Wie soll ich es der Verkäuferin sagen?

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8 Antworten

Na ja, ich schätze mal, dass die Käuferin des Pferdes vermutlich ein bisschen ärgerlich auf dich sein wird. Sie hat das Pferd bezahlt und gestattet es dir, es bei ihr in Raten abzustottern - in der Hoffnung, dass ihr Pferd nicht alleine steht, sie aber keine Unterhaltskosten für das Pferd hat, oder ?

Sie dürfte jetzt vermutlich das Problem haben, dass sie entweder einen Käufer finden muss, der das Pferd dann im jetzigen Stall stehen lässt, damit ihr Pferd nicht alleine ist (das scheint aber, wenn ich mir deine anderen Fragen so anschaue, ja auch nicht wie gewünscht zu klappen, oder ?) oder aber sie muss ein anderes bezahlbares Pferd finden, das sie dann auch wieder an jemanden vom Stall "verkaufen" kann, damit ihr Pferd nicht alleine ist, sie aber keine weiteren Unterhaltskosten hat ?

Wie sich das auf eurer zukünftiges Verhältnis auswirkt, hängt wahrscheinlich davon ab, wie die Vorgeschichte zu dieser Konstellation tatsächlich ausgehen hat, das weißt ja nur du....

Die Angst kann dir leider keiner nehmen. Es ist natürlich immer unangenehm, Fehler eingestehen zu müssen oder auch nur jemanden was sagen zu müssen, was einem unangenehm, peinlich oder ähnliches ist. Wird dir im Leben aber immer mal wieder passieren. Bevor du dich aber selber unglücklich machst und Geld für ein Pferd zahlst, welches du nicht wirklich willst, musst du über deinen Schatten springen und mit der Käuferin/Verkäuferin reden.

Wie gesagt, nachdem keiner die Vorgeschichte kennt, kann man auch die Reaktion relativ schlecht vorhersehen....

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Das ist ja schade, sowohl für dich als natürlich auch für das Pferd. Ich kann gut verstehen, dass du Angst hast, dass ist keine leichte Sache. Aber trotz allem kann ich dir nur raten: bring es schnellstmöglich hinter dich. Die Situation ist unfair dem Pferd gegenüber, es kann ja nix dafür. Deine Angst wird sicher nicht kleiner, je länger du wartest und dann ist da auch noch die rechtliche Seite. Wenn es ein Kauf unter Privatleuten war, dann hast du hier - zumal kein trifftigerGrund wie z.B. ein verdeckter Mangel vorliegt - schlechte Karten, wenn du das Pferd zurück geben wollen würdest. Vielleicht findest du Unterstützung durch Eltern, Freunde, etc.? Viel Glück!

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Selbst mit  vierzig machen Menschen Fehler. Das kann passieren.

Ich vermute aber dass Du nich weit entfernt vist von diesem Alter - und da sind Fehlentscheidungen nicht nur verzeihlich, sondern in gewissem Maße  normal. Du hast sozusagen " Welpenchutz"😉

Gib einfach genau wie hier zu verstehen, dass Du  die Sache falsch eingeschätzt hast und für diemzukunft daraus lernen willst.


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Gefühle lassen sich nicht diktieren. Sag ihr das. Und dann sucht ihr gemeinsam für das Pferd den passenden Besitzer. Das ist besser fürs Pferd und für Euch.

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Hast du kein Probemonat ? Normalerweise macht man das aus das du 1 Monat schauen kannst wie es mit dem Pferd ist & wenn es nicht passt gibst du es zurück im Zweifelsfall

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Kommentar von Dahika
06.10.2016, 12:15

Wenn ich ein Pferd zu verkaufen hätte, würde ich mich niemals, niemals auf einen Probemonat einlassen. Wer weiß, wie ich das Pferd zurückbekomme. Als Wrack, da ausprobiert wurde. Bestimmt nicht.

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Kommentar von annaxcarina
06.10.2016, 12:31

Ja deppat, ich hab 3 Pferde und hatte bei jedem ein Probemonat

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Kommentar von annaxcarina
06.10.2016, 15:46

Ja ich würde es auch nicht gern machen aber bevor man dann das Pferd zum Schlachter oder so gibt bekomm ich lieber ein "Wrack" zurück & man kann alles ja gut verträglich klären :)

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Nach 14 Tagen. Meine Güte, bist du schnell. Ob man ein Pferd liebt, weiß man frühestens nach einem Jahr. Nach 14 Tagen liebt niemand sein Pferd.

