Frage von Schreiberlilli,

Wie sind die verschiedenen Interpretationen der Bibel entstanden?

Es gibt viele verschiedene Bibelübersetzungen. Jede ist ein bißchen anders. Je nachdem, wer sie übersetzt hat und aus welcher Zeit diese Übersetzung stammt. Und immer wieder passt sie sich "der neuen Sprache" der jeweiligen Zeit an. Dann gibt es noch diverse Erklärungen, wie die Bibel zu lesen ist und was mit dem Inhalten gemeint ist. Und so weiter! Doch wer weiß heute, was genau wirklich mit dem "Wort Gottes" gemeint ist. Jeder deutet die Inhalte anders.

Hilfreichste Antwort von quopiam,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Warum so viel Angst vor den Fanatikern? Christliche Fanatiker sind so außerordentlich selten, daß es wohl kaum wegen der Interpretation eines Bibelwortes zur Schlägerei kommen wird. Man kommt nur manchmal nicht umhin, mit ihnen zu diskutieren. Und da steht es einem ja frei, den Ort der Debatte zu verlassen, wenn es einem zuviel wird. Im Großen und Ganzen sind sich die Christen ja einig darin, wie ein christliches Leben geführt werden muß und auf welchen Grundlagen das geschieht: Gottes- und Menschenliebe, Selbstachtung, der Minimalkonsens der 10 Gebote, und über allem das Leben, das Jesus uns vorlebte. Daran ändern auch verschiedene Interpretationsmöglichkeiten eines Abschnitts nichts. Aus meiner Perspektive z. B. sind Pfingstler ziemliche Fanatiker (nichts für ungut, falls da ein Pfingstler mitliest) und weil ich mich da sehr unwohl fühle, bin ich eben nicht bei ihnen, sondern Lutheraner. Pfingstler halten mich vielleicht für einen Häretiker oder gar nicht für einen Christen. Aber wo ist das Problem? Solange sie mich nicht schlagen, dürfen sie gerne eine andere Meinung haben als ich. ;-)) Wenn ich mit anderen Lutheranern die Bibel diskutiere, kommt durchaus auch mal jeder zu einem anderen Ergebnis, was aber nichts am grundsätzlichen Fazit ändert, wie Christentum auszusehen hat.

Du wirst nie wirklich eine völlig einheitliche Auslegung der Bibel finden und daran ist ja auch nichts schlecht, wenn man die Sache mal aus einer entfernteren Perspektive betrachtet. Und solltest Du wirklich mal an einen Haßprediger geraten, geh einfach woanders hin oder mach ein Bild von ihm für Dein persönliches Kuriositätenkabinett. Gruß, q.

Kommentar von Azizamasrya,

Ich verwende die zehn Gebote, wie sie in der Bibel stehen: 2. Mose 20. Katholische und fast alle protestantische Richtungen verwenden die geänderte Version aus dem katholischen Katechismus, wo das 2. Gebot gestrichen wurde (dafür wurde das 10. geteilt, damit es wieder 10 sind) - und das Sabbat-Gebot abgeschafft wurde, und anstelle dessen die katholischen Feiertage, wie Ostern und der wöchentliche Sonntag eingeführt wurde. In meiner Bibel steht, dass man die Gebote Gottes nicht ändern darf! (In Daniel 7 wird sogar prophetisch vorhergesagt, welche Macht dies tun wird!)

Kommentar von helmutwk,

Katholische und fast alle protestantische Richtungen verwenden die geänderte Version aus dem katholischen Katechismus

Eigentlich nur die Lutheraner, andererseits verwenden Reformierte, Adventisten, Baptisten, Darbisten, Pfingstler etc. die Zählung mit dem Bilderverbot als 2.Gebot. Wie du da auf eine Mehrheit kommst, ist mir schleierhaft.

Kommentar von Kronprinz1,

Der Grundirrtum der Christen ist, dass es so etwas wie eine "wahre Interpretation", oder einen "Wahren Geist" in der Bibel geben würde. Der noch schlimmere dahinter liegende Irrtum ist, dass Gottes Wort in geschriebener Form auf dieser Erde existieren würde. Kein anderer Glaube hat in den letzten 2000 Jahren mehr Leid auf diese Welt gebracht.

Schreiberlilli hat Recht, sie traut sich nur nicht die Konsequenzen zu ziehen. Sie glaubt nur die Fanatiker wäre im Unrecht, nein, Jeder, der sich als Christ bezeichnet und die Bibel als Grundlage seines Glaubens bezeichnet, wählt beim Lesen immer eine der drei Optionen: A) Das musst du wörtlich nehmen, schau, da steht es doch geschrieben. B) Das gilt nicht mehr, das musst du im Kontext der Zeit sehen C) Das sieht nur so aus, das ist anders gemeint, das musst du so und nicht anders interpretieren.

Sie erkennen nicht, dass man mit der Variation A) B) oder C) jedes, aber wirlich JEDES beliebige Verhalten aus der Bibel herauslesen kann. Das kann nicht Gottes Wort sein, sondern es ist immer nur das, was jeder dort sehen will. Für Jede Schandtat von H itler, für jedes Verbrechen könnte ich mit A) B) oder C) in der Bibel eine Legitimation heraus lesen. Tut mir leid, dass ich jetzt einige enttäuschen werde: Die Bibel ist als Richtschnur wertlos. Sie IST keine Richtschnur, sie kann auch keine sein. Sie ist wie ein 500 Seiten dickes Buch mit Fotos von Wolken. Und jemand behauptet: Aus diesen Wolkenfotos kann man mit Fantasie Figuren erkennen, und darin liegt Gottes Wahrheit. Das ist das, was jeder Christ tut. Es ist wahllos.

Die Bibel IST nicht Gottes Wort. Darin liegt der Irrtum. Sie KANN es nicht sein. Die Anzahl der christlichen Organisationen, mit unerschiedlicher Ausrichtung auf dieser Welt beträgt: 200'000! Nocheinmal: Zwei-Hundert-Tausend! Alle lesen die Bibel, alle lesen etwas anderes. Das PRINZIP funktioniert nicht. Sieht das denn niemand?

Schreiberlilli, du bist reif für folgenden Text, den ich dir wärmstens empfehle. (Versöhnugsbrief an Christen)

http://www.rhetorik-seminar.ch/gratis-nutzen-fur-sie/Religionskritik/

Kommentar von helmutwk,

Für Jede Schandtat von H itler, für jedes Verbrechen könnte ich mit A) B) oder C) in der Bibel eine Legitimation heraus lesen.

Wenn du Bibelverse aus dem Zusammenhang reißt: ja.

Wenn du ernsthaft versuchst, den richtigen Sinn zu finden: nein, es gibt zwar Punkte, die unterschiedlich ausgelegt werden können, aber wie Hitler mit einem Buch in Übereinstimmung gebracht werden kann, das z.B. Gewaltlosigkeit fordert und erklärt, dass das Heil aus den Juden kommt, ist mir schleierhaft.

Die Anzahl der christlichen Organisationen, mit unerschiedlicher Ausrichtung auf dieser Welt beträgt: 200'000!

Wenn du die Lutherische Kirche in Bayern und die Lutherische Kirche von Hannover als "verschiedene Ausrichtung" zählst, der den CVJM Deutschland und den CVJM "Westbund" (ein Teil des westdeutschen CVJM) auch, dann stimmt die Zahl - vielleicht. Bei vernünftiger Betrachtung kannst du 3 Nullen streichen.

Antwort von Bienenfresser,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nachdem ich viele deiner Beiträge gelesen habe, weiß ich, daß du vom christlichen Glauben nichts hälst.

Ganz offensichtlich verwechselst du Interpretation und Übersetzung.

Theologen müssen nicht ohne Grund Hebräisch und Griechisch lernen, um die Bibeltexte im Original lesen zu können. Sie, und wer diese Sprachen nicht kann, verwenden die Interlinearübersetzung:

Endlich eine Möglichkeit, die biblische Botschaft aus der Originalquelle zu schöpfen! Der hebräische Grundtext (auch in Lautschrift) bzw. der griechische Grundtext und die deutsche Übersetzung stehen direkt untereinander. So können Sie selbst nachprüfen, was im Urtext steht - und das ohne Sprachkenntnisse!

http://www.weltbild.de/3/14205322-1/buch/bibelausgaben-das-neue-testament-interl...

Kommentar von Schreiberlilli,

Du WEISST gar nichts!!!

Angebliches "Wissen", vorgeschobene "offensichtliche" Vermutungen und Behauptungen sind fehl am Platz!

Antwort von Sonnenschnauz,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hier noch ein Zusatz, der mir erst aus der ganzen Diskussion deutlicher wird: Luther hat einen "Kanon im Kanon" eingeführt, und damit hat er uns einen großen Dienst erwiesen. Es gibt ein Kriterium für alle biblischen Wahrheiten, und an diesem werden sie gemessen. Sein Kriterium lautet "Jesus Christus", mit seinen Worten: "Was Christum treibet", also wodurch Christus zur Sprache kommt. (Auf diese Weise lehnt er allerdings den Jakobus-Brief ab, leider.)

Ich denke, dieser "Kanon im Kanon" ist entscheidend. Darauf können wir uns verständigen, von vornherein. Dadurch entsteht dann eine Hierarchie der Wahrheiten, und nicht jede Wahrheit ist der anderen gleich. Die Vereinerleiung entsteht nur, wenn wir kein Hauptkriterium haben. Wenn jemand ein anderes hat als Christus, dann soll er das sagen und sich seine Parteigänger dafür suchen.

Zum Thema der Sklaverei: Die Frage war für die damalige Gemeinde entschärft, weil man mit der Naherwartung des wiederkommenden Herrn rechnete. Aber noch wichtiger ist der Galaterbrief: Da sagt Paulus, dass "in Christus" alle eins sind, "Sklaven und Freie". Ein politischer Satz, der die gesellschaftliche Trennung von innen her torpediert. - Die christliche Urgemeinde hat ja auch viele Sklaven freigekauft. Weil Christus die Hauptwahrheit ist, werden von daher alle anderen Gegebenheiten qualifiziert.

Antwort von Sonnenschnauz,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Mit der Übersetzung der Originaltexte der der Bibel ist es grundsätzlich nicht anders als mit einem anderen Text. Nimm ein Gedicht aus einer fremden Sprache: Jeder überträgt es ein wenig anders.

Grundsätzlich ist es so, dass fast jede Übersetzung der Bibel sehr verantwortungsvoll geschieht (solche mit dogmatischen Scheuklappen - Zeugen Jehovas z.B. - ausgenommen).

Wenn Du die größtmögliche Übereinstimmung in der Wiedergabe suchst, dann solltest Du die Kommentare zu den jeweiligen Büchern der Bibel nehmen und vergleichen. Aber das ist eine große Arbeit. Die Exegeten (Bibelauleger) ringen um den Sinn und die Bedeutung der einzelnen Wörter und Sätze. Und sie kommen auch zu einem Konsens. Oder sie lassen Dinge, die strittig sind, so stehen.

Ich würde Dir raten, einen Bibelstudienkreis zu besuchen, wo die unterschiedlichen Übersetzungen verglichen werden, und wo jemand dabei ist, der die Wörter in den Originalsprachen erklären kann.

Aber was weißt Du schon vom "Wort Gottes", wenn Du die Wörter kennst? Viel, aber nicht alles. Die Bibel ist der Liebesbrief Gottes. Ohne diese Liebe wirdt Du wenig verstehen.

Kommentar von Schreiberlilli,

Ich suche nicht die größtmögliche Übereinstimmung in der Wiedergabe. Die Bibel in allen möglichen Übersetzungen mit allen möglichen Kommentaren habe ich gelesen. Bibelstudienkreise, Hauskreise usw. Alles das habe ich jahrelang praktiziert. Und genau deshalb stelle ich die Fragen, die ich stelle. Jede Bibelübersetzung ist ein kleines bißchen anders. Jede Bibel hat einen etwas anderen sprachlichen Ausdruck. Selbst die Bibeldeuter deuten verschieden. JEDER interpretiert ALLES anders. Finden sich dann noch gemeinsame Bibelleser zusammen, sieht wieder jeder alles anders. Deutet anders. Interpretiert anders. Es sind nicht nur die Kirchen unterschiedlicher Meinungen. Selbst in den einzelnen christlichen Konfessionen herrscht Uneinigkeit. Jede Gemeinde legt die Bibel etwas anders aus. Aber ALLE sagen, sie befolgen Gottes Wort, sie leben nach der Bibel. Jeder sieht seine Interpretation als die einzig Richtige an.

Kommentar von Sonnenschnauz,

Liebe Lilli, erst einmal danke für Dh. Was ist denn an Deiner richtigen Beobachtung so negativ? Ich sehe diese Vielfalt im Grunde als einen großen Reichtum. Ich freue mich über einen Garten, in dem viele unterschiedliche Blumen blühen. Diese Vielfalt findest Du schon im Kanon des Neuen Testaments. Wenn Du jede Theologie eines Autors für sich nimmst, dann gibt jeder die christliche Wahrheit ein wenig anders (oder manchmal sogar mit Widersprüchen) wieder. Die Kirche hat alle diese unterschiedlichen Sichtweisen gebündelt und daraus eben den Kanon gemacht. Ernst Käsemann, großer evangelischer Neutestamentler, hat daraus den Schluss gezogen, dass der Kanon selbst mit seinen unterschiedlichen Theologien die Vielfalt in der christlichen Kirche begründet.

Das Problem ist, ob wir mit unseren unterschiedlichen Wahrnehmungen den anderen auschließen oder nicht. Ich selber habe für viele andere Christen Platz, aber haben sie auch Platz für mich? Manchmal ist man da sehr einsam. "Wo man Euch nicht aufnimmt, da schüttelt den Staub von den Schuhen, zum Zeugnis wider sie!" Deshalb bin ich als Protestant Ökumeniker. Ich habe viele protestantische Freunde verschiedenster Richtung, aber auch katholische und orthodoxe.

Kommentar von Schreiberlilli,

Ich stimme Dir durchaus zu! Das Problem ist nicht die Vielfalt, sondern das Anspruchsdenken einzelner Fanatiker, die ihre Wahrheit für die einzig Richtige halten. Mir geht es auch so, dass ich viel Platz für andere MENSCHEN habe. Ich unterscheide nicht zwischen Religion oder Konfession, zwischen Glaube und Atheismus. Aus meinem Blickwinkel darf jeder seine Meinung und seine Einstellung haben und diese auch vertreten. Egal ob es um Glaube oder um andere Themen geht. Mir fallen in letzter Zeit immer mehr fanatische Christen auf. Und das finde ich nicht in Ordnung.

Antwort von TanteLilly,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Jede Übersetzung orientiert sich am Urtext, der in Hebräisch und Griechisch geschrieben ist. aber wir verstehen die Sprache von Luthers Zeiten nicht mehr so gut. Viele Begriffe benutzen wir heute gar nicht mehr. Ich finde es toll, dass wir die Bibel in einer zeitgemäßen Sprache lesen können. Der Sinn bleibt jedoch der gleiche. denn das Wort Gottes verändert sich nicht. ich lese seit 20 Jahren in der Bibel und immer wieder ist es spannend und ich finde immer etwas neues. es ist wie eine Schatzsuche.

Kommentar von Schreiberlilli,

Also ich habe vor über 2000 Jahren noch nicht gelebt, um beurteilen zu können, ob und in welcher Weise sich die Inhalte der Bibel verändert haben könnten - oder eben nicht! WAS macht DICH das so sicher?

Kommentar von Odradek,

"Der Sinn bleibt jedoch der gleiche". Das ist schlichtweg falsch. Ich bin für eine moderne Übersetzung, ich bin für eine verständliche und gute Übersetzung aber wenn du wissenschaftlich mit der Bibel arbeiten willst musst du an die Quellen heran, egal ob bei der Bibel oder sonstwo.

Kommentar von Schreiberlilli,

Ich möchte nicht wissenschaftlich mit der Bibel arbeiten, sondern verstehen, warum so viele Menschen die gleiche "Nachricht" so verschieden interpretieren. Selbst in der heutigen Sprache mit den heutigen gängigen Bibelübersetzungen herrscht Uneinigkeit über die Bedeutung der Inhalte.

Kommentar von Odradek,

Nun das ist doch ziemlich einfach. Selbst heute verstehen 10 Leute ein und dieselbe Nachricht auf 20 verschiedene Art und Weisen.

Kommentar von Schreiberlilli,

Du bringst mich zum Lachen!

Natürlich ist es so gesehen einfach!

Dumm ist es nur, wenn fanatische Christen ihr Verständnis der Inhalte als die einzige Wahrheit sehen und ihre Mitchristen anderer Konfessionen und Atheisten mit ihrer Auslegung "auf die Nerven" gehen!

Kommentar von Odradek,

Ohh in der heutigen Zeit sehe ich darin zum Glück kein großes Problem mehr. Im gegenteil hab ich festgestellt, dass eine der fundamentalsten und aufdringlichsten Gruppen die ich kenne Atheisten sind. Sie sind unglaublich aufdringlich und können doch am Ende genausoviel und genausowenig beweisen wie die Religion über die sie sich so erhaben fühlen.

Kommentar von TanteLilly,

wenn man die Evangelien liest, sieht man, dass tatsächlich die verschiedenen Autoren die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählen. deswegen ist sie nicht falsch. Jeder sieht doch seine Seite der Medaille. Die andere Seite sieht anders aus und doch ist es eine Medaille.

Kommentar von Odradek,

And your point is?

Kommentar von Solipsist,

The Point is, dass Du hier in einem Satz ziemlichen Blödsinn schreibst.

Kein Wunder dass Dir Atheisten auf die Nerven gehen, wenn Du so etwas schreibst wie das folgende:

"Sie (die Atheisten) sind unglaublich aufdringlich und können doch am Ende genausoviel und genausowenig beweisen wie die Religion"

.

Wenn ich solches lese, muss ich Dir geradezu schon reflexartig auf die Nerven gehen.

Preisfrage: Wer hat denn in diesem Konstrukt zuerst eine Behauptung aufgestellt die er nicht beweisen kann, er aber dennoch permanent darauf besteht recht zu haben?

Die Religion oder der Atheismus?

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Na also.

.

Wenn es Dir auf die Nerven geht, wenn nun endlich Stimmen immer lauter werden, die einfordern dass endlich mal belegt wird was man da dauernd so selbstsicher behauptet –die Existenz eines Weltenschöpfers– dann frage ich Dich wo ist das Problem?

.

Wer Behauptungen aufstellt und dafür Wahrheitsansprüche einfordert, hat deren Nachweise zu erbringen. So gebildet wirst Du doch sicher sein, das zu wissen.

.

Welchen Vorwurf willst Du also dem Atheismus machen, wenn er auf diese triviale Regel hinweist?

Kommentar von riara,

Aber manche Atheisten behaupten doch genauso steif und fest Gott wuerde nicht existieren, ich denke das Problem ist das Aufdraengen der jeweils anderen Meinung, nicht die Tatsache, dass man weder das eine noch das andere belegen kann...:-)

Kommentar von Solipsist,

Wie immer richte ich mich an jene die einem Gott aufdrängen. Oder, wie hier, an pauschalisierte Aussagen.

"Fundamentaler Atheist" Was bitte ist das für eine geistlose Bezeichnung? Fundamental worin? Darin dass man die Ansicht vertritt, in der Welt würde es mit normalen Dingen zugehen und man sich nicht jeden Unsinn einreden lässt?

Kommentar von rubicon66,

@solipist.. bedenke, dass du vor 400 jahren für deine heutigen aussagen schon längst gevierteilt, gerädert, geteert, und dann im namen gottes auf den nächsten scheiterhaufen gelandest wärst...

Kommentar von riara,

@rubi Es gab einige die nicht verurteilt wurden, diese Aussage ist pure Polemik, wie haetten denn die Veraenderungen im MA und der Renaissance geschehen sollen, wenn niemand den Mund aufgemacht haette?

Kommentar von riara,

Trotzdem muessen die Atheisten aufpassen, denn wenn sie vor 20 Jahren noch Glaubensverweigerer waren sind sie inzwischen zu einer Gegenbewegung mutiert, was an sich nichts schlimmes ist, nur gehen manche dieser 'Gottlosen :-)' schon fast extremistische Wege und man fragt sich ob es irgendwann in einem Kulturkampf mit extremen Glaeubigen ausartet, das wuerden Leute wie de La Mettrie oder Nietzsche sicher nicht tolleriert haben...

Kommentar von Solipsist,

"nur gehen manche dieser 'Gottlosen :-)' schon fast extremistische Wege"

.

Werde konkret bitte.

Welche(r) Atheiste(n) geht/gehen extremistische Wege? Namen bitte.

.

Was sind "die Wege" solcher Atheisten? Konkretisierung bitte.

Kommentar von riara,

'Gotteswahn' ist ein gutes Beispiel und wird von den Neo-Atheisten ja wie die Bibel gelesen, obwohl es eigentlich nur die Auseinandersetzung in den USA wiederspiegelt, ueber den Inhalt kann ich als aufgeklaerter Christ eigentlich nur Laecheln...:-)

Auch das mit der Busskampagne in England ist merkwuerdig, seit wann ist der Nichglaube Grund fuer eine Missionierung, nichts anderes stellt diese Kampagne dar...

Die Diskreditierung von Glaeubigen ist ein weiterer Punkt, es reicht oft jemanden als glaeubig zu bezeichnen und schon hat er als Wissenschaftler einige Probleme. Die Formel Glaeubig=Dumm wird auch oft verwendet, hier sicherlich 4-5x taeglich...

Kommentar von Solipsist,

"'Gotteswahn' ist ein gutes Beispiel"

.

Autor Dawikins spricht in Kapitel Zwei von einer Skala der Gottgläubigkeit die er von 1 bis 7 einteilt. Er erstellt eine Skala mit sieben graduellen Überzeugungen, die von (1) Der überzeugte Theist: „Ich glaube nicht, sondern ‚weiß‘, dass es einen Gott gibt.“ bis zu (7) Der überzeugte Atheist: „Ich glaube nicht, sondern ‚weiß‘, dass es keinen Gott gibt.“ In der Mitte liegt (4) Der reine Agnostiker: „Ich ‚weiß‘, dass ich nicht wissen kann, ob es einen Gott gibt oder nicht.“ Dawkins schätzt sich selbst als (6) De-facto-Atheist ein: „Ich schätze die Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes als sehr gering ein und lebe mein Leben entsprechend.“

Frage 1: Wenn sich der Autor selbst eine 6 zuschreibt, er also kein Wissen proklamiert, wie kann man ihm den Vorwurf des Extremismus machen?

Frage 2: Hast Du das Buch überhaupt gelesen?


"Auch das mit der Busskampagne in England ist merkwuerdig, seit wann ist der Nichglaube Grund fuer eine Missionierung, nichts anderes stellt diese Kampagne dar..."

.

Was steht in dicken Lettern im Zentrum der Kampagne?

"There's probably no God. Now stop worrying and enjoy your life"

Probably bedeutet "Wahrscheinlich".

Frage: Wie kann man also einer solchen Aktion Extremistische Gesinnung vorwerfen?


"es reicht oft jemanden als glaeubig zu bezeichnen und schon hat er als Wissenschaftler einige Probleme."

.

Lässt sich nicht pauschalisieren.

Kommentar von riara,

Na ich sehe das schon differenzierter, Dawkins spricht auch von einer juedischen Weltlobby und das Buch hat einige sehr undifferenzierte Punkte, die ich schon als Anti-Theismus bezeichnen wuerde. Ich bin selber nicht gluecklich ueber einige meiner Glaubensbrueder, die den christlichen Glauben m.E. perviertieren, nur ist Dawkins und seine Anti-Theisten um keinen Deut besser und ja ich denke das ist Extremismus...

Die Buskampagne ist kein guetiger Hinweis sondern purer Anti-Theismus und die Diskreditierung von Wissenschaftlern kommt aus der selben Ecke. Man versucht, die Religion ins laecherliche zu ziehen, dazu sind alle Mittel erlaubt. Wenn es zu hart wird redet man sich mit der Hexen- und Heraetikerverfolgung raus...Auge und Auge...Die wirklichen Atheisten sind keine Anti-Theisten, denn was schehrt mich ein Glaube, der mich nicht tangiert, der Anti-Theismus will den Glauben zurueckdraengen und das enstehende Vakuum fuer sich selbst nutzen, anders haben die Missionare des 19. Jh. auch nicht gehandelt, die Geschichte will sich wiederholen...

Kommentar von Solipsist,

"denn was schehrt mich ein Glaube, der mich nicht tangiert"

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???

Tangiert mich nicht?

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Wir haben gerade einen Bundespräsidenten bekommen, der mit der evangelikalen Rechten sympathisiert.

Wir haben Probleme Krippen- und Kindergartenplätze für ungetaufte Kinder zu finden.

Wir zahlen mittels Steuern Jahr für Jahr neben zig anderen Sachen auch die Deutsche Bischofskonferenz mit.

Wir können keinen einzigen Spaziergang in freier Natur absolvieren ohne über eine realsitische Darstellung einer grausamen Hinrichtungszene zu stolpern.

Wir müssen uns sagen lassen, eine absolute Liebe würde uns verwehrt werden, weil man sich nicht assimilieren will.

Usw., etc.

.

Dem gegenüber stehen nun endlich mehr und mehr Menschen auf die schlicht sagen: "ES REICHT!!"

Wir wollen uns nicht gängeln, bevormunden und einschränken lassen durch Menschen die dem Aberglauben verfallen sind, wenn sie noch nicht mal rationale Gründe dafür anbringen können warum das alles wahr sein soll was da geglaubt wird. Wenn man da mal Zweifel anmeldet ist das KEIN Extremismus. Mehr Augenmaß bitte!!

.

Du weißt ich hab Dich gern, Riara, aber wofür Du ein ums andere mal vollkommen (!!) blind bist, ist das hier:

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http://www.lokitown.com/wp-content/uploads/2009/04/respect-bash-with-cross.jpg

Kommentar von riara,

Und Du suchst Dir extreme Beispiele fuer Deine Argumentation raus, dabei uebersiehst Du, dass es in den letzten 30 Jahren enorme Veraenderungen bei allen Religionen gegeben hat, das gleiche passierte uebrigens in der weltlichen Macht, denn vor 30 Jahren gab es noch sehr merkwuerdige Gesetze und die Gesellschaft hatte sicher autokratische Zuege. Ich verurteile glaeubige Extremisten wo ich kann, nur nimmst Du geistige Brandstifter wie Dawkins in Schutz, der Mann ist ein kompletter Amateur wenn es um Religion und deren Geschichte geht, jeder Groschenroman hat mehr interessantes als dieses Buch, ich habe es ueberflogen, denn zum intensiven Lesen war es nicht gehaltvoll genug, amuesiert hat es mich, aber das ist zuwenig um es ernst zu nehmen...

Kommentar von Solipsist,

Du nennst jemenden hier einen "geistigen Brandstifter", dessen Buch Du noch nicht mal gelesen hast?

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Mit welcher Berechtigung?

Kommentar von riara,

Ich habe so einige Buecher nicht gelesen und trotzdem kann ich mir eine Meinung bilden, Du schreibst ja auch Sachen ueber Religionen und hast sicher nicht alles darueber gelesen. Was ist an dem Buch so toll?

Kommentar von Solipsist,

"Geistiger Brandstifter" ist keine Meinung sondern ein Urteil. Ein recht scharfes dazu.

Und ich habe die Bibel gelesen, in Gänze, bevor ich gegen die Bibel argumentierte.

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Was an dem Buch so toll ist? Nichts besonderes, ich kenn bessere. Der Punkt ist nur dass man Dawkins keinen "Extremisten" oder "Geistigen Brandstifter" nennen kann. Selbst WENN man ihn gelesen hätte. Er erfüllt nicht im Ansatz die nötigen Qualifikationen dafür. Das ist ein bedachter und besonnener Mann.

Ich verweise nochmals auf das Bild im obigen Link, denn das ist alles was hier geschieht. Mehr ist es nicht.

Kommentar von riara,

Wer haut Dir denn das Kreuz auf den Kopf, doch wohl eher die Ausnahme, in Dakwins Buch werden hunderte von Kreuzen zerbrochen, er billigt der Religion nicht einen positiven Aspekt in 2000 Jahren zu, das ist alles was ich zu diesem Schmoeker zu sagen habe und seine Anhaengerschaft stimmt ziemlich extreme Toene an, ob er nun mit diesen Leuten in Verbindung steht oder nicht. Das 'kommunistische Manifest' war sicher auch nicht als Anleitung zur Diktatur und Verbrechen gedacht, nur kann wird man die Geister manchmal nicht mehr los die man da rief...

Kommentar von Solipsist,

"und seine Anhaengerschaft stimmt ziemlich extreme Toene an"

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Kommst Du bei mir nicht durch damit, wenn das keinen realen Bezugspunkt hat.

.

Ich werde deutlicher:

.

Das Wort "Extremismus" ist per Definition mit Gewaltbereitschaft verbunden und kennzeichnet auch Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung. Siehst Du Gewaltbereitschaft oder Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, in direkter Verbindung mit dem Atheismus im Allgemeinen, oder auch nur bei einzelnen Atheisten?

Ja oder Nein, Riara?

.

Wenn Ja, dann schreib das bitte hin.

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Wenn nein, dann schreib das bitte –gefälligst– auch hin.

Kommentar von Solipsist,

"und seine Anhaengerschaft stimmt ziemlich extreme Toene an"

.

Kommst Du bei mir nicht durch damit, wenn das keinen realen Bezugspunkt hat.

.

Ich werde deutlicher:

.

Das Wort "Extremismus" ist per Definition mit Gewaltbereitschaft verbunden und kennzeichnet auch Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung. Siehst Du Gewaltbereitschaft oder Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, in direkter Verbindung mit dem Atheismus im Allgemeinen, oder auch nur bei einzelnen Atheisten?

Ja oder Nein, Riara?

.

Wenn Ja, dann schreib das bitte hin.

.

Wenn nein, dann schreib das bitte –gefälligst– auch hin.

Kommentar von riara,

http://www.humanrightsfirst.org/discrimination/reports.aspx?s=usa&p=violence...

Nur mal als Beispiel, Gewalt gegen Christen hat es vor 10 oder 20 Jahren in den USA nicht gegeben, wo kommt so etwas her? Klar ist die Forderung der Abschaffung der Religion und Ihrer Einrichtungen pure Gewalt, man stelle sich vor ich wuerde fordern, dass jegliche Ablehnung von Gott unter Strafe gestellt werden sollte. Frag Dich mal warum Fragen wie diese immer in einer Glaubens-Grundsatzdiskussion enden, wer faengt damit an?

Kommentar von bausen,

Um nochmal auf den Kommentar von TanteLilly zurückzukommen, von dem wir uns thematisch mittlerweile sehr weit entfernt haben...ich finde diese Ansicht interessant und dadurch finde ich den Kommentar gut.

Kommentar von evangelista,

@ Schreiberlilli

@ Es gibt verschiedene Gründe, weshalb es unterschiedliche Erklärungen gibt.

@ 1. Die katholische Kirche fügt der Bibel ihre spätere mündliche Überlieferung hinzu. Deshalb gibt es eine Reihe katholischer Lehren und Vorstellungen, die in der Bibel nicht zu finden sind.

@ 2. Indem der Zusammenhang zwischen dem AT und NT nicht beachtet wird. Das AT findet seine Erklärung im NT. Es wird einfach das NT vom AT abgekoppelt.

@ 3. Es werden Erklärungen abgegeben, die sich auf einzelne Texte stützen, die aber im biblischen Zusammenhang nicht zu finden sind.

@ 4. Leute erheben den Anspruch ein Prophet zu sein und fügen dann ihre Vorstellungen der Bibel hinzu oder behaupten, dass etliche biblische Aussagen verfälscht worden wären, die sie richtig stellen müssten.

@ 5. Man geht von Außen(mit vorgefassten Vorstellungen) an die Bibel heran. @ Das sind nur eine der wichtigen Gründe warum es zu unterschiedlichen Bibelerklärungen kommt.

Kommentar von Solipsist,

Wie wäre es mit der Erklärung dass die Bibel, das Wort Gottes also, einfach permanent falsche und widersprüchliche Angaben macht und somit keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit erheben kann?

Ist nicht auf Deinem Schirm, Linda, was?

Kommentar von evangelista,

Den TV Sender gibt es nicht!

Kommentar von Solipsist,

Wie wäre es mit der Erklärung dass die Bibel, das Wort Gottes also, einfach permanent falsche und widersprüchliche Angaben macht und somit keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit erheben kann?

Siehst Du nicht / erkennst Du nicht, Linda, was?

Kommentar von Solipsist,

Linda?

Warum macht das Wort Gottes permanent falsche und widersprüchliche Angaben?

Kommentar von evangelista,

@ Soli!

@ 1. In fundamentalen Aussagen wirst Du zw. dem AT und NT Übereinstimmung finden. Sie ergänzen und erklären einander.

@ 2. Oft werden Widersprüche gesehen, weil der Kontext nicht beachtet wird. Man kann sehr leicht mit einzelnen Texten etwas konstruieren, die dem Kritiker Recht zu geben scheinen.

@ 3. Es gibt ja eine solche Liste von angeblichen Widersprüchen, die dann triumphierend den Gläubigen vorgelegt wird, als Beweis, dass die Bibel nicht glaubwürdig wäre. Bei genauer Überprüfung stellt man jedoch fest, dass die meisten angeblichen Widersprüche keine sind.

@ 4. Dass es auch manche differenzierte Aussagen gibt über Zahlen, Namen, Personen usw. ist bekannt, aber auch verständlich. (Ca. 1500 Jahre ihrer Entstehung.)Aber diese haben keinen Einfluss auf die fundamentalen biblischen Aussagen.

@ 5. Man kann sich an diesen einzelnen Differenzierungen fest klammern, wenn man zugleich glaubt, man könnte damit die große Übereinstimmung der Bibel in Frage stellen. Es hängt schließlich davon ab, ob man diesen einzelnen Punkten den Vorrang gegenüber dem Gesamtinhalt der Bibel einräumt. Davon hängt es also ab, ob man den richtigen Zugang zur Bibel findet oder nicht, bzw. den persönlichen Wert für sich entdeckt.

Kommentar von Solipsist,

Es ist also Verständlich für Dich, dass Gott nicht die 12 Stämme seines ureigensten Volkes aufzulisten vermag?

Weshalb?

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Hätte ich 12 Kinder, ich wüsste deren Namen.

Kommentar von evangelista,

Du findest sie im AT und NT angeführt! Du kannst sie Dir heraussuchen die Bibelstellen!

Kommentar von Solipsist,

Benenne Du sie mir doch bitte, Linda, Jene 12 Stämme Israels.

Wie heißen sie?

Kommentar von Solipsist,

Riara?

Das wird jetzt nochmal eine kleine Feuerprobe für uns, denn ich will keinen Streit, aber ich muss Dich leider ganz provokant Fragen ob Du noch alle beeinander hast.

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Ich verwehre mich dagegen dass Du hier im öffentlichen Raum Atheismus und Extremismus miteinander verquickst, erkläre auch noch meine Haltung und Du hast tatsächlich die Chuzpe einen Link hier anzuschleppen, in welchem die Wörter "Atheism" oder "Atheisist" weder direkt noch indirekt ursächlich genannt werden, sondern Beispiele wie folgt zu finden sind?

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*"On July 27, 2008, in Knoxville, Tennessee, a man armed with a semi-automatic shotgun entered the Tennessee Valley Unitarian Universalist Church and opened fire on members of the congregation. The gunmen killed one person and seriously injured five others, (...) police said a letter from the attacker, who was detained at the scene, showed that the attack targeted the church’s “liberal views.”


"In Minnesota, antisemitic graffiti and threatening drawings appeared on the campus of the St. Cloud State University in December, 2007. Swastikas were carved into doors of a multicultural center, and drawings of burning crosses and Ku Klux Klan hoods were found in the Student Center. Police were investigating the incidents."


Kommentar von Solipsist,

"In a 2008 report, the American-Arab Anti-Discrimination Committee (ADC) looked at hate crimes and discrimination targeting Arab-Americans from 2003 to 2007, following up on a previous report on the “backlash” violence that came in the immediate aftermath of the 9/11 terrorist attacks. The ADC found that although hate crimes had diminished from the extraordinary levels reported immediately after the terror attacks, but “serious incidents are occurring at . . . a greater frequency than during the late 1990’s and 2000.” According to the ADC, high levels of violence and intimidation are found to occur in the context of growing anti-Arab and anti-Muslim discourse in American “popular and political culture.”"


Ebenso unter "C. Violence against Christians" liest man dies hier:

"...In a number of cases, members of the Church of Jesus Christ of Latter-day Saints (Mormons) suffered personal assaults motivated by bias against their religious beliefs and practice."

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Googeln wir ein bisschen danach, findet man die Gründe dafür:

"The LDS Church is Under Attack Again, This Time for Supporting Nondiscrimination Legislation in Favor of Individuals with Same-Sex Attraction"

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Die sind also zu liberal in Belangen Homosexueller Lebensgemeinschaften. Dreimal muss man nicht raten von woher der Wind weht, werden Kirchen mit solcher Haltung ggewaltsam angegriffen.

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Was meinst Du wer das war?

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Atheisten?

Oder eher fundamentale Christen?

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Make an educated guess.


Kommentar von Solipsist,

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In diesem kompletten Report findet sich nicht ein einziger Hinweis auf atheistische Motivation, sondern man wird geradezu angesprungen von einer Vielzahl von Tätern mit religiösem Hintergrund. Liest Du eigentlich das Zeug, bevor Du es verlinkst?

Offensichtlich nicht.

Das sind recht gesalzene Eigentore, Riara. Und ich finde es speziell bei Dir mehr als schade das festhalten zu müssen.

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Doch nicht genug mit dem völlig verfehlten und kontraproduktivem Link. Du schreibst weiterhin:


"Klar ist die Forderung der Abschaffung der Religion und Ihrer Einrichtungen pure Gewalt, man stelle sich vor ich wuerde fordern, dass jegliche Ablehnung von Gott unter Strafe gestellt werden sollte."

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Riara? Spinnst Du? Wer, welcher Atheist, fordert bitteschön Strafe für die Ausübung von Religion?

Wie kann man die profane Tatsachenäußerung, dass der Gläubige seine Behauptung eines real existierenden Gottes nicht als wahr belegen, oder gar plausibel argumentieren kann, als "Abschaffung der Religionen und Ihrer Einrichtungen" und somit als "pure Gewalt" bezeichnen? Wie?!?

Mehr übers Ziel hinausschießen hättest Du kaum können.

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Kommentar von Solipsist,

"Frag Dich mal warum Fragen wie diese immer in einer Glaubens-Grundsatzdiskussion enden, wer faengt damit an?"

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Das beantworte ich Dir gerne. Womit ich aber nun zum dritten mal auf den obigen, von mir verlinkten Bildwitz verweisen muss und Dir dabei sagen muss, dass Du ihn offensichtlich in seiner eigentlichen Tragweite nicht mal verstehst.

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Das endet meist in einer Grundsatzdiskussion, weil der Vertreter der Gotteshypothese nicht anerkennen möchte, bzw. kann, dass er keine schlüssigen und/oder überzeugenden Argumente für seine Gottesbehauptung vorzuweisen vermag, ihm dies ins Gesicht gesagt wird und er daraufhin meist etwas verschnupft wird. Was ihn aber im Folgenden natürlich nicht davon abhält, seine Thesen weiterhin unters Volk zu bringen.

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Wer anfängt?

Der der zuerst etwas Behauptet, der fängt an.

Und bevor es die Ablehnung der Theorie der Existenz von Marsmännchen gab, musste es zwangsläufig zuerst die Behauptung der Theorie der Existenz von Marsmännchen geben.

Da sind wir uns sicher einig.

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Ich hoffe....

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Du weißt was ich hoffe.

Kommentar von riara,

Du hast recht, ich hatte den Link nur ueberflogen, nur ist Deine Reaktion - wie ueblich - heftig ueberzogen. Das ganze ging mit einer recht belanglosen Auesserung von Odradek los, also da gibt es auf der Gegenseite weit schlimmere Bemerkungen. Dein Bild z.B. ist eine pure Unterstellung, denn die Realitiaet sieht anders aus, aber lassen wir das Du bist viel zu aufgeregt...

Kommentar von Solipsist,

Entschuldige bitte dass ich das Thema ernst nehme.

Der Punkt ist schlicht der, zum x-ten male, dass Du Atheismus nicht in die Nähe des Extremismus rücken kannst. Ich mein, sorry, aber das ist mal nicht so eine kleine Randbemerkung wie "Alle Atheisten sind überheblich". Könnte ich wenig ausrichten. Aber Extremismus ist ein ziemlich ausgewachsener Vorwurf Riara. Und solange Du das nicht mit irgendwas belegen kannst –und das kannst Du nicht– würde ich doch bitten das richtig zu stellen.

Es gibt nun mal keine Atheistische Ideologie oder Vertreter einer solchen. Ganz speziell nicht im Rahmen eines Extremismus.

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Sorry für das "nicht mehr alle beeinander". Gut. Tut mir leid. Aber Du treibst einen manchmal echt zum Wahnsinn, wenn Du Dinge versuchst herbeizubeten die nun mal nicht gegeben sind.

Kommentar von riara,

Was Du nicht verstehst sind unsere unterschiedlichen Befindlichkeiten, wenn jemand die Kirche oder Religion verbieten will ist das nichts anderes als die Androhung von Gewalt, habe ich heute hier ein paar Mal gelesen (gut 2x ist jetzt geloescht). Dich bringt der Vorwurf des Extremismus auf die Palme und ich denke, wir haben auch hier unterschiedliche Sensoren, jemand der Dir mit der Hoelle droht, ist fuer mich ein armer Spinner, den erstens wird er das kaum fuer Dich entscheiden und zweitens gibt es m.E. so etwas wie Hoelle nicht. Extremistisch ist alles was fern jeglicher - verstaendlicher - Aktion oder Reaktion steht, da brauchst Du nur mal hier oder besser noch in ein Atheistenforum zu schauen, dabei ist mir voellig egal ob Ihr organisiert seit oder nicht, obwohl ich Lutheraner bin unstuetze ich nicht alle christlichen Gruppen, nur muss ich mir den Vorwurf gefallen lassen Religion zettelt Kriege an. Auch sind Glaeubige dumm, nicht etwa Kreationisten (die eigentlich nicht dumm sondern verbohrt sind), christliche Sektierer oder selbsternannte Propheten, Anti-Theismus ist verletzend, beleidigend und falsch, diese Leute gehoeren zu den Atheisten, es ist uebrigens genauso anmassend mich als Glaeubiger ueber Moslems oder Juden zu erheben, also mach ich das nicht, dann muss man aber auch erwarten, dass Unglaeubige auch einen gewissen Rspekt aufbringen und wenn ein Wortfuehrer wie Dawkins behauptet alles schlechte kaeme von der Religion, dann stinkt mir das , genauso wenn Du das auch noch verteidigst...Verstaendlich?

Kommentar von Solipsist,

Da steht noch immer kein Hinweis auf Extremismus. Erbringe den, dann geh ich gern darauf ein. Aber solange Du das weiter nichts als einfach nur leer behauptest, werd ich es wohl etwas resigniert ignorieren müssen. Wir haben diesbezüglich einfach keinen "Fall", Riara.


"und wenn ein Wortfuehrer wie Dawkins behauptet alles schlechte kaeme von der Religion, dann stinkt mir das"

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Wieder: Wie kannst Du solches behaupten, wenn Du ihn nicht gelesen hast? Gibt es dafür eine Quellenangabe? Wenn ja, bitte, stell sie ein. Wenn nein, sage doch solche Sachen nicht.

Er sagt nicht ALLES Schlechte käme von der Religion (Krebs auch?), sondern dass von der Religion mehr Schlechtes als Gutes ausgeht, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Hauptsächlich die Trennung in verschiedene Lager für die es eigentlich ja keinen Grund gibt.

Zitat: "Religion ist zweifellos eine spaltende Kraft, ein Etikett für Feindseligkeiten und Blutrache zwischen verschiedenen Gruppen, und in dieser Hinsicht ist sie nicht unbedingt schlimmer als andere Etiketten, beispielsweise die Hautfarbe, die Sprache oder die Lieblings-Fußballmannschaft. Allerdings steht sie oft immer dann zur Verfügung, wenn keine anderen Etiketten infrage kommen."


Und "Verbohrt" reicht nicht. Wer als Kreationist tatsächlich meint die Erde sei zu einem Zeitpunkt getöpfert worden, als die Phönizier schon das erste Bier brauten, dem ist mit dem Vorwurf der Dummheit noch geschmeichelt.

Kommentar von riara,

Fuer mich ist Dawkins und seine Sichtweise Extremismus, genauso wie religioese Extremisten stellt es aber eine absolute Minderheit dar, die Frage sit warum man sich nicht in Ruhe lassen kann und solange es mehr als 2 Mrd. Christen auf dieser Welt gibt haben diese einen gewissen Anspruch auf Toleranz und Akzeptanz, wenn Du behauptest die Mehrheit dieser Menschen ist gefaehrlich oder wie Dein 'Freund' Dawkins behauptet sie waeren eine 'Kraft fuer Feindseligkeiten und Blutrache', dann kann ich Dir/euch auch nicht helfen. In den letzten 50 Jahren hat es bemerkenswerte Veraenderungen gegeben, die Befreiung der Schwarzen in Amerika wurde zu einem grossen Teil von den evangelischen Kirchen befoerdert, das gleiche gilt fuer das Ende des Warschauer Pakts, den Fall der Mauer, davon steht in dem Maerchenbuch 'Dellusion' nichts, dass nenne ich verbohrt und dumm, er entscheidet sich also durchs nichts mit den von Dir genannten Kreationisten...

Kommentar von Solipsist,

"Fuer mich ist Dawkins und seine Sichtweise Extremismus"

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Nun, wie schon erwähnt, da Du ihn noch nicht gelesen hast, kennst Du seine Sichtweise nicht, also ist Deine diesbezügliche Meinung bestenfalls irrelevant.

Kommentar von riara,

Das Buch liegt hier vor mir und ueberfliegen, ist sicher genug um den Inhalt zu erfasseen. Wie ueblich beschraenkst Du Dich auf Deine ganz persoenliche Linie, beschreibst die Ueberlegenheit Deiner Sichtweise, das mag stimmen, zwischen zwei Meinungen kann man nicht entscheiden wenn man selbst involviert ist, aber ich kann Dir sagen, dass dieser eine Satz "Religion ist zweifellos eine spaltende Kraft, ein Etikett für Feindseligkeiten und Blutrache zwischen verschiedenen Gruppen, und in dieser Hinsicht ist sie nicht unbedingt schlimmer als andere Etiketten, beispielsweise die Hautfarbe, die Sprache oder die Lieblings-Fußballmannschaft. Allerdings steht sie oft immer dann zur Verfügung, wenn keine anderen Etiketten infrage kommen.", alles ueber diesen Mann und sein Buch sagt...

Kommentar von Solipsist,

...und das was es da sagt, ist sicherlich nicht mit diesr Definition vereinbar:

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EXTREMISMUS: "(lat.) Im politischen Sinne bedeutet E. die prinzipielle, unversöhnliche Gegnerschaft gegenüber Ordnungen, Regeln und Normen des demokratischen Verfassungsstaates sowie die fundamentale Ablehnung der mit ihm verbundenen gesellschaftlichen und ökonomischen Gegebenheiten. Extremistische Einstellungen basieren i.d.R. auf grundsätzlicher Ablehnung gesellschaftlicher Vielfalt, Toleranz und Offenheit und stellen häufig den Versuch dar, die aktuellen politischen, ökonomischen und sozialen Probleme auf eine einzige Ursache zurückzuführen."

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Das was Du als "Überlegenheit Deiner Sichtweise" bezeichnest kann man auch weniger umständlich ausdrücken und einfach sagen: "Stimmt was Du da sagst". Denn das was ich hier sage ist keine Meinung.

Zur Erinnerung: Verteufel Dawkins liebend gerne ganz wie Du möchtest. Ist Dein gutes Recht und stört niemanden, auch mich nicht. Nur kannst Du Dich auf den Kopf stellen, Du wirst weder zu ihm, noch zum Atheismus eine sinnvolle Verbindung zum Extremismus herstellen können.

Kommentar von riara,

Ich sage nochmal ganz klar, dass Du hier nicht recht hast, der eine Satz reicht als Beispiel schon voellig aus. Extremistische Einstellungen basieren i.d.R. auf grundsätzlicher Ablehnung gesellschaftlicher Vielfalt, Toleranz und Offenheit und stellen häufig den Versuch dar, die aktuellen politischen, ökonomischen und sozialen Probleme auf eine einzige Ursache zurückzuführen. und die eine Ursache ist fuer den Dawkins Religion, was per Definition auf Extremismus zurueckzufuehren ist. Dagegen steht die Auffassung meiner EKD, die anderen Glauben und den Nicht-Glauben zu respektieren, man muss uns nicht respektieren, nur wird man sich dann genau diesen Vorwurf gefallen lassen muessen...:-)

Kommentar von Solipsist,

"...und in dieser Hinsicht ist sie nicht unbedingt schlimmer als andere Etiketten, beispielsweise die Hautfarbe, die Sprache oder die Lieblings-Fußballmannschaft."

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Wo siehst Du bei Dawkins eine Rückführung auf eine einzige Ursache, wenn er explizit betont das nicht so zu sehen?

Kommentar von riara,

http://www.ekd.de/ezw/42714_43445.php ...ich denke das trifft es sehr gut und was mir bei dem Herrn Hempelmann so gut gefaellt ist das gegenseitige Ertragen. Mir faellt das ertragen/akzeptieren von Deiner Grundeinstellung relativ einfach, nur faellt es Dir schwer zu erkennen, dass der Anti-Theismus keine Kleinigkeit ist, er stellt in etwa die selbe Auseinandersetzung wie mit anderen Religionen dar, nur gibt es in diesem Fall keine Oekomene oder interreligioese Dialoge...

Kommentar von Solipsist,

Beantwortest Du mir zuerst die Frage bitte?

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Wo siehst Du bei Dawkins eine Rückführung auf eine einzige Ursache, wenn er explizit betont das nicht so zu sehen?

Kommentar von Solipsist,

Da muss ich glatt nochmal ran.

Du willst ernsthaft behaupten Dawkins wäre beseelt von grundsätzlicher Ablehnung gesellschaftlicher Vielfalt, Toleranz und Offenheit?

Dann sag es bitte, das kann ich nämlich gerade nicht ganz glauben.

Kommentar von riara,

Er karikatiert das Bild der Religion und geht gegen dieses Bild an. Die Realitaet sieht zumindestens in Europa ganz anders aus. Wer solche Dinge tut ist keine tolleranter Geist und damit unterstuetzt man sicher auch nicht die gesellscaftliche Vielfalt, also bewegt er sich nach der Definition im Bereich eines Extremisten, was kommt als naechstes die Forderung nach der Abschaffung der Religionen? Es wirkt so...

Kommentar von Solipsist,

Hier hast Du die verzerrte Fratze eines wahren Extremisten:

http://www.youtube.com/watch?v=6DjmoM1OlpI&feature=related

Kommentar von riara,

Langsam erinnerst Du mich an die Leute die Bibelzitate posten. Da faengt er an mit Moral, dann mit der Hilfe fuer andere und schwups ist er bei Suende und Homosexualitaet, in meiner Kirche gibt es das nicht, ein weiteres Beispiel fuer die Karikatur die er erzeugt. Das mag ja auf manche Gruppen zutreffen, nur gibt es bei Atheisten auch recht nette Absonderheiten:

http://atheismus.ch/02aktuell/01aktionen/gegenbibelnin_hotelzimmern

Aber wahrscheinlich muss ich das jetzt tolerieren...:-))

Kommentar von Solipsist,

Und hier, gar am Rande der Legalität, auch noch dies:

http://www.youtube.com/watch?v=GXHJ-hLjuxM

Kommentar von riara,

Auch das ist huebsch, wenn wir nicht generell gegen Glsuben angehn (und er bezieht sich auf Bischoefe) dann kommt als naechstes der Selbstmordattentaeter, das ist wirklich Polemik in reinster Kultur und der Mann hat Anhaenger, da draengt sich die Frage des durchschnittlichen Intellekts dieser Anhaenger wirklich auf...:-)

Kommentar von Solipsist,

Polemik? -.-

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Du hast nichts begriffen.

Antwort von adianthum,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Jeder interpretiert und übersetzt so, wie er es versteht- und wie es seinem Verständnis, seinen Erfahrungen und dem entspricht, was er mit seiner Übersetzung/Interpretation erreichen will.
Interessenskonflikte- weiter nichts.

Mal ehrlich, warum wohl werden in der Bibel die Gläubigen mit Schäfchen verglichen!?

Das sind weniger Glaubensfragen als politische.

Ich bleib dabei, dass ich das Wissen dem Glauben vorziehe!

Kommentar von Schreiberlilli,

Zitat:"Jeder interpretiert und übersetzt so, wie er es versteht- und wie es seinem Verständnis, seinen Erfahrungen und dem entspricht, was er mit seiner Übersetzung/Interpretation erreichen will"Zitat Ende

Ich denke, diese Aussage kommt den Beobachtungen, die ich hier im Zusammenhang auf meine Frage tätige, am Nächsten.

Und es wird anscheinend immer wieder vorkommen:

Zitat:"Interessenskonflikte- weiter nichts"Zitat Ende

Religion und Kirche waren schon immer politsch. Reiner Glaube dagegen nicht!

Der Vergleich mit den Schäfchen hinkt ein wenig...

Glaube ist eine bewusste Entscheidung. Unglaube auch! Jeder Mensch mag seine Entscheidung treffen.

Was mir immer wieder auffällt (und mich mitunter auch ärgert) ist:

DIE FEHLENDE AKZEPTANZ ANDERER ENTSCHEIDUNGEN!

Kommentar von adianthum,

Mir ist völlig egal, wie sich jemand entscheidet. Und akzeptieren kann ich es bis zu dem Punkt, wo mich jemand mit dem Schwert bekehren will (symbolisch gesprochen).

Reiner Glaube ist unpolitisch, das stimmt, genauso wie Toleranz, Akzeptanz, Humanismus, Altruismus...aber wenn dann das ABER kommt... geht alles wieder in die Hose ;-))

Antwort von Liberius,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

A. Orientierung am Grundtext

Wie bereits erklärt wurde orientiert sich jede Übersetzung an dem anerkannten hebräischen und griechischen Grundtext.

Bei jeder Übersetzung gibt es immer einen kleinen Spielraum der Wortwahl(Begriffswahl) und natürlich auch des Satzaufbaues.

Doch beim Vergleichen der unterschiedlichen Bibel wird man feststellen können, dass die Grundaussagen eines Textes übereinstimmen.

Etwas anders sieht das bei jenen sehr frei übersetzten Bibel aus, die versuchen den Text unserer heutigen Denkweise anzupassen. Das geht dann meisten auf Kosten der Genauigkeit. Deshalb ist es auch ratsam zusätzlich eine sehr Textgenaue Übersetzung (z.B. die Elberfelder) zu verwenden.

B. Für Studienzwecken den Grundtext verwenden

Zu persönlichen Studienzwecken wäre es natürlich von Vorteil den Grundtext zu verwenden. Wo das aber nicht möglich ist empfehle ich eine gute und wortgetreue Übersetzung.

C. Kontext beachten

Um zu einer soliden Bibelerklärung zu gelangen ist es notwendig den Kontext zw. dem AT und NT zu beachten. Denn das NT ist die Erklärung des AT.

Der Hauptfehler, der immer wieder gemacht wird, besteht darin, dass dieser Kontext nicht beachtet wird. Erklärungen werden auf einzelne Texte aufgebaut, die aber bei der Beachtung des Kontextes nicht möglich sind.

D. Christozentrische Interpretation

Der Hauptbegriff wird als "christozentrische Interpretation" bezeichnet. Denn genau das machen alle neutestamentlichen Schreiber, indem sie prophetische Hinweise oder fundamentale Lehren christologisch erklären.

Wenn Dich das näher interessieren sollte, kannst Du mich gerne anschreiben.

Antwort von HeHoHa,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn ich Predigten vorbereite, dann lese ich verschiedene deutsche Bibelausgaben, habe Lexikas für die Begriffe, die dann auch die hebräische, aramäische oder griechische Bedeutungsmöglichkeit der Begriffe aufzeigt, lese verschiedene Kommentare und bete. Ich bitte Gott direkt, dass er mir zeigt, was er damit sagen will und wie Dinge zu verstehen sind. Ich bitte ihn, dass er mir hilft, selbstkritisch zu sein, damit ich ich keine Lieblingsgedanken in den Text hineininterpretiere. Exegese heißt für mich, dass ich meine Meinung über den Text hinterfrage und von Gott erwarte, dass er mir zeigt, was er meint und will. Dabei weiß ich aber auch, dass ich nicht perfekt bin. In Bibelgesprächen ist der Austausch über das Vorbereitete auch sehr hilfreich, den Gesprächsstoff aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und sich so zu ergänzen und auch zu korrigieren. Aber wie schon erwähnt: Ich erwarte von Gott selbst, dass er mich seinen Liebesbrief an uns Menschen verstehen lässt.

Antwort von Odradek,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bibelexegese in letzter Instanz erfolgt immer am orginal Text, das heißt an den ältesten Bibelabschriften der orginalsprache (hebräisch, griechisch). Auslegungen nach deutscher oder ähnlicher Übersetzung sind dabei in Ordnung aber für den letztbeleg gilt immer nur das orginal (wie übrigens bei jedem text)

Die Frage nach dem orginal ist aber auch bei der bibel schwierig da ein irgendwie geartetes orginal längst verschollen ist und wir nur abschriften von abschriften von abschriften haben. Also ja es ist sehr schwer.

Ferner ist die Bibel nicht als "Wort Gottes" zu verstehen. Anders als der Koran, der wirklich und wortwörtlich das Wort Gottes ist verstehen christen, zumindest die meisten, die Bibel als "Gottes Geist in Menschenwort" das heißt dass die Bücher von Gott berichten und seinen willen befolgen, jedoch dem Geist und den Ideen ihrer Zeit unterlegen waren. Das ist eine sehr große Hilfe da somit eine historisch-kritische Exegese erfolgen kann.

Kommentar von askaa,

joa, und außerdem wurden die "orginalen texte" immer wieder durch rahmenerzälungen und einschübe ergänzt.

Kommentar von Schreiberlilli,

Waren die Originale nicht in Aramäisch?

Kommentar von Odradek,

Aramäisch kommt vor, aber nimmt nur einen kleineren Teil ein.

Kommentar von Schreiberlilli,

Deshalb steht "Wort Gottes" auch in Anführungszeichen.

Kommentar von Schreiberlilli,

Existieren denn originale Übersetzungen der originalen Ausgaben?

Kommentar von Odradek,

Was sollen "orginale Übersetzungen" sein? Es gibt "orginelle Übersetzungen" aber "orginale Übersetzungen" ist ein widerspruch in sich.

Kommentar von Schreiberlilli,

Nein, originell wollte ich nicht sagen. Ich meine schon die Originale! Also irgendwer hat ja mal angefangen, die Bibel zu schreiben. Aber die waren in - so dachte ich - aramäisch geschrieben. Aber auch wenn es teilweise hebräisch und/oder grieschsich war. Oder in lateinisch....Irgendwer muss diese originalen Schriften ja so übersetzt haben, dass sie auch von anderen Menschen verstanden wurden. Ich weiß, dass Luther die Bibel aus dem Lateinischen übersetzt hat. Aber wer hat die Übersetzungen davor getätigt?

Kommentar von Odradek,

Du musst dir die Dimensionen vorstellen. Bis die ganze Geschichte schriftlich festgehalten wurde vergingen eine ganze Weile. Dann wurden die Bücher anfangs nur von kopisten abgeschrieben. Seite für Seite, Wort für Wort Buchstabe für Buchstabe. allein da können sich unzähliche fehler und veränderungen einschleichen. Und was die Übersetzungen betrifft. Nun in stückwerk wurde die Bibel natürlich auch vor luther bereits übersetzt, etwa ins deutsche. Aber was gewinnst du dadurch? Dann hast du meinetwegen im 8 Jhd bereits eine erste Bibelübersetzung (in teilen) ins deutsche. Ist diese nun mehr oder weniger nah am orginal als die lutherische? Oder spätere Übersetzungen? Nur weil sie älter ist?

Kommentar von Schreiberlilli,

Die Dimensionen sind mir durchaus bewusst! Worauf ich hinaus will, hast Du selber schon gesagt: "Allein da können sich unzählige Fehler und Veränderungen einschleichen" Ich gewinne nichts dadurch. Es ist rein theoretisch gedacht, eine originale Übersetzung lesen zu können und diese dann ebenso theoretisch mit den heutigen gängigen Übersetzungen zu vergleichen. Dazwischen dürften Welten liegen. Und damit könnte man die heutigen verschiedenen gängigen Auslegungen der Bibel besser vergleichen. Manches wird von "früher auf heute" eins zu eins übertragen. Und manches eben nicht. Je nachdem, wie man will. Mich würde der direkte Vergleich interessieren.

Kommentar von Odradek,

Ich versteh immernoch nicht was du mit "orginaler Übersetzung" meinst aber gut. Nunja ungeachtet der früheren Übersetzung musst du eben bedenken, dass jede übersetzung auch schon interpretation ist, das hei´t in diesem Fall wiederspiegelung der Glaubensmeinung (und auch die hat sich ja geändert) Ferner gilt es bei alten Texten mit Wörterbüchern zu arbeiten. Das Weib von früher ist die Frau von heute.

Kommentar von bausen,

Ich vermute, mit "Originale Übersetzungen" meint sie: wenn man jetzt den hebräischen (bzw teilweise aramäischen und griechischen) Originaltext nehmen würde, wie er vor einigen tausend Jahren geschrieben wurde und ins Deutsche übersetzen würde.

Das gegenteil einer originalen Übersetzungen wäre zum Beispiel die von Luther, der ja beim Übersetzen ins Deutsche bereits auf eine weitere Übersetzung (die lateinische) zurückgriff (zumindest hab ich eben irgendwo gelesen dass er es so gemacht haben soll, auch wenn er es im Film "Luther", soweit ich mich erinnere, anders gemacht hat)

Antwort von mensch0815,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

viele köche verderben den brei

Antwort von frajohannes,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Eine Diskussion über den wahren Glauben führt nur zum Krieg, weil es ums Recht haben geht. Ist das christlich? Sprache verändert sich, ebenso Sinngehalt. Daher muss es immer neue Übersetzungen geben, die wie in allen Bereichen zugleich Interpretationen sind.

Entscheidend ist die Frage: Was bedeutet "glauben"?

Bedeutet es "nicht wissen"? Dann bin ich uninformiert oder schlimmstenfalls nur dumm.

Bedeutet es, "Lehrmeinungen (Dogmen) für wahr halten"? Dann hätte ich meinen Verstand am Weihwasserbecken abgegeben.

Wenn ich die Berichte über Jesu Leben und Wirken lese, stelle ich fest, dass er kein Lehrgebäude erstellt hat, keinen Professorenstuhl eingerichtet hat, keine Priesterkaste geschaffen hat, sondern uns aufgefordert hat, wenn wir beten, sollten wir nicht viele Worte machen, sondern einfach unseren "Vater" im Himmel ansprechen: "Vater unser"… "Abba" nennt er ihn, das heißt auf deutsch soviel wie "Lieber Vater", oder "Väterchen".

Glauben bedeutet also für mich, dass derjenige, dem ich meine menschliche Existenz verdanke, mein letzter Urgrund, der mir zwar nicht an der Not vorbei hilft, jedoch durch sie hindurch, dass er also auch mein Ziel sein darf, soll und wird. Ich durfte im Leben (67 Jahre) oft erfahren, dass ich in Notlagen behütet und beschützt war. Das ist meine Deutung. Andere wären denkbar, sind aber für mein Leben, meine Person nicht stimmig.

"Glauben" heißt für mich also nur "vertrauen" auf Gottes Liebe.

Antwort von Angelika1952,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Egal, welche Übersetzung du liest. Lerne, dich vom Heiligen Geist führen und ansprechen zu lassen."LERNE" Dabei darfst du Fehler machen. Wir sind und bleiben Menschen.

Antwort von Linda1,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"Glauben" heißt IMMER "nüscht wissen"!

..... deshalb heißt es ja (nur) "glauben"

(Lieber weiß ich was und glaube was nicht.)

Und die da sagen, dass nur ihr/DER Glaube der "richtige" ist und das genau wissen (wollen), die verleugnen ihren Glauben, weil dann kein "Glauben" mehr "geglaubt" ....

"DIE" WAHRHEIT wird IMMER "GEMACHT"!

LG

Kommentar von Schreiberlilli,

Interessante Erklärung!

Kommentar von izreflexxx,

Hübsches Spiel. Wenn Du vor einer wirklichen Herausforderung stehst und ein Freund kommt auf Dich zu und macht Dir Mut und sagt

"Ich glaub' an Dich!", sagt er dann auch

"Ich weiß nichts an Dich!"?

Glauben heißt immer Vertrauen

Kommentar von Linda1,

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser und "gerade heute".

LG

Kommentar von Linda1,

Definition von Glaube:

"Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht."

Sokrates

LG

Antwort von rubicon66,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

@@ schreiberlilli, mir ist da heute was passiert, ich weiss, es gibt schlimmeres, aber ich habe meine geburtstagsgrüsse an dich, nicht an dich, sondern an rivabella geschrieben, die ich hier auf diesem wege auch recht herzlich grüsse! Deshalb hier nochmals: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum runden geburtstag und alles gute für deine zukunft gerhard, alias rubicon

Kommentar von Schreiberlilli,

:D

Alles findet seinen Weg....!

Dankeschön!

Antwort von omikron,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Jede Übersetzung ist zugleich Interpretation. So entstehen, je nach dem, wie der Übersetzer den Satz versteht, unterschiedliche Übersetzungen, manchmal nur in Nuancen, manchmal mit deutlicheren Unterschieden. Bisweilen ist eine Stelle auch unklar oder kann auf verschiedene Arten übersetzt werden.

Und schließlich gibt es noch die ganz Schlauen, die eine bestimmte Glaubensauffassung haben und dann die Bibel so hinbiegen, dass die Bibel zu ihrer schon vorher gefassten Ansicht passt.

Antwort von Azizamasrya,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es gibt einen Unterschied zwischen Interpretationen und Übersetzungen. Wenn Du Dir die Mühe machst, und eine Bibel kaufst, die jedes griechische und hebräische Wort mit einer Nummer versehen, und Dir sagen, wo das Wort noch alles vorkommt, dann kannst Du selbst - ohne die Sprache zu können - sehr viel vom Urtext verstehen- vergleichen usw. Interpretationen kommen, wenn Menschen ihre eigenen Gedanken in den Text hineinpressen oder deuteln.

Antwort von rubicon66,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

...@ schreiberlilli....ja, genau, wie schnell und leichtfertig wurde da aus einer jungen frau, nur durch das einfügen eines kleinen ´e`s , gleich ein wunder,nämlich eine jungfrau...oh wunder!!! dann spiele ich doch lieber ´stille post´, als dass ich mir diese bibel nochmals zumute!! ich habe an etlichen bibelstunden teilgenommen, und mich immer gefragt,"wie können denkende menschen, einen text,der ihnen so wichtig ist,für sich selbst so lange interpretieren, bis dass er jeweils für sie passt!!!???? wenn ich jetzt schreibe, dass ich das ganz schön opportunistisch und eigennützig finde, dann heisst es direkt wieder:"da schreibt wieder so ein intoleranter atheist", aber ich tue es auch nicht,basta und/oder amen!!

Kommentar von riara,

Das ist natuerlich wieder nicht ganz richtig...:-)...In der Antike war der Term Jungfrau und junge Frau identisch, nur wird der Umstand der Jungfrauengeburt nicht durch das eine Wort abgeleitet, denn Joseph wurde zornig, weil er ebend keinen sexuellen Kontakt mit seiner Frau hatte...

Kommentar von rubicon66,

@riara...klar, dass der josef böse sein musste, vorehelichergeschlechtsverkehr,wäre ja auch gotteslästerung gewesen. danach ist die jungfrauengeburt als bester werbegag in die antike aufgenommen worden, aber warum die kirche noch heute diesen macho- marketing-knüller immer noch als dogma seinen gläubigen verkauft, ist mir erklärlich,aber in keinsterweise verständlich....nur das marketigkonzept entspricht neusten vorstellungen! und zudem ist ein dogma immer noch der unbedingte gehorsam nicht darüber nachzudenken!

Kommentar von riara,

Deine Meinung...Nur vergesst Ihr Schlauen immer, dass die Institution Kirche lange nach dem Schreiben der Bibel entstand, die Botschaft war zu Zeiten Paulus noch eher ein persoenliches Anliegen und Macht, Geld oder tolle Tempel hatte das Christentum noch nicht. Wie gesagt man kann der Jungfrauengeburt misstrauen, nur ist es weder ein Uebersetzungsfehler noch ein Marketinggag...

Kommentar von rubicon66,

@riara...stell dein licht doch nicht immer so unter dem scheffel, du bist doch viel schlauer, aber, dass die bibel nicht nur ins deutsche übersetzt wurde, und NUR da das mit dem E geklappt hätte...ich hab´s einfach nicht so ernst gemeint.... aber wie ernst legst du folgenden bibeltext aus: Math.1,16.....jacob war der vater von josef,dem mann marias, diese gebar jesus, der auch christus genannt wurde...???

Kommentar von riara,

Jakob zeugte Joseph, den Mann Marias, von welcher ist geboren Jesus, der da heißt Christus., ist etwas treffender und wenn Du genau liest dann faellt auf, dass Jacob der Vater Josef genannt wird, Josef aber nur der Mann Marias...:-)...Theologie haengt sich manchmal an Kleinigkeiten auf, damals war diese Wortwahl aber entscheidend, obwohl ich zugeben muss, dass man die gleiche Umschreibung benutzt haette wenn Marias Sohn aus einer vorherigen Ehe stammte. Das mit 'unter den Scheffel stellen' ist eine Ueberlebensstrategie, wenn man sich als Schaf unter Woelfen bewegt...:-))

Kommentar von rubicon66,

@riara, es tut mir leid in den beiden sätzen von dir und mir kann ich so auf anhieb keinen unterschied sehen, aber wenn du selbst schreibst,theologen hängen sich mannchmal an kleinigkeiten auf(bitte nicht wörtlich nehmen), dann fühle ich mich doch wieder als kleiner dummer...voher fühlte ich mich als grosser dummer....aber, wenn du meine komentare hier richtig gelesen hättest, wie du zum beispiel deine bibel liesst, dann hätte dir zumindest ein bisschen ironie meinerseits auffallen müssen, liess bitte nochmals, aber auch zwischen den zeilen...griiiens!!!

Kommentar von riara,

wie jetzt? Habe ich jetzt meine Munition umsonst verschossen???...:-))

Kommentar von rubicon66,

@riara, nein, nein, aber heute abend nicht, ich hab heute meine migräne... aber morgen melde ich mich ,versprochen, also nicht versprochen, sondern wirklich und versprochen..nee, oder so ähnlich, also ich melde mich,und da ich mich ungern verspreche mache ich das auch, eben das versprechen....weisse jetzt bescheid???!! kannst ja schon mal nachladen...

Kommentar von rubicon66,

@riara,...jetzt wollte ich mich weiter mit dir geistig duellieren, aber ich sehe, du bist unbewaffnet....na, dann nehme ich meine termine wahr:ich habe termine, also bin ich!!

Kommentar von riara,

Hast Du das jetzt mit dem Ehemann/Vater geschnallt?...Auch das mit der jungen Frau ist eine Epochenfrage, heutzutage ist Jungfrau etwas anderes als eine junge Frau, oder besser gesagt eine junge Frau hatte eine Jungfrau zu sein, sonst haette man sie etwas unrespektierlicher genannt...

Antwort von berkersheim,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wer den Stand der Textgeschichte des Neuen Testaments erfahren will, gebe bei Google "Textgeschichte des Neuen Testaments" ein und bei Wikipedia findet sich eine gut geordnete Darstellung. Diese ältesten Texte des NT sind allesamt griechisch. Vom NT gibt es keine Belege in Hebräisch oder Aramäisch.

Das NT ist Glaubensverkündigung der Gemeinden, die unterschiedlich strukturiert waren. Sie erheben keinen Anspruch auf historisch exakte Darstellung und haben auch keine ausgefeilte, umfassende Theologie. Das hat bereits in der frühen Kirche zu Meinungsverschiedenheiten in der Auslegung und in der Glaubenspraxis geführt. Um die Meinungsführerschaft gab es zwischen Bischöfen der frühen Kirche heftige Auseinandersetzungen. Es ist nicht nachprüfbar, wie weit die später in den Konzilien festgehaltene jeweilige Mehrheitsmeinung den Glaubensvorstellungen der 'Urkirche' entsprachen.

Das ist allerdings meiner Meinung nach heute nicht mehr von Belang. Heute geht es darum, was die Bibeltexte an Anregung für ein erfülltes Leben heute hergeben. Die wichtigste Frage heute ist, ob der Erlösungsgedanke ausschließlich dem Individuum gilt oder einem Individuum in Gemeinschaft. Denn der jüdische Messiasgedanke hat den neuen König für die Gemeinschaft im Blick. Paulus spricht immer von der Gemeinschaft der Heiligen. Die in den letzten Jahrzehnten zunehmende Individualbetonung kippt leicht in einen Erlösungsegoismus, während das zentrale Symbol, das Abendmahl die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt.

Kommentar von Schreiberlilli,

Danke für den Google Hinweis. Die "Textgeschichte des Neuen Testaments" sagt mir im Moment nichts. Das schaue ich mir morgen mal an.

Deine Aussage:"...Die Gemeinden erheben keinen Anspruch auf historisch exakte Darstellung..." kann ich so nicht bestätigen. Meine Erfahrungen sind die, dass jede Gemeinde ihre eigene Wahrheit hat und mit ihr den Anspruch auf die Richtigkeit DIESER Wahrheit. Und das hat mich im Laufe der Jahre dazu gebracht, hier Abstand zu nehmen.

Meiner Meinung nach kann man nicht die Urgemeinden mit denen der heutigen Zeit vergleichen. Heute gibt es liberale, konservative und fanatische Christen in verschiedenen Konfessionen.

Die Fanatiker kann ich nicht verstehen. Vieles wird von ihnen eins zu eins aus der Bibel in die heutige Welt übertragen. Aber auch nur das, was ihnen gerade passt.

Ich habe an anderer Stelle schon geschrieben:"Wenn man alles übernehmen würde, dann gäbe es heute noch Sklavenhaltung und Vielweiberei usw."

Kommentar von berkersheim,

@Schreiberlilli

Sorry - nicht die Gemeinden - die einzelnen Schriften des NT erheben keinen Anspruch auf historisch exakte Darstellung und eine ausgefeilte, umfassende Theologie. Selbst die Paulusbriefe geben seine Theologie immer auf die Situation der angesprochenen Gemeinde, am umfassendsten im Brief an die Römer. Sonst erwecken die Evangelien insbesondere eher einen fragmentarischen Eindruck.

Natürlich kann man die frühen Christengemeinden nicht mit heute vergleichen. Wir haben heute ein ganz anderes Weltbild, Menschenbild, Gottesbild und einen ganz anderen Anspruch auf histoische und wissenschaftlich wie philosophische Darstellung. Aber das Meinungssprektrum unter den frühen Gemeinden war nicht weniger bunt wie heute. Es ging teils wild durcheinander. Das wird in den Briefen deutlich, es wird aber noch deutlicher in den apokryphen Schriften.

Kommentar von franz3,

@ berkersheim Liebe deinen Nächsten, wie dich SELBST. Egoismus im Sinn persönlicher Entwicklung und Reife ist Voraussetzung funktionierender Gemeinschaft, die ihrerseits wiederum die Reife und und Entwicklung des Individuums zulassen muss, sonst estickt sie durch das "Gesetz", die Norm.

Kommentar von berkersheim,

@franz3

Sehr richtig, kein Widerspruch. Es braucht das Gleichgewicht zwischen Individuum und Gemeinschaft. Zuviel Gemeinschaft ist nicht gut, zuviel Individuum aber auch nicht.

Kommentar von franz3,

@berkersheim.Leider klappt das mit dem Gleichgewicht der Gegegensätze nicht immer. Dann sind Gesellschaft und Individuum soweit von einander entfernt,dass der eine den anderen nicht sieht. Wenn der Erhaltung des "Systems" Menschen geopfert, oder in ihren Belangen mißachtet werden, ist es meist so weit.

Antwort von dreadnought,
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Nach Deinen Kommentaren ist mir etwas klarer geworden, was Du meinst. Anscheinend fragst Du Dich, welche Bibelübersetzungen vertrauenswürdig sind. Das Problem existiert, weil die Bibel z.B. etwas grundsätzlich anderes ist als der Koran, den man nur auf arabisch "richtig" verstehen kann. Wir als Christen übersetzen demgegenüber hemmungslos, weil es keine heilige Sprache für uns gibt. Die Probleme, die dadurch entstehen, daß ja nicht nur Worte, sondern auch Bedeutungen übersetzt werden müssen, wurden hier ja schon genannt.

Also. Es gibt eindeutig tendenziöse Übersetzungen, z.B. die "Neue Welt Übersetzung" der Zeugen Jehovas, die "Bibel in gerechter Sprache" (feministisch), die "Volxbibel" (echt abgefahren) und die "Hoffnung für alle" (evangelikal). Die sind mit Vorsicht zu genießen.

Sehr brauchbar sind Luther, Die kath. "Einheitsübersetzung", die Basis Bibel, die Elberfelder und die Neue Genfer. Sie unterscheiden sich in erster Linie in verschiedenen Stufen sprachlicher Modernität.

Soweit die Übersetzungen. Wenn "fanatische" Mitchristen ihre Deutung als die einzig mögliche verkünden, ist die richtige Methode, sich in den Inhalten gut auszukennen und einen eigenen Standpunkt zu haben. Diese Aufgabe nimmt Dir aber keine Übersetzung ab, denn es gibt nichts, das vor Mißbrauch sicher wäre.

Kommentar von Schreiberlilli,

Genau das mache ich ja hier. Ich kenne die verschiedensten Bibelübersetzungen und diverse Bibeldeutungen. Auch kenne ich die verschiedenen christlichen Konfessionen und verschiedene Gemeinden. Ich befasse mich schon zig Jahre mit den Inhalten der Bibel und deren verschiedenen Auslegungen. Kenne genügend Hauskreise und Bibellesekurse und was weiß ich noch alles. Und genau deshalb habe ich mir meine Meinung gebildet. Und genau deshalb stelle ich die Fragen, die ich stelle. Um endlich einmal zu verstehen, warum es heute immer noch Menschen gibt, die ihre Wahrheit als die einzig Richtige betrachten.

Kommentar von dreadnought,

Von der eigenen Sache überzeugt zu sein, ist relativ normal. Andere Auffassungen ggf. zu kritisieren oder für falsch zu halten auch. Es wird dann gefährlich, wenn sich Menschen auf Gottes Richterstuhl setzen, in jeder Religion. Das ist aber dann keine Frage der Wahrheit, sondern des Charakters. Unduldsame, rechthaberische, dogmatistische, von sich eingenommene usw. Zeitgenossen gibt es von jeder Couleur. sieh Dich hier mal um. ;-)

Antwort von riara,
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Die Bibeln unterscheiden sich nicht, wenn man mal das Buch der Zeugen Jehovas ausnimmt. Ansonsten gibt es modernere Sprachwahl wie man leicht erkennt wenn man die Lutherbibel mit neueren Bibeln vergleicht. Ich vergleiche auch die King James Bibel (englisch) mit der Lutherbibel und auch da fallen mir keine Unterschiede auf. Was die Auslegung angeht, ist es eine theologische Frage, die eventuell von einigen Randgruppen ganz anders 'ausgelegt' wird wie von den grossen Kirchen. Zwischen der Auslegung evangelischer, anglikanischer oder katholischer Theologen besteht kaum ein nennenswerter Unterschied, nur was man selber herausliest oder was einem dieses Buch ganz persoenlich vermittelt ist sicher nicht anders als bei Sachbuechern oder Romanen, da gibt es Lieblingsstellen, Sachen die man nicht so toll findet und bereits bei den Taufspruechen zeigt sich wie unterschiedlich die Geschmaecker der Christen sind...

Was mit dem Wort gemeint ist, wirst Du nach unzaehligem Lesen und den Erklaerungen eines Theologen (es gibt auch hervorragende Buecher die das erklaeren) verstehen. Auch hier gibt es sicher Raum fuer Interpretationen nur aendert das am Grundgedanken dieses Buches nichts...

Kommentar von Schreiberlilli,

Ja, was IST denn der Grundgedanke dieses Buches?

Welches sind den die "Randgruppen"?

Was sind überhaupt "Randgruppen"?

Zwischen den Auslegungen....besteht kaum ein NENENSWERTER Unterschied. Was ist denn nennenswert?

"Was man selber herausliest...", IST doch genau das, was ich meine. Interpretationssache. Und da kann es mitunter auch sehr große Unterschiede sehen.

Darum geht es hier. Zum Teil um die Unterschiede der einzelnen Konfessionen, aber auch die der einzelnen Bibelleser.

Kommentar von riara,

:-)

Also gut, der Grundgedanke ist bei der Bibel als ganzes ist die Offenbarung Gottes, das heilige Buch, das im AT die Entstehung der Erde und des Menschens, des Glaubens (Abraham) und der goettlichen Gebote enthaelt.

Das NT ist der 'neue Bund' die Vergebung aller Suenden durch das Opfer des eingeborenen Sohnes und die Schaffung einer neuen Religion, des Christentums. Kernaussagen findest Du in der Bergpredigt und in dem Satz "Liebe Deinen Naechsten wie Dich selbst" (Samariter Gleichnis)

Was sind Randgruppen? Die Katholiken, Lutheraner, Anglikaner und Orthodoxen haben eine gewisse Tradition, zudem besteht eine organisatorische Struktur, dazu kommt die Zahl der Glaeubigen, denn 80% aller Christen gehoeren diesen Kirchen an. Danach gibt es die relativ grossen Gruppen der Methodisten, Baptisten und Presbyterianern, es gibt noch ein paar kleinere Gruppen, die sich aber eher im Zentrum des Christentums bewegen. Randgruppen sind christliche Sekten, vor allem aber Gruppen, die die Bibel und den Glauben recht unterschiedlich ausueben/auslegen. Zu denen gehoeren die Zeugen Jehovas, Mormomen, Menonitische Taeufer, Pfingstler (nicht alle!) und wirkliche Sekten, die man vor allem in Amerika und Afrika findet.

Nennenswert ist z.B. die Ansicht der Menoniten und Unitarier, voellig anders sehen die Mormonen die Welt und bei manchen Sekten gibt es hahnebuechende Ableitungen des christlichen Glaubens...

Die persoenliche Erfahrung mit dem Lesen der Bibel ist keine Auslegung sondern eine persoenliche Erfahrung. Sicher wirken die Geschichten der Bibel, die Verse und Psalme je nach Gemuetszustand unterschiedlich. Es gibt auch 'Randgruppen' die die Bibel als unfehlbar und als einziges Gesetz/Vorschrift in Ihrem Leben betrachten und wissenschaftliche Erkenntnisse wie Evolution und Geschichte komplett ablehnen. Es aendert aber nichts an den o.g. Kernaussagen und es ist nicht schlimm wenn man den einen oder anderen Psalm anders versteht, ein kulturelles Problem...

Antwort von AllesKnower,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Niemand und im Grunde bleibt es ja auch jedem selbst überlassen was, ob und wie er glaubt. Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass es dann kritisch wird, wenn die Kirche behauptet, sie habe die Wahrheit gepachtet und diese mit den ihr eigenen Mitteln durchsetzt !

Kommentar von Schreiberlilli,

So ist es!

Ich hätte ja jetzt fast "Amen" hingeschrieben!

Kommentar von rubicon66,

du hättest auch basta schreiben können!

Kommentar von AllesKnower,

Amen passt hier aber besser !

Antwort von Schnipsler,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Sprache entwickelt sich immer weiter. Worte die früher eine bestimmte bedeutung hatten haben heute ein volkommen andere. z.B Wenn wir heute sagen " Ich drück dir die Daumen" meinen wir ich wünsch dir viel Glück. Früher hingegen hies " Ich drück dir die daumen " Ich finde die Warheit herraus" indem man jemanden wirklich die Daumen gedrückt hat. Ein großes Problem der Sprchwandlung hat z.B der Koran. der ist zwar ( so sagen die Muslime ) Wort genau überliefert, hat aber über die zweitausend Jahre eine völlig andere Wortdeutung bekommen. Daher auch die vielen Muslimischenglaubensrichtungen. Es geht bei denen im wesentlich nur um die interpretation des Korans. und so ist es auch mit der Bibel.

Kommentar von Schreiberlilli,

Wenn wir die Bibel wörtlich nehmen würden, dann wäre Sklavenhaltung und "Vielweiberei" erlaubt! Das Problem ist doch der ewig alte Inhalt der Bibel, von dem nur ein Teil, der gerade passt, zitiert und verwendet wird. Das eröffnet fanatischen Idealisten unsinnige Möglichkeiten.

Antwort von Cookylinchen,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Jeder deutet den Inhalt so, wie es ihm passt!

Kommentar von Schreiberlilli,

Und deshalb gibt es Uneinigkeiten, Streitereien, Kriege...!

Kommentar von Cookylinchen,

Genau! Jeder liest das raus, was er will und wie er es will!

Kommentar von AllesKnower,

Mittlerweile sogar ohne ein reinigendes Feuerchen !

Kommentar von Schreiberlilli,

Aber hier sehe ich bald eine Gefahr! Denn allein in Deutschland gibt es verschiedene christliche Konfessionen von liberal bis fanatisch. Den Fanatismus halte ich für gefährlich.

Kommentar von bausen,

Natürlich kann Fanatismus gefährlich sein. Aber für die ganze Gesellschaft sehe ich keine große Bedrohung, denn ich habe mal von einer Umfrage oder Studie gehört, die ergab, dass nur noch 2 % der Deutschen streng gläubig leben bzw dass98 Prozent es nicht so genau damit nehmen. Es ist SCHLIMM, dass es so ist, aber für den Fanatismus ist das kein guter Nährboden.

Antwort von Wasserhut,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Einen Teil der Frage hast du ja schon beantwortet. Viele Übersetzen ließen bzw. lassen ihre persönliche Meinung in die Übersetzung einfließen und waren außerdem von ihrem kulturellen Umfeld beeinflusst. Sie deuteten die biblischen Inhalte subjektiv auf Basis ihrer Erfahrungen und persönlichen Umstände, was in einer seriösen Übersetzung nichts zu suchen hat. Außerdem wird oft versucht, erst den möglichen Sinn von Bibelstellen zu finden und dann wird der Text dementsprechend interpretiert. Das kann natürlich nicht zu objektiven Ergebnissen führen, denn die Reihenfolge ist total verkehrt. Manchmal wurden auch Übersetzungen übersetzt, beispielsweise wurde das "Himmelsgewölbe" aus dem lateinischen "firmamentum" übersetzt, ohne einen Blick auf das hebräische Wort zu werfen, obwohl man immer von der Originalsprache ausgehen muss beim Übersetzen. So kam die Vorstellung auf, die Bibel stelle sich den Himmel über der Erdscheibe eine harte Kuppel vor.

Auf ähnliche Weise wurden nämlich auch die flache Erde und das geozentrische Weltbild in die Bibel hineingelesen, die Übersetzer konnten sich wohl nicht vorstellen, dass die Menschen damals auch hier schon viel weiter waren als gedacht, und schoben ihnen ein veraltetes Weltbild unter, obwohl die Bibelverfasser auch hier was ganz anderes sagen. Vielmehr muss man den Text, egal ein biblischer oder ein anderer, den man übersetzt, für sich selbst sprechen lassen. Die Bibel behauptet übrigens an keiner Stelle, das "Wort Gottes" zu sein. Hier wurde direkt aus dem Griechischen übersetzt, im Hebräischen heißt es aber "Sache, Angelegenheit" Gottes.

Dazu kommen noch andere Übersetzungsfehler, die dann zu "frommen Traditionen" erhoben wurden.

http://www.konkordant.de/

Auf dieser Seite wird nicht nur die natürliche, wissenschaftliche Übersetzungsmethodik aufgezeigt, sondern auch das Problem herkömmlicher Bibelübersetzungen und das Zustandekommen von Übersetzungsfehlern und frommen Bibelmärchen ausführlich erläutert.

Antwort von bausen,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

wie frajohannes (so wie ich ihn verstehe), schon angedeutet hat, kann ich mir vorstellen, dass man Gott auch ohne dieses ganze "Übersetzunsgzeug" verstehen kann, ich meine, ohne unter vielen Übersetzungen eine herauszusuchen, die Bibel auf Hebräisch zu lesen oder alle Übersetzungen zu kennen. Gott lässt sich auch im alltäglichen Leben erkennen. Wenn ich in Problemen immer wieder merke, wie er bemüht ist, mir zu helfen...wenn ich beim Beten oder Bibellesen oder einfach so fühle, dass er mich beschützt (das hatte ich einmal, so als hätte er es mir geagt)...wenn ich auf meinem Weg Erlebnisse mit ihm habe...das sind Erfahrungen...die müssen nicht übersetzt werden, die versteht man mit dem Herzen...auf diesen Wegen lernt man ihn kennen, ohne sich über die richtige Übersetzung streiten zu müssen... und fühlt vielleicht selbst, was er einem sagen will, sodass es weniger Interpretationssache ist. Gott ist nicht nur in der Bibel, sondern im ganzen Leben drin. Ich will aber nicht die Rolle der Bibel herabsetzen...auch zu wissen, was darin steht ist wichtig.

Antwort von Hannohansgeorg,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die eigentliche Schrift selbst interpretiert nicht, Menschen interpretiern die Bibel. Sie selbst ist ein heilige Buch fuer den glaeubigen Menschen und am Sinn der Schrift aendert sich auch nichts. Es ist klar, wir leben und unsere lebendige Sprache aendert sich, so wie auch die Mode sich aendert, doch der Sinn bleibt der gleiche, wie frueher auch. Luther uebersetzte die Bibel aus den Ur-Texten und heute past man Worte an, uebersetzt sie nur in das heutige Deutsch. Ich kann dir nur eines empfehlen : LESE DU DIE BIBEL , die Interpretationen anderer soll nicht dein Problem und Schaden sein,halte dich an die beiden wichtigsten Gebote, die Essemz, die letztlich alle Gebote, ja die Bibel selbst enthalten. Liebe Gott und deinen Naechsten, deinen Mitmenschen, wie dich selbst-und wenn du dich nicht sonderlich liebst, dann mehr als dich selbst. UND DER EINTRITT INS HIMMELREICH SEI DIR SICHER. und wenn dich dieses Thema intressiert, besuche ab und zu mal meinen Blog: Ist die Kirche Gott? http://gotteskirchen.blogspot.com

Antwort von alviwolf,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

der hauptinnhalt der bibel (das herz) ist immer der selbe. die bibel kann in zwei versidenen arten gelesen werden. 1. mit den augen des menschen (daher die verschiedenen auslegungen). 2. mit den augen des geistes gottes(der geist der die autoren inspirierte was sie und wie sie schreiben sollen). man kann die bibel lesen wie ein normales buch, oder wie das wort gottes! das wort gottes kann nur mit seinem geiste verstanden werden! will heissen, lesen in harmonie mit dem geiste gottes

Antwort von franz3,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Für mich ist die Bibel eine Anleitung zur Selbsterfahrung. Damit erledigt sich für mich die leidige Auseinandersetzung, Gott beweisen zu müssen. Das, was wir Gott nennen, ist per defintion (allmächtig)die Voraussetzung allen Seins, der Ursprung. Den Ursprung kann keiner beweisen, der selbst ein Geschöpf desselben ist, wohl aber kann er ihn in sich selbst erfahren. Die unterschiedlichen Interpretationen sind durch die Unterschiede in der Erfahrungswahrnehmung und -verarbeitung (z. B. Kultur- und Zeitabhängigkeit, Sprachentwicklung) zu erklären.

Antwort von Falbe,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Der Inhalt der Bibel ist unverändert. Wenn du Vers für Vers vergleichst zwischen alten oder neueren Übersetzungen , dann gibt es minimale Unterschiede , die aber nicht den Sinn verändern.Daß es so viele Auslegungen gibt liegt daran , daß jeder sich seine eigenen Gedanken dazu macht und das sehr klug findet, anstatt es so zu verstehen , wie es geschrieben steht. DAS ist das Wort Gottes. Es steht, bezüglich Predigten: prüft , ob es sich so verhält! Also , lies selber in der Bibel. im Internet kann man gut die Übersetzungen vergleichen und sich überzeugen.

Antwort von Nowka,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

die hebräische sprache hat für einen nichthebräer zu viele auslegungsmöglichkeiten bei den einzelnen worten.

.

beispiel aus dem deutschen: ICH SEHE EINE BANK

das kann bedeuten, ich sehe eine bank zum sitzen, oder ich sehe ein geldinstitut

Kommentar von Schreiberlilli,

Klassisses Beispiel! Man könnte auch "Teekässelchen" sagen.

Kommentar von adianthum,

Teek E sselchen! ;-)) kommt vom Kochkessel.

Kommentar von Schreiberlilli,

Danke für den Hinweis. Manchmal macht meine Räschtschraibung, was sie will!

;-)

Kommentar von bausen,

daß isst abär nischt guht :)

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