Frage von Thelostboy342, 82

Wie soll ich die Frage 'wo war Gott in Auschwitz' verstehen? Was könnte man als Antwort / persönliche Meinung schreiben?

Frage steht oben!

Gemeint ist denke ich, ob Vertrauen / der Glaube an einen Gott nach Auschwitz absolut unbegründet sei, da doch niemand soetwas zulassen würde - oder ?
Finde es kompliziert zu beantworten ^^
Was meint ihr ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von aicas771, 55

Die Frage ist, ob Gott so ist, wie wir Menschen uns ihn vorstellen, also jemand, der uns hier auf der Erde ein angenehmes Leben möglichst frei von Leid verschafft.

Der Gott, der uns in der Bibel begegnet, ist nicht so, denn er lässt uns Menschen freie Hand, auch wenn wir uns gegenseitig Leid zufügen, und er lässt es auch zu, dass uns anderweitig Leid widerfährt (Hiob, Kapitel 1 und 2).

Die Bibel und die Erfahrung lehren, dass Gott nicht die Verhältnisse auf dieser Welt neu ordnen will, sondern, dass er ganz persönlich mit jedem einzelnen Menschen in Beziehung stehen will, auch wenn dieser leiden muss. Auch dafür ist Hiob ein gutes Beispiel.

Antwort
von comhb3mpqy, 82

Das haben wir in der Schule auch schon mal gehabt. Meine Religionslehrerin meinte, dass Gott bei den Menschen war und mit ihnen mitgelitten hat.

Kommentar von Fantho ,

Meine Religionslehrerin meinte, dass Gott bei den Menschen war und mit ihnen mitgelitten hat.

Sorry, wenn ich das jetzt so schreibe, aber dies ist eine Super Ausrede und völlig von einer Unkenntnis gezeichnet!

Das sage ich als Gottglaubender Mensch, um vorweg dem Vorwurf eines Atheismus entgegen zu treten...

Gruß Fantho

Antwort
von Eselspur, 46

aus christlicher Sicht ist die Antwort Jesus: und der starb bekanntlich leidend am Kreuz. Das Leid geht nicht an Gott vorbei, sondern direkt durch sein Herz. dieses Herz ist Jesus Christus.

Antwort
von clemensw, 64

Ich formuliere die Frage mal anders:

Wie konnte Gott solche Grausamkeiten wie Auschwitz zulassen,  wenn er doch in der Bibel als "lieber Gott" dargestellt wird?

Die Antwort darauf ist ein sehr kompliziertes philosophisches Thema. 

Google mal nach dem Begriff "Theodizee".

Kommentar von Thelostboy342 ,

Das ist wohl wahl
Ich danke dir ;)

Der Begriff ist mir allerdings neu haha

Antwort
von stoffband, 37

Deswegen gibts den Tod, das das Elend irgendwann ein Ende hat. Wer erniedrigt wird den erhöht Gott. Aber erst im Tod.

Kommentar von Thelostboy342 ,

Ziemlich düster klingt das

Kommentar von stoffband ,

die welt ist düster

Antwort
von Whitekliffs, 32
Antwort
von Ranzino, 57

Oh, da hast die so ziemlich heißeste Kartoffel der Religion entdeckt. Das Problem nennt sich Theodizee und beschäftigt Menschen seit der Antike. Leidende Menschen trotz einem angeblich gütigen Gott an der Seite ist nicht neu; Auschwitz ist "nur" ein sehr plakatives Beispiel. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee

Antwort
von Fantho, 41

Dies entstammt aus der Feder eines jüdischen KZ-Häftlings, welcher sinngemäß meinte, dass, wer Auschwitz erlebt hat, nicht an einen Gott glauben kann...

Damit stellte er die Theodizee-Frage wieder in den Raum...

Doch das ist nur das Verschieben des schwarzen Peters...

Als wenngleich auch kleiner Gegensatz könnte man doch zB Schindler entgegenstellen, welcher aus Uneigennutz gehandelt hatte. Warum wird hier nicht der Allmächtige Gott ins Spiel gebracht...

... sondern nur bei negativen Ereignissen und Geschehnissen?

da doch niemand soetwas zulassen würde

Warum haben es die damaligen Deutschen zugelassen, dass dies mit all den Regierungsfeindlichen; Hopmos, Behinderten etc. und den Juden geschehen war?

Gruß Fantho

Kommentar von Thelostboy342 ,

Auch ein interessanter Gedankengang!

Hmm, vllt kommt es auf die Dimensionen an?^^

Ich meine, Schindler rettete 11 hundert menschen wenn ich mich recht erinnere, was natürliche beachtlich ist für die NS Zeit.

Jedoch starben allein in Auschwitz um die 1 Millionen

Kommentar von Fantho ,

Nein, nicht auf die Dimensionen, sondern auf die Perspektive. Wäre jener Jude unter den von Schindlers Gerretten gewesen, hätte er mit Sicherheit eine andere Denke über Gott gehabt...

Oder Gott hätte in diesem Fall dann gar keine Rolle gespielt...

Dies ist jetzt Spekulatius, aber eine sehr große Wahrscheinlichkeit...

Gruß Fantho

Antwort
von reziprok26, 10

Gott hat noch Trilliarden Planeten zu betreuen, Sterne kommen und gehen, da muss Gott dafür sorgen, dass immer zwei geschaffen werden, dass Dinos für genug Energie sorgen, wenn die Menschen dann Erdöl brauchen usw., wie soll er sich da um jede Ameise kümmern.

Antwort
von gottesanbeterin, 26

Du sollst alles so verstehen, wie du es eben verstehen kannst.

Als persönliche Meinung kannst du nur deine Meinung schreiben.

Wenn du etwas nicht nachvollziehen kannst, schreibst du halt, dass du bedauerst, es nicht nachvollziehen zu können.

Kommentar von gottesanbeterin ,

Als Antwort auf die Frage: "wo war Gott in Ausschwitz" würde ich schreiben: genau dort, wo er auch war, als sich die Geschichte zwischen Kain und Abel zugetragen hat.

Antwort
von Andrastor, 37

Gott gibt es nicht. Ansonsten hätte er sein "auserwähltes Volk" nicht grundlos so leiden lassen.

Kommentar von Fantho ,

Auch diese Aussage ist von einer Unkenntnis gezeichnet, und zwar in jedem Satz...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

du musst es wissen, denn du bist hier ja die Personifikation der Unkenntnis. Sag mal, hat dir deine letzte Sperre nicht gereicht? Willst du noch eine?

Kommentar von Fantho ,

Sperre erhält man für Beleidigungen, und dieses Talent hast Du mir gegenüber ja bereits zu Genüge ausgeübt gehabt....

In meinem Kommentar ist keine Beleidigung angeführt. Wenn ich hier Unkenntnis unterstelle, ist dies keine Beleidigung, zumal sich dies auf Deine Aussage und weniger auf Dich münzt; also bleib mal auf dem Teppich...

Wenn ich es wissen muss, dann kann ich nicht zeitgleich eine Personifikation der Unkenntnis sein, da ist ja schon mal ein Widerspruch zu erkennen...

Ich erkläre es (Dir) hier, um nicht der Polemik 'angeklagt' zu werden:

1. Du stellst eine Behauptung auf (Gott gibt es nicht), für die es keine wissenschaftlichen Belege und Beweise gibt. Jedesmal bringst Du diese Unkenntnis zum Schlechten, indem Du eine nicht belegte Behauptung aufstellst...

2. Gott ist nicht für die Taten, Nichtaten und Untaten der Menschen verantwortlich, sondern der Mensch und die Menscheitsfamilie selbst, da diese(r) sich eine Einmischung verbeten hatte. Somit haben sie deswegen auch selbst die Konsequenzen zu übernehmen und zu tragen. Weshalb nun diejenigen Menschen (nicht nur Juden, sondern auch Kommunisten, Homo, Behinderte etc. pp) umgekommen sind, hat eine ganz andere Bewandtnis. Da Du auch dieses nicht zu wissen scheinst, hast Du auch in diesem Punkt Unkenntnis draüber...

So gesehen habe ich sogar recht mit meiner Feststellung über Deine Aussage...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

zumindest hast du gelernt ganze Sätze zu bilden, das ist schonmal ein Fortschritt. Da du mich immer wieder mit deiner verklärten Argumentationsweise zum Lachen bringst sogar ein Fortschritt in die richtige Richtung.

Wenn ich es wissen muss, dann kann ich nicht zeitgleich eine Personifikation der Unkenntnis sein

Unkenntnis ist nicht gleich "Nicht erkennen" XD Als Personifikation der Unkenntis wärst du sehr wohl in der Lage Unkenntnis zu erkennen, immerhin ist das dein Spezialgebiet. Nicht einmal in diesem Punkt kannst du trumpfen...

1. Du stellst eine Behauptung auf (Gott gibt es nicht), für die es keine wissenschaftlichen Belege und Beweise gibt.

Es gibt viele Beweise und Belege die gegen Gott sprechen, jedoch keine die dafür sprechen würden. Von dem her bin ich mit meiner Aussage auf der sicheren Seite.

Dass du davon nicht weißt, bezeugt wiederum deine eigene Unkenntis.

2. Gott ist nicht für die Taten, Nichtaten und Untaten der Menschen verantwortlich,

Ich darf darauf mit deinen eigenen (leicht umgemünzten Worten) antworten:

Du stellst eine Behauptung auf (Gott gibt es), für die es keine wissenschaftlichen Belege und Beweise gibt. Jedesmal bringst Du diese Unkenntnis zum Schlechten, indem Du eine nicht belegte Behauptung aufstellst...

da diese(r) sich eine Einmischung verbeten hatte

Nicht einmischen IST einmischen. Ein Punkt den die meisten gläubigen Menschen nicht akzeptieren können.

Wenn jemand (wie Gott) die Macht und das Wissen über eine Situation hat etwas an der Situation zu bewirken, dann ist jede Form von Einmischung oder Untätigkeit ein Partei-Ergreifen für eine Seite.

In unserem Fall: Gott hat (laut der allgemeinen Auslegung) die Macht die Gefangenen in den Konzentrationslagern zu befreien. Er weiß auch was dort geschieht, denn wenn man sich einer Sache sicher sein kann, dann dass sie gebetet haben.

Hilft er ihnen, ergreift er für sie Partei. Hilft er ihnen trotz seiner Macht und seines Wissens nicht und lässt geschehen was die Nazis beabsichtigen, dann ergreift er für sie Partei. Da Gott also nichts unternommen hat, war er damals auf der Seite der Nazis.

Da Du auch dieses nicht zu wissen scheinst, hast Du auch in diesem Punkt Unkenntnis draüber...

Du bist richtig putzig dass du versuchst meine Aussage über dich auf mich zurückzuspiegeln, aber du scheiterst wie immer kläglich.

Du hast keine Kenntnis über meinen Wissenstand zu dem Thema. Ich habe nur die Juden als Opfer der KZ's erwähnt, weil sie laut Bibel Gottes auserwähltes Volk sind und er für sie schon einige Morde begangen hat (laut Bibel).

Die anderen Gruppen der Opfer waren an dieser Stelle einfach nicht wichtig, was man aber aus meinen Sätzen leicht entnehmen kann.

Mein/e Liebe/r Fantho, du bist ein perfektes Beispiel dafür wie man sich in einer Diskussion lächerlich macht.

Antwort
von Geansehaut, 56

Dieses Leben ist ein Test und nicht das Paradies.

Kommentar von LibertyFire ,

Warum sollte das Leben ein Test sein? Weil Mohammed das behauptet hat? Welchen Sinn macht es, den Menschen zu testen, wenn Gott sowieso die Zukunft kennt? 

Kommentar von Fantho ,

wenn Gott sowieso die Zukunft kennt?

Das ist falsch! Gott kennt zwar das Ziel, das Ergebnis,die Wirkung, aber weiß nicht, ob all dies auch eintreten und eintreffen wird...

...weil wir jeden Moment uns wieder anders entscheiden können, wir einen anderen Weg einschlagen können, eine andere Wahl plötzlich treffen können,

...und diese Entscheidungsfreiheit und dieser Entscheidungswille, welche wir mündigen Menschen besitzen, sind der Grund, weshalb der Allmächtgie Gott nicht allwissend ist...

Gruß Fantho

Kommentar von Geansehaut ,

Damit im Jenseits wenn über Hölle oder Paradies geurteilt wird niemand ausreden hat.

Antwort
von Satanas666, 44

Du weißt aber schon, was in Auschwitz war?


Jedenfalls ist es so zu verstehen, dass man sich fragt, wie Gott solche Grausamkeiten zulassen konnte, die den Juden angetan wurden. Aus religiöser Sicht lässt Gott kein leid zu. Warum also dort?

Kommentar von Thelostboy342 ,

Ja^^

Genau, nur komm ich mit dieser Frage nicht ganz zurecht :D

Antwort
von MasterChief53, 35

Da war ich noch nicht geboren.

Antwort
von MrLiiqiiZ, 47

''Wieso hilft Gott nicht den armen Menschen oder denen die leiden !? Ich befürchte Gott hätte mich das selbe gefragt..'' kennste den Zitat ? gilt für Krieg Armut etc.. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community