Wie soll man nach buddhistischem Glauben,wenn man als Tier wiedergeboren wird das Nirwana erreichen?
Was soll man denn als Tier gutes tun und was sollte man schlecht machen können? Glauben Buddhisten daran, dass Tiere eine Seele haben? Ich könnte mir nicht wirklich vorstellen, dass wenn ich durch schlechtes Karma als Regenwurm wiedergeboren werden sollte, ich irgendwie als eben dieser einen freien Willen haben werde und weil Regenwürmer nun mal keine Arme haben ist es auch ziemlich unpraktisch um zu helfen.
Ich hoffe ihr versteht ein bisschen was ich meine :-)
Danke für's Lesen.
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das nirvana kann man nur in der menschlichen form erreichen. wer als tier wiedergeboren wird, der kann das samsara nicht verlassen, sondern muss warten, bis er wieder die menschliche lebensform annimmt.
allerdings ist auch das nirvana kein entgültiger aufenthaltsort.
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Antwort von Sexualninki 29.03.20124 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ein Tier kann keine gute Tat tun ???
Schau mal das hier an! ;-)
Kommentar von CleverfoxCleverfox 29.03.2012Ich glaube da eher an Zufall, oder zumindest an bloße Intuition bzw. Instinkt. :-)
Außerdem ist es ja ein Hund ;) Ich wollte wissen wie es mit einem Regenwurm steht :)
Kommentar von bingobongobrotbingobongobrot 29.03.2012Intuition? Instinkt? Einen anderen Hund von der Autobahn zu zerren? Is das der "Von-der-Autobahn-Zerr" Instinkt aus der Urzeit? ;) Denk mal drüber nach.
Kommentar von Sexualninki 29.03.2012Zufall hin oder her, DAS ist eine wahre Heldentat gewesen ! ;-)
Ich weiß ja nicht ob es zum Instinkt gehört, einen Kollegenhund von einer 3-spurigen Autobahn zu retten aber naja .. :-P ;-)
Wer weiß, vllt kommuniziert, und übermittelt, ein Regenwurm ja einem anderen, dass die Bohrung richtung Westen zu einem Maulwurf führt = sicherer Tod ?? ;-)
Wer weiß wer weiß ... Tiere können das! Ich bin jdf überzeugt! :-)
mfg
Kommentar von Sexualninki 29.03.2012"Gute Tat" heißt ja gegenseitig helfen, einen anderen. Lebst du alleine auf einer Insel, kannst du kaum eine gute Tat begehen .... .
Wenn zB ein Vogel alle anderen warnt, dass über ihnen ein Adler kreist, ist das eine gute Tat! Wenn ein Affe im Wald brüllt, dass Gefahr lauert, ebenso!
Wenn eine Ameise den anderen verrät, wo Futter ist = gute Tat.
Wenn Tiere sich gegenseitig helfen .. in Afrika .. Löwen verjagen, Trinkquelle verraten usw ... ich sehe da ETLICHE Gute Taten!! :-)
Und das sind nicht alles unbedingt Instinkte!
Es ist wie beim Menschen. Gute Tat = Charakterbestimmend und Nirwanatauglich ;-). Tiere haben das auch. Denn nicht jeder Elefant würde seinem Nachbarn verraten, wo das Wasserloch sich befindet .. ;-)
So sehe ich das.
Kommentar von CleverfoxCleverfox 29.03.2012Nun ja also Hunde trauern ihren Gefährten ja sehr oft nach. Wenn Schlittenhunde in der Tundra einen Mitstreiter verlieren bei einem Unfall (nehmen wir mal an sie sind vom Fahrer getrennt), dann bleiben sie vorerst bei ihm und setzen sich neben ihn, weil sie vermutlich wissen, dass sie nichts für ihn tun können. Aber dennoch beschützen sie den Körper vorerst vor Feinden. Vielleicht war es ja genau so bei der Autobahn, wobei die Feinde die Autos waren. Wahrscheinlich ein bissl abstrakt ;D Aber möglich wäre es doch. LG
Kommentar von Sexualninki 29.03.2012es ist doch auch bei Schlittenhunden eine gute Tat!! ;-)
Denn wenn es ein Instinkt wäre, würden alle Tiere einer Art absolut gleich handeln. Da aber jedes Tier doch anders damit umgeht, tut es gutes .. oder weniger gutes .... oder gar schlechtes ....
Das gibt es also! ;-) glaube ich jdf
Kommentar von CleverfoxCleverfox 29.03.2012Aber sicher kann man ja nicht sein, dass nicht jeder Elefant dem Anderen das Wasserloch zeigt, oder hast du etwa Erfahrung damit? :-) Mfg
Kommentar von CleverfoxCleverfox 29.03.2012Und nehmen wir mal an, sie könnten nicht anders als gute Taten zu vollbringen, da sie sonst das Überleben der Herde gefährden und somit den Schutz verlieren würden, welcher wiederum sie selbst gefährden würde?
