Wie soll ich weiter machen, habt ihr Vorschläge?

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7 Antworten

Wir machen oft Fehler. Aber du hast 3 Jahre deine Strade abgesessen. Das bedeutet, das was in der Vergangenheit war ist jetzt vorbei. Mach dir das klar. Das ist schon einmal der erste Schritt.

Du brauchst einen kompletten Neuanfang. Neue Freunde, neue Arbeit und vielleicht mal ein schnuckeliges Mädchen. Aber eines nach dem anderen.

Wir leben trotz allem in einer Gemeinschaft in der wir zusammen arbeiten müssen. Und du musst eben jetzt irgendwo deinen Teil dazu beitragen. Überlege dir was du gerne machst und arbeite dich dort hin. Wenn du anfangs nur irgendwo putzt, ist das kein Problem. Oft braucht es das Gefühl von Nutzen zu sein um ein wenig glücklicher zu werden. Damit hast du dann die Kraft einen Schritt weiter zu gehen.

Und du musst auch nicht deine Vergangenheit ausbreiten. Ich war jetzt nicht im Knast, aber hab auch schon einiges durch gemacht und bin auf vieles nicht sonderlich Stolz. Aber habe daraus gelernt. Und wenn mich jemand nach meiner Vergangenheit frägt, dann sag ich das es bei mir eine gaaanz dunkle Zeit gab die nur mich etwas angeht. Und mehr muss keiner wissen. Wenn du einmal ein Mädchen hast, dann musst du es ihr am Anfang auch nicht direkt sagen. Mach es so wie ich. Später - wenn sie dich so kennengelernt hat wie du bist - kannst du es ihr erzählen und es wird dann eh kaum noch Bedeutung haben.

Vergrabe dich nur nicht in der Vergangenheit. Das ist schwer, aber notwendig. Sag dir lieber "Jetzt ein Neustart ins Leben. Ich schaue nach vorne".

Keine Ahnung was du gemacht hast und wofür du gesessen bist. Mir ist es auch egal, solange du eben daraus gelernt, deinen Fehler eingesehen hast und da eben keinen großen Mist mehr baust.

Also such dir einen kleinen Job der DIR gefällt. Es ist nicht wichtig das du viel Geld verdienst. Das kann später kommen. Evtl. kannst du dich auch mal ehrenamtlich irgendwo betätigen. Das hilft enorm. Mach ein paar kleine Dinge. Du wirst merken das es was bringt.

Hoffe ich konnte dir helfen!

Und lass dir von keinem deine Vergangenheit gegen dich verwenden. Schau nach vorne!

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Es ist völlig verständlich, dass man ins kalte Wasser sich geschmissen fühlt, wenn man plötzlich wieder in Freiheit lebt.

Ich weiß den Grund für deinen Aufenthalt nicht, hast du den deine früheren (falschen) Entscheidungen erkannt und willst dich verbessern? Du musst dein früheres Ich akzeptieren, du kannst es nicht ändern. Wenn du dich akzeptieren kannst, dann können das andere auch.

Versuche einfach mal jemanden kennenzulernen, du musst nicht sofort mit deiner Vergangenheit rausrücken. Lernt euch kennen, wenn ihr euch erstmal vertraut, dann wird diese Person auch dich mit dieser Vergangenheit akzeptieren. Menschen können sich verändern! Und wenn du das zeigst, dein Leben wieder auf die Reihe kriegen willst und an dir arbeitest, dann hat niemand einen Grund dazu, dich zu verurteilen oder den Kontakt zu dir abzubrechen.

Ich denke, dein größtes Problem liegt in deinem Kopf. Eventuell kannst du deine Vergangenheit nicht akzeptieren und schließt von dir auf andere, dass sie dich meiden, wenn sie das wissen. Traue dich und spreche Menschen an, wenn eine gute Grundbasis mit Vertrauen da ist, kannst du immer noch sie in deine Vergangenheit einweihen.

Hast du den schon wieder Arbeit gefunden? Vielleicht freundest du dich mit Kollegen an, dann kehrt auch langsam wieder Normalität in dein Leben. Falls du noch keine Arbeit hast, dann kümmer dich darum. Bemühe dich um ein besseres Leben, habe einen regelmäßigen Tagesablauf und misch dich unter Menschen (was du mit einer Arbeit schon mal erreichst).

Alles Gute und sei nicht so streng mit dir selbst :) Eine Veränderung braucht Zeit ;)

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Klingt vielleicht lächerlich ab einer gruppe von Leuten beitreten die ein Hobby ausführen.Hab vor 1 Jahr meine Liebe fürs Modellbauen entdeckt und bin vor wenigen Wochen einer Grupee beigtreten die ein 4 Metermodell bauen. Ich bin mit ihnen inzwischen relativ gut befreundet da ich mit ihenen oft stundenlang an dem Modell abreite und ich fast süchtig danach bin.

Hoffe das konnte dir ein bisserl weiterhelfen.

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Du solltest aufhören zu Grübeln,den das zieht dich immer wieder runter,versuch ganz Langsam wieder zu Lachen.Noch was, wir sich sowas  wie Verwand.Gelle. Ich kenne diesen zustand nur zu gut.Denke immer daran egal was du Fühlst das ist ganz normal,wir sind alles Menschen.Stehe auf das hast du im Knast auch Lehren müssen.Gebe niemals auf. Lg. Joe.Butsch 

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Kommentar von TheTrueSherlock
06.06.2016, 00:48

Naja, ist sicherlich lieb gemeint und das Ende ist gut, aber der Anfang.. Man kann nicht einfach mit dem Nachdenken aufhören und einfach wieder lachen, wenn einem nicht nach lachen zumute ist. Ich denke es ist wichtiger, sich mit der Vergangenheit und Problemen auseinanderzusetzen und sie nicht zu ignorieren. Nur so kommt man wieder auf die richtige Bahn und wird wirklich wieder glücklich.

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Tut mir leid, dass deine mama nicht mehr da ist.

Ich kann mir vorstellen, dass es nach 3 jahren normal ist, dass das normale leben aufzunehmen erstmal sehr schwer ist. 

Gib dir zeit. 

Vielleicht denkst du mal darüber nach, dir als hilfe einen therapeuten zu nehmen, so hast du erstmal einen versierten gesprächsoartner, dem du alles anvertrauen kannst. 

Und dann überlege in ruhe was du machen willst und setz es schritt für schritt um. Kannst du nicht wieder an die uni? Oder eine ausbildung machen? 

Sprich mit den behörden.

Freunde bekommt man schwer, aber mit der zeit wird das auch kommen und mit deiner vergangenheit musst du ja nicht hausieren gehen. Lass dir hakt was anderes einfallen.

Du bist jung und hast dein ganzes leben vor dir.

Hör auf die warnungen deiner mama in deinem kopf und bau dir wieder ein gutes leben auf.

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Ruf doch mal die Telefonseelsorge an,eventuell können die dir einen Rat geben.Ich glaube die sind 24 Std am Tag da.

ich drück dir die Daumen

0800 111 0 111 kostenlos


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Woher weißt Du denn, daß die Leute Dich ablehnen werden? Ist Dein Vergehen so unsäglich, daß Dir der Zugang zur Gesellschaft für immer verwehrt bleiben wird? Gibt es einen Sportverein bei Euch, wo Du Anschluß finden könntest? Andere soziale Einrichtungen? Kirchengemeinden?

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