Frage von Xehps2, 60

Wie sind die Berufsaussichten für einen Fachinformatiker?

Also wie ist da die Arbeitslosigkeit ? Wie ist die Weiterbildung ohne Studium ?

Antwort
von Marbuel, 20

Ich kann nur für Bayern und insbesondere München sprechen. Außerdem beurteile ich hier nur den Zweig Anwendungsentwicklung, da ich den gelernt habe. Bei uns ist es derzeit überhaupt kein Problem, irgendwo in der Entwicklung was zu finden. Oft rufen sogar Headhunter an und wollen abwerben. Jeder aus meiner Firma, der mal was Neues wollte, hatte selbiges in einer anderen Firma kurzfristig auch gefunden. Auch über den Verdienst kann ich nicht klagen. Bekomme 55 000 netto und nach oben ist noch gut Luft. Kann es von daher also sehr empfehlen. Solltest du aber ne Ausbildung zum mathematisch technischen Software-Entwickler finden, nimm die. Die ist noch besser. Optimum ist natürlich ein Studium.

Kommentar von Marbuel ,

Ach ja - Weiterbildung ohne Studium ist eher schwierig, was aber nicht heißt, dass du nichts tun könntest, um über die Jahre deinen Wert zu verbessern. Dafür brauchst du aber keine Weiterbildung. Das geht in der Entwicklung mit Erfahrung und Selbstinitiative. Willst du Personalverantwortung rate ich dir in der Entwicklung zu einem Studium. Sonst wird es schwer.

Antwort
von DasDuelon, 40

Dieser Berufszweig ist sowas von überlaufen, sieh dir dazu die Zahlen und Statistiken im Berufenet an, das sagt alles

Antwort
von Vyled, 44

Ich selbst habe Fachinformatiker gelernt mit Hauptschulabschluss. Habe allerdings auch mit 13 schon gelernt zu programmieren und das Hobby zum Beruf gemacht. 

War 1 Jahr nach der Ausbildung direkt Selbstständig und sogar während der Ausbildung habe ich schon Anrufe und Mails anderer Firmen erhalten, ob ich nicht dort anfangen möchte.

Ich würde sagen, das Fachinformatiker noch überhaupt nicht viel besetzt ist. Es gibt unnormal viele stellen und man sehr viele Möglichkeiten! 

Aufstiegsmöglichkeiten sind ebenfalls enorm. Kenne jemanden der hat es bei einem Fernsehsender bis zum "Chef" geschafft und ist nun Abteilungsleiter und hat viel zu sagen. Verdient außerdem mindestens soviel wie ein Arzt.

Ich weiß allerdings nicht wie es in etwa 3-4 Jahren aussieht, da sehr sehr viele diesen Beruf lernen wollen.

Kommentar von Xehps2 ,

Danke für die gute Antwort

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