Frage von GwGmL, 273

Wie sollte das Äußere einer christlichen Frau sein?

Hey, ^^-} Ich bin gläubige Christin und wollte einmal wissen, wie das äußere Erscheinungsbild einer christlichen Frau bzw. eines christlichen Mädchens sein sollte.

Was sagt die Bibel über Kleidung, Schmuck und Schminke?

Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und trage nur zu besonderen Anlässen Schmuck und jeden Tag Röcke oder Kleider. Ich glaube schon, dass das richtig ist, aber könnt ihr Christen mir ein paar Bibelstellen geben, die das bestätigen oder widerlegen?

LG GwGmL

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Cassie5, 273

Hallo GwGmL!

Toll, dass auch noch andere Christen sich Gedanken über den Willen Gottes bezüglich der Kleidung machen!

Als erstes: Schaffe dir doch das Buch "die Sprache deiner Kleider" von
Elizabeth Rice Handford an. Es hatte mir damals sehr geholfen.

*******************************

DEINE HAARE

1.Korinther 11,14-15
" Oder lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für einen Mann eine Unehre ist, langes Haar zu tragen? Dagegen ist es für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar trägt; denn das lange Haar ist ihr anstelle eines Schleiers gegeben."

Wie diese Schriftstelle sagt, sollte eine Frau lange Haare haben.
Wahrscheinlich hast du wie viele Mädchen auch das Gefühl, deine Haare seien besonders und ein Schmuck.
Wie gesagt: "Unsere Ehre"

Doch wie lang sollten die Haare sein?

Die Bibel lehrt, das Frauen langes und Männer kurzes Haar tragen sollen. Der Unterschied sollte also schon von weitem erkennbar sein.
Lang ist dein Haar, wenn es dich sofort als Frau kennzeichnet.
(Ich persönlich denke, das liegt etwa bei etwas länger als Schulterlang.)
Ich habe Taillenlange Haare.

Aber lass dein Haar jetzt nicht wachsen und wachsen. Es ist dir und Gott keine Ehre, wenn du verstrubbeltes, kaputtes Haar züchtest!
Lange Haare müssen gepflegt werden!

*****************************

DEIN SCHMUCK/SCHMINKE

"Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, Haarflechten und Anlegen von Goldgeschmeide oder kostbarer Kleidung, sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist."
1. Petrus 3:3-4

Mir fiel hier sofort ein: "Es geht um die inneren Werte!"
Ich glaube, der "sanfte und stille Geist" bedeutet:

*Unterordungsfähigkeit (unter dem Staat, Gott, den Eltern und dem Ehemann)

*Bescheidenheit (Gegenteil von Eitelkeit und Stolz)

*keinen vorlauten Mund (Worte bedächtig und Weise wählen)

Es gibt viele Auslegungen dazu. (Andere Nutzer können gerne ihre Meinung zum "sanften und stillen Geist" in die Kommis schreiben.)

Weiter gehts:

Haarflechten:
Verbietet Paulus hier das tragen von Frisuren?
Nein!
Gemeint sind hiermit aufwendige Frisuren, die viel Aufmerksamkeit auf die Trägerin ziehen und ihr eine falsche Eitelkeit vermitteln.
Empfindet man nicht Stolz, wenn man eine besondere Frisur trägt?

Gott sollte die Ehre gegeben werden und nicht unserem Äußerlichem.

Frisuren sind gut, Ich trage jeden Tag welche. Geflochtene Haare sind praktisch und züchtig, aber wenn es dich eitel macht, dann hast du übertrieben.
Gott möchte aber auch nicht, dass du dich hässlich fühlst!!

Schmuck:

Hier gilt: Weniger ist mehr!
Auch beim Schmuck sollte kein Stolz gefördert werden.
Sei bescheiden!

Hier ist nochmal eine ähnliche Stelle wie im Petrusbrief:

Ebenso [will ich] auch, dass sich die Frauen in ehrbarem Anstand mit Schamhaftigkeit und Zucht schmücken, nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder aufwendiger Kleidung, sondern durch gute Werke, wie es sich für Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen.
1. Timotheus 2:9-10

So, meine GF-Zeichen gehen Grade aus...

