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wie soll ich mich verhalten, der vater meiner kinder ist plötzlich gestorben?

gefragt von prulence am 02.09.2008 um 4:06 Uhr

der vater(28) meiner kinder ist aus unerklärlichen gründen plötzlich verstorben.wir hatten schon seit längerem getrente wohnverhältnise.doch er hatte regelmäßigen kontakt und ein sehr gutes verhältnis zu seinen kindern.mein sohn ist (6)und meine tochter(9) ich habe angst,das meine kinder noch zu jung sind und den tot ihres vaters nicht verkraften. würde es sinn machen,einen phychologen zu konsultieren damit er sie auffangen kann,wenn ich es ihnen sage?wie sage ich es meinen kinder schonungsvoll,das ihr papa tot ist?kann mein kind dadurch ein traumer davon tragen?


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frami
beantwortet von frami am 2. September 2008 07:16
5x
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Erst mal: ein ganz aufrichtiges Beileid! Wichtig finde ich persönlich, den Verlust mit den kindern zusammen zu verarbeiten und das Geschehen nicht aus der realität- sprich dem alltäglichem Leben zu verdrängen. Wann immer die Kinder- und vor allem auch Du- drüber sprechen wollt, tut es. Wann immer Ihr weinen wollt- tut es- gemeinsam. So schafft ihr zusammen den Weg und die Kinder lernen optimales " Krisenmanagement. Seid stark. Zusammen.

Kommentar von prulence am 2. September 2008 08:36

danke für die anteilname.


Akelei2000
beantwortet von Akelei2000 am 2. September 2008 04:55
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Liebe prulence, Es tut mir erstmal total leid, das Dein ehemaliger Partner und der Vater Deiner Kinder so plötzlich verstorben ist.... Wenn Du das alles auch gut ertragen kannst, so ist es für Deine beiden Kinder bestimmt sehr sehr schwer.Daher ist es auf jeden Fall sehr ratsam, einen Kinderpsychologen zu Rate zu ziehen. Denn was möchtest Du deinen beiden Kindern sagen? Papa ist tot, und kommt nie wieder, oder er ist im Himmel? Das ist mit Sicherheit eine richtig heftige Aufgabe für Dich, die Du bestimmt nicht so ganz alleine bewältigen kannst, oder? Wenn Du nix machst, werden die beiden Kinder, es nie richtig verstehen, vor allem der kleine.Bitte wende Dich so schnell wie möglich an eine Beratungsstelle, die Du beim paritätischem Dienst oder in den gelben Seiten findest. Sicher wird Dir euer Kinderarzt, auch gute Adressen sagen können. Es muss ja auch nicht sein, vielleicht schaffst Du es auch alleine, aber ich glaube dann hättest Du hier nicht geschrieben, oder? Ich wünsche Dir und Deinen beiden Kindern ganz viel Kraft und einen guten Schutzengel, der Euch begleiten möge ... Alles Liebe und Gute von Abba08

Kommentar von prulence am 2. September 2008 08:35

danke für die anteilnahme,das lässt mich erstmal ein bißchen mut fassen.hab heute früh mit den lehrern gesprochen.sie werden mir einen schulpsychologen besorgen.danke


anonym
beantwortet von Klabauter am 2. September 2008 07:05
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Der Tod gehört zum Leben, unabänderlich. Auch Kinder müssen diese schmerzliche Erfahrung oft machen. Meistens gehen sie damit sogar unbefangener um als Erwachsene. Gib Deinen Kindern die Möglichkeit, die Trauer und den Verlust ihrem Alter gemäß zu leben und leiden.

Kommentar von prulence am 2. September 2008 08:37

danke für die anteilname.


DeLuna
beantwortet von DeLuna am 2. September 2008 06:23
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Ich denke auch Du solltest mit Deinem Kinderarzt oder vielleicht auch mit den Lehrern Deiner Kinder darüber sprechen und Dir von Ihnen Rat geben lassen. Die haben schon viel gesehen , viel erlebt und kennen in solchen Sachen immer Menschen, Anlaufstellen die Deinen Kindern und Dir auf jeden Fall weiter helfen können.Sei auf jeden Fall ehrlich und offen zu Deinen Kindern, egal wie schmerzhaft das Ganze und die vielen Fragen nach ihrem Vater auch sein mögen. Alles alles Liebe und Gute Dir und Deinen Kindern!!!

