Frage von nashirn, 43

Wie soll ich einer Bezugsperson schreiben über meinen Zustand?

Ich (20/w) sollte mit meinen Problemen (Borderline/ Depression) dringend mit jemand erwachsenen reden, den ich vertrauen kann. Ich wüsste da auch jemanden, aber ich finde einfach nicht die richtigen Worte wie es das schreiben soll, ohne gleich so "im Selbstmitleid verfallend" zu wirken. Bin in etlichen klinken gewesen und Therapie ect, möchte jetzt aber für die Zeit nach de Therapie jemanden zum Reden haben. Hab da keine Erwartungen, sondern brauch jemand der mit halt zuhört, quasi also Zuflucht. Ich hab schon versuche zu schreiben, auch ziemlich viel ect, aber irgendwie Trau ich mich jetzt doch nicht, weil es so übertrieben wirkt, obwohl das alles wahr ist und ich es so empfinde. Will halt damit keine Aufmerksamkeit gezielt auf mich ziehen und denke dass es so wirkt. Hat jemand ne Idee, wie ich ungefähr anfangen kann zu schreiben? Also so Einleitung um was es geht, bzw. dass ich jemanden zum Reden brauche. Möchte anfangs schreiben, weil ich den ersten Schritt niemals persönlich über reden machen könnte.  

Antwort
von FlyingDog, 14

Hallo.


Ich kann nachvollziehen das es echt schwierig ist.


Ich hätte da drei Varianten die du gerne mal probieren kannst


- Geschichte


Du könntest das als Geschichte verpacken.

Stelle dir vor, du bist ein Buchautor und möchtest ein Buch schreiben über eine andere Person.


- Innere Anteile


Du könntest in dir, deine positiven inneren Anteile suchen (der fürsorgliche Anteil, der starke Anteil, der tröstende Anteil Anteil usw.) die Anteile werden deine kleinen Helferlein, zb. in Form von Tieren oder in Form von Gegenständen, die du magst, die dir liegen.


Diese Anteile/kleinen Helferlein nutzt du, das sie dir helfen, die negativen Anteile in den Hintergrund zu halten.


Die positiven Anteile, also deine Helferlein, haben mit dir gemeinsam das Sagen und bestimmen was du tun und nicht tun sollst.


Diese kleinen Helfer können dir auch dabei helfen, den bestärkenden Anteil, den Anteil also, der dich schreiben lässt, zu unterstützen und zu stärken, den Brief zu schreiben.


- Der sichere Ort


Du könntest dir einen imaginären sicheren Ort schaffen, an dem du dich sicher, geborgen und wohl fühlst.

Den sicheren Ort kannst du dir so gestalten, wie du ihn haben möchtest, du bestimmst wer imaginär, diesen, deinen sicheren Ort betreten darf und wer nicht.


Du könntest also bestimmen, das nur deine inneren positiven Anteile diesen inneren dicheren Ort betreten dürfen, setze dich mit den positiven Anteilen zb. imaginär unter einen Baum und schreibe mit ihnen zusamen, deinen Brief.


All das würdest du, auch in einer lsychosomatischen Therapie richtig erkernen können.


Ich wünsche dir alles erdenklich Gute.

Antwort
von ghul666, 22

Wenn du dieser Person vertrauen kannst, brauchst du dir keine Sorgen darüber zu machen, wie du schreibst.

Diese Person wird dich verstehen und sich darauf einlassen.

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