Kommentar von Sexualninki 29.03.2012dann haben eben ALLE eine gute Tat begangen! ;-)
kann man vllt Gruppenzwang bei Tieren nennen .. ;-).
Genau wie der spendekorb beim Gottesdienst bei uns :-P
Kommentar von Sexualninki 29.03.2012war ja nur ein Bsp mit dem Elefant .. ;-). Aber ich denke besonders Elefanten haben Charakter! Können also gut oder böse sein ;-).
ich erinnere mich auch an Knut den Eisbären. 2 haben den immer geärgert, 1 Eisbär nicht, im Gehege.
Auch hier wieder. Charakter und gut/böse .. ;-)
nicht ?
ich denke schon :-)
Kommentar von InjureInjure 29.03.2012Himmel, das ist ja wirklich ein Held, mir kommen die Tränen. Massen gutes Karma, der ist ja weit ,weit über sich herausgewachsen, hat riesige Ängste überwunden und sein Leben aufs Spiel gesetzt...Ich hoffe sehr, es geht den zweien jetzt gut.
Natürlich haben Tier eine Seele, Pflanzen find ich , übrigens auch. Bei den Steinen bin ich mir nicht so sicher, aber die Indianer sehen die Steine als ein weiteres Volk an.
Nirvana ist ein Geisteszustand. Nichts, was im Tierbereich nicht auch zu erreichen wäre. Es gibt so fantastische Wesen bei den Tieren, siehe oben. man muss nur hingucken. In Thailand in einem Kloster gibt es einen Hund, der meditiert. Also Tiere haben schon die Möglichkeit und eine Seele. Und man befindet sich immer im kreislauf mit der Möglichkeit gutes zu tun.
Der Regenwurm hat eigentlich nur die Möglichkeit, Erde zu lockern - das ist das Hilfreiche, was er tun kann oder er kann einer Amsel ermöglichen, satt zu werden
, ich denke eher nicht, dass da irgendwo ein bösartiger, manipulierender Regenwurm sitzt und ausknobelt, wie er die Weltherrschaft erringen kann *lach
Der Regenwurm ist auf einem so einfachen Lebenslevel, dass er einfach nur die Wahl hat, Erde zu lockern und aus den Gängen zu verschwinden, bevor sie bei Regengüssen geflutet werden...Dennoch fühlt er Schmerz und Schwäche.
Man müsste schon sehr zersetzend und egoman sein und bösartig, um vom kostbaren menschenkörper auf das Level eines Regenwurmrudels "abgestuft " zu werden. Wobei mir mindestens ein menschliches Wesen gewahr ist, das die nächsten jahrtausende als Regenwurm wiedergeboren werden sollte...ups. das war grad garnicht nett von mir...
Das ist ein heftiges Thema und es gibt verschiedene Sichtweise über diese sogenannten Daseinsbereiche. Manche Linien sehen das als Symbolismus, man kann sich ja auch in einem Menschenkörper regenwurmartig verhalten.
Grüssle,
Kommentar von CleverfoxCleverfox 29.03.2012Das war wirklich ein sehr kompetenter Beitrag von dir Injure! Jetzt erkenne ich wie auch ein Regenwurm sein Glück finden kann :-) Wünschte ich könnte deine Antwort auszeichnen :( Wobei ich mich gerade frage, ob der erste Absatz sarkastisch besetzt ist (?) ^.^ Danke dir ;)
@Sexualninki: Ich wollte damit sagen, dass wenn alle gute Taten verbringen müssen, es keine guten oder bösen Taten geben kann, da dem Guten etwas gegenüberstehen muss, um es überhaupt bewertbar machen zu können! So wären ihre Taten weder guter, noch böser Natur, verstehst du?
Kommentar von Sexualninki 30.03.2012Ja klar .. dann musst du eben besser sein als alle anderen und gute Taten vollbringen! ;-)
Kommentar von Sexualninki 30.03.2012ein Regenwurm kann ja aber bestimmt einem anderen helfen!! ;-)
indem er ihm sagt, wo sich der Maulwurf befindet ... und dann? :-)
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Es kommt nicht darauf an, was du kannst, sondern auf das, was du versuchst, was du möchtest. Auch ein Regenwurm kann böses wollen. Er kann es nur nicht durchführen, weil ihn die körperlichen Möglichkeiten fehlen. Trotzdem ist er dann ein böser Regenwurm ;)
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Naja, es gibt Lehren im Buddhismus, die besagen, dass du als 5 verschiedene Lebewesen wiedergeboren werden kannst (Siehe hierzu: Samsara - Das Rad des Lebens)
Aber als Mensch hast du die größte Chance auf Erleuchtung. Denn unser Leben pendelt zwischen Glück und Leid. Somit haben wir die besten Vorrausetzungen.
Tiere z.b. seien zu dumm, Götter zu glücklich, Hungergeister zu unglücklich, um sich ernsthafte Gedanken über die Erleuchtung machen zu können.
