Wenn man Fragen nicht beantworten möchte (und auch nicht muss), aber nicht unverschämt sein möchte, wie verhalten ich mich dann?

Man sollte nicht generell die Beantwortung privater Fragen verweigern. Ansonsten zurückfragen, ob die Beantwortung der Frage relevant für eine Einstellung ist.

Es ist ziemlich unklug, auf solche Fragen nicht einzugehen. Denn der Zweck solcher Fragen ist fast immer, herauszufinden, wie diskret und loyal jemand ist. Das kann für viele Jobs sehr wichtig sein.
Deshalb ehrlich, aber diskret antworten, also eher allgemein als direkt und intim.

Machs wie ein Plitiker - Antworte und dann auch wieder ( ja ... eigentlich ) nicht... Ist ne lustige Art zu kontern. Alternativ stehe zu Deinem Ich... Und sage NEIN, wenn Du NEIN meinst !
hartzerroller am 3. März 2008 21:06 was ist ein Plitiker? Soll ich Dir ein "O" schicken?
Pestopappa am 3. März 2008 21:39 oooohh Jah !!!! DANKEEEEEEE ;oo))

Es zeugt auch von Charakter, wenn du zu private Fragen nicht beantwortest.
Du kannst also ohne weiteres sagen, "Diese Frage ist mir zu privat, - ich möchte darauf nicht antworten".
kommt denk ich auf die fragen an sehr private würde ich es offen und ehrlich sagen das es mir zu privat ist selbst wenn es dann den job kostet! aber ich bin nunmal so

Charmant drumherum reden. Man kann meist auch sehr gut antworten, ohne die Frage zu beantworten. Wenn es Dir aber definitiv zu privat wird, würde ich da freundlich lächeln eine Grenze ziehen und sagen, dass es Dir zu privat ist und Du diese Frage jetzt nicht beantworten möchtest.

wenn die Fragen zu direkt oder zu intim werden, dann kann man sehr höflich darauf hinweisen, das ich diese Frage nicht beantworten muss oder werde, da sie mit dem geplanten Beruf ja nichts zu tun haben....
mache dich im Vorfeld schlau über das Internet , welche Fragen das sind, die in diese Kategorie fallen..

Ein brüskiertes Zurückweisen oder schnippisches Verweisen auf die Unzulässigkeit der Frage halte ich für wenig diplomatisch bis inkompetent.
Solche Fragen dienen meist ganz bewußt dem Test, wie geschickt der Kandidat Klippen zu umschiffen weiß, ohne den guten Ton zu verlieren. Meist tauchen sie gegen Ende eines Gespräches auf -- somit hatte man schon etwas Gelegenheit, sein Gegenüber und dessen (nicht) vorhandenen Sinn für Humor einzuschätzen.
Eine geschickte(re) Taktik, um Zeit zu gewinnen können Rückfragen sein: "Verstehe ich richtig, dass..." oder "Inwiefern ist es für Ihr Unternehmen von Belang..." -- manchmal gerät der Fragesteller dadurch selbst ins Schleudern ;-)

entweder die Frage offen und ehrlich beantworten oder kategorisch zurückweisen.

Wenn du den Job unbedingt haben willst, würde ich an deiner Stelle lügen und dem Personlachef das sagen was er hören will

Ich hatte mich nicht auf private Fragen in einem Vorstellungsgespräch bei dieser renomierten Firma vorbereitet. Bitte haben Sie Verständnis.
kuntzkids am 3. März 2008 21:10 Das klingt aber eher armselig -- wer muss sich denn auf private Fragen vorbereiten?! Mit dieser Antwort zeigst Du zwar höflich, aber sehr direkt, dass Du wenig(er) wortgewandt und flexibel bist...
sunpoint am 3. März 2008 21:16 Das ist Deine Meinung...dann les mal die Frage genau durch. Hier geht es darum eine Frage nicht zu beantworten. Oder was sagst Du dann? Das möchte ich nicht beantworten oder so ähnlich

naja, auch mit persönlichen Fragen, will man schon nicht dein Intimleben ausquetschen. Einfach normal offen antworten. Kannst ja ggf. diplomatisch bleiben, wenn es zu sehr ins private geht und allgemeine Antworten geben. Wenn es verbotene Fragen sind, wie z.B. ob du schwanger bist, kannst du sogar lügen.

Wenn ich mich persönlich angegriffen fühle, stelle ich eine Gegenfrage:
Wie schauen Sie im Pyjama aus??? (:-)).
bitmap am 3. März 2008 22:20 Eine Frage ist kein Angriff.
Und deine Beispielgegenfrage führt mit Sicherheit nicht zu der gewünschten Einstellung, aber dafür zu einem schnellen Gesprächsende (vermutlich sogar unter Verzicht des üblichen ''Sie hören von uns.'').