Wie sollte ich meine Gehaltvorstellung angeben?

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6 Antworten

Hallo datari,

ich nehme mal an, das wird laut Stellenausschreibung gewünscht? Sonst würdest Du Dir - und uns - die Frage ja wahrscheinlich nicht stellen, oder?

Es handelt sich hier um eine Frage, die auch Berufserfahrenen oft Kopfzerbrechen bereitet. Ich empfehle Dir, Deine Gehaltsvorstellungen (falls Du überhaupt welche hast) im Anschreiben gar nicht anzugeben (und auch nirgends sonst in der schriftlichen Bewerbung).

Dies ist ein Thema für das Vorstellungsgespräch. Und auch dort ist es als das zu behandeln, was es ist: ein taktisches Spiel. Grundsätzlich gilt, wer sich zuerst auf einen konkreten Wert festlegt, verliert.

Also: falls Du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, informiere Dich über branchenübliche Gehälter, lege Dich aber im Gespräch nach Möglichkeit nicht fest, sondern stelle Du die Frage nach dem Gehalt (gegen Ende des Gesprächs).

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Kommentar von datari
02.02.2016, 02:07

richtig, die Stellenanzeige stellt die Frage nach der Gehaltsvorstellung und dem möglichen Start-Datum.

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Vorher mal schauen was tariflich gezahlt wird in dem Beruf, und dann z.b.

-Meine Gehaltsvorstellung liegt bei x Euro brutto im Jahr.

-Meine Gehaltsvorstellung liegt bei einem Brutto-Jahresgehalt im Bereich von x Euro.

-Ein jährliches Gehalt von x Euro würde meinen Vorstellungen entsprechen.

-Meine Gehaltsvorstellung liegt zwischen x Euro und y Euro brutto im Jahr.

-Aufgrund meiner Fähigkeiten A und B, sowie meiner Qualifikation im Bereich C, lege ich der Tätigkeit eine Vergütung von x Euro zugrunde.

-Meinen Qualifikationen und Kenntnissen entsprechend empfinde ich ein Gehalt von x Euro für angemessen.

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im Anschreiben der Bewerbung..? 

Die Gehaltsvorstellung kommt zum Ende des Anschreibens, am besten vor einem Schlusssatz und der Grußformel. Formulierungsbeispiele hat dir labertasche01 schon gegeben.

Als Monats- oder Jahresgehalt? 

Du gibst das Brutto-Jahresgehalt an.

Die Forderung nach einer Gehaltsvorstellung halte ich allerdings immer für sehr fragwürdig, sofern es sich um standardisierte Jobs und nicht um hochbezahlte Managerposten handelt. Daher sollte ein Bewerber immer sehr achtsam sein, damit man nicht auf ein unseriöses Unternehmen hereinfällt.

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nach deiner gehaltsvorstellung wirst du gefragt. 

und zwar, wenn du beim vorstellungsgespräch in die engere auswahl gekommen bist.

in der schriftlichen bewerbung hat die nichts verloren - es sei denn, in der stellenausschreibung ist das konkret verlangt. dann käme die gehaltsvorstellung im anschluss an die auflistung deiner qualifikationen, deiner erfahrung in diesem bereich. du darfst NIE dem potentiellen arbeitgeber sagen, was du in der letzten firma verdient hast. das ist betriebsgeheimnis. manchmal wird gefragt - fangfrage zum "aussieben" der kandidaten.

in deutschland wird zwar in der regel das bruttogehalt genant. ich würde trotzdem das netto schreiben - und auch netto dazuschreiben. netto ist EXCLUSIVE eventueller zuschläge und spesen.

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Kommentar von datari
02.02.2016, 01:58

es sei denn, in der stellenausschreibung ist das konkret verlangt

jop, isso

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Es kommt darauf an. Wenn Du nach Deiner Gehaltsvorstellung in der Stelleanzeige gefragt wirst dann musst Du diese zwingend auch im Anschreiben angeben!

Steht in der Stellenausschreibung nichts dazu, dann lass sie weg.

Was das benennen Deiner Gehaltsvorstellung angeht, nenne einen festen Betrag und keine Betragsspanne von/bis da Du Dir 100% sicher sein kannst, dass sich Dein neuer Chef sicher nicht am Maximum orientieren wird.

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Wenn in der Stellenausschreibung darum gebeten wird dann schreib Deinen Gehaltswunsch mit rein. Immer als Jahresgehalt. Rechne auch Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, 13. Monatsgehalt etc. rein.

Mach Angaben von bis. ( Meine Gehaltsvorstellung ca. xxxx EUR - xxxx EUR im Jahr)

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Kommentar von Havenari
02.02.2016, 13:37

Eine Angabe von...bis ist unsinnig. Nachher sagt der potenzielle Arbeitgeber "tut uns leid, aber so wenig können wir nicht zahlen". Merke: man kann nie zuviel Gehalt bekommen.

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