Frage von thechamp54,

Wie sollte Europa die Flüchtlingsthematik in zukunft angehen?

Hey Leute, ich habe mal eine Frage zu der Frage die oben steht. Was sollte Europa unternehmen, sodass auch Flüchtlinge aus Algerien,Tunesien,marokko und co auch eine Zukunft haben?

Hilfreichste Antwort von SetzKuss,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die oberflächliche Frage macht mich schon traurig. Die vielen oberflächlichen und teilweise dummen Kurz-Antworten sind dann der erschreckende Gipfel. Ich könnte mir noch vorstellen, dass der Frager nachts um Eins sich tatsächlich gedanklich mit dem Problem beschäftigt hat und die Frage loswerden wollte. Aber mal Hand aufs Herz: Hast du wirklich erwartet, darauf eine einigermaßen zufriedenstellende Antwort zu bekommen? Die weltweite "Flüchtlingsproblematik" ist neben der "Wasserproblematik", der "Nahrungsbeschaffung", der "Arbeitsplatzbeschaffung" und der "Umweltproblematik" das wohl größte Problem der Erde. Darüber gibt es große Konferenzen, Doktorarbeiten, wissenschaftliche Ausarbeitungen, tausende Diskussionen, mehrere Beschlüsse von EU und UNO, mehr Regierungserklärungen wie es Regierungen gibt, sowie halbe, fruchtbare und unfruchtbare Maßnahmen, aber hier fallen dann als "Experten-Antworten" so dumme Sätze wie "Grenzen dicht". Da ist die Antwort von Powerbass noch am brauchbarsten, weil sie wenigstens das Problem ein bisschen "streift".

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Warum nennen sich hier eigentlich so viele "Experten", obwohl sie nicht die geringste Ahnung vom Zusammenhang der internationalen Politik, von Wirtschafts- und Sozialfragen haben? Wenn ihr schon mitreden wollt, dann beschäftigt euch ertstmal mit den Themen "Kapitalismus", "Welthandel", "Rohstoffmärkte", "Börse & Banken", "Waffengeschäfte", "Diktaturen", "Lohndumping", "Empfängnisverhütung und Kirche", "Weltgesundheitsproblematik", "Billiglohnländer", "Rassismus und Faschismus", "Ausbeutung von Rohstoffen und Arbeitskräften", "Aufbau regionaler Infrastrukturen", - und wenn ihr bei diesen Themen einigermaßen durchblickt, dann - aber nur dann, könnt ihr euch auch bei der Frage "Flüchtlingsströme" beteiligen. Aber dann werden hoffentlich andere Antworten herauskommen, als das was bisher hier geschrieben wurde. Daumen runter für fast alle Antworten.

Kommentar von DasNeutrum,

Endlich mal einer der sich die Mühe gemacht hat, mehr als nur zwei Sätze dazu zu schreiben!

Ich stimme mit Dir zu einem großen Teil überein, wenn ich auch eher der Meinung bin, daß die Lösung vieler Probleme eigentlich recht einfach wäre, wenn nicht ständig irgendwelche Egoismen da mit hineinspielen würden. Man will einfach nicht von 38% Rendite runter, und schon gar nicht auf Billigware verzichten, etc.

Ein bißchen "common sense", wie der Brite es nennen würde, könnte da schon reichen. Könnte, wenn man wollte...

Deshalb halt ich auch wenig von "tausend Doktorarbeiten" in Bezug auf diese Thema. Sie wären einfach gar nicht erst notwendig, bei so offenkundigen Mißständen. Meine Meinung halt... ;o)

Antwort von sclaw,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Waffendeals mit Radikalen unterlassen, dann gibt es auch weniger Flüchtlinge.

Antwort von HoniqMeLone,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du erwartes um 1:15 auf solche fragen, ernste antworten? :'D

Antwort von Powerbass,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Eine stabile Regierung in dem Land aufbauen,Arbeitsplätze schaffen,freie Wahlen und und und , dann kommen auch keine Flüchtlinge.

Kommentar von SetzKuss,

Sclaw und Powerbass: die einzigen einigermaßen brauchbaren Antworten, weil sie wenigstens ansatzweise die Problematik und die Lösungsmöglichkeiten streifen. DH.

