Frage von Julia0311, 77

Wie soll ich mein Anschreiben formulieren?

Hallo ihr Lieben,

ich habe im Sept. '14 meine Ausbildung angefangen. Alles lief super, bis die neue Büroleitung kam. Nach ihrer Probezeit, wurde ich regelrecht aus meinem Betrieb gemobbt, es ging soweit, dass die sich sogar in mein Privatleben eingemischt & mir Schlägerweiber auf den Hals gehetzt haben.

 Es wurde alles versucht um mich zu kündigen & letzten Endes haben die es auch geschafft. Natürlich möchte ich jetzt nicht über eineinhalb Jahre meiner Ausbildung einfach in den Sand setzen & versuchen noch in einem anderen Betrieb eine Stelle zu finden, um meine Ausbildung fertig zu machen. 

Allerdings weiß ich nicht, wie ich die Kündigung in meinem Anschreiben formulieren soll. Will nämlich auch nicht meinen letzten Arbeitgeber schlecht reden, auch wenn er es verdient hätte.

Könnt ihr mir vielleicht ein paar Tipps geben um die Kündigung zu erwähnen, mich aber nicht in einem schlechten Licht darzustellen?

Antwort
von Mussalleswissen, 9

Die IHK kann dir auch evtl. Betriebe zur fortführung der Berufsausbildung vermitteln. Wichtig hierführ ist den richtigen Ansprechpartner zu finden. Das kann schonmal schwierig sein. Zu deinem Problem: Sei knallhart und schreibe Dinge wie: ...aus persönlichen Gründen war ich nicht bereit meine Ausbildung unter gegebenen Umständen fortzuführen. Oder: ...durch eine persönliche Abneigung mir gegenüber seitens der Geschäftsführung wurde eine Beendigung unausweichlich. Oder oder oder

Kommentar von Julia0311 ,

Ob das so positiv in einem Anschreiben ankommt? Ich mein, die Kündigung an sich ist nicht gerade ein Vorteil, aber mit dieser Erklärungen steh ich dann auch nicht sonderlich gut da... Danke trotzdem :)

Antwort
von DerHans, 42

Nach Beendigung der Probezeit kann man einen Auszubildenden eigentlich GAR NICHT mehr loswerden.

Es sei denn, er greift in die Kasse oder haut seinem Vorgesetzten eine runter.

Setz dich mal mit deiner zuständigen Gewerkschaft zusammen. Dieser "Leitung" wird man dann schon etwas anderes beibringen.

Kommentar von Julia0311 ,

Ich war schon bei der IHK, der Vorfall ist gemeldet. Ändert aber leider nichts an meiner aktuellen beruflichen Situation & der Tatsache, dass ich einen neuen Betrieb brauche.

Und doch, leider kann man auch nach der Probezeit gekündigt werden. Zwei Abmahnungen & man ist weg. Bei mir war das Zuspätkommen aufgrund der Verspätung der Straßenbahn.

Kommentar von DerHans ,

Mal zu spät kommen ist ganz sicher KEIN Grund für die Kündigung eines Azubi. Das kannst du aber ganz einfach verhindern.

Kommentar von Julia0311 ,

Ich hab das von der IHK prüfen lassen. Es ist rechtens

Kommentar von DerHans ,

Mit ganz einfach verhindern, habe ich gemeint, dass du eben nicht mehr zu spät kommst.

Zu spät kommen, heißt IMMER, man ist zu spät abgefahren.

Kommentar von Julia0311 ,

Die haben die ganze Zeit nur einen Grund gesucht mich zu kündigen. Einmal zu spät gekommen - Abmahnung. Einige Zeit erneut zu spät - Kündigung.

Antwort
von Alsterstern, 52

Hast Du schon eine neue Stelle?

Kommentar von Julia0311 ,

Nein leider nicht.

Kommentar von Alsterstern ,

Dann kündige auch nicht. Sprich mit Deinem Berufschullehrer, das haben wir damals auch gemacht. Die kennen ja viele Firmen und die Situationen. Unser hat uns damals andere Firmen vorgeschlagen. Und es hat letzten Endes auch geklappt.

Kommentar von Julia0311 ,

Ich habe schon die Kündigung bekommen

Antwort
von Belus911, 45

geh zur zuständigen Handelskammer ! Das geht garnicht.

Antwort
von jimpo, 36

Geh zur Handwerkskammer und melde den Vorfall.

Kommentar von Julia0311 ,

Schon erledigt, ändert aber nichts an der Situation.

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