HeymM am 15.05.2009 um 10:57 Uhr
Ich (44) habe vor gut einem Jahr eine Frau (41) kennen gelernt. Es hat gefunkt. Sie ist noch verheiratet, lebt aber getrennt von ihrem Mann und will sich scheiden las-sen. Sie hat einen Sohn (7).
Und jetzt zu meinem Problem. Meine Freundin will sich weiterhin auf unbestimmte Zeit mit ihrem Noch- Ehmann , Sohn, Schwiegermutter und anderen Familienmitgliedern zu den üblichen Fa-milientagen (Heiligabend, Ostern und auch Geburtstagen) treffen. Sie mache es ihrem Sohn zuliebe was ich ihr auch glaube. Ich könne ja bei diesen Familientreffen dabei sein.
Aber ich möchte es nicht weil ich mir wie ein Fremdkörper vorkommen würde und habe ihr gesagt, dass ich auch in Zukunft nicht dabei sein werde. Anders herum habe ich ihr aber auch zu verstehen gegeben dass ich nicht weiß wie die Zukunft mit aussehen wird wenn es so weiter geht. Ich meine: Es kann nicht angehen, dass ich zu Heiligabend (wie voriges Jahr geschehen) alleine mit meinen Geschenken für sie und ihren Sohn sitze und warten muss bis ihre Familie irgendwann ge-gangen ist und ich dann vorbei kommen darf/kann.
Das gleiche gilt dann natürlich auch für die üblichen Familientreffen im Garten der Noch-Schwiegermutter, wo sich meine Freundin dann mit ihrem "In-Zukunft-Ex" aufhält. Alles wie in frühren Zeiten der idyllischen Familie.
Wie soll ich damit umgehen? Geschehen lassen oder ein Ultimatum stellen?

Hm, wenn sie dir angeboten hat, da mit zu kommen, mach es oder hör auf dich zu beschweren. Ich finde es wunderbar, wenn sie ihrem Sohn die Möglichkeit bieten kann, weiterhin eine schöne Familie zu haben, wo Oma, Tanten, Papa usw alle am Leben teilnehmen. Also entweder überwindest du deinen Schweinehund und gehst mit, oder musst aufhören dich zu beschweren.

Dem Kind zuliebe, reiss Dich zusammen - sei erwachsen und steh über den Dingen...;-)
Ich kann die Zwickmühle gut verstehen. Ich finde ihr müßt einen Kompromis finden. Du solltest über deinen Schatten springen und auch zu diesen Festen mal mitgehen. Es sollte Feierlichkeiten geben, wo deine Freundin sich auch mal ausklinken kann. Beziehungsweise auch Feste in eurem gemeinsamen zu Hause, zu denen der Sohn dann eingeladen wird.
Ihr müßt eine Lösung finden und jeder ab und zu geben, sonst wird das immer ein Streitthema bleiben. Jeder hat eine Vergangheit und man sollte alt genug sein, damit umzugehen.
HeymM am 15. Mai 2009 12:02 Ich werde mich wohl damit abfinden müssen, kann aber auch in Zukunft nicht garantieren, dass es deswegen Streit geben könnte.
Danke für Deinen Beitrag.