Ich schreibe dir nachher nochmal eine Antwort über die Kleidung.

Liebe Grüße, Cassie

Kommentar von GwGmL ,

Vielen Dank. Das ist sehr lieb von dir und bringt mich weiter! <3

Kommentar von kobolden ,

gut, dass du erkannt hast, dass 1Kor11 sich nicht um eine Kopfbedeckung in Form eines Schleiers handelt.

Kommentar von Meatwad ,

Ich hingegen finde toll, daß der Glaube daran, irgendein Gott hätte uns irgendwann einmal vorgeschrieben, wie wir uns zu kleiden haben, langsam aber sicher ausstirbt. Puh! :D

Kommentar von Gwynplaine ,

Dieser Beitrag ist höchst gefährlich und zum Teil unsinnig. Er suggeriert zum einen, "die Bibel" wäre ein "Lehrbuch" und dass sich diese "Lehre" auch auf Kleidervorschriften beziehen würde. Man lernt bereits im Religionsunterricht an der Grundschule, dass die Bibel eine Sammlung von Büchern unterschiedlicher Zeiten, mit unterschiedlichen Absichten, Stilen usw. ist, innerhalb derer auch gegensätzliche theologische Positionen widergegeben werden, um die zu biblischen Zeiten gestritten wurde. Richtig ist: Es gibt Texte in der Bibel, die dazu verfasst wurden, um zu lehren. Das aber sind äußerst wenige.

1 Kor 11,14f. stammt nach heutigem Forschungsstand nicht einmal von Paulus selbst. Zudem sind Mehrheitsargumente und naturalistische Fehlschlüsse nicht zulässig für eine fundierte Position - und erst recht nicht für eine fundiert christliche. Gottes Gebote leiten sich ab und lassen sich messen am Doppelgebot der Liebe. Das bedeutet, solange Deine Kleidung oder Dein Aussehen nicht den Zweck haben, Gott zu entehren, sondern Deinem Dienst für Gott entsprechen, ist es egal, ob Du lange oder kurze Haare, Rock oder Hosen, Schleier oder Hut trägst. Das bedeutet auch, dass Deine Kleidung nicht den Zweck haben sollte, andere Menschen böswillig zu beleidigen, zu provozieren oder herabzusetzen. Das kann konkret heißen, dass Du keinen Schmuck tragen sollst. Das kann aber auch umgekehrt heißen, dass Du Schmuck tragen solltest, wenn Du damit Deine Hochschätzung für die Gesellschaft, in der Du Dich befindest, ausdrückst und ein Fehlen von Schmuck irritieren würde. Dabei werden in unserer Gesellschaft auch sehr individuelle Stile akzeptiert.

Unsere heutige Gesellschaft hält eine Menge aus, weshalb ich es nicht für sinnvoll erachte, konkrete Vorschriften für Kleidung zu äußern. Ganz unsinnig ist es, die biblische Mode, die von den Aposteln und ihren Nachfolgern (die im übrigen genauso fehlbare Menschen waren wie wir) niedergeschrieben wurde, nachzuplappern und für das Nonplusultra für Christen zu halten.

Deine eigene Sensibilität für andere Menschen ist hier also gefragt! Nicht irgendwelche Kleidervorschriften oder antike Frisurmoden. Es besteht die Gefahr, dass jemand beginnt, sich auf sein "gebotstreues" Verhalten etwas einzubilden und alle, die sich anders verhalten, deshalb verurteilt. Damit würde er gegen das höchste Gebot verstoßen. Das wäre ein Schritt in die ganz falsche Richtung.

Also: Wie auch immer Du Dich kleidest, kleide Dich mit Liebe.

