Frage von Mabur, 87

Wie soll ich damit umgehen, dass mir das Weltbild der meisten anderen Menschen illusorisch erscheint?

Irgendwie scheinen viele Menschen eine klare Vorstellung davon zu haben, was gut und richtig ist und was Dinge sind, die besser unterlassen werden. Beispielsweise - fleißig sein = gut Bei vielen auch - viel haben = gut Hübsche Kleider = gut

Es erscheint mir persönlich immer etwas naiv einfach das zu tun, was einen "voran bringt" Oder auch der Satz: "Davon habe ich ja einen Nutzen"

weil es für mich eben nur ein ich gibt welches nur einen kurzen kleinen Moment existiert und danach nicht mehr ist, erscheint es mir immer als laufen die Menschen gehetzt hinter einem Kuchen her, den sie nie erreichen werden. Ich akzeptiere, ja das sie die Dinge so sehen und dass die Sorgen angeboren sind - nur manchmal wünsche ich mir es würden nicht die antworten kommen, die ich schon erwarte. Nicht die Einstellungen, die ich vermute, sondern eben eine Einstellung die heißt: Ich weiß auch nicht ... die Dinge existieren einfach, wer kann schon sagen welche Richtung richtig ist, noch dazu da wir eigentlich im sinnleeren Raum schweben und das was uns als beteutend erscheint, eigentlich gar nicht so wichtig ist und bestimmt nichts was wir irgendwann mal erleben werden. Nicht dieses klare und nicht hinterfragte genau das und das ist richtig - sei es nun das Studium oder das Amen in der Kirche.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von silberwind58, 47

Vielleicht denkst Du einfach zuviel! Du könntest Dich da immer weiter rein steigern und findest trotzdem keine Antwort! Lebe Dein Leben und ja,Sorgen sind nicht angeboren,die kommen in jeder und aus jeder Lebenssituation heraus! Wir sind nun mal hier und haben zu leben und aus unserem Leben wollen wir etwas machen,zumindest so viel,das wir zufrieden und glücklich sein können.

Antwort
von Gilgaesch, 42

Natürlich ist es einerlei was wir in unserem Leben tun. Jeder Kampf, jeder Krieg, jeder Konflikt ist sinnlos da im enteffekt ist es egal was die Menschen tun.

Jedoch solltest du gerade wegen diesem Wissen für dich entscheiden was du für richtig und falsch hälst, denn nur du musst damit leben.

Jeder hat seine eigene Perspektive und damit eine eigene Auffassung von Gut und Böse, keiner hat da wirklich recht und unrecht. Würde jeder dieselbe Perspekitve teilen gäbe es keine Konflikte und alle würden in Harmonie leben. Doch das ist noch utopie.

Aus dieser Perspektive heraus entstehen aber auch Träume und es tut einfach gut diesen nachzu jagen.

Antwort
von Schnoofy, 28

Wie soll ich damit umgehen, dass mir das Weltbild der meisten anderen Menschen illusorisch erscheint?

Ich mach es mir einfach.

Du kannst das Weltbild "der meisten anderen Menschen" nicht ändern. Du könntest es allenfalls ausrotten indem Du mehere Milliarden Menschen umbringst.

Ein Massenmord in dieser Größenordnung ist allerdings noch keinem gelungen. Deshalb gehe ich davon aus, dass Du selbst diese Möglichkeit bereits ausgeschlossen hast.

Bleiben eigentlich nur zwei reallistische Alternativen:

Entweder Du aktzeptierst andere Sichtweisen als Du sie hast oder Du bringst Dich selbst um.

Antwort
von Killerspiele, 47

Vielleicht möchtest du mal was von Osho lesen. Als ich früher ähnliche Gedanken hatte hat es mir gut weitergeholfen.

Kommentar von skyberlin ,

Osho = Guru = Sektenführer. Der hat seine Jünger mit MDMA vergiftet!

Kommentar von Killerspiele ,

1. mit Mdma kannst du niemanden wirklich vergiften ausser er trinkt kein wasser  da die körpertemperatur leicht erhöht.

 Ich habe ca. 8-10 Bücher von osho gelesen und er lehrt dich auf deine innere Stimme zu hören, Meditation und Auflösun des Egos... er war der kirche sichtlich ein Dorn im Auge da er alle religionen und die anhäufung von matierie etc. in frage gestellt hat  er war einer der bedeutenste  philosophen und hat auf der ganzen welt gelehrt. 

er ist selbst vergiftet worden da er der kirche und dem staat ein dorn im auge war.

Antwort
von lalala321q, 30

ich würde mal sagen diese strukturierte und scheinbar nicht hinterfragte Lebensweise wie sie die meisten Leute an den Tag legen ist genau so richtig wie eine die dir lieber wäre.  Aber sag mal was ist falsch daran ein strukturiertes leben zu führen? Ohne Struktur hättest du jeden Tag kein frisches Brot/Brötchen/Essen etc auf dem Tisch. Wärst du glücklich damit nicht zu wissen ob es heute was du essen gibt oder nicht? Genau so mit der Müllabfuhr, ohne einen klaren Arbeits-/Abholplan würden es viel mehr stinken. wie es in manch anderen Ländern der Fall ist. Ok, trotzdem versinkt unser Planet im Plastikmüll. In dem Bereich gibt es noch viel zu verbessern. 