Mitgehen. Sie hat sich für dich entschieden und zeigt das auch. Du kannst dort überall souverän auftreten und nur der Einstieg ist so schwer. Sonst geh halt mit und fahr dann früher wieder.
Weihnachten könntet ihr ja erst bei Euch feiern und einen Tag später geht sie mit Sohn zur Exfamilie. Und das Jahr darauf umgekehrt.
Und mit der Zeit, wenn der Stiefsohn älter wird, wird eh alles lockerer.
@Luise: kann ich nicht finden, dass sie zeigt, dass sie zu ihm gehört. ich finde ihr verhalten schon fast beleidigend. Sie soll sich mal entscheiden, zu wem sie gehört. Wozu ist so ein enger Kontakt zur family des Ex notwendig? Schließlich will sie ja wohl demnächst mit dem fragesteller zusammen leben, da ist er ja wohl bald die nächste männliche Bezugsperson für das Kind. Klar, kann das Kind noch einen Vater haben, zu den festgelegten Besuchszeiten, aber es ist doch nicht notwendig mit der Ex-Schwiegermutter unterm Weihnachtsbaum "stille Nacht" zu singen. Die haben eh nur Interesse an dem Kind und nicht an ihr und sie wird bald bereuen da mitgespielt zu haben.
Das ist doch ein großer und sicher auch wichtiger Teil ihres Lebens. Das solltest du ihr nicht verbieten sondern dich damit arangieren. Ansonsten treibst du vielleicht einen Stachel in euer gemeinsames Leben.
HeymM am 15. Mai 2009 12:04 Ja es ist ein Teil ihres Lebens. Und dessen will ich sie auch nicht berauben.
Aber der Stachel wird nicht so einfach zu entfernen sein!
Danke
Nun, das ist schwierig. Aber Weihnachten besteht ja nicht nur aus Heilig Abend, oder? Du hast ja den ersten und den zweiten Feiertag vergessen. Es ist schön, wenn die Frau noch Kontakt zu ihrer vorherigen Familie hat, denn diese sind schließlich auch Teil ihres Lebens. Das musst du akzeptieren.
HeymM am 15. Mai 2009 12:05 Es gibt auch noch andere Feiertage, das ist richtig.
Vielleicht bin ich auch nur ein wenig neidisch und eifersüchtig.
Trotzdem wird es wohl ein heikles Thema bleiben!
Danke

Hab' Geduld. Familienbande können sehr fest sein. Zum Glück gibt's da noch. Nur, weil sich sie von ihrem Mann getrennt hat, muss das nicht die ganze Familie einschließen. Da gibt's sicher kein Rezept, aber Geh' mal mit. Für Dich hat sie sich doch entschieden. Rede mit Deiner Freundin offen darüber, wie Du Dich fühlst. Vielleicht hat sie das nicht erkannt. Miteinander reden ist so wichtig. Wünsche Dir viel Glück!
HeymM am 15. Mai 2009 12:07 Noch habe ich Geduld. Aber die hat ihre Grenzen.
Mitgehen werde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht!
Danke
gamasche am 15. Mai 2009 22:24 Als Außenstehender hat man's leicht, ich weiß. Ihr müsst eben einen gesunden Kompromiss finden...
Spring über Deinen Schatten ung gehe mal mit.Die andere Familie wird Dich sicher als neuen Partner akzeptieren .

Wenn man sich trennt, dann muß man sich ein neues Leben aufbauen und nicht das alte fortsetzen. Das Kind wird es auch verstehen, daß die Eltern nicht mehr zusammen sind. Eigentlich vestehen Kinder mehr als Erwachsene.
WebZecke am 15. Mai 2009 11:02 so sehe ich das auch
kaesbrot am 15. Mai 2009 11:06 Finde die Vorschläge auch ein wenig mutig. Ich finde es fast schon unverschämt von ihr, daß sie praktisch keine Opfer bringen will. Meist wollen die Ex-Schwiegereltern den Sohn wieder mit seiner Frau sehen und dann sitzt bereits der Neue mit auf der Couch - ist definitiv kein schönes Gefühl.
eben, so sehe ich das auch

du hast ein Problem......das sie mit ihrem Kind die alte Familienwelt aufrecht erhalten will ist klar,aber andersrum muss sie und ihr Soohn auch der Realität im Auge sehen,wenn geschieden dann geschieden,ihr Sohn kann ja den Vater regelmässig treffen,aber ich würde ihr den Umgang mit dem Ex nicht gestatten
NorbertPeter am 15. Mai 2009 11:05 Nicht gestatten...also verbieten? Welcher Partner hat denn das Recht, dem Anderen etwas zu verbieten??? So verstehe ich Partnerschaft nicht!
WebZecke am 15. Mai 2009 11:08 hast schon Recht,aber es gibt da so Grenzfälle,sie muss auch auf die Gefühle des neuen Partner`s Rücksicht nehmen und so wie es Aussieht ist sie für Kompromisse nicht bereit,er hat nur die Wahl mitzukommen,was ihm wiederum nicht zusagt
HeymM am 15. Mai 2009 12:09 Verbieten kann und will es ihr nicht.
Sie muss selber heraus finden, was sie möchte.
Es ist eine verdammte Zwickmühle! Das Kind soll ja unter meiner Einstellung nicht leiden.
Danke
also, das ist ja wirklich mal ein starkes Stück, in welchem jahrhundert lebst du denn? nicht gestatten?
Ihr weiterhin sagen, das du es nicht gut findest. Aber warte mal ab, wenn sie tatsächlich geschieden ist, wird sich das höchst warscheinlich ändern. Dann wird sich das Verhältniss zu ihrer "alten" Familie bestimmt ändern. Den wenn es "ans Eingemachte" geht, ändert sich so einiges.