Kommentar von helmutwk ,

1 Kor 11,14f. stammt nach heutigem Forschungsstand nicht einmal von Paulus selbst

Was ich bei der Beschäftigung mit Theologie gelernt habe: so ein "Forschungsstand" spiegelt selten seriöse Forschungsergebnisse wider, sondern meist die persönliche Meinung der Theologen, die hinter diesem "Stand" stehen.

1.Kor 11 ist ein  schwieriger Text, der auch unterschiedlich verstanden werden kann - bis hin zu "Paulus im Kampf gegen den Schleier" (Titel eines Aufsatz bzw. Buchs von Th. Schirrmacher). Beklastbare Argumente für Unechtheit kenne ich aber nicht.

Grundsätzlich stimme ich deiner Kritik an Cassie zu. Eselspur hat die Frage deutlich besser ebantwortet.

Kommentar von Cassie5 ,

Aber, Gwynplaine, die Bibel ist inspirit und jeder Vers ist wahr. Sollte ein wahrer Christ nicht das Bedürfnis haben, Jesus immer ähnlicher zu werden und auch seine Kleidung auf sein Wort abzustimmen? Wenn Kleidung Sünden (z. B. Stolz, oder sexuelles Verlangen von Männern; (siehe Teil 2)) herbeiführt, dann ist das ganz sicher nicht Gottes Wille. Es gibt Dinge über die könnte man streiten (zum Beispiel ob eine Frau Röcke tragen muss), aber die angeführten Schriftstellen geben klare Anweisungen! Und natürlich ist zuerst der Glaube an Jesus Christus wichtig, aber danach sollen wir gute Früchte bringen!

Kommentar von Cassie5 ,

Und noch mal zu dem einbilden: " Wer isst, verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn angenommen. Römer 14:3" Natürlich sollte man nicht auf andere herabsehen! Und ich denke, wenn sich jemand mit seinem äußeren demùtig unter Gott stellt, wird er das auch nicht tun. Außerdem kann man sich überall besser als andere fühlen. Du kannst auch auf unbekehrte Menschen herabsehen!

Kommentar von Maybewrong ,

Ihr müsste alle bedenken das die Bibel vor Jahrhunderten geschrieben wurde. Das NT etwa vor 1700 Jahren, das AT ist noch älter. Und auch wenn Angaben gegeben werden, sind diese wirklich heutzutage noch zutreffend? Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, die genauso wie wir nicht unfehlbar sind.

Heißt es in der Bibel nicht auch 'Gott vergibt'? Ist dann die Kleidung wirklich so wichtig? Nein. Jeder Christ, und auch alle anderen Menschen, sollten das tragen und tun was sie glücklich macht. Rücksicht auf andere sollte man dort in allen Fällen nehmen, denn die Freiheit des einen hört dort auf wo die des anderen beginnt. Danach sollte man sich richten und nicht nach etwas was ein Mensch vor fast 2 Jahrtausenden geschrieben hatte.

Der Glaube sollte doch im Vordergrund stehen und wird nicht durch solche unnötigen Diskussionen der Glaube in den Hintergrund gestellt und die Art der Kleidung in den Vordergrund?

Kommentar von GwGmL ,

Ich habe Cassies Antwort ausgezeichnet, weil sie mit Bibelstellen begründen konnte, es bibeltreu und ernsthaft war. Sie hat mir sehr geholfen.

Antwort
von Eselspur, 220

Hallo GwGml! 

Zuerst einmal möchte ich dir sagen, dass ich es toll finde, dass du Christin bist und dass du versuchst, nach dem Willen Gottes zu leben!

Bei der Frage mit dem Gewand, gibt es - wie bei anderen Fragen auch - unterschiedliche Ansichten. Ich nehme an, dass deine Eltern und die Christen in deiner Gemeinde eine andere Ansicht haben als ich.