Antwort von RickyEU,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Grenze zu...dann wissen die auch was es in Zukunft nicht mehr gibt...

Kommentar von Typin3d,

Dito!

Kommentar von SetzKuss,

Witzbold! Diese realitätsferne Antwort ist an Vereinfachung nicht zu toppen!

Antwort von DasNeutrum,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Der Flüchtlingsstrom ist ja nicht die Ursache des Problems sondern nur ein Symptom. Die Grenzschutzzäune packen das Übel nicht an seiner Wurzel, sondern betreiben reine Kosmetik.

Ein erster Schritt wäre den ganzen Raubfischern auf den sieben Weltmeeren das "Handwerk" zu legen. Und - so unangenehm das klingt - dazu zählen auch Länder aus der EU, wie z.B. Spanien. Wer die westafrikanischen Küstengewässer leer fischt, darf sich nicht darüber wundern, wenn die Leute vor Ort sich eine andere Lebensperspektive suchen. Das kann die Flucht nach Europa sein, oder aber auch das Geschäft mit den Flüchtlingen.

Dies ist eins von vielen Beispielen, wie man zur Lösung der ganzen Geschichte ansetzen könnte: Gebe den Menschen in ihrer Heimat eine vernünftige Perspektive und der Flüchtlingsstrom versiegt ganz von selbst.

Das heißt natürlich auch, daß man mal ein bißchen Geld in die Hand nehmen muß, um die ein oder andere Investition zu tätigen. Zum anderen heißt das aber auch, das man auf manche Luxusvorzüge (Nahrungsmittel zu Dumpingpreisen, unser täglich Tropenfisch,...) verzichten müßte. Und wer will das schon?

Wichtig ist die Erkenntnis: in einem überfüllten Europa in der sich die Menschen gegenseitig nur noch Lebenskonkurrenten sind, gibt es für NIEMANDEN eine erträgliche Zukunft. Das beste Beispiel dafür wie solche Massenwanderungen zu sozialen Schieflagen führen, dürfte die Volksrepublik China sein, mit ihrer Flut von ländlichen Wanderarbeitern in den Ballungszentren an der Küste. Nicht wenige von ihnen finden ein tragisches Ende in den boomenden Großstädten, weil sie sich ein Leben dort ganz anders vorgestellt haben. Eine Lösung wäre auch in China die strukturelle Stärkung der Provinzen, aus denen die Bevölkerung abwandert. China tut sich damit schwer. Aber damit wäre die chinesische Führung in Peking unter den EU-Regierungen in bester Gesellschaft.

Umverteilung ist immer unangenehm. Es bedeutet für den einen, daß er etwas abgeben muß, damit jemand anderes etwas davon hat. Aber im Grunde genommen müßte eigentlich oftmals nur die Einsicht gewonnen werden, daß man nur die Wahl hat zwischen der einen oder der anderen Umverteilung, und nicht zwischen Umverteilung und Status Quo. Man kann es sich aussuchen: investieren in das positive Schicksal anderer und ihren langfristig selbsttragenden Strukturen, oder ewiges soziales Auffangbecken für gescheiterte Existenzen.

Ich würde ersteres vorziehen. ;o)

Antwort von Charlex,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Garnichts. Wir haben genug eigene Probleme.

Kommentar von SetzKuss,

Wenn das Problem nicht bald einigermaßen in den Griff bekommen wird, werden wir bald noch viel mehr "eigene" Probleme haben! Ziemlich hilflose (und auch dumme) Antwort, dein "Kopf in den Sand stecken und abwarten"!

Kommentar von Charlex,

Nein.

Antwort von coeleste,

das ist ne sache der wirtschaft und des geldes

solange das system dran ist,wird sich nichts ändern.der kapitalismus in der heutigen form geht langsam aber sicher zugrunde

bislang kann man die flüchtlinge nur über ALLE europäischen länder verteilen

Antwort von MrGrant,

Zukunft?

Ob es da wirklich mal was geben sollte... Ist einfach viel zu schwierig so ein Land zu "retten"

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