Unsere Coverband hatte neulich ihren ersten Auftritt. War toll, fast 300 Leute in der Halle, wir waren gut, Publikum war gut, hat richtig Spaß gemacht der Abend.
Nur einer aus der Band war sauer: Er ist ganz strenger Nichtraucher (der Rest der Band ist übrigens auch Nichtraucher, findet es aber nicht soooo dramatisch, wenn im Saal jemand raucht), und kam absolut nicht damit klar, dass im Saal geraucht wurde. Er würde das demnächst am liebsten zur Bedingung machen, wenn es um Auftritte geht. Wir möchten das auf jeden Fall ernst nehmen, wenn er so ein Problem damit hat, wissen aber nicht wie realistisch es ist - trotz Rauchverbot in Gastronomie - bei Konzerten "Nichtraucher-Veranstaltungen" vorzufinden.
Was meint ihr, bei wieviel % der kommenden Angebote müssten wir mit der "Nichtraucher-Bedingung" dann absagen? (Geht nur um Auftritte in geschlossenen Räumen... bei Open-Air wäre natürlich egal, ob jemand raucht.)
Lieber Mr.Tom,
mein Enkelkind, Ronja, hat einen Slogan, der da lautet: "Lieber Musik in den Ohren als Rauch in der Nase!" Tatsächlich sind die Kleinen sehr oft schlauer als die Großen. Ich kenne jedenfalls kein Kind, daß gerne vollgequalmt werden will. Der Tabakrauchgegner bzw. der Rauch-, Gift-, Dreck- und Gestankgegner in der Band hat vollkommen recht, wenn er der Meinung ist, daß Veranstaltungen rauchfrei sein müssen, denn rauchen muß keiner, aber atmen müssen wir alle. Beim Musizieren und Singen ist es besonders wichtig, daß die Atemluft einwandfrei - also rein - ist. Viele Sänger gehen mit gutem Beispiel voran und sind nicht bereit zu singen, wenn im Saal geraucht wird. Bei allen Verhaltensweisen, die anderen Schaden zufügen - in diesem Falle das Rauchen-, ist Intoleranz sehr wichtig. Warum sollte man sich zu Tode tolerieren? Ich finde es super, wenn jemand in der Band darauf besteht, daß nicht geraucht werden darf. Ich käme nicht auf die Idee, eine verqualmte Vorstellung zu besuchen. Als nicht rauchender Mensch muß man sich nicht unterordnen, sondern dafür sorgen, daß die Luft genießbar, also rein, bleibt. Die Raucher können wohl eine Stunde reine Luft "ertragen", siehe ilidan2k! Wenn die Band ganz "groß" rauskommen soll, ist es wichtig, daß die Bandmitglieder gesund bleiben, siehe Fraenzle! Also, damit die Puste nicht ausgeht, ist es wichtig, daß man sich nicht zwangsberauchen läßt, auch nicht vom Publikum.
Gar nix los!!! Ich veranstalte regelmäßig kleinere Events wie Goa und Elektorparties, aber auch Inedependent und Punkkonzerte. Wir haben unsere festen Locations in denen wir diese Veranstaltungen abhalten. Je nachdem wie bekannt der Headliner ist desto größer die Location. Ist klar. So jetzt aber mal zum Punkt. Die meisten Locs haben klare Anweisung, dass dort nicht geraucht werden darf. Trotzdem sind sie immer gut besucht. Ein Beispiel: Jeden ersten Freitag im Monat haben wir eine Goaparty in einer realtiv kleinen Halle. (gehen ca. 400 Leute rein) Diese ist aber trotz Rauchverbot fast jedesmal voll. Dass die Leute da nicht ganz nüchtern sin ist auch klar, es stört sie aber trotzdem nicht(oder kaum) zum Rauchen nach draußen zu gehen.
Leute, Leute.... Macht doch nicht so eine Panik um Raucher- oder Nichtraucher-Locations. Die Locations in denen noch geraucht werden darf werden immer weniger. Erfahrungen haben aber mittlerweile jedoch gezeigt das es dadurch zu massiven Publikumsverlusten kommt. Folge,.. die Frage Raucher oder Nichtraucher wird sich in Zukunft erübrigen. Auf meinen Veranstaltungen wird generell nicht geraucht, es sei denn es ist Open-Air. Und ich mache sowohl leichtes Comedyprogramm als auch Rockkonzerte. Für den Anfang muss ich aber auch sagen,.. seid vorerst nicht ganz so wählerisch wenn ihr was verdienen wollt. Der Rest ergibt sich bald von ganz allein.

Wenn ihr "groß" rauskommen wollt dürft ihr jetzt noch nicht anfangen mit Bedingungen! Das könnt ihr machen wenn ihr viel gebucht werdet... So müsst ihr euch (euren Fans zu liebe) unterordnen...