Ich persönlich finde, dass die Rede über das Gewand in den Paulusbriefen die damalige Mode- und Zeitvorstellungen betroffen hat und nur sinngemäß ins heute übertragen werden können: Also eine besonders aufreizende Kleidung ist für eine Christin unpassend. Auch eine besonders nachlässige Kleidung ist nicht unbedingt anzuraten. Aber alles, was da dazwischen ist, ist okay und hängt von deinem Geschmack und deinen finanziellen Möglichkeiten ab. Wenn die Frage des eigenen Aussehens dauerhaft einen sehr hohen Stellenwert im praktischen Leben eines Christen einnimmt, finde ich es zumindest bedenklich. Dass das bei einer Jugendlichen aber manchmal so ist, ist normal.

Egal, wie du dich jetzt genau anders oder gleich kleiden wirst als bisher, GwGml ich wünsche dir Gottes reichen Segen und liebe Grüße

Eselspur

Kommentar von helmutwk ,

Sorry, war Irrtum von mir ;)

Kommentar von Eselspur ,

was War ein Irrtum? LG

Antwort
von JB3100, 79

Ich finde man sollte sich da nicht auf einzelne Bibelstellen festlegen. Damals hatte einen großen Einfluss ja auch die Kultur. Wenn die Leute damals Hosen mit Fransen an den Knien getragen hätten wäre das auf jeden Fall nicht dem entsprochen was damals "Regel" war. Wie schon jemand vor mir hier geschrieben hatte soll man eben nicht zu aufreizend angezogen sein. Das liegt aber nicht daran dass das einer Christlichen Frau entspricht oder dass das eine Regel ist sondern es ist wie eines der Zehn Gebote: eine Richtlinie. Ziehst du dich aufreizend an so kommst du auch eher in Versuchung oder in Stolz wenn du deine Proportionen zeigst und das ist ja eben das worein wir nicht verfallen sollen. Wir würden dann unsere Aufmerksamkeit darauf geben dass andere Leute uns bemerken aber unsere Aufmerksamkeit soll ja Gott gelten und wir sollen nicht selbstgefällig sein. So wie die Dresscodes in der Bibel beschrieben sind, sind das eben die Dinge die gefährlich für unsere Beziehung zu Gott gewesen wären. Ich zieh mich so an wie ich das möchte und in den meisten Fällen ist es so, dass man schnell merkt wenn man etwas angezogen hat was doch nicht so gut ist. Hast du einen Aufdruck und denkst dir nichts dabei und wirst aber irgendwann darauf angesprochen und mit etwas verbunden was du nicht sein willst oder nicht bist weist du du solltest das vielleicht nicht mehr anziehen. Aber ich rate dir dich so anzuziehen wie du dich wohl fühlst und auch mal was auszuprobieren. Und lass dich auf keinen Fall von deinen Eltern, deiner Gemeinde oder sonst wen beeinflussen. Gott liebt dich auch wenn du einen Tag mal etwas aufreizender angezogen bist. Solange es nicht deine Beziehung zu ihm beeinträchtigt. Auch wenn du durch Kleidung nicht mehr als Christ erkannt wirst liebt er dich. Dann kannst Du das ja immer noch ändern.

Jana😉

Antwort
von nachdenklich30, 106

1 Kor 11: Hier irrt Paulus. Auch zu Paulus' Zeiten war die Haarlänge keine Frage der Natur sondern des Friseurs. Die Haare wurden so lang, wie man sie wachsen ließ - oder eben schnitt.

Wer biblisch denkt, sollte wissen, dass man im Judentum gewohnt war, ganz unterschiedlich auszulegen und über die Unterschiede der Auslegung im Gespräch zu sein.

Es war einer der großen Irrtümer des Christentums, die ganze Bibel widerspruchsfrei für wahr zu erklären und nicht zu erkennen, wie sie oftmals den gleichen Sachverhalt aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

So dürfen wir auch mit Paulus im Gespräch sein - so wie auch mit Petrus im Gespräch war, bis zu heftigem Streit um Christi willen.

Haben sich alle Frauen, mit denen Jesus zu tun hatte, "untergeordnet"? Keineswegs - und Jesus hat es gelobt, wenn etwa Marta lobt, die sich wie ein Mann als Schüler Jesu anhörte, was er zu sagen hatte und sich eben nicht wie Maria unterordnete.