Wo liegt dann ihr Problem? Familienfeste gehören ja dazu. Willst Du dich vor ihrer Verwandtschaft verstecken? Ist sie wirklich getrennt von ihrem Ex? Schämt sie sich für dich? Und warum bringst Du nicht den Mut auf, dich auch als vollwertiges Mitglied und Teil IHRES Lebens zu sehen? Gehe doch zu solchen Feiern einfach mal mit und probiers aus. Vielleicht machts ja Spaß.
HeymM am 15. Mai 2009 12:11 Das hat nichts mit Mut zutun.
Es ist eher ein ungutes Gefühl wenn sie sich mit ihrer Familie trifft. Ich vertraue ihr aber ich bin vielleicht auch ein wenig Eifersüchtig, obwohl es keinen Grund gibt.
Mitgehen werde ich nicht. Ich gehöre da einfach nicht hin.
Danke für Deinen Beitrag
schlumbl am 15. Mai 2009 12:58 Nur Mut! VERSUCH es wenigstens. Musst ja nicht Freundsschaft mit ihrer Verwandtschaft schließen, aber Du zeigst halt dadurch, daß Du zu ihr gehörst und daß ihr zusammengehört. Ich hatte ein ähnliches Verhältnis zu der Familie meines Mannes, bin aber überall hin mit. Als dann die Sticheleien überhand genommen haben, hat er den Kontakt zu denen abgebrochen, aber das war der schlimmste Fall. Hoffenlich kriegst Du es hin, drüberzustehen und dir nicht so viel daraus zu machen. Was meint denn deine Freundin dazu? Wenn sie dich versteht, packt sie es doch bestimmt, einmal bei dir zu bleiben.
HeymM am 15. Mai 2009 13:50 Meine Freundin zeigt Verständnis für meine Einstellung und hofft wie Du, dass ich Versuche damit klar zu kommen. Sie wünscht sich das ich dabei bin. Aber ich habe meine Haltung ihr gegenüber klar zum Ausdruck gebracht und das wird vermutlich auch so bleiben. Ich werde ihr gegenüber aber keine Szene mehr machen. Damit setze ich sie zu sehr unter Druck. Mal sehen was die Zukunft bringt.
Danke für Deine Anteilnahme.
obwohl ich gefühlsmässig auch zum Ultimatum tendieren würde, wäre das vielleicht doch kein guter rat, weil dann die beziehung daran zerbrechen könnte. Mitgehen würde ich jedoch auf keine fall und weiterhin bei deiner klaren position bleiben. Vielleicht merkt sie ja irgendwann dass es doch nichts bringt eine längst vergangene Familienidylle künstlich am leben erhalten zu wollen. Außerdem ist es dein gutes recht ihr zu sagen, dass dich das kränkt.
Das kann ich gut verstehen, aber bin der Meinug sie sollte Feiertage wie Heiligabend mit dir verbringen und dan am zweiten Wiehnachtstag zur Familie fahren, sie ist ja schliesslich mit dir zusammen und nichtmehr mit ihrem Ex.

Mal ehrlich, lass dir Eier wachsen und such dir eine neue! Diese Erniedrigung würde ich mir auch nicht mehr geben!
Ich finde, das ist keine Erniedrigung! Wenn sich ein Paar wegen der Kinder, noch gut versteht, warum soll das mit dem neuen Partner nicht klappen?

