Wie soll ich auf Indirektes Mobbing durch Chefin reagieren?

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1 Antwort

Hallo Salser,

das hört sich alles sehr nach einer wirklich raffiniert ausgeführten Mobbingsache an, die damit enden soll, dass du deinen Hut nimmst. Allerdings ist das nur eine Vermutung von mir.

(angeblich mehrfach ausgesprochene und von mir nicht eingehaltene)Verbot der Verwendung bestimmter Stifte erhalten

Das würde ich an deiner Stelle nicht unterschreiben, denn du sagst ja "angeblich", also stimmt diese Sache gar nicht. Wenn du unterschreibst, dann stimmst du ja zu, dass es so war!

Ein Anwalt würde Wunder wirken. Wie sind die Kollegen, denn du sagst, die hätten sich auch angeblich beschwert? Könntest du mit denen reden?

Jedenfalls lass dich nicht "rausmobben", du bist sicher im Recht.

Gruß Alfred

Kommentar von Salser
15.09.2011, 23:47

"(angeblich mehrfach ausgesprochene und von mir nicht eingehaltene)Verbot der Verwendung bestimmter Stifte erhalten" Genau da ist meine Schwierigkeit, es ist zum Teil wahr. Wir hatten ein am 1.8.11 Rundschreiben erhalten, dass wir "Rollerball-Stifte" nicht mehr zum ausfüllen von Rezepten nehmen dürfen, und dass habe ich nach dem ich es wußte auch nicht mehr gemacht, allerdings habe ich wiederholt versäumt, alle vorher mit dem falschen Stift ausgefüllten Rezepte mit einem richtigen Kugelschreiber zu überschreiben. Das war auf jeden fall ein (kleiner) Fehler meinerseits nur wenn alles andere super wäre (z.B nicht Krank) hätte man mir lächelnd gesagt, "du solltest doch die Rezepte vor dem abgeben kontrollieren, denk daran bitte"... Von der Sache her hat die Chefin also Recht, aber sie übertreibt völlig mit der Reaktion und die "Aktenkundige Belehrung" lag an meinem ersten Arbeitstag nach der Krankheit auf meinem Schreibtisch.

Als ich das letzte mal (vor 7 Monaten) nach ein paar Tagen Krankheit zurück kam, wollte meine Chefin mich wegen "gehäuften Beschwerden von vielen Kollegen" sprechen. auch da stellte sich raus, das tatsächlich Kolleginen bei der Chefin einige kleine Organisationsprobleme (die ich auch wirklich hatte!) angesprochen hatten, aber sie daraus ein "es sind ALLE der meinung dass .." "Es haben sich viele darüber beschwert dass...". Im Gepräch mit dem ganzen Team wurde dann schnell aus einem "Alle"= "2 Kolleginnen " "dass Du standig/immer..." = es kam eine kurze Zeitlang gehäuft vor dass Du...weil es dir warscheinlich gerade nicht so gut ging, aber dass ist seitdem wir dich drauf angesprochen haben auch übrhaupt nicht mehr vorgekommen..."
Es sind also keine Lügen, sondern Halbwarheiten. Ich glaube gegen echte Lügen könnte ich mich einfach besser wehren.

Hab ihr noch ein paar ganz konkrete Tips?

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