Also Vorsicht mit zu schnellen Interpretationen. Auch die Bibel sieht manche Sachen gerne von zwei Seiten.

Schau mal nach dem Hohenlied Salomos 1,10+11:

"10 Deine Wangen sind lieblich mit den Kettchenund dein Hals mit den Perlenschnüren.11 Wir wollen dir goldene Kettchen machenmit kleinen silbernen Kugeln."

Auch der restliche Text dieses schönen Bibelbuches ist ausgesprochen spannend. Einfach mal lesen und genießen - und ernst nehmen, mit welcher Würde Gott Mann und Frau gleichberechtigt zu seinem Ebenbild erschaffen hat (1. Mose 1,27).

Kommentar von nachdenklich30 ,

Da fehlt zweimal ein "er":

So dürfen wir auch mit Paulus im Gespräch sein - so wie er auch mit Petrus im Gespräch war, bis zu heftigem Streit um Christi willen.

Haben sich alle Frauen, mit denen Jesus zu tun hatte, "untergeordnet"? Keineswegs - und Jesus hat es gelobt, wenn er etwa Marta lobt, die sich wie ein Mann als Schüler Jesu anhörte, was er zu sagen hatte und sich eben nicht wie Maria unterordnete.

Antwort
von nachdenklich30, 120

Ich finde es klasse, dass Du als gläubige Christin lebst.
Du vertraust Gott und er vertraut Dir.
Er hat Dich als sein Ebenbild geschaffen mit einer großen Würde und Freiheit und Verantwortung.
Er steht so unendlich zu Dir, dass Du auch genau so zu Dir stehen darfst.
Sei einfach authentisch Du!
Wenn Dir Schmuck, Hosen oder etwas anders dabei helfen können, dann lass es zu. Wenn Du Dir dabei fremd vorkommst oder wenn Du merkst, dass es Dich von Dir selbst entfremdest, dann lass es weg.

In allem denke daran, dass es nichts auf dieser Welt gibt, was Dich von Gottes Gnade fernhalten kann. Römer 8,38

Antwort
von fricktorel, 49

Das "Aussehen" einer Frau, die Gott als Vater respektiert, ist beschrieben in Titus 2,4; 1.Kor.7,3-4 und 1.Tim.2,9-10.

Antwort
von Fred4u2, 167

Die Bibel macht sehr klare Aussagen zur Kleidung der Frau. Die folgenden Stellen gehören zu den wichtigsten in diesem Zusammenhang. Ich gebe sie jeweils in einer eher wortgetreuen Übersetzung (Elberfelder) und in einer sprachlich moderneren Übertragung (Hoffnung für alle) wieder:

1Tim 2,9-10 (Elberfelder): Ebenso, dass auch die Frauen sich in würdiger Haltung mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern mit dem, was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke.

1Tim 2,9-10 (Hoffnung für alle): Ebenso sollen die Frauen unauffällig und schlicht gekleidet zum Gottesdienst kommen. Sie sollen sich weder durch ausgefallene Frisuren noch durch kostbaren Schmuck oder irgendwelche Modetorheiten hervortun. Der wahre Schmuck der Frauen ist es, Gutes zu tun. Damit beweisen sie, dass sie Gott lieben und ehren.

1Petr 3,3-5 (Elberfelder): Euer Schmuck sei nicht der äußerliche durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern, sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr köstlich ist.  Denn so schmückten sich auch einst die heiligen Frauen, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten.

1Petr 3,3-5 (Hoffnung für alle): Nicht äußerliche Dinge - wie kunstvolle Frisuren, wertvoller Schmuck oder modische Kleidung - dürfen für euch Frauen wichtig sein. Nein, euch sollen vielmehr Eigenschaften von unvergänglichem Wert schmücken, wie Freundlichkeit und Güte; denn wahre Schönheit kommt von innen. Und diese Werte zählen vor Gott. So haben sich auch die frommen Frauen zur Zeit unserer Väter geschmückt: Sie setzten ihre ganze Hoffnung auf Gott und ordneten sich ihren Männern unter.

http://www.sistersinskirts.com

Christliche Frauen sollen sich

bescheiden, schlicht,anständig,schamhaft,besonnen, vernünftig

und nicht mit

aufwendigen Frisuren (wörtlich: Haarflechten),teurem Schmuck (wörtlich: Gold, Perlen),kostbarer oder auffallender Garderobe

kleiden bzw. schmücken.