Geh´ doch mal an einem anderen Tag mit deiner Freundin zu ihrem Ex! Damit ihr Euch kennenlernt! Mei Mann kennt meinen Ex auch! Wir haben zwar keine gemeinsamen Kinder, aber sie könnten sich gut verstehen, wenn ich welche hätte! Dann gehst Du mit zur Ex- Schwiegermutter: und wenn du dann einige kennst und sie vielleicht sogar gut leiden kannst, kannst du Weihnachten und die anderen Tage auch mit dieser Familie verbringen, weil Du dir dann auch nicht mehr überflüssig vorkommst!
entweder ultimatum oder einfach mitgehen das mußt du für dich selbst entscheiden,weil du mußt mit den konsequentzen leben und nicht wir
geschehen lassen Deine Freundin will nicht den Kontakt zu ihrem Ex und deren Familieselber sondern das der kleine diese Kontakt beibehält. Schließlich ist das ja sein Vater und er bleibt es auch. Also Augen zu und durch gehört zum Leben
HeymM am 15. Mai 2009 12:14 Da gebe ich Dir Recht. Aber versetze Dich mal in meine Lage.
Und? Merkst Du was?
Verdammt blödes Gefühl ist das in der Magengegend.
Eigentlich bin ich ein extrovertierter Mensch aber solche fremden Familienangelegenheiten gehen mich nichts an!
Danke
Ja es ist schwer ich hatte vor 11 jahren das gleich Prob. Aber heute haben unsere Enkelkinder drei Opas und drei Omas ich finde das cool und das mit den Feiern verschiebt sich da auch

Nicht gleich ein Ultimatum stellen aber auch nicht so hinnehmen. Sie kann ja z.B. zu Heiligabend 1 Stunde mit ihrem Sohn zum Familientreffen gehen und die restliche Zeit gehört Euch. Ich weiß, es ist alles nicht ganz so einfach. so ähnliche Fälle kenne ich auch und einiges habe ich auch schon erlebt. An Weihnachten kann doch der Sohn 1 Tag mit Oma und Opa, 1 Tag mit seinem Vater und 1 Tag bei Mama und Dir verbringen. Ich würde alles genau durchplanen und festsetzen und genau besprechen wie es ist an Feiertagen usw. Ich wünsche Dir viel Glück!!!

Meine persoenliche Antwort. Du bist wirklich besch.. Akzeptiere doch den Sohnimann. Mache alles mit. Wieso willst Du das 5 Rad am Wagen sein. Nur so kann man auch mal Vaterersatz sein. Oh no.
HeymM am 15. Mai 2009 12:18 Was bin ich wirklich? Was meinst Du mit besch..?
Wolltest Du mich beleidigen, oder was soll das?
Ich akzeptieren den Sohn zu 200% und würde nichts tun was ihm schaden könnte. Daher stecke ich ja in diesem Dilemma.
Es geht in erster Linie um meine Freundin und ihren Ex, sonst nichts. Das stört mich auch wenn ich weiß das sie nichts mehr mit ihm anfangen würde. Aber es ist ein komisches Gefühl wenn Deine neue Freundin mit der alten Familie, insbesondere den ehemaligen Mann, einige Zeit verbringt.
Kannst Du das verstehen?
Danke
@sieslack: ich glaube, du hast einfach die Frage nicht kapiert. Erstmal lesen, dann versuchen zu verstehen, dann denken, dann schreiben. Kleiner Tipp.

bei uns gibts das selbe problem, nur aus einer anderen Sichtweise. Mein Vater hat eine neue Freundin, ist aber an Feiertagen bei uns. Seine neue darf nicht kommen, wegen persönlichen dingen. Ich finde, deine Freundin sollte weiterhin an Feiertagen ihrem Soghn zu liebe bei der Familie bleiben. Du hast doch bestimmt auch Geschwister oder deine Eltern oder so
HeymM am 15. Mai 2009 12:19 Natürlich kann ich die Zeit in der meine Freundin bei ihrer Familie ist problemlos anders nutzen.
Möglichkeiten gibt es bei mir viele. Auch in der Familie.
Aber darum geht es nicht.
Danke