Kommentar von prulence am 2. September 2008 08:39

danke für die anteilname,hab heut früh mit den klassenlerern gesprochen.


anonym
beantwortet von Steve66686 am 2. September 2008 07:50
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Hallo Prulence,

Vorweg mein Beileid an euch!

Bei mir war es ca. genauso meine Mutter ist als ich ca. 9-10 war verstorben.

Und ich finde mein Vater hat dort richtig mit mir gehandelt vllt. versuchst Du es so auch?

Undzwar einfach die Wahrheit sagen das Er nunmal gestorben ist und es zum Leben dazu gehört das Menschen kommen und gehen. Kling nu doof aber so ist es, so hat er es mir erklärt und grad die Zeit dannach war Er immer da damit Ich mich ausheulen konnte oder sonstiges!

Sei einfach für deine Sprösslinge da und zeig verständniss (was du 100% eh hast) und dann wird das auch wieder klappen auch ohne Seelenklempner!

Und auch frami hat recht! Weinen,drüber sprechen und was dazu gehört tut es zusammen es befreit enorm!

Ich drück Euch die Daumen!


Kommentar von prulence am 2. September 2008 08:40

danke


anonym
beantwortet von anjanni am 2. September 2008 09:27
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Auf jeden Fall mußt Du offen mit den Kindern sprechen. Sie werden es in den ersten Tagen, vielleicht auch Wochen und Monaten noch gar nicht richtig realisieren. Das wäre in jedem Fall normal. Ich habe es bei dem Sohn eines Freundes erlebt, daß er erst nach einem Jahr die Realität richtig erfaßt hat - und der war da schon ein paar Jahre älter.

Weint gemeinsam, oder weint auch allein. Tröstet Euch gemeinsam, laßt Euch von anderen trösten.

Was ich ganz wichtig finde: geh mit den Kindern zusammen zur Beerdigung. Das ist eine Zeremonie, die einem die Wirklichkeit begreifbarer macht. Geht auch gemeinsam ans Grab, auch später. Der Mensch braucht auch einen Ort für seine Trauer, und erst recht braucht den ein Kind.

Halte auch den Kontakt zu den Eltern des Verstorbenen. Letztlich wird es für die Kinder wichtig sein, auch diesen Teil der Familie zu behalten. Es sind ihre Wurzeln.


Eddy21
beantwortet von Eddy21 am 2. September 2008 06:31
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Sag den Kindern vor allem die Wahrheit ! Nicht er ist im Himmel, und vielleicht wenn dann doch das bringt nicht viel ! Desweiteren halte ich nicht viel davon Kinder schon mit Seelenheilern in Verbindung zu bringen ! Die Kinder müssen dieses Schicksal ihr Leben -lang tragen, und nicht nur im Augenblick der Offenbarung ! So hart das auch klingen mag, ich weiß wovon ich rede !

Kommentar von prulence am 2. September 2008 08:38

danke


anonym
beantwortet von Babyduft am 3. September 2008 13:03
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Hi!Ich hatte das gleiche Problem mit meiner Tochter(damals fast 5) als ihr geliebter Opa(56)an nem Herzinfarkt starb.Hab auch zwei kleine Neffen,die sogar dabei waren als er den Infarkt bekam. Also,wir waren alle absolut offen mit den Kindern.Wir haben alles ganz genaun erklärt,damit keine Fragen offen bleiben und sie sich wirre Gedanken machen. Sie waren auch bei der beerdigung dabei,damit sie genau wissen was passiert und sie leichter verstehen und akzeptieren können. Ich war auch bei nem Psychologen weil ich mir große Sorgen um meine Neffen machte.Aber der meinte,solang sie plötzlich nicht ein komisches Verhalten an den Tag legen oder ins Bett nässen oder so braucht man keine Hilfe von außen. Alle haben es sehr gut verkraftet...2Jahre danach ist klar Opi´s Körper ist auf dem Friedhof(den meine Tochter auch regelmäßig besuche will)und seine Seele ist im Himmel und ganz oft auch bei uns. Manchmal weinen wir auch noch gemeinsam...aber das gehört auch dazu offen mit der Trauer umzugehen und auch,daß wir noch ganz viel über ihn erzählen.
Alles Gute für dich und deine Kinder!!!


