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Wie soll ich mich verhalten gegenüber dem Partner u sein Kind

gefragt von mammi2207 am 12.10.2007 um 7:32 Uhr

Hallo, ich habe seid ca 15 Monaten einen neuen Partner welcher ein Kind hat (jetzt 13 Jahre). Das Kind ist seid dem 2. Lebensjahr bei seinem Vater groß geworden, weil sie sich getrennt haben. Der Vater ist von 7 Uhr bis 16 Uhr arbeiten gegangen, also hat sich die Oma drum gekümmert. Seid April lebt das Kind bei der Mutter weil er es so wollte. Wenn er mal alles zwei Wochen hier ist müssen wir uns drum kümmern das er zur Kirche u zum Konferunterricht geht. Das wollen wir nicht machen. Aber die Oma meint es würde dann auf dem Kind ausgetragen werden. Und sie will sich darum kümmern. Der Vater vom Kind hat ihr auch grünes Licht gegeben. ich find das nicht gut. Wie sollich mich verhalten ????


Reply


anna001
beantwortet von anna001 am 12. Oktober 2007 08:00
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Ich weiß, dass das hart ist, aber ich finde du solltest dich raushalten. Das Kind wird, wie du schreibst, zwischen allen Leuten hin- und hergerissen. Alle haben eine Meinung dazu und es ist obendrein in einem schwierigen Alter (Pubertät). Überlass das der Familie und die hatte sich bisher für diese religiöse Erziehung entschieden. Der Unterricht in der Intensität dauert eh nicht mehr lange und es lohnt nicht, jetzt noch alles mit Pauken und Trompeten zu ändern. Ab dann wird das Kind sowieso selbst entscheiden, ob es zur Kirche will oder nicht und darin solltest du es dann unterstützen und nicht beinflussen. Zu deiner persönlichen Lage kann ich nur sagen, dass ich glaube, dass es sehr schwer ist, sich mit seiner eigenen Meinung nicht einzumischen aber es ist einfach das einzig richtige. Versuch dem Kind eine schöne unbeschwerte Zeit zu geben, wenn es bei euch ist und nicht die Diskussionen, ob es richtig erzogen wird oder nicht. Unbeschwertes Lachen und Geborgenheit wird es sicher genissen und eurer Beziehung tut das dann auch sicher gut. Viel Glück und Erfolg.

Kommentar von mammi2207 am 12. Oktober 2007 08:10

Du hast bestimmt recht. Was mich aber ärgert daran ist wenn mein Partner nicht da ist darf ich mich um den Jungen kümmern. Aber sonst zählt meine Meinung nicht. Ich habe keine eigenen Kinder. Hat sich leider noch nicht ergeben u mein Partner will keine Kinder mehr. Die Oma mischt sich oft ein wenn es um den Jungen geht. Er ist ja bei ihr fast groß geworden. ICh glaube wenn wir nicht gegenüber wohnen würden, dann wäre es bestimmt anders.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 12. Oktober 2007 08:17

Da stimme ich dir zu. Je näher man wohnt, desto gößer ist die Einmischung (eigene Erfahrung)

Aber wenn der Junge nur alle 14 Tage da ist, dann hab Spaß mit ihm, unternimm was mit ihm und vergiss den ganzen Kram. Wenn du dich da einmischt, hast du nur Stress: Mit den Eltern, mit der Oma und auch mit dem Jungen. Tu dir das nicht an.

Kommentar von mammi2207 am 12. Oktober 2007 08:38

Das ist leichter gesagt als getan. Aber vielleicht das beste. DAnn werde ich in Zukunft der Oma nichts mehr erzählen und dann sollen sie auch zusehen wie sie klar kommen. Aber es tut weh den jungen so in sein unglück rennen zu sehen. Er muss dann mal ins kalte wasser geworfen werden, vielleicht wacht er ja dann auf. Aber wenn oma nur immer armer junge denkt..... Oh mir platzt die hutschnurr.... :-) Seine Tante (vom meinem Partner meinte) das es ihm gut täte noch ein Kind zu bekommen, dann würde er sich nciht nur auf seinen Sohn versteifen und könnte seine Liebe auch an ein anderes Kind geben.


Yu Ly
beantwortet von Yu Ly am 12. Oktober 2007 07:37
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deine meinung zu dem "fall" ist m.e. nicht relevant.

zum 14. lebensjahr wird das kind religionsmündig, und kann dann derlei entscheidungen -erfreulicherweise- selbst treffen.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 12. Oktober 2007 13:00

@Yu Ly:

So stimmt das nicht ganz:

  • Ein Kind wird mit 14 in den meisten Bundesländern eingeschränkt religionsmündig, kann als entscheiden, dass es NICHT in die Kirche oder zum Religionsunterricht gehen will.