Das heißt nicht, dass Frauen keine Zöpfe haben dürfen, denn Zöpfe können - je nach Kulturkreis - anständig und bescheiden wirken. Vielmehr geht es hier um "Imponier"-Frisuren, wie es sie im Altertum in Form von aufwendigen Haargeflechten gab. Die "Gute Nachricht"-Übersetzung gibt es so wieder:

1Petr 3,3: Putzt euch nicht äußerlich heraus mit aufwendigen Frisuren, kostbarem Schmuck oder prächtigen Kleidern.

Frisuren, Schmuck und Kleidung sollen Bescheidenheit und Schamhaftigkeit zum Ausdruck bringen. Das sind nur wenige Richtlinien, aber sie geben sehr viel her. Ich glaube, mit ihrer Hilfe kann eine Frau, die zuerst Gott gefallen will und dann erst sich selbst bzw. dem Mann, im Großen und Ganzen beurteilen, wie sie sich kleiden bzw. schmücken soll. Alles, was nicht schamhaft, anständig und bescheiden ist, ist nicht gottgefällig. Oder etwas moderner ausgedrückt: Alles, was auf Zur-Schau-Stellung der körperlichen, geschmacklichen oder finanziellen Vorzüge abzielt, fällt bei der wichtigsten - nämlich göttlichen - Wertung durch.

Es wird wohl nicht reichen, einer Frau zu sagen, wie sie sich nicht "herausputzen" soll. Noch wichtiger ist es, ihr von Gottes Wort her zu zeigen, wo ihre eigentliche Schönheit liegt: in ihrer (für das physische Auge) verborgenen Herzensgesinnung:

ein sanftmütiger, freundlicher, stiller Geist, gute Werke, das Hoffen auf Gott,die Unterordnung unter den eigenen Mann.

Das ist vor Gott und göttlich gesinnten Menschen mehr wert als das beeindruckendste äußerliche Styling. Eine Frau, die anfängt, diese inneren Werte zu entwickeln, wird immer weniger darauf angewiesen sein, sich äußerlich beeindruckend darzustellen.

Gott hat Mann und Frau körperlich und seelisch differenziert geschaffen, damit sie sich gegenseitig ergänzen und in Abhängigkeit von einander leben (1Kor 11,11-12) - nicht, damit sich ein Geschlecht besser vorkommt als das andere. Männer und Frauen, die die göttliche Schöpfungsordnung annehmen, werden nicht versuchen, die gottgewollten Unterschiede zu verwischen. Sie werden sich im Rahmen ihrer Kultur als Männer bzw. Frauen kleiden und verhalten:

5Mo 22,5: Eine Frau soll keine Männerkleidung tragen und ein Mann keine Frauenkleidung. Wer so etwas tut, den verabscheut der Herr, euer Gott.

Dieser Vers ist zwar Teil des mosaischen Gesetzes, aber das darin ausgedrückte Prinzip passt genau in das biblische Gesamtbild von Mann und Frau. Damit wird nicht gesagt, dass Männer keine Röcke tragen sollen und auch nicht unbedingt, dass Frauen keine Hosen tragen sollen. Das hängt von der jeweiligen Kultur und dem Zusammenhang ab. Z.B. sind Röcke in Schottland Männerkleidung und Ski- oder Jogginghosen bei der Sportausübung ebenso Frauen- wie Männerkleidung. Es soll nur heißen, dass Männer ganz Männer sein sollen und Frauen ganz Frauen, und dass sich die Geschlechter nicht an einander angleichen sollen. 

