar von SmartTim98 ,

Und wo ergibt sich dadurch im Endeffekt ein Problem? Das Unternehmen wird doch sowieso verlassen, wenn ich das richtig verstanden habe, oder?

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