  • In Bayern und Baden-Württemberg gilt das erst ab 18.

  • Die volle Religionsmündigkeit - und auf die kommt es hier ja an - also die Möglichkeit, sich gegen den Willen der Erziehungsberechtigten einer Religionsgemeinschaft anzuschliessen, wird aber auch ausserhalb Bayerns erst mit 16 erreicht.

Kommentar von 0004352737d2bc8f3a534eb4502dc851smallYu Ly am 12. Oktober 2007 13:25

eine wichtige ergänzung - danke dir, schon wieder was gelernt.


comarel
beantwortet von comarel am 12. Oktober 2007 08:59
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Vielleicht versuchst du dem Kind ein wenig Halt zu geben. Unterstütze ihn beim Konfirmanten-Unterricht, gib ihm die Dewissheit, dass er in dir immer eine Ansprechpartnerin hat, wenn er Fragen hat. Versuche nicht ihm die Mutter zu ersetzen, aber sei wie eine gute Freundin, zu der er immer kommen kann, wenn er Fragen hat.


anonym
beantwortet von Mina1 am 12. Oktober 2007 07:43
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Wenn du den Konvermantenunterricht meinst, dann ist dieser ja nur für eine bestimmte Zeit. Ich würd das nicht so eng sehen. Immerhin ist der Unterricht vor der Konvermation (genauso wie bei dem Katholiken vor Kommunion und Firmung) ein "notwendiges Übel".

Kommentar von mammi2207 am 12. Oktober 2007 07:50

da hast Du recht. Aber mir geht es darum es mir nicht. sondern was ich sage ist hier nicht relevant und das find ich blöd... soll ich mich da jetzt komplett raus halten ??

Kommentar von Cd4a12a897018f4d092e0b7af0f40ab0smallPinbuster am 12. Oktober 2007 07:55

Ja, ich würde es so machen.

Kommentar von Mina1 am 12. Oktober 2007 08:05

Leider ist es so, dass der neue Partner meistens nicht viel zu sagen hat...klingt vielleicht blöd, aber die Eltern bleiben seine Exfrau und dein Lebensgefährte und genau die beiden müssen entscheiden was für das Kind gut ist und was nicht. Wenn dein Lebensgefährte auch gegen gewisse dinge wäre, sich aber nicht gegen seine Exfrau durchsetzen kann, ist es (böse gesagt) auch sein und nicht dein Problem.


Kajjo
beantwortet von Kajjo am 12. Oktober 2007 10:35
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Viele Antworten gehen am Ziel vorbei, finde ich. Du schreibst nämlich "wollen wir nicht machen". Wenn der Vater gegen Konfirmantenunterricht st, dann hat er natürlich alles recht der Welt, dem Kind seine Meinung zu sagen. Ich würde mich nicht für Ziele der Oma engagieren lassen, die nicht meine eigenen sind. Im Zentrum sollte stehen, daß das Kind SELBST entscheidet, ob es das nun möchte oder eher nicht. Die Konfirmation ist doch gerade dazu gedacht, daß der Konfirmant seine eigene Bestätigung gibt -- wenn nicht jetzt, wann dann?

Du selbst solltest mit Deinem Partner über alles reden, aber dich natürlich aus Erziehungsfragen Deines Stiefkindes weitestgehend heraushalten.





tinchen44
beantwortet von tinchen44 am 12. Oktober 2007 22:08
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Ich denke mal, wenn dein Partner von dir erwartet, dass du dich um "sein" Kind kümmerst, kannst du auch erwarten, dass er deine Meinung und deine Persönlichkeit akzeptiert. Denn die wird immer einfliessen, wenn du mit deinem Stiefkind zusammenbist und du kannst dich nicht permanent verstellen. Ich denke auch, dass ein Kind mit 14 Jahren durchaus in der Lage ist, sich in vielen Dingen selbst eine Meinung zu bilden. Frage doch einfach mal den Jungen, wie er zu diesen Fragen steht, könnte ganz interessant werden...


beatcatcher
beantwortet von beatcatcher am 13. Oktober 2007 12:48
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hallo.natürlich schwierige sache, aber man muss den willen der mutter respektieren.der junge ist bald soweit selber entscheiden zu dürfen, was er glaubt oder ob er zur kirche geht.




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