Frage von CathiSummer, 50

Wie soll ich weiterhin klar kommen?

Der folgende Text wird leider ziemlich lang, hoffe aber, dass sich der ein oder andere von euch die Zeit nimmt und es sich komplett durchliest und mir dann vielleicht ein paar Ratschläge geben kann.

Zu mir: Ich bin 19, habe letztes Jahr im Juni die Schule nach Klasse 12 abgebrochen und mache seitdem nichts. Ich habe jetzt vom 9. Februar 2016 bis vor kurzem (dem 19. April 2016) insgesamt 10 Wochen in einer Klinik verbracht, um abzunehmen und gegen meine sozialen Ängste anzukämpfen. Das mit dem Abnehmen klappt ganz gut, habe in der Zeit 13 Kilo verloren und mache auch Zuhause weiterhin Sport (habe einen Crosstrainer Zuhause, gehe viel raus spazieren/joggen, schwimmen) und auch mit der Ernährung klappt es echt gut.

Vor der Zeit in der Klinik war ich sehr an meine Mutter gebunden, war sehr unselbstständig und habe sie immer vorgeschickt um alles für mich zu machen (Beim Arzt etc. anrufen, dies klären, das klären). In der Zeit in der Klinik ist mir klar geworden, dass ich das nicht mehr will. Ich hatte dort auch viele Expos (Mutproben) wie bei fremden Leuten anrufen, auf fremde Leute zu gehen, einen Großeinkauf bezahlen usw. und seitdem merke ich auch, dass sich die Sozialen Ängste verringern. Sie sind noch da, aber ich arbeite dran, dass es besser wird weil es einfach so nicht weiter gehen kann. Meine Mutter ist der Meinung, ich würde mich von ihr entfremden, weil ich nicht mehr so auf das Getätschel von ihr eingehe und auch lieber alleine unterwegs bin als mit ihr. Zudem habe ich auch leider das Gefühl, dass ich keine Freunde mehr habe. Ich habe eine Gruppe von 4 Leuten, die mir sehr am Herzen liegen aber die sind alle viel mit Arbeit/Uni beschäftigt und wohnen nicht direkt bei mir im Dorf, aber auch nicht all zu weit weg. Am Wochenende sind die auch eher auf Partys, ich war am Freitag auch mit in einer Disco (nächste Mutprobe ;)). Das war für mich nicht mal mehr eine Mutprobe, weil es mir echt leicht viel. Trotzdem habe ich mich dann bei ihnen nicht mehr so ganz wohl gefühlt und bin einen Tag eher nach Hause gefahren, sprich am Samstag und nicht am Sonntag. Und Zuhause bin ich dann in Tränen ausgebrochen, weil ich nicht mehr weiter weiß. Ich fühle mich allein und wenn's um meine Mutter geht, will ich auch alleine sein. Sie geht mir einfach auf die Nerven, kommt tausend Mal in mein Zimmer, folgt mir sogar auf meinen sozialen Netzwerkseiten (Habe sie mittlerweile bei Twitter und Instagram blockiert) und ihr Status als ich aus der Klinik wieder kam war "Endlich ist mein liebes kind wieder zuhause <3" und ich will das einfach nicht mehr. Wie löse ich mich von ihr? Momentan versuche ich noch, mich für dieses Jahr auf Ausbildungen zu bewerben aber es sieht eher schlecht aus. Ich weiß auch nicht, was ich so machen soll. Ich habe auch leider noch keinen Führerschein, aber das kommt noch. Was würdet ihr mir jetzt gerade so raten, wenn ihr das alles lest? Wie soll ich mein Leben auf die Reihe kriegen? Musste mich jetzt mal auskotzen, tat gut

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Weberakuliks, 17

Also was deine Mutter angeht würde ich mich zu aller erst mal mit ihr zu einem ernsten gespräch zusammensetzten und versuchen eure beziehung auf eine Distanz zu bringen bei der ihr euch beide wohl fühlt und was deine Freunde  angeht werden sie dir schon nicht zu böse sein das du früher abgehauen bist sie haben bestimmt verständnis für deine sozialen ängste und was deine weitere ausbildung angeht , such dir einen Beruf oder Bildungsweg denn du interresant findest, für den du eine leidenschaft entwickeln kannst.  

ich hoffe ich konnte dir helfen  

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