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Wie sollte ein 2.5-jaehriger mit koerperlichen Angriffen umgehen koennen? Was sollte ich ihm beibringen?

gefragt von BettyBetty am 17.02.2007 um 15:41 Uhr

Vielleicht kennt jemand hier eine Loesung. Mein kleiner ist in KITA taglichen Angriffen von einem etwas aelterem Jungen ausgesetzt. Die Erzieherinnen reagieren schon, seine Mutter hat selbst die Erzieherinnen und mich um Hilfe gebeten, aber es hoert nicht auf. Hat jemand hier einige Ratschlaege?


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Reply


goodmood
beantwortet von goodmood am 17. Februar 2007 18:31
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Hallo Betty,
ich verstehe das Problem sehr gut: Einerseits möchtest du ihm nicht beibringen, auf körperliche Gewalt genau so zu reagieren. Andererseits soll er aber auch nicht zu abhängig von anderen werden, um nicht die Rolle der "Petze" zu lernen.
Bei der Konfliktlösung unter größeren Kindern, bei denen aus Spaß oft Ernst wird, hilft ganz häufig ein deutliches Grenzen- Setzen, also ein deutliches Stop!
Das müsste eigentlich auch ein 21/2jähriger schon hin bekommen, wenn ihr es übt, dass er in solchen Situationen die Hand ausstreckt und laut und deutlich (mit Energie in der Stimme) STOP ruft.
In seiner Situation hat das auch den Effekt, dass dies (laut und deutlich genug natürlich) die Erzieherin aufmerksam macht.
Parallel dazu sollte natürlich die Erzieherin zusammen mit der Mutter des Jungen an dessen Verhalten arbeiten. Oft genug sind es zum Glück nur Phasen der Selbstfindung.
Viel Glück für deinen Kleinen und ein schönes Wochenende,

Uta
(goodmood)

Kommentar von 7e754adda86a60e0a39d7204ba604243smallBetty am 17. Februar 2007 19:33

Hallo, Uta! Fuer den Antwort vielen Dank! Ich warte einfach mal ab. Die andere Mutter hat mit Ihren beiden Soehnen grosse Probleme weil sie falsch reagierte (kleine verhaut sie - sie verhaut ihm). Ich hoffe dass sie unsere Vorschlaege zur Besserung anwendet. Statt STOP benutzt mein Sohn zur Zeit: " Nicht hauen!" Der andere ist um einen Kopf groesser, schlaegt Ihm aufs Kopf mit harten Gegenstaenden (meist wenn die Erzieherinnen derade nicht hinschauen), also Horror pur. Schoenes Wochenende!

Kommentar von Simple_avatar6smallgoodmood am 17. Februar 2007 23:29

Hallo Betty,
im Prinzip richtig. Der Unterschied ist, dass, wenn der Kleine mit vor Angst zitternder Stimme "nicht hauen" sagt, kann das leicht weinerlich rüber kommen. So, als würde er um Gnade flehen. Außerdem sehe ich das kleine "Teufelchen" vor mir, wie er grinsend sagt? "Nicht hauen? Ok, dann box ich eben."
Stopp dagegen klingt nach eigenem Willen, mit passender Geste sehr selbstbewusst und kann beim "Angreifer" einen gewissen Überraschungseffekt auslösen.
Versuche es mal, es deinem Kleinen bei passender Gelegenheit als "Zauberwort" anzubieten.
Das, was du über die Mutter schreibst, hatte ich fast befürchtet. Hoffentlich schafft ihr es, sie zu "erziehen"
Liebe Grüße
Uta

Kommentar von 7e754adda86a60e0a39d7204ba604243smallBetty am 18. Februar 2007 00:07

Vielen Dank, ich probiere es! Mit Stopp haben wir schon einige Spiele. Die andere Mutter ist wirklich verzweifelt; eine Mutter die es auch nicht anders gelernt hat. Ich hoffe es bessert sich. Danke fuer den Kommentar! Gute nacht!


Matthias
beantwortet von Matthias am 17. Februar 2007 17:26
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Schick ihn in ein Judo Kurs^^

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 9. März 2007 17:46

Es ging um einen 2-1/2-jährigen Jungen. Judo-Kurse nehmen keine Windelboys. ;-)

Kommentar von 1ca90d4f4628e7dadec5d6cbb520f061smallviertelvordrei am 20. April 2007 05:21

Dies ist wohl eine der dümmsten Antworten, die ich je bei GF gelesen habe.


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