Frage von christian123444, 142

Wie sind die Entzugserscheinungen von Gras?

Hi Leute, ich habe mich mal gefragt wie die Entzugserscheinungen von Gras sind. Ich habe vor einer Woche das letzte mal konsumiert und wenn ich nichts rauche, denke ich auch nicht daran (brauche es nicht). Kennt ihr das, wenn ihr voll stoned seit und ihr plötzlich voll die psychologischen und deepen gedanken bekommt und das dann euch voll in trance versetzt? Diese gedanken hatte ich plötzlich 2 tage unter der woche und wurde dadurch ziemlich depressiv. (ungewollt)

Nun, wurde ich depressiv, hatte solche Gedanken, weil mein Hirn unterbewusst das Gras wollte, ohne dass ich daran gedacht habe?

Antwort
von Oraupy, 32

Meiner Erfahrung nach hab ich selten "Entzugserscheinungen". Jedoch wenn es Zeiten gibt wo mir Gras gut gefällt und ich täglich für 2 Monate konsumiere und dann wieder direkt aufhöre habe ich in den ersten Tagen immer den Gedanken im Kopf, dass ein joint jetzt noch Schaden könnte :D. Nach 10 Minuten ist das aber wieder dahin und ich geh meinen Weg weiter ohne irgendwelchen drang
Zu deiner "Depression": dieses Gefühl kommt ständig vor wenn man sich tiefere Gedanken, über sein Umfeld, macht und die negativen Einwirkungen stärker wahrgenommen werden. Jedoch sollte dir klar sein, dass das Leben viel zu schön ist (auch nüchtern) um traurig zu sein.

Antwort
von mairse, 82

Da Cannabis keine körperliche Abhängigkeit hervor ruft gibt es auch keine klassichen Entzugserscheinungen.

Manche rauchen Jahrzehnte und können ohne weiteres aufhören. Andere bekommen Schlafstörungen, sind gereizt und denken oft an die Droge.

Die Entzugserscheinungen sind also rein psychischer Natur und können daher nicht wirklich vorhergesagt werden.

Antwort
von Hansdietmer, 50

Jeh nachdem wieviel du konsumiert. Wenn du nur 1 oder 2 mal die Woche rauchst ode4 mal eine Woche jeden Tag, wirst du nichts merken. Wenn es über einen langen Zeitraum mehrmals täglich ist, kannst echt unangenehm werden. Ist wie mit alc. Wenn man süchtig ist.

Antwort
von aXXLJ, 22

1. Wer verantwortungsvollen Cannabiskonsum betreibt, hat keine Entzugserscheinungen, ebenso wenig wie man Entzugserscheinungen von verantwortungsvoll betriebenem Konsum von Kaffee oder Tee bekommt.

2. Die Neigung sich selbst als "depressiv" zu diagnostizieren ist weit verbreitet. Dabei haben die wenigsten Personen, die sich für depressiv halten, eine entsprechende fachärztliche Ausbildung, um anhand medizinischer Kriterien Depression  genau bestimmen zu können.

Kommentar von christian123444 ,

Ich glaube keiner hier hat wirklich meine Frage verstanden. Ich meinte, ob diese depressive Verstimmung davon kommen kann, dass ich kein Cannabis mehr konsumiere. D.h. ob ich diese Stimmungsschwankung vom "Grasentzug" bekommen habe, also ob mein Unterbewusstsein das Cannabis vermisst, obwohl ich keinen einzigen Gedanken dem "ich sollte kiffen" geschenkt habe. Ich hoffe das ist verständlich :D

Antwort
von MaxNoir, 61

Schlaflosigkeit, schlechte Laune, Vergesslichkeit/Verpeiltheit, das Gefühl gerädert zu sein...

Das Grundproblem bei Drogen ist, dass die allermeisten Drogen für einen erhöhten Endorphinspiegel sorgen. Wenn die Drogen abgesetzt werden, will der Körper dieses Endorphin natürlich und vor allem der emotionale Unterschied zwischen viel Endorphin und plötzlich "Normalzustand" sich wie eine Depression anfühlt.

Bei Meth beispielsweise erhöht sich der Endorphinspiegel im Körper um etwa das 3000-fache. Daher kommen nur wenige Menschen von dieser Droge wieder los, wenn sie sie einmal genommen haben.

Kommentar von mairse ,

Methamphetamin ist aber kein Cannabis...

Kommentar von MaxNoir ,

Ja, das war auch nur ein Beispiel um das Prinzip zu verdeutlichen. Daher habe ich den Satz auch eingeleitet mit: "Bei Meth BEISPIELSWEISE..."

Augen auf. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Kommentar von mairse ,

Das Beispiel bringt aber nichts wenn es sich nicht auf Cannabis übertragen lässt.

Drogen sorgen nicht allgemein für einen erhöhten Endorphinspiegel

Kommentar von MaxNoir ,

Doch, es hätte schon was gebracht, wenn ich statt Endorphin richtigerweise Dopamin geschrieben hätte. Es handelt sich um Dopamin. Trotzdem gilt dasselbe für beide Drogen.

http://www.truthonpot.com/2012/12/04/how-does-marijuana-affect-dopamine/

Antwort
von JordanBelford9, 36

Also wenn du Von Graß entzugserscheinungen bekommst, dann bist du ganz schön arm Drann...

ich krieg ja nichtmal von Benzos und Ops entzugserscheinungen ^^

ein verantwortungsvoller umgang mit Drogen  ist vorraussetzung für die einnahme.

Antwort
von Askomat, 24

Es gibt keine körperlichen und die psychischen sind eingebildet. Sagt ja schon das Wort.

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