Frage von Mickele1988 03.08.2009

Wie soll man loslassen?

  • Hilfreichste Antwort von blaueFee 03.08.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja, aber in den Medien wird unsere Welt sehr verzerrt dargestellt aus Sesationsgeilheit. Ich habe drei hübsche kinder, alle sind nie in ihrem Leben von einem fremden Mann angesprochen worden sind. Die meisten Sexualstraftäter kommen sowieso aus dem näheren Umfeld des kindes, 40% sind die eigenen Väter habe ich erst gestern mit Erschrecken gehört, (wie widerlich ist das dennn)also mach dich nicht verrückt. Das wichtigste was du jetzt schon deinem Kind mitgeben kannst: bringe deinem Kind bei, dass es ein Recht hat NEIN zu sagen!!!das fängt bei deiner Beziehung zum Kind schon an, wenn du vom Kind absoluten Gehorsam erwartest wird es nicht lernen, dass es auch nein sagen darf, einem Erwachsenen gegenüber. Respektiere also die Wünsche und die Meinung deines Kindes, wenn es nicht essen will, dann will es jetzt nicht essen, wenn es die bleue Strumpfhose nicht mag, zieh ihm eben die rote an und wenn es den Opa nicht küssen will dann eben nicht, das kostet dich nichts und nur so lernt dein kind, dass es NEIN sagen darf ohne dass der Himmel einstürzt(bzw. Mama böse ist)

  • Antwort von QuestionIt 03.08.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich verstehe was du meinst. Aber du musst auch bedenken, die Medien berichten nur wenn es was zu berichten gibt. Am besten lässt du dein Kind nur mit Freunden zum Spielplatz gehen wenn es soweit ist und mit der Zeit will er dann nicht mehr zum Spielplatz sondern zum Freund und dann hat sich das erübrigt ;)

  • Antwort von Kolumna 05.08.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Deine Ängste sind ja nicht völlig unbegründet und damit verständlich für jeden der ebenfalls Kinder groß zieht oder groß gezogen hat. Allerdings ist das ein brisantes Thema, welches Du ansprichst. Kinder brauchen entsprechend ihres Alters eine ganz feine Ballance zwischen Behütet sein, Regeln und Normen und altersgerechter Freiheit, um sich gut entwickeln zu können. Packst Du Dein Kind zu sehr in Watte, schadet es seiner Entwicklung, körperlich,geistig und auch seelisch. Kein Elternteil will vorsätzlich seinem Kind schaden und trotzdem passieren solche Dinge immer wieder. Die Kinder entwickeln sich dann oft nicht altersgerecht - fehlendes Selbstvertrauen zieht fehlende Sozialkompetenz nach sich, überbehütete Kinder entwickeln oft Ängste, die sich auf die körperliche Entwicklung auswirken z.B. die Grob- und Feinmotorik. Obwohl ich das entsprechende Fachwissen habe, gab es auch mit meinen Kindern Situationen, in denen es mir schwer fiel loszulassen. Wenn Du aber von Anfang an Dein Kind stark machst und ihm auch zutraust sich sein Umfeld zu erobern, fällt es leichter, in kleinen Schritten loszulassen. Es ist ja ein Prozess,der sich über Jahre hinzieht, aber eben sehr wichtig ist, um aus dem kleinen Wesen, was man immerzu behüten möchte, einen jungen Menschen zu erziehen, der selbstbewußt, sozialkompetent im Leben steht. Malaguzzi sagt: "Wenn das Kind klein ist gib ihm Gebeorgenheit, wenn es groß wird so gib ihm Flügel"Das ist eine sehr wichtigeAussagen, über die alle Eltern nachdenken sollten. Durch die Geborgenheit und das schrittweise Loslassen, befähigen wir unsere Kinder sich die Welt zu erobern und geben ihnen die Möglichkeit zum Fliegen.

  • Antwort von blumenfrau 04.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich verstehe, was Du meinst, aber Du nimmst dem Kind damit, meiner Meinung nach,bis zu einem gewissen Grad, auch die Möglickeit, sich zu entwickeln und damit eigene Erfahrungswerte zu schaffen....

  • Antwort von Sonja66 04.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich persönlich habe in Erfahrung gebracht, daß man alles erst loslassen kann, was man zuvor angenommen hat. Wie die anderen zuvor schon geschrieben haben, besteht das Leben auch aus Risiko. Dieser Aspekt im Leben lässt sich nicht ausschließen. Er gehört dazu, wie die Sicherheit. Diesen Umstand gilt es anzunehmen. Und alles, was einem in seinem Leben begegnet, hat auch irgendetwas mit einem selbst zu tun.

    Bei der Angst vor Sexualstraftätern würde ich mich an Deiner Stelle mit dem Thema Hingabe auseinandersetzen. Sie stehen im engen Zusammenhang. Oftmals ist es sehr hilfreich, wenn man sich weiblichen Prinzipien wie Vertrauen, Geduld, Langsamkeit, Weichheit, Hingabe, Kontrollverlust........... widmet, sich damit auseinandersetzt und sie künftig stärker in sein eigenes Leben integriert, sie künftig besser und als wertvoller bewertet als bisher. Auch dies wurde in Texten zuvor bereits erwähnt, wie z.B. beim Glauben an Gott, der ja Vertrauen und Stärke gibt. Ich selbst glaube auch an Gott und glaube, daß alles was er in mein Leben bringt, zu meinem Guten ist. Jedoch muß ich mir dazu Zeit nehmen und rausfinden, was von mir gefordert wird. In welchen Eigenschaften ich mich üben sollte.

    Wem oder was sollte ich mich stärker hingeben und annehmen, meinen Widerstand mindern, um künftig wieder freier und leichter leben zu können? Der Unsicherheit, meinen Aufgaben und Herausforderungen durchs Leben, meiner Weiblichkeit mit seinen speziellen Formen.....?

    Nach dem Annehmen kann man dann seine Probleme auch loslassen. Nach dem Durchleben von etwas kann man es loslassen.

  • Antwort von wallika 03.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich habe drei hübsche Kinder und lasse ihnen viele Freiheiten. Ich habe auch Ängste, aber Du musst Dir einfach klarmachen, dass es nicht möglich ist, die Kinder vor allem Übel zu behüten. Es gibt so viele schlimme Sachen, die ihnen (und uns!) zustossen können, selbst durch 24 h Überwachung kannst du nicht alles ausschliessen. Ich glaube glücklicherweise an Gott, der mir hilft, auf meine Kinder aufzupassen, so dass sie nie alleine sind!

  • Antwort von Chris1968 03.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    jeder hat Angst um seine Kinder aber der Zeitpunkt kommt ganz allein, wenn z.b. seine Frende ihm zum Spielen abholen und er sagt: Meine Mami ist noch nicht ganz fertig mit abspühlen WIR KOMMEN DANN NACH dann wird es bestimmt Zeit Freiraum zu gewähren

  • Antwort von makoerner 03.08.2009
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    Habe zwar keine Kinder, aber ich denke das kommt mit der Zeit von alleine wenn du siehst wie er immer selbständiger wirst und auch öfters mal ohne ihn warst wenn er zB mal bei Oma war oder so.

  • Antwort von chmoti88 03.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    also ich kenne auch sehr gut deine bedenken mein zwerg ist 3 und bekannte haben auch kinder die trifft es wohl eher die sind nämlich 7 Jahre aber die gehen immer in gruppen mit freunden dass sie nicht alleine gehen müssen und ein kind hat meist dann auch ein prepaidhandy

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