Wie soll man seine Mutter auf ihren Alkoholkonsum ansprechen?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Hallo Chelly42!

Es gibt eine Selbsthilfegruppe für Menschen,
die Probleme wegen der Folgen des Alkohol trinkens eines nahestehenden
Menschen haben

Schau mal auf der Webseite Al-Anon.de unter 'Gruppen', wo es bei dir die nächste Gruppe gibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ob deine Mutter Alkholikerin ist, kann nur sie entscheiden und akzeptieren.

Du hast sie angesprochen und sie leugnet. Das ist normal. Wenn sie es nicht ist, dann leugnet sie zu recht. Wenn sie es ist, muss sie leugnen. Das gehört zur Krankheit.

Du kannst sie zu nichts zwingen.

Also: fang bei dir an!

Es gibt Gruppen für Angehörige von Alkoholikern. Das sind Al-Ateen für Kinder und Jugendliche und Al-Anon für Erwachsene.Beide Gruppen gibt es auch im Internet.

Dort lernst du, dass du nicht dran schuld bist, dass der Angehörige kein schlechter Mensch ist, sondern ein kranker, und dass du deine eigenen Einstellung ändern kannst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Tut mir leid zu hören wie es dir geht... ich glaube bestimmt das es nicht schön ist wenn man das schönste Geschenk der Welt die eigene Mutter so sieht.. Das was du machen kannst ist es ihr klar zu machen das du dich schlecht fühlst und drunter leidest... ich weis es ist schwer... aber wenn das nicht mehr hilft versuch es mit anderen Methoden zb. Entzug(rede mit ihr drüber natürlich) Psychologe... Falls du Sie siehst das Sie trinkt ja nicht an ihr ziehen an der Flasche usw. kann sein dass sie was ungewolltes tut... ich hoffe ich kann dir irgendwie weiterhelfen mein Freund.. bleib Stark!. mfg 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei deiner Mutter geht das wohl wirklich schon in Richtung Alkoholismus. Sonst würde sie nicht so oft aggressiv werden oder einschlafen weil sie zuviel  getrunken hat. Aber anscheinend erreichst du bei deiner Mutter nichts und ihrem Freund scheint das egal zu sein oder er kann oder will nichts unternehmen. 

Du könntest jemand anderen bitten, mit deiner Mutter deswegen zu reden. Das können Verwandte sein, z.B. ihre Mutter oder ihre Geschwister oder auch eine gute Freundin von ihr.  Die könnten ihr vorschlagen eine Therapie zu machen oder zu den Anonymen Alkoholikern zu gehen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Such dir unbedingt professionelle Hilfe, das schaffst du nicht alleine!
Wenn du einen guten Draht zu ihm hast, frag deinen Hausarzt um Rat, der kann dir vielleicht die passenden Kontakte vermitteln. So wie du es schilderst, ist es zumindest bereits eine psychische Abhängigkeit!

Vieilleicht habt ihr in eurer Umgebung eine Gruppe der "anonymen Alkoholker", dort kann dir sicher auch wer weiterhelfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde deine Sorgen um deine Mutter nicht unbgründet :) Es ist sehr schwierig jemanden auf soetwas anzusprechen, da die Person es oft nicht einsehen möchte.
Aus diesem Grund rate ich dazu das Gespräch so zu gestalten dass es nicht als ein Vorwurf wahrgenommen wird! Denn sobald die betroffene Person einen Angriff wahrnimmt stellt sie auf Stur oder versucht es abzustreiten, eben um den Vorwurf zu verteidigen. Ein satz wie " Du trinkst zu viel" kann zB als Vorwurf gesehen werden. Auch als Tochter gestaltet sich das schwierig, da die Mutter eventuell glaubt versagt zu haben wenn die Tochter einen auf eine mögliche Sucht amspricht. Eventuell gibt
es eine Person
der du es anvertrauen kannnst( gute Freundin der Mutter?) der einen guten Draht zu ihr hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?