90%?
Mann Leute, Wenn man schon Geld mit Musik machen will dann wirs man ja wohl ne Stunde auf der Bühne ertragen und auf ein bißchen Rauch klar kommen können, ansonsten müsst ihr halt im Altenheim spielen.
Und wenn ihr irgendwann so weit: In den großen Stadien herrscht Rauchverbot.
Nach mehreren Jahren des Rauchens habe ich endgültig damit aufhören können. Ich habe vieles ausprobiert und wurde gelegentlich auch Rückfällig. Allerdings habe ich einen Nichtraucher-Ratgeber auf www.VIP-eBooks.de gefunden der mir wirklich extrem geholfen hat. Ich kann dir nur wärmstens empfehlen dir das durchzulesen, danach hast du nämlich einen vollkommen anderen Bezug zum Rauchen. Einfach auf der linken Seite im Bereich Gesundheit & Wellness nachschauen…

Ein
"...ganz strenger Nichtraucher ..."
Eurer Band beschwert sich darüber, dass im Raum nicht gequarzt und seine Schleimhäute nicht stärkstens belastet werden darf?!
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Was möchtest du mir damit sagen? Ich hab keinerlei Anlass irgendwelche "Enten" zu verbreiten. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Es gibt halt Leute, die sind in Sachen Nichtraucherschutz ziemlich radikal.
Was findest du an meiner Frage so ungewöhnlich?
cyracus am 28. Oktober 2009 21:07 Wenn betont wird, dass "Nichtraucher" oder wie hier ein "strenger Nichtraucher" sich für's Qualmen stark machen, sind die entweder über die Thematik und die Gesundheitsgefährdung nicht informiert, oder
was häufig passiert,
wird auf diese Weise das Thema Rauchen in Gang gehalten und verharmlost.
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So geht es in bestimmten Foren rauf und runter. "Qualmer-Vertreter" behaupten da immer wieder, sie selbst oder Freunde, die (angeblich) Nichtraucher seien, würden sich für das Qualmen aussprechen.
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Fakt ist, dass die Raucherei in der Öffentlichkeit zugunsten der Gesundheit endlich zurückgedrängt wird, so dass Nichtraucher ohne Gestank und Gesundheitsgefährdung an Veranstaltungen teilnehmen und sich vergnügen können - und das ist auch gut so.
Dein Nichraucher-Kollege (so es ihn gibt) wird erfahren, dass er deshalb keine Umsatzeinbußen wird hinnehmen müssen. Schließlich gehen jetzt auch Nichtraucher in Veranstaltungen, die diese vorher wegen des Gestanks gemieden haben.
cyracus am 29. Oktober 2009 17:43 @MrTom,
ich kann mir jetzt gut vorstellen, dass Du kopfschüttelnd vor Deinem PC gesessen hattest und dachtest, ich sei wohl etwas irre ...
Ich hatte den Text überflogen und nicht gründlichst gelesen (passiert mir nicht oft, leider aber diesmal).
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Der Nichtraucher kann ja nicht damit umgehen, dass gequalmt wurde und wünscht, dass das Nichtrauchen bei Euren Auftritten Bedingung sein soll.
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Vielleicht ist dies ja eine kleine "Wiedergutmachung" - eine Auflistung der Nichtraucherschutzgesetze aller Bundesländer:
http://www.rauchfrei.de/rauchverbote-bundeslaender.htm
(ist allgemein auf dem neuesten Stand)
So wisst Ihr, in welchen Bundesländern wo das Qualmen untersagt ist.
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Zerknirscht - cyracus
Ich würde sagen: Wägt ab! Wenn ihr nur Raucherangebote bekommt, dann müsst ihr wohl oder übel eines davon annehmen - es sei denn, ihr habt neben der Musik noch einen Verdienst. Dann wäre es vernünftig, konsequent zu bleiben und auf Nichtraucherangebote zu warten. Ansonsten könnt ihr euch ja immer für die Nichtraucherangebote entscheiden, wenn sowohl diese wie auch Raucherangebote vorliegen.
nun, ich weiß, das kann mal wo nicht als beispiel nehmen, aber ich komme aus der Straight Edge Ecke(sXe) (Jugendkultur aus dem Bereich Hardcore, welche auf Drogen jeglicher Art (alkohol, koffein, nikotin, etc...) verzichtet, und vegetarisch/vegan lebt (googln für nähere infos) Bei sXe-konzerten sind zwar einige Leute anwesend, aber dennoch nicht viel. Meistens spielen sXe-Bands mit nicht sXe-Bands zusammen, in manchen fällen wird nur draussen geraucht, aber meistens haltet sich keiner daran. Ich denke, aufgrund der Erfahrung aus dieser Szene und anderen Erfahrungen, dass es sehr schwer sein könnte, den Saal zu füllen (zu mindest in Österreich). Als ich in München auf einem Konzert war, wurde auch dort geraucht, wobei überall Rauchverbotsschilder hingen. Falls ihr mehr Geld als Musik machen wollt, solltet ihr auf Rauchfreie Konzerte verzichten.