Mir ist es egal, ob du das Pferd behältst oder nicht, aber eigentlich würde ich gerne sagen: lass dir doch erst mal Zeit!

Ich habe eine Freundin, die auf Pferdesuche war, nachdem ihr altes Pferd gestorben war. Sie ließ sich ein Jahr Zeit, weil sie erst über das alte Pferd hinwegkommen musste. DAnn fand sie eins und kaufte es. Später sagte sie mir, dass das Pferd in den ersten vier Monaten eigentlich nur ein Sportgerät für sie gewesen war. Von Liebe keine Spur. Von ihr zum Pferd nicht und vom Pferd zu ihr auch nicht. Jetzt aber hat sie es zwei Jahre und liebt es mittlerweile abgöttisch.

Meiner Erfahrung nach braucht es immer ein Jahr und länger, ehe man sich liebt.

Was erwartest du nach 14 Tagen? Den großen Kick? Das ist Verliebtheit, hat aber mit Liebe nichts zu tun. Die stellt sich mit der Zeit ein und sicher nicht nach 14 Tagen.

Ich mein, mir ist es egal, ob du das Pferd wieder abgibst. Ich frage mich nur, ob es beim nächsten Pferd nicht dasselbe sein wird.

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Kommentar von verityfabi
06.10.2016, 06:47

Es ist nicht nur das ich komme unter and2rwm mit ihr nicht klar ...

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Kommentar von trabifan28
06.10.2016, 12:23

Ich stimme Dahika voll und ganz zu.

Bei mir war bzw. ist das momentan auch so ähnlich. Habe meinen Traber verkauft, weil wir einfach nicht so zusammen gepasst haben. Habe ihn aber unfassbar gerne gehabt, deswegen habe ich ihm auch ein sehr schönes neues Zuhause gesucht. Vor knapp 2 Monaten habe ich mir dann meinen Kleinen gekauft - 5 Jahre alter Schlesier. Es hat von Anfang an gut gepasst. Aber ich kann auch jetzt noch nicht von großer Liebe sprechen. Ich bin super glücklich ihn gefunden zu haben, aber noch ist da nicht so einen starke Verbindung wie bei meinem Traberlein.

Ist aber meiner Meinung nach ganz normal.

Mir hat man mal gesagt, dass es etwa 1-2 Jahre dauert bis sich das Pferd vollends eingelebt hat und sich Pferd und Reiter aneinander gewöhnt haben.

Das dauert eben seine Zeit. Und dass es nach 14 Tagen noch nicht das perfekte Pferd für dich ist, ist doch auch irgendwo klar. Du kennst es im Grunde noch nicht mal wirklich.

Lasst euch Zeit, lernt euch kennen.

Bei meinem Kleinen war nach 14 Tagen auch noch nicht alles super. Erst hatte er Husten. Dann hat er sich beim Hufschmied und auch beim Hufe auskratzen immer auf die Knie geschmissen und total aufgeführt. Er ist über den Zaun vom Reitplatz gesprungen und auf der Teerstraße zum Stall galoppiert als ich ihn laufen lassen wollte. Hatte nach dem Umstellen auf eine andere Weide mehrere leichte Koliken. Beim Reiten war es nicht besser... er konnte nicht auf dem Zirkel laufen, ist immer abgekürzt oder mir über die Schulter abgehauen. Glaubst du jetzt, nach 2 Monaten, ist alles so viel besser geworden, dass ich sagen kann "Ich liebe dieses Pferd abgöttisch". Klar bin ich glücklich, aber habe ich eben noch nicht so eine starke Verbindung zu dem Kleinen Kerlchen. Aber das wird schon, und ich gebe da auch nicht gleich auf. 

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das Sie angst davor haben ist verständlich aber das kann ja vorkommen darum sagen Sie es ihr einfach direkt ohne um den großen brei nzu reden. wen sie es getan haben werden sie merken das es eig. garnicht so schlimm war.

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es sind 14 tage.

rom wurde auch nicht in vier wochen erbaut.

nu gib der stute doch einfach eine chance sich einzugewöhnen. du überforderst das pferd... das ist nicht fair.

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Kommentar von verityfabi
05.10.2016, 22:11

Ich habe alles versucht alles getan ich verstehe mich nicht mit ihr es tut mir soooo unendlich leid für sie glaub mir ich sitze nur noch hier und weine aber ich kann das mit ihr nicht. Ich bereue den Kauf da ich dann nicht so schlapp hier im Bett liegen würde und nur am weinen wäre. Zwischen mir und ihr klappt es nicht.

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