Ist doch schön, das sie sich nicht im Streit von Ihrer Ex-Familie getrennt hat. Sie bietet es Dir an, also spring mal über Deinen Schatten. Wir leben das genauso und es ist immer sehr nett.
HeymM am 15. Mai 2009 12:21 Möglicherweise könnte das auch positiv sein.
Aber ich kann nicht über meinen Schatten springen. Die Sonne hängt tief und mein Schatten ist zu lang. ;o)
Nee Du, wird nicht hinhauen.
Danke
also erstmal ist es sehr vorbildlich, wie sich deine freundin um ihr kind bemüht. hier machen so viele eltern gravierende fehler bei der scheidung! und dann seh ich es so, dass sie dir ja angeboten hat, mitzukommen. probier es doch vielleicht mal aus. du musst es auch so sehen, deine freundin denkt in erster linie an das wohl ihres kindes. und sie wird durch das kind eh FÜR IMMER mit ihrem ex verknüpft sein. und so ein verhältnis ist besser als wenn es immer nur böses blut gibt! da kannst du dich nicht reindrängen. ein ultimatum würde meiner meinung nach ergeben, dass du gehen musst. also mein rat: probier doch mal bei einer grillfeier aus, wie es mit der anderen familie ist. klar ist es eine komische situation, aber vielleicht werdet ihr ja freunde! wie du das so beschrieben hast, kann ich mir das gut vorstellen. und deiner freundin sehr viel bedeuten, wenn du da über deinen schatten springst!
HeymM am 15. Mai 2009 12:23 Das rechne ich meiner Freundin hoch an.
Sie eine warmherzige und sozial eingestellte Persönlichkeit. Nicht nur dafür liebe ich diese Frau.
Dennoch gibt mir diese Familienidylle einen faden Beigeschmack. Vielleicht weil ich selbst nie Kinder und darum auch keine eigene Familie hatte, wer weiß.
Danke für Deine Meinung
man kann auch zu sozial sein und dabei vergessen wie sehr man andere damit kränkt. Vor allem sollte sie sich mal über die Motive der Familie befragen. Die hat doch an ihr keinerlei Interesse, im Gegenteil, sicher eher Groll, der aber unterdrückt wird damit sie den Kontakt zum Kind nicht verlieren. ICH KENNE DAS. Mir wurde oft genug signalisiert,"Du interessierst uns einen Sche...dreck, solange du nur die Kinder vorbeibringst". Dies passiert so subtil und unterschwellig, dass ich oft nicht wusste, warum ich mich nach dem besuch der Verwandtschaft meines Exmannes so beschissen gefühlt habe. Viel zu spät habe ich den Kontakt abgebrochen und seitdem geht es mir besser. Vielleicht mal was zum Nachdenken für deine Freundin.

Mach halt mit, nach einiger Zeit fühlst du dich nicht mehr wie ein Fremdkörper...natürlich ist es nicht so einfach, aber du kannst du durchbeißen :-)

Fakt ist, wer sich mit einer Frau einläßt, die Kinder hat, muss damit leben, dass der andere Elternteil des Kindes eine gewisse Rolle spielt.
Die kann auch die neue Beziehung nicht verdrängen.
Warum rufst Du nicht den Vater des Kindes mal an und fragst direkt, ob Du willkommen wärst, weil dir nicht daran liegt, zu stören oder auch selbst nicht als Störfaktor angesehen zu werden möchtest..
Der Vater des Kindes wird sicher auch mal eine neue Freundin haben, spätestens dann kannst Du doch ohne Bedenken mitgehen.
Und es muss ja nicht jeder Feiertag mit der Familie des Ex verbracht werden.
Ihr solltet aber Kompromisse (welche Feiertage, wie lange) finden. Es darf nicht sein, dass nur Du dich anpassen musst.
HeymM am 15. Mai 2009 12:26 Du hast vollkommen Recht. Wer A sagt muss auch B sagen. Sehe ich auch so.
Wenn der Vater eine neue Freundin hätte wäre in der Tat bestimmt einiges anders.
Danke
Habe deine ganzen Anmerkungen auf die Antworten gelesen. Ich finde deine Einstellung sehr stur. Nur wenn du einen Schritt auf Sie zu machst, wird sie auch dir entgegegen kommen.
Steh zu Ihr und zu Eurer Beziehung. Klar ist die Situation mit Ihrer Familie erstmal ein wenig unangenehm, aber du solltest erwachsen genug sein über den Dingen zu stehen.
Deine Beweggründe sind für mich einfach nicht ersichtlich. Es sieht mir ein wenig nach Egoismus und Sturheit aus!
HeymM am 16. Mai 2009 14:47 Für Dich mag es Sturheit sein, für mich ist es das nicht. Ich habe eine Einstellung zu meinem Leben und dem Zusammensein mit meiner Freundin und deren Sohn. Warum sollte ich Dinge tun die mir nicht gut für mich sind, mit denen ich nicht einverstanden bin? Ich bin im Grunde ein kompromissbereiter Mensch in fast allen Bereichen. Aber es gibt Dinge, die tue ich für mich und niemandem anders. So ist es und so wird es bleiben! Über den Dingen zu stehen hat nicht immer mit erwachsen sein zu tun. Meine Entscheidung ist eine Gratwanderung. Aber ich lasse mich nun mal nicht verbiegen. Wenn Du die Beweggründe nicht erkennst und daraus Egoismus und Sturheit erkennst solltest Du vielleicht auch mal versuchen zwischen den Zeilen zu lesen. Nur mal so als Denkanstoß. Danke
ich finde euere Anmerkungen alle sehr seltsam. Ich glaube ihr habt nicht verstanden, dass es sich nicht um ihre Familie, sondern um die Familie ihres Exmannes handelt. Mir fällt jetzt eigentlich kein wirklich toller Grund ein, warum ein so intensiver Kontakt mit der Familie des Ex-Mannes gepflegt werden sollte. Schließlich bist du der neue partner der Frau und IHR seid jetzt die Familie des Kleinen. Ich würde da auch keinesfalls mitgehen, das würde keiner tun, der noch ein bisschen Stolz im Leibe hat.
ich bin selbst scheidungskind und mich hätte das als 7-jährige sehr verwirrt muss ich ehrlich sagen dann lieber der klare schnitt zwischen den familien anstatt ein ,,hin und her gemachs``
weiß denn die familie des ex-manns bescheid das sie sich trennen wollen?
liebe grüße