Jona1234
beantwortet von Jona1234 am 3. September 2008 14:40
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hallo purlence mein tiefstes Beileid und Mitgefuehl fuer euch. Es it auf alle Faelle wichtig, dass die Kinder bei der Beerdigung sind, selbst Abschied nehmen koennen von ihrem Papa. afu der einen Seite tut dies sehr weh, doch ohne Abschied fehlt den Kindern immer etwas. Falls die Beerdigung schon war, gehe mit den Kindern zum Grab, bete mit ihnen und besuch das Grab am besten mit deinen Kindern regelmaessig. Sie koennen dort im Gebet mit Gott, Jesus und direkt mit ihrem Papa reden, ihm so maches erzaehlen. Alles Gute und Gott und Jesus sind bei euch auf euren WEgen und begleiten euch. Jona


anonym
beantwortet von Lonika am 5. September 2008 08:42
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Hallo. Auch von mir mein herzlichstes Beileid. Ich habe vor zwei Jahren das gleiche durch gemacht. Mein Exmann ist mit dem Motorrad tödlich verunglückt. Unser Sohn war 9 Jahre alt und es war sehr schlimm. Ich habe es offen gesagt dass sein Vater einen Unfall hatte und nicht mehr wieder kommen kann. Lügen bringt nichts. Ich habe ihm dann gesagt, dass er immer da ist immer in seinem Herzen und immer auf ihn sieht. Ich muss dazu sagen, dass ein Jahr zuvor seine Oma, meine Mutter auch ganz plötzlich gestorben ist. Er wusste schon wie es ist einen Menschen zu verlieren es war richtig heftig für uns beide. Habe mir auch überlegt einen Psychologen zu Rate zu ziehen. Doch leider gibt es da wo wir wohnen Keinen der nur für Kinder und speziell für Todesfälle zuständig ist. Ich habe meinen Sohn beobachtet und wir haben dass alles gut geschafft hauptsächlich weil ich für ihn da war, jeder für den Anderen. Schwer alles jetzt zu schreiben. Ein Psychologe kann auch schaden. Es ist eine Gradwanderung und Kinder verarbeiten Trauer ganz anders als wir und das ist Gott sei Dank so. Schau einfach in wie fern sie sich verändern und handele dann. Viel Kraft dabei. LG Lonika


anonym
beantwortet von Lonika am 5. September 2008 08:44
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Hallo. Auch von mir mein herzlichstes Beileid. Ich habe vor zwei Jahren das gleiche durch gemacht. Mein Exmann ist mit dem Motorrad tödlich verunglückt. Unser Sohn war 9 Jahre alt und es war sehr schlimm. Ich habe es offen gesagt dass sein Vater einen Unfall hatte und nicht mehr wieder kommen kann. Lügen bringt nichts. Ich habe ihm dann gesagt, dass er immer da ist immer in seinem Herzen und immer auf ihn sieht. Ich muss dazu sagen, dass ein Jahr zuvor seine Oma, meine Mutter auch ganz plötzlich gestorben ist. Er wusste schon wie es ist einen Menschen zu verlieren es war richtig heftig für uns beide. Habe mir auch überlegt einen Psychologen zu Rate zu ziehen. Doch leider gibt es da wo wir wohnen Keinen der nur für Kinder und speziell für Todesfälle zuständig ist. Ich habe meinen Sohn beobachtet und wir haben dass alles gut geschafft hauptsächlich weil ich für ihn da war, jeder für den Anderen. Schwer alles jetzt zu schreiben. Ein Psychologe kann auch schaden. Es ist eine Gradwanderung und Kinder verarbeiten Trauer ganz anders als wir und das ist Gott sei Dank so. Schau einfach in wie fern sie sich verändern und handele dann. Viel Kraft dabei. LG Lonika


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