Hoffe ich konnte die Frage halbwegs beantworten.
Kommentar von CleverfoxCleverfox 29.03.2012Aber dann ist man als Tier ja hoffnungslos verloren! Wenn sie zu dumm sind sich die Gedanken darüber zu machen. Das kann doch nicht ihr Ernst sein. Denn selbst wenn man es dann wollte könnte man es nicht! An so etwas würde ich nicht glauben wollen.
Kommentar von quopiamquopiam 30.03.2012Kein Tier ist verloren, es arbeitet durch seine Existenz Karma ab, das aus einer früheren Existenz übrigblieb. Es folgt danach eine andere Existenz, in der weniger schlechtes Karma übrigbleibt und zu einer glücklicheren Geburt führt - vielleicht zu der eines Menschen. Nichts und niemand geht im Buddhismus verloren, denn es gibt im eigentlichen Sinn keine Einzelwesen. Existenz oder Dasein ist EINS, die Annahme, es gäbe so etwas wie "Einzelseelen" oder "Persönlichkeiten", die den Tod überdauern, ist eine Illusion, die der Buddhist lernt, aufzulösen. Weil es kein "Ich" gibt, kann auch kein "Ich" verlorengehen.
Ich würde Tier nicht als zu "dumm" bezeichnen, sondern sie haben schlicht nicht die intellektuellen Werkzeuge, um sich mit der Frage der Erleuchtung zu beschäftigen. Sie sind - und da sind sie uns gegenüber vielleicht sogar im Vorteil - wahrscheinlich nicht mit den vielen Illusionen über die eigene Persönlichkeit beschäftigt, sondern sind einfach da und leben ihr Leben. Dennoch braucht es eine Geburt als Mensch, damit sich ein fühlendes Wesen aus dem Kreislauf des Daseins befreien und das Nirwana erreichen kann.
Wenn Du den Buddhismus für eine herzlose oder grausame Religion hältst, unterliegst Du wiederum einer Illusion, die Du durch Beschäftigung mit dem Thema auflösen könntest... ;-) Der Buddhismus lehrt nicht nur Meditation sondern auch Mitgefühl in hohem Maß. Alles Gute, q.
Kommentar von CleverfoxCleverfox 03.04.2012Danke für das Kommentar, also arbeitet der "Wurm" das Karma zu Lebzeiten bloß ab, ich glaube jetzt habe ich es begriffen ;) Ich hatte nicht vor zu sagen, dass der Buddhismus gar grausam sei. Ich wollte eigentlich nur ein starkes Argument dagegen vernehmen, indem ich eine eklatantische Behauptung aufstelle :) Und mit diesem Kommentar hast du mich sehr bereichert :-) Vielen Dank!!
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Die Ansicht, in einem Tier wiedergeboren zu werden, ist überholt. Ausserdem, wieso soll ein Tier nichts Gutes tun können? Es lebt in der gleichen Sphäre wie ein Mensch und ist ähnlichen Leitlinien unterworfen; es soll besser nicht töten und sich in keine gefährlichen Situationen hineinbegeben, was wesentlich für alle Lebewesen ist. Du selbst wirst immer wieder geboren, bis du aus der Situation endlich gelernt hast und über sie steigen kannst.
Lg ct
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informier dich ein bisschen. du kannst nach jedem leben ins nirvana oder wiedergeboren werden (jenachdem wie gut das karma war). wenn du es nach soundsoviel leben nicht schaffst kommst du in eine art hölle. ich glaub so war das ungefähr. wieder mal ne typische google frage -.-
Kommentar von CleverfoxCleverfox 12.04.2012Ähm nein, es ist keine typische Googlefrage. Zeig mir mal eine Seite wo genau das mit dem Regenwurm, oder Ähnlichem erklärt wird. Wäre nett.
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Jedes Lebewesen auf der Erde hat eine Seele,genau so wie auch der Mensch. mit fg
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Kannst du mir ein Quelle benennen oder einen Link? Das wäre wirklich toll. Btw thx for the answer ;)
Wenn das wirklich so ist, dann verstehe ich alles, aber > wer als tier wiedergeboren wird, der kann das samsara nicht verlassen, sondern muss warten, bis er wieder die menschliche lebensform annimmt. - die Frage ist wann der Regenwurm wieder in die menschliche Gestalt kommen kann und wie.
ja, das kann lang dauern, und wie? indem sie den körper des regenwurms verlässt und in eine menschliche befruchtete eizelle eingeht. so wie der wechsel immer funktioniert.
quelle ist das Shrimad Bhagavatam. aber die stelle müsste ich lange suchen. es sind etwa 100 bücher :-).
http://www.prabhupada.de/sb/sb.htm
ein tier kann übrigens nur karma ableben, keines kreieren.
danke für den stern. ich bemerke grad einen fehler. vom regenwurm direkt in die menschliche lebensform geht nicht. da findet eine art evolution statt. aufsteigende lebensform ist zb. die kuh. absteigende zb. hund und katze.