Frage von Pokemon33, 46

Wie soll ich mit meinem psychisch kranken Freund interagieren?

Hallo liebe Community, meine Situation ist leider sehr ernst und selten, d.h. wahrscheinlich habt ihr sie noch nicht erlebt, deshalb bitte nur antworten wenn ihr euch auskennt oder es doch schon so ähnlich erlebt habt, danke fürs Verständnis. Ich selbst bin fast 17 (männlich) und habe einen guten und engen Freundeskreis aus 5 Freunden, jeder kennt jeden gut, alle von derselben Schule und alle 16-17. Wir trefffen uns meistens nur alle zusammen. Jetzt ist aber NACHDEM er ein Jahr auslandsunterricht in Italien war ;( vor ca. 9 Monaten ein guter Freund bei einem dieser Besuche in meinem Haus komplett durchgedreht - apatisches Verhalten, wirre Antworten, gewaltfreies herumgefuchtel und weglaufen. Berichten zufolge war sein Verhalten Stunden zuvor auch komplett apatisch und eben so gruselig. Er ist monatelang verschwunden (wahrscheinlich in psychatrischer Behandlung ) und erst vor 1-2 Monaten wieder in der Schule aufgetaucht, er nimmt immer so kleine Pillen regelmäßig (Medikamente). Er kann logischl auf Fragen antworten (ist jetzt 1 Klasse tiefer als wir) und auch fragwürdige Scherze machen, aber er ist jemand KOMPLETT anderes und ich kann das nach jahrelanger Freundschaft beurteilen. Sein Blick ist irgendwie immer so ins nichts gerichtet, er sagt oft zusammenhanglose, ziemlich dumme Sachen und rückt einem beim Laufen und sonst immer extrem auf die Pelle mit Absicht ohne sich zu rechtfertigen. Ausserdem guckt er einen sobald man ihm eine Kleinigkeit abschlägt an als wär gerade sein Leben zerstört worden (ziemlich depressiv).

Er war schonmal bei einer anderen Feier dabei bei jmd. anderen, aber jetzt hat er von meiner geplanten Party zum 17. gehört. Oft schreibt er mich auch bei WhattsApp an und fragt ohne das wir überhaupt was geplant haben wann wir uns treffen, obwohl ich nichtmal gesagt hab ob ich Zeit oder Lust hab. Auch bei der Party geht er selbst verständlich davon aus, dabei zu sein wie früher.

DAS PROBLEM: Obwohl ich immer ein guter Freund bin zu allen ist diese extreme Situation einfach zuviel für mich, das müsst ihr bitte verstehen :´( Das heißt ganz klar ich will ihn nicht in meinem Haus haben und mich erst recht nicht alleine mit ihm treffen, nicht weil ich ihn jetzt hasse oder so, aber ich traue ihm einfach nicht über den Weg. Ich weiß, er braucht jetzt wahrscheinlich Freunde u Beistand, er bekommt das inner Schule auch immer (haben wir abgesprochen untereinander), aber mir ist ein erneuter Besuch zuviel dafür das er so komplett verändert noch ist. Er rückt wenn man ihn vorsichtig fragt selbst NICHT damit raus, was abgegangen ist, wo er war und was er hatte. Seine noch ziemlich hemmungsolse Art (OHNE Gewalt) und (wahrscheinlich ungewollt und -bemerkt) sinn- und geschmacklose Bemerkungen erschrecken mich immer wieder sehr. Trotzdem häng ich inner Schule auch allein mit ihm ab oft, aber sehr gezwungen.

Wie kann ich ihm beibringen, dass ich ab n gewissen Grenze auf Abstand will bis er "normal" ist? Soll ich überhaupt was sagen? Was tun? ;(

Antwort
von Swordwarrior, 16

Du solltest vielleicht mal mit den Eltern reden warum weshalb wieso und wie du dich ihm gegenüber nun verhalten sollst

Kommentar von ragazza001 ,

Gute Idee. Ich würde dir das auch empfehlen. Sie wissen über die Krankheit ihres Sohnes am besten Bescheid und können dir sagen, wie du dich ihm gegenüber am besten verhalten kannst.

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