Das kann ich einfach nicht glauben. Wird hier nicht einfach wieder manipulativ versucht Pro-Stimmung für den Afghanistaneinsatz zu erzeugen?

Das war heute morgen, als ich es hörte, auch mein erster Gedanke. Zusätzlich zu der Tatsache, dass es nun endlich eine Rechtfertigung für die Anwesenheit der Tornados dort gibt.
Sollte ein Tornado wirklich zum Auffinden beigetragen haben - dann Asche über mein Haupt. Aber vorstellen und erklären kann ich es mir ebensowenig wie Occident.
Ein Tornado hat durch die Fähigkeit, äußerst tief zu fliegen und Bilder in hoher Auflösung herzustellen, technische Möglichkeiten zur Überprüfung einer Gegend. Ein Aufklärungsbehälter ist mit 2 optischen und einem Infrarotsensor (Gerät für eine Wärmebild) ausgerüstet (http://treff.bundeswehr.de/C1256FC400421173/CurrentBaseLink/W26LSJMK931INFODE).
Eine Person kann dabei nicht immer sicher als Geisel identifiziert werden und ein Versteck, das von oben nicht einsehbar ist und wo von den Personen keine Wärmeabstrahlung mehr nach draußen kommt, kann so nicht entdeckt werden. Mit etwas Glück können die Aufklärungsbilder Anhaltspunkte liefern, wo eine Suche eher in Frage kommt und wo nicht.
Danke für die Info.

Die Tornados haben hochauflösende Kameras und auch Wärmebildkameras an Bord. Mit Hilfe dieser Wärmebildkameras kann man durchaus feststellen, ob und wie viele Personen sich in Gebäuden befinden. Voraussetzung ist allerdings, daß sie leben und dadurch Wärme abstrahlen. So kann die Suche schon gefiltert und eingeschränkt werden.
also mit einem Tornado kann man bestimmt nicht unterscheiden ob es sich um eine Geisel handelt. Man kann aber erkennen ob es sich in einem wenig besiedelten Gebiet, Personen unter Bäumen aufhalten, ob sie leben oder tot sind, usw.
Danke, Heeeschen, für deine Meinung. Irgendwie werden die Tornados schon beteiligt gewesen sein, aber daraus eine entscheidende Hilfe zu machen - ich weiss nicht.