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Wie soll ein Hausarzt verhindern, dass er pleite geht?

gefragt von ruth99ruth99 am 11.02.2008 um 18:01 Uhr

Die Situation ist gar nicht so selten. Was schlagt ihr vor?


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Reply


Kabark
beantwortet von Kabark am 11. Februar 2008 18:10
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Da gab's mal eine gute Reportage....der Hausarzt flog jedes Wochende nach England und arbeitete dort bis Montag früh als Vertretung.


anonym
beantwortet von Kaldex am 11. Februar 2008 18:05
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Da er seine Einnahmen vermutlich nicht steigern kann (gibts die Budgetierung/Deckelung noch?) bleibt ihm wohl nur, beim Personal einzusparen, sprich: ne Helferin entlassen. Aber ich bin mit dem Betrieb einer solchen Praxis nicht vertraut. Daher hoff ich, daß Andre hier ne bessere Antwort geben können.


Wieselchen
beantwortet von Wieselchen am 11. Februar 2008 18:06
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Das zweite Auto verkaufen....

Nein, nun mal Scherz beiseite. Er muss zusehen, dass er jemanden mit einer kaufmännischen Ausbildung (Kauffrau/-mann im Gesundheitswesen) in seine Praxis holt, die etwas von Verwaltung, Abrechnungswesen und Buchhaltung versteht. Dann spart er eine Menge Beratungskosten. Das Zweite Mittel ist Zusatzleistungen.

Aber am Wichtigsten ist m.E. die fachliche und die menschliche Qualität. Ein Arzt, der nichts taugt, bekommt keine Patienten. Ein Arzt, der sich keine Zeit für die Patienten nimmt, bei dem man es erkennt, dass für ihn die Masse an Behandlungen und nicht der Mensch wichtig ist, wird bald seine Patienten verlieren.

Wenn er trotz gut frequentierter Praxis vor dem Aus steht, dann hat das nichts mit Gesundheitsreform & Co. zu tun, sondern daran, dass er nicht Haushalten kann.


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 11. Februar 2008 18:11
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Kassenzulassung zurückgeben; Privatpatienten gut behandeln.

Ich weiß, aber die Frage richtet sich auf praktische Handlungsmöglichkeiten und zielt nicht auf die Moral. Der Fehler liegt im Gesundheitssystem.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmall Wieselchen am 11. Februar 2008 18:18

... ne, das kann nicht sein. Dann hätten wir ja bald keine kassenärztliche Versorgung mehr in Deutschland, und dann prügeln sich jeweils 50 Ärzte um einen Privatpatienten....?

Eher das Gegenteil, würde ich meinen. Ein Arzt hat nur dann großen Zulauf, wenn sein Interesse ehrlich ist, er professionell arbeitet und seine Praxis incl. MitarbeiterInnen im Griff hat.

Oder wenn in seiner Ecke keine Konkurrenz ist ;-)


Kai aus  Berlin
beantwortet von Kai aus Berlin am 11. Februar 2008 18:17
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Nebenbei jobben. Hab ich auch gemacht, als "mein Laden" noch nicht gut lief.





quaki
beantwortet von quaki am 11. Februar 2008 18:58
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Arbeiten.


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 11. Februar 2008 18:03
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Ist das jetzt ein Spendenaufruf für Hausärzte?


boriswulff
beantwortet von boriswulff am 11. Februar 2008 18:42
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Gute Ärzte verdienen mehr als genug.

Was soll die Aldi-Verkäuferin sagen die täglich 10 Stunden im Laden steht?

Kommentar von F2486ef9af6e143b91b54e741e494a05smallLena101 am 14. Mai 2008 09:56

Frag mal deinen Hausarzt, was er von der Kassenärztlichen Vereinigung für deine Behandlung bekommt. Da wirst du staunen.


anonym
beantwortet von LittleArrow am 11. Februar 2008 19:01
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Eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen.


Lena101
beantwortet von Lena101 am 14. Mai 2008 09:55
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Das im Quartal gezahlte Entgeld für die Behandlung eines Kassenpatienten ist so niedrig, dass eine Praxis davon nicht zu unterhalten ist. Daher ist der Arzt gezwungen, sich seine Privatpatienten zu erhalten, was auch erklärt, warum diese bevorzugt behandelt werden (müssen). Ohne Privatpatienten ist eine normale Praxis mit Personal nicht mehr zu bezahlen - leider.


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