Frage von Chocolate18, 43

Wie sieht ihr das, Beruf Altenpflege?

Hallo, ich bin 22 Jahre jung und befinde mich derzeit im 3. Ausbildungsjahr zur Altenpflegerin. Ich habe noch einen Monat bis meine Lehre ausläuft und werde auch wo ich jetzt arbeite übernommen. Der zeit habe ich viele Probleme auf Arbeit seit den Prüfungen bin ich sehr angespannt, da ich mich damals dort sehr kaputt gemacht habe weil ich dachte ich schaffe es nicht und im Endeffekt habe ich alles mit 1 und 2 bestanden. Seit den Prüfungen gehen wir ja nun nur noch arbeiten und meine Dienste sind meist Schläuche also meist 7 Tage mal früh dann nur ein Tag frei wieder 5 spät und immer so weiter, ich habe meisten nur mal 1 Tag frei und komm überhaupt nicht mehr runter. Ich gehe im August ( bemerkt der letzte Monat von der Lehre) 195 Stunden, da ich angeblich Minus 11 Stunden habe. Meine Wohnbereichsleiterin hat schon mich seit ihr dort die Lehre angefangen immer mit Minus stunden geplant ( Anscheindend weil sie sich nicht rein findet) und jetzt muss ich dementsprechend alles die letzten Monate nachholen und durchrammeln, zur Zeit sind bei uