Wie sollen die erforderlichen Wohnungen für die über 1 Million Flüchtlinge geschaffen werden?

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7 Antworten

Das weiß niemand. Man sollte das Maximale raushohlen. Aber mehr geht nun mal nicht.

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In Deutschland müsste nicht eine einzige neue Wohnung gebaut werden. Die benötigten Wohnungen könnten über den aktuellen Leerstand bereit gestellt werden.

Die Frage stellt sich natürlich, wo dieser Leerstand steht. In München wirst du kaum eine bezahlbare Wohnung finden, die leer steht. In Eisenhüttenstadt wirst du jede Menge leerer Wohnungen finden.

Ich denke mal, die meisten Flüchtlinge sind sich der Situation durchaus bewusst. Auch diesen ist klar, dass man Unterkünfte für eine Million Menschen nicht einfach so aus dem Boden stampfen kann und sie deshalb mit dem Vorlieb nehmen müssen, was da ist.

Um eines auch mal klarzustellen. Wer hier her kommt und erst mal für lau auf Kosten seiner Gastgeber lebt, sollte sich nicht beschweren. Es kommt bei keinem Gastgeber gut an, wenn der Gast, der sich kostenlos einquartiert hat, auch noch darüber meckert, dass das Essen nicht schmeckt und das Bad mal wieder geputzt werden sollte.

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Da deine Bunker-Frage gerade gelöscht wurde, ich aber schon eine längere Antwort geschrieben hatte, poste ich die mal hier:


Gleich mal vorweg: Du willst Menschen, die oftmals aus Kriegsgebieten geflohen sind und hier Sicherheit suchen, in militärischen Bunkeranlagen unterbringen? Grandiose Idee!

Von dem offensichtlichen Unsinn dieser Idee gibt es auch viele andere Gründe, die dagegen sprechen:

  • Bunker sind generell nur als kurzer Schutz vor Angriffen gedacht und werden bspw. fast immer über Dieselgeneratoren mit Strom versorgt. Länger als 14 Tage wirst du da kaum einen am Stück betreiben können.
  • Die Bunker sind zum Überleben in einem Krieg gedacht und darin überleben zu können heißt nicht, dass man darin auch nur übergangsweise menschenwürdig leben kann. Die meisten Bunker werden nicht mal beheizt sein.
  • 2000 Bunker heißt nicht, dass die alle auch wirklich »bezugsfertig« sind. Das heißt nur, dass die zur Not wieder reaktiviert werden können.Sollte es in solchen Bunkeranlagen zu Konflikten kommen, was bei den unterschiedlichen Herkunftsländern, Religionen und dem teilweise traumatisierten Zustand der Flüchtlinge leider immer wieder vorkommt, wäre ein Einschreiten von Sicherheitskräften und Polizei fast unmöglich.
  • Allgemein gültige Brandschutz- und Hygienevorschriften wirst du in solchen Bunkern nicht einhalten können.
  • Etc. pp.

Ich denke nicht, dass du es böse gemeint hast aber die Idee ist wirklich nicht dazu geeignet, weiterverfolgt zu werden.

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Das Problem ist die plötzliche Masse an Zuwanderern, die teilweise Erwartungshaltungen haben, die sich nicht erfüllen. Das führt zum Frust. Wenn ich diese Menschen "Willkommen" heisse, dann muss ich auch Voraussetzungen schaffen, welche das Willkommen auch gerechtfertigt Doch davon sind wir weit entfernt. Mit Sprüchen wie die der Merkel ist niemanden geholfen. Es ist Tatkraft angesagt und die leisten Tausende von Helfern überall bei uns im Lande. Doch auch deren Möglichkeiten sind begrenzt.Wir haben in all den Ländern Konsulate oder andere Einrichtungen. Warum kommt man da nicht auf die Idee durch Veröffentlichungen in Zeitungen, Radio ect. die Menschen so zu informieren, dass ihnen großteils die Enttäuschungen genommen werden. Denen z. B. sagen, dass sie nicht mit Wohnungen rechnen können, sondern erst mal in Auffanglager landen und Asylanträge viele Monate der Bearbeitung in Anspruch nehmen, wobei nicht sicher gestellt ist, dass sie im Lande bleiben dürfen. Solche Informationen sollten in den Ländern erfolgen, aus denen z.B. Wirtschaftsflüchtlinge kommen. Es gibt tausende leerstehende Wohnungen und Kasernen in denen man Flüchtlinge unterbringen kann. Damit schafft man aber Ghettos und die braucht keiner. Warum macht man sich nicht zunutze, was in anderen Ländern möglich ist ? Neben der sofortigen Abschiebung, ein "Bleiberecht" für 2 Jahre, ohne eine Möglichkeit, gerichtlich dagegen vorgehen zu können, wenn die Frist abgelaufen ist. Ausnahme nur dann, wenn im Heimatland nach wie vor Krieg herrscht. Ich glaube, damit könnte man das Problem lösen. Nicht jeder Flüchtling möchte auch bei uns bleiben. Wir brauchen dazu keine zusätzlichen Beamten die zu Tausenden zählen. Was soll mit denen werden, wenn das Flüchtlingsproblem gelöst ist ? Die haben wir dann auf der Tasche liegen mit all den hohen Pensionsansprüchen.

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  1. Der hier proklamierte Wohnungsbau mit fehlenden Immobilien ist vollkommener Blödsinn und rein wirtschaftlich orientiert. Im Osten von Deutschland braucht man nur die bestehende Infrastruktur an verlassenen Ortschaften sanieren. Es bedarf keines Neubaus.
  2. Die "Flüchtinge" wurden schon auf dem Weg nach Deutschland hinsichtlich einer Willkommenskultur ernüchtert. Sicherlich sind viele hier auch mit einem letzten Funken Hoffnung angekommen. Trotz der Enttäuschungen sollten sich manche aber nicht über die Helfer beschweren, sondern eher über ihre eigene Naivität. Wir leben weltweit in einer Leistungsgesellschaft, und nicht in einer Geberkultur.
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Kommentar von schelm1
13.12.2015, 12:40

Im Osten von Deutschland braucht man nur die bestehende Infrastruktur an verlassenen Ortschaften sanieren. Es bedarf keines Neubaus.

Na so ganz dürfte der östliche Leerstand da wohl kaum reichen!

Ein einfacher Nenner lautet:

Im Westen nichts Neues und im Osten nur Altes!

Drei Probleme sind "ad hoc" kaum lösbar.

1. Wer bezahlt die Herstellung der Infrastuktur

2. Wie bewegt man mittellose Eigentümer von verfallenen Häusern dazu nicht vorhandenes Geld da reinzupumpem?

3. Wer bändigt die Neonazis, die dort verstärkt ihr Unwesen ohne echten und nachhaltigen Widerstand des Staates austoben können? Sollen da neue "kriegsähnliche" Fronten mit schlaflosen Nächten und wieder neuen Zäunen  für die Flüchtlinge geschaffen werden?

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als mache es nicht schlimmer frage dich liebe wie oder wo die nach dem krieg die viele flüchtlinge untergebraucht wurden?

selbst in den 60er gab es noch menschen die in den bunker lebten.

wenn man so schnell so viele menschen versorgen muss dann geht es nicht so schnell. z.b. wird bei uns jetzt in einer behinderten einrichtung 25 neue wohnungen geschaffen?

jetzt sollen menschen denen inlusion verprochen werden interkrantion leisten?

na ja aber in notzeiten ist alles ok denn wir schaffen es ja?

mir macht was anderes angst und dafür ist das überforderte gesundheitsamt zuständig.

es ist die impfung und die seuchen gefahr?

wie kann man diese menschen schnell impfen lassen? diese frage kommt fast nicht vor?

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Kommentar von schelm1
13.12.2015, 11:57

als mache es nicht schlimmer frage dich liebe wie oder wo die nach dem krieg die viele flüchtlinge untergebraucht wurden?

selbst in den 60er gab es noch menschen die in den bunker lebten.

Als gleich Arme und kriegsgeschädigte unter Gleichen einer Nation, wenn auch teilweise mit dem "Prädikat" Pimmok bedacht, so doch einer Sprache, einer Kultur, dem christlichen Glauben zugehörig und im nachhaltigen Eindruck des gemeinsamen Kriegserlebnisses zusätzlich tief verbunden!

Haben Sie zu der Zeit nicht in Deutschland geblt? Da scheint  Ihnen etwas entgangen zu sein! 

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Deine Wortwahl "eingepfercht und kaserniert" bedeutet, dass wir die Flüchtlinge dazu gezwungen haben.

Das ist nicht wahr! 

Wir sind für diesen Unmut nicht verantwortlich zu machen.

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Kommentar von schelm1
13.12.2015, 12:53

Welche Wortwahl fällt Ihnen denn so ein, bei je nach Größe der Sporthalle 200 bis 500 Menchen in einem Raum? Das erinnert mit Verlaub gesagt, an die räumliche Unterbringung von Personengruppen in einer längst vergessen geglaubten dunklen Phase unsere Geschichte!

Selbstverständlich haben wir den Flüchtlingen diese "Unterkünfte" zugewiesen - was denn sonst?

Mit politwerbewirksamen Willkommensruf hat die Bundeskanzlerin die Leute eingeladen. Leider hatte Sie wohl die Möglichkeiten einer ebenso gastlichen Unterbringung unterschätzt, wie die gemeinhin Politbonzen bei Auslandsreisen und solchen Einsätzen zuteil wird!?!


Wir sind für diesen Unmut nicht verantwortlich zu machen.


Aber selbstverständlich sind wir verantwirtlich! die Ruferin ist unsere demokratisch gewählte Bundeskanzlerein - Schon vergessen!?!

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