Also: Ich denke du solltst ihre trffen mit besuchn. Keiner zwingt dich da zu mit ihrer 'vergangenheit' in Kontakt zu treten. Vielleicht schafft ihr es ja dich so einzugliedern das du so gesagt 'dazu gehörst' und reinintrigiert wirst. Schwimm mit dem Strom und du wirst ganz sicher zu diener Entscheidung kommen.
dh
Was heißt "DH"?
Du hast wie die meisten hier auf eine Weise recht.
Ich kann nicht verlangen, dass sie den Kontakt einschränkt. Das möchte ich auch nicht. Alleine schon wegen des Kindes. Trotzdem kann ich mich nicht überwinden an solchen Familienfesten teilzunehmen. Einfach weil ich nicht dazu gehöre. Werde mich wohl damit abfinden müssen.
Danke für Deine Meinung.
Würdest du mitgehen? Die kennen sich alle seit Jahren und man kommt sich wie das 5. Rad am Wagen vor. Ich glaube, es gibt nichts schlimmeres.
So gut konnte ich das im Moment nicht schreiben. Hast vollkommen RECHT.
Mh, denke dass es mir selber die ersten male auch schwer fallen würde, aber du könntest dich mit deiner Frau absprechen, dass ihr erstmal nur 2-3 Stunden auf dem Gartenfest oder so bleibt....quasie zur Eingewöhnung....irgendwann wird man dich genauso akzeptieren wie alle anderen da auch.
nein, ich finde das ganz und gar nicht wunderbar,jackian, sondern schrecklich. ich finde sie sollte sich entscheiden, denn für dich ist das unzumutbar. Auch für das Kind ist das nicht wirklich toll. Ihr könnt doch zusammen auch eine kleine Familie sein. Ich könnte mich damit nicht abfinden und ich habe das Gefühl deine Freundin hat sich nicht wirklich für dich entschieden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es für alle Beteiligten besser ist einen klaren Schnitt zu machen und auch mit der verwandtschaft des Mannes keinen Kontakt mehr zu pflegen. Ich habe das leider viel zu lange getan(hatte jedeoch keinen neuen Freund) und habe es hinterher sehr bereut. Beosnders wenn es neuer partner da ist besteht dazu doch auch gar keine Notwendigkeit, denn ihr könnt zusammen doch auch ein schönes Weihnachtsfest, ostern, etc. feiern. Ich würde sie bitten eine Entscheidung zu fällen.
und wie erklärt man dem Kind warum es die Oma/Tante/Onkel/Opa/cousine nicht mehr sehen darf???? Findest du es wichtiger, dass du mit deinem neuen Freund glücklich Weihnachten feiert aber dafür das Kind die Oma vermisst??? Unverantwortlich sowas!!!! Es gibt so viele Kinder, die nicht wissen, wo sie hingehören, weil sich viele Eltern trennen und nicht verstehen.....das Kind kann doch nichts dafür, sollte sowohl Papa UND Mama haben....und dazu gehört nunmal auch die Familie des anderen Elternteiles....