Du solltest dich halt fragen ob das Leben so wie du es führen willst für dich so funktioniert oder nicht. Du musst auch lernen tolerant zu sein, es gibt so viele unterschiedliche Lebensweisen/modelle. Ich sag immer solange man niemand anderen damit stört/schädigt, einschließlich der Natur, kann man leben wie man will. 

Des weiteren möchte ich dir noch sagen, aus meiner Sicht hat das Leben sehrwohl einen Sinn. Erstens einmal ist der Sinn der den du ihm gibst, das könnte ein Leben mit Freunden, Familie sein, was du pflegst, mit Areit und Sport vielleicht. Des weiteren denke ich auch dass es einen höheren Sinn gibt. Ich denke es gibt einen Gott der diesen Planeten und das ganze Universum geschaffen hat damit wir hier auf diesem Planeten die verschiedensten Erfahrungen machen können. Oh, ich sag das nicht einfach so, mir sind in der Beziehung früher schon einige strange Sachen passiert, wo ich sagen muss, das war paranormal, nicht von dieser Welt. Man kann sein Glück aber auch hier in dieser Welt finden.

Kommentar von Mabur ,

Hallo lalala321q,

es ist nicht so, dass ich die anderen Menschen nicht toleriere oder dass ich ein strukturierten Tag als sinnlos empfinde - es ist nur so, dass ich weiß, dass es eigentlich nicht wichtig ist.

Du solltest dich halt fragen ob das Leben so wie du es führen willst für
dich so funktioniert oder nicht. Du musst auch lernen tolerant zu sein,
es gibt so viele unterschiedliche Lebensweisen/modelle. Ich sag immer
solange man niemand anderen damit stört/schädigt, einschließlich der
Natur, kann man leben wie man will. 

Ich bin tolerant alles was mir fehlt ist ein bißchen Verständnis für mein "Wissen". Ich schreibe niemanden vor, was er zu glauben hat. Das was mich zermürbt ist einfach, dass so wenige Menschen meine Ansicht teilen. Du glaubst an Gott, dass macht dir die Sache einfach du triffst dich mit anderen Menschen die auch an Gott glauben und ihr versteht euch deswegen auch schon gut. Ich werde dich nicht dafür verteufeln, dass du an Gott glaubst - aber für mich ist das Leben an sich sinnlos, d.h. nicht das ich nichts tue was "mir" Freude bereitet ich weiß nur das das "Ich" nur einen kurzen Moment existiert damit meine ich keine 60-80 Jahre sondern eben nur diesen einen kurzen Moment. Aus dem Grund halte ich es für nicht sinnvoll darauf stolz zu sein, meinetwegen ein hübsches Kleid zu haben, oder sich eine gute Position anzustreben oder sonst was, zum Leben reicht ein wenig Essen ja im Prinzip aus. Weil ich außerdem der festen Überzeugung bin das wir keinen freien Willen haben, sehe ich es auch so, dass selbst jeder Stolz fehl am Platz ist... die Dinge passieren einfach und für mich gibt es aus dem Grund auch kein Gut und kein Böse (Nein ich tue nichts "Böses").

Für mich persönlich kann es diesen "höheren" Sinn nicht wirklich geben auch, wenn es Gott geben sollte, weil selbst Gott könnte z.B. nicht dafür sorgen, dass du das versprochene Paradies wirklich erlebst. Du gehst davon aus, dass du hier und jetzt aber auch gleichzeitig in der Zukunft existierst, für mich gibt es keine Zukunft und dementsprechend brauche ich auch keine Angst vor einer Hölle haben oder mich auf ein Paradies zu freuen- selbst wenn es sie geben würde, würde sie nicht für mich existieren.

Verstehe mich nicht falsch, es ist nicht so das ich mir diese Ansichten ausgesucht hätte, es sind einfach meine Überlegungen, die mich zu diesen Ergebnissen gezwungen haben. Für mich wäre z.B. die Aussage wir haben einen freien Willen, gleich wie wenn jemand sagen würde 1+1 = 3. Für dich mag ein freier Wille und die Existens die Belohnung und das Streben nach mehr sinnvoll erscheinen, für mich sind es leere Illusionen, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Wie schon gesagt ich respektiere deine Ansichten, aber ich kann sie nicht teilen weil sie mir so "unlogisch" erscheinen und ich wäre so froh ... wenn ich mehr Menschen hätte denen es eben so geht. Die Konsequenz daraus wäre nicht, dass sich diese Menschen mit dieser Ansicht so schrecklich anders verhalten würden, als alle anderen Menschen die du kennst - das würden sie sicher nicht, da gibt es viel zu viel biologische Triebkräfte, aber ich würde mir mit meinen Ansichten nicht alleine vorkommen. Ich freue mich für dich und deine glückliche Lage, dass viele Menschen deine Ansichten teilen.

Lieben Gruß
Mabur

Antwort
von JohnOldman, 33

Könntest du diesen Sachverhalt nicht etwas mehr konkretisieren ?

Mir scheint es so als ob du beim schreiben etwas abgeschweift bist.

Kommentar von Mabur ,

Wenn du die Antwort zu lalala321q durchliest, sollte klarer werden worum es geht.


Antwort
von silberwind58, 2

Danke für den Stern!

Antwort
von skyberlin, 37

DIE Frage habe ich nicht verstanden. Mein IQ: über 110. Gib mal einen weiterführenden Hinweis. Danke schön!

Kommentar von Mabur ,

Wenn du die Antwort zu lalala321q durchliest, sollte klarer werden worum es geht.

Kommentar von skyberlin ,

weniger (in der Reisschale) ist leer (Brot für die Welt)! Verstanden?

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