Kommentar von kobolden ,

Gut, dass du erwähnt hast, dass Röcke nicht expizit gefordert werden. Gruss

Antwort
von kdd1945, 79

Hallo GwGmL,

so, wie Du es schilderst, hast Du bestimmt alles richtig gemacht, was Deine Kleidung betrifft und dabei Gott, Deinen Eltern und Deiner Gemeinde Anlass zur Freude gegeben.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, interessiert Dich vor allem die Antwort auf Deine Frage:„

Was sagt die Bibel über Kleidung, Schmuck und Schminke? “

Nun, das Gesetz, das Gott den Menschen durch Jesus gegeben hat, bietet nicht für alles und jede Angelegenheit eine Vorschrift,, ein Verbot oder ein Gebot (vergleiche 3 Mo 19,19).

So heißt es auch bei Jakobus, in Kapitel 2,Vers 12:

„Redet und handelt als Menschen, die im Begriff stehen, durch das Gesetz der Freiheit gerichtet zu werden.“

Dem entsprechend gibt es in Gottes Wort keine Liste mit "JA / NEIN"; weder für Kleidung, noch für Schmuck, und auch nicht für ´s Schminken.

Es sind zu beachten die grundsätzlichen Anforderungen an einen Christen, wie Bescheidenheit, Keuschheit, Anständigkeit, die gemäß den beiden folgenden Versen auch bei "Kleidung, Schmuck und Schminke" Anwendung finden.

„1Pet 3,3 Ihr sollt nicht durch äußerlichen Schmuck wirken wollen, durch aufwendige Frisuren, durch Gold oder prächtige Kleider. 4 Vor Gott ist der Mensch wertvoll, der das, was man nicht sehen kann, sein Herz, mit den unvergänglichen Werten eines sanften und stillen Geistes schmückt. 5 Das ist die Schönheit, mit der die heiligen Frauen sich früher geschmückt haben.

“„1Tim 2,9 Und genauso will ich, dass die Frauen mit ihrer Kleidung keinen Anstoß erregen und sich bescheiden und zurückhaltend schmücken. Sie sollen nicht durch aufwendige Frisuren, Gold, Perlen oder teure Kleider auffallen, 10 sondern durch gute Werke. Das ist der Schmuck von Frauen, die Ehrfurcht vor Gott haben. “

Du bist also frei, über Deine persönlichen Angelegenheiten zu entscheiden, solltest allerdings den letzten Text bei Deinen Entscheidungen bedenken.

„1Kor 8,9 Ihr müsst aber darauf achten, dass diese eure Freiheit nicht die Schwachen zu Fall bringt.“

Grüße, kdd

Antwort
von DODOsBACK, 97

Nicht nur Hosen waren zu Zeiten der Bibel weitgehend unbekannt - das "Buch der Bücher" erwähnt auch keine Unterwäsche, keine Socken, Regenjacken, Winterstiefel, Reißverschluss, Klettverschluss, Gummizug, BH oder Brillen... Und nachdem Amerika noch nicht entdeckt war, natürlich auch keine Baumwolle. Also alles "verboten"?

Hallelujah!

(Falls Gott wirklich nichts besseres zu tun hat, als die Kleidung der Menscheit zu beurteilen, kann er einem jedenfalls nur leid tun...)

Kommentar von Fred4u2 ,

Die Frage ist "Was sagt die Bibel über Kleidung, Schmuck und Schminke?" Es war nicht die Frage, was die Bibel nicht sagt über .... . Computer und ähnliches findest Du auch nicht in der Bibel, es sei denn Du nimmst die Volxbibel. http://www.martin-dreyer.de/typo3/home.html?no_cache=1

Kommentar von DODOsBACK ,

Ist alles, was nicht verboten ist, erlaubt, oder ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist? Oder sollte man gar selber Grenzen ziehen?

Kommentar von Fred4u2 ,

So hat man mir früher den Unterschied zwischen BRD und DDR erklärt, indem man behauptete, dass in der DDR alles verboten sei was nicht ausdrücklich erlaubt sei und in der BRD alles erlaubt sei was nicht ausdrücklich verboten ist. Doch die Realität spricht eine andere Sprache und die viel deutlicher.  http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/forschung/ab_ideengeschichte/mitarbeiter_...  

Antwort
von sarahj, 95

2 geflochtene Zöpfe und einen möglichst unattraktiven Jutesack als Rock. Letzterer sollte lang sein und bis zu den Füssen reichen. Darunter Wollstrümpfe, falls er doch mal hoch rutscht. Oben unbedingt weite Kleidung, damit sich keine Brüste abbilden. Vielleicht einen weit gestrickten, groben Pullover. Die Haare nicht zu oft waschen, damit sie ungepflegt und unattraktiv wirken. Auf keinen Fall Parfüm, Schminke oder auch gut riechende Seife verwenden. Am besten mal googeln, wie es die Amish in den USA machen - die kommen dem schon recht nahe.
Alles andere wäre unchristlich, und würde die Männer reizen und Dich zu einem Flittchen machen.

Antwort
von josef050153, 99

Ganz einfach: Du kleidest dich genauso wie sonst auch. Hosen sind in der Bibel für eine Frau nicht verboten. Schmink dich am besten nicht und gib dich so natürlich wie möglich. Wie kurz oder lang du deine Haare hast ist egal, auch von der Bibel her. Der Artikel von Cassie5 ist Schrott, da sicherlich die Bibel dafür nicht ernsthaft gelesen wurde, sondern einfach Vorurteile von Extremisten auf christlichem IS-Niveau wie Elizabeth Rice Handford ungeprüft weiterverbreitet werden.

Antwort
von DejaVu001, 176

Meiner Meinung ist es doch egal wie man sich als Christin anzieht. Was zählt ist doch das du daran glaubst. Dein Aussehen beeinflusst das doch nicht.

Antwort
von Otakumitherz, 127

wir haben in der schule heute gelernt, dass Gott dich so liebt wie du bist! was für taten du auch immer verübst, er wird dir verzeihen und dich lieben^^ kleide dich wie du willst und wie es dir passt

ps. ich bin Atheist :D wollte schon anfangen zu meckern, da hab ich das gelesen :3

Kommentar von Otakumitherz ,

(nur ein kleiner scherz) leben und leben lassen^^ glaub woran du möchtest und worauf du vertraust!! lass dir nix einreden und nimm die unnötigen Kommentare nicht ernst :) es ist vollkommen in Ordnung an das zu glauben, worauf man vertraut^^ (wollte ich noch sagen)

Antwort
von wedsawetrtzg, 160

Du solltest bedenken, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde, und zwar vor ungefähr 1.700 Jahren (NT), das AT ist noch deutlich älter. Ich glaube nicht, dass Modetipps aus der Zeit für dein Seelenheil von großer Bedeutung sind. Ich bin sicher, dass die christliche Lehre andere Prioritäten setzt.

Antwort
von Geansehaut, 128

Laut dem alten Testament musst du sogar ein Kopftuch tragen.

Kommentar von Meatwad ,

Und keine Kleidung aus zwei verschiedenen Stoffen. Also los! Ausziehen! Obwohl, ist sicher eh schon zu spät. Ich wünsche fröhliches Brennen!

Antwort
von RudolfFischer, 118

Wie das Äußere jeder Frau: anziehend, aber nicht aufreizend.

Ansonsten die volle Bandbreite, die Mode, Sitte, Brauch und eigene Lust und Laune hergeben.

Unabhängig, souverän und sich von nichts abhängig machen, auch nicht von der Mode und dem Freundeskreis, schon gar nicht von Kleidungsvorschriften aus biblischen Zeiten, in denen vor jeder Ablenkung gewarnt wurde, weil das Weltenende unmittelbar vor der Tür stand.

Gott hat die Frauen so geschaffen, dass sie sich schön fühlen und anderen gefallen, nach seinem Ebenbild. Wer sollte an dieser guten Absicht rummäkeln?


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