MamaMuma am 10.09.2008 um 14:44 Uhr
Meine Nachbarin (Türken) fragte mich heute, ob ich ihrem Sohn, er geht in die zweite Klasse, Nachhilfe geben könnte. Es ist nun so, dass ich extrem schwerhörig bin. Damit ist für mich ein Hindernis verbunden. Sagte ihr aber, dass ich mal mit meinem Sohn sprechen würde. Aber der kommt abends immer zwischen 18-19 Uhr nach Hause. Das wäre für ihn nicht sehr dienlich und für das Kind auch nicht. Muss noch erwähnen, dass ich schon über 70J. alt bin. Auf der einen Seite möchte ich dem Jungen helfen - auf der anderen Seite - ich weiss einfach nicht. Gebt mir bitte einen Rat.
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vielleicht reicht es ja, wenn er einfach bei dir seine Hausaufgaben machen kann und du guckst mal drüber oder ihr lernt am Wochenende zusammen. In der Zweiten Klasse muß man noch nicht so viel tun. Das holt er spielend auf und die Themen wechseln ja auch ständig, so daß er immer einen Neuanfang findet.

Nur mal so eine Idee - der Sohn Deiner Nachbarin könnte ja aufschreiben, was er wissen will, so lernt er wenigstens auch gleich gut Deutsch schreiben! Hm?

Wenn Du Dich selber damit überfordert fühlst, kannst Du ja anbieten, bei der Suche nach einem geeigneten Nachhilfelehrer zu suchen. Das kann z.B. ein älterer Schüler sein oder ein Student oder sonst jemand aus der Nachbarschaft. Einen Zettel ans Schwarze Brett der Schule oder beim Bäcker aufhängen lassen, daraufhin meldet sich bestimmt jemand.
butz1510 am 10. September 2008 15:04 (tausche "suchen" gegen "helfen")

da würde ich sagen(ungelogen!)"NIX verstehen"-und dem Sohn würde ich seine abendliche Ruhe gönnen,und nicht nach so einem langen Tag mit solchen Anliegen nerven. Geht der Junge schon in die Schule,würde ich dort am schwarzen Brett eine "Nachhilfe" anschlagen.Die Eltern müssen mit den Lehrern reden,die wissen oftmals gute Stellen .Auch würde ich mich nicht sehr "reinknieen" in dieses Problem-sondern klipp und klar sagen :Tut mir leid-aber ich will das nicht,allein schon wegen der neuen Rechtsschreibreform,und mein Sohn hat keine Lust abends noch einem sicherlich müden Kind als Lehrer zur Verfügung zu stehen.So einfach läuft es nicht einmal für deutsche Kinder,die in der Schule schlecht sind-Für meine Tochter fand sich eine junge Studentin,die damit Ihr Studium mitfinanziert,und auch schon einmal abchecken kann "wie schwer der Lehrerberuf" ist.Abschreckend kann auch sein,von der türkischen Familie 8EU Stundenlohn zu fordern-denn soviel kostet eine Stunde -und ist mit Sicherheit noch "ein Geschenk".Sie sollten auch einfach Nein sagen,ohne Ausflüchte ,und ohne den Sohn mit einzubeziehen.....der sich gewiss nun auch aus dieser Sache rauswinden möchte!NEIN versteht (fast) Jeder,und muß dieses akzeptieren-auch aus einer anderen Kultur....
Bild/er:

Wenn du es tun willst tu es...wenn nicht dann nicht, gibt ja auch Studenten die Nachhilfe geben oder den Studienkreis..

Ich hoffe, dass du mit geegneten Hörgeräten doch halbwegs gut hören kannst. Wenn du irgendwelche Bedenken hast, dann kannst du die Nachilfe wohl problemlos mit dieser Begründung ablehnen. Du kannst vielleicht doch auch jemand anders empfehlen.
MamaMuma am 10. September 2008 14:49 Habe die Frau daraufhin gewiesen, dass ich sehr schlecht höre. Meine Bedenken sind auch, weil z.B. die neuere Rechtschreibung nicht so gut kenne.Sie hat es auch verstanden. Aber ich habe es im Hinterkops, ich müsste helfen.
na dann hilf ihr, eine nachhilfe zu finden. vielleicht ja wirklich über aushänge im supermarkt oder so. gerade das mit der neue rechtschreibung ist ja noch ein argument, es nicht zu tun...
Nachtflug am 10. September 2008 15:00 Mama Muma, die neue Rechtschreibung ist in der 2. Klasse noch nicht so wichtig. Aber vielleicht würde es Dir ja Freude machen, dem Kind zu helfen. Und Kinder können sehr laut sprechen, das macht ihnen sogar noch Spass. Vielleicht entsteht da sogar eine Freundschaft. Ich helfe auch kleinen türkischen Kindern, weil die Eltern es nicht können. Auch Behördenbriefe übersetze ich für sie in ein ausländerfreundliches Deutsch.
Wenn es ein zu großes Handycap dastellt würde ich es lassen...Pubkt ende aus ;) Ihr macht euch das alle immer so schwer
vielleicht erklärst du es der nachbarin genauso wie uns, dass du nicht mehr so gut hörst und probierst mal aus, wie es so läuft, mit dem kind... vielleicht gehts ja besser als du denkst?

Es liest sich für mich so, als würdest du es lieber nicht tun. Das ist völlig ok, und du brauchst überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben. Die Familie kann sich auch noch woanders Hilfe suchen. Gerne bieten sich z. B. auch Oberstufenschüler an.

Ich denke nicht das du dir das aufhalsen solltest. Helfen kannst du trotzdem! Biete doch an bei der Suche nach einer Nachhilfekraft zu helfen. Lieben Gruß
MamaMuma am 10. September 2008 14:59 Danke Euch für die Ratschläge. Dachte nicht, dass die so zahlreich sind. Werde nochmals mit der Frau reden.

...einigeln und ein wenig die Stacheln zeigen,damit`s nicht "ausgenutzt" wird,dass Sie sehr nett und gutmütig sind,und sich Gedanken machen wie Sie in diesem Hochhaus "friedlich" weiterleben...auch wenn Sie einer türkischen Familie eine Absage erteilen.
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MamaMuma am 12. September 2008 09:45 Komme erst heute wieder in meine Seite. Aber mich verwundert, woher Sie wissen wollen, dass ich in einem Hochhaus wohnen könnte. Es gibt ja auch andere Arten von Häusern. Noch ist nichts entschieden. Machte den Vorschlag, dass ich, wenn der Junge etwas nicht weiss, beratend zur Seite stehe. Der Vorschlag wurde angenommen.
MamaMuma am 12. September 2008 09:50 Nochmal ich, liebe/r Krabbeltier. Habe gerade gesehen, dass ich in einer früheren Frage das Hochhaus erwähnte. Also nichts für ungut, gelle?
Krabbeltier am 17. September 2008 14:04 ...wie sollte denn von so einer reizenden Dame etwas Un-Gutes kommen?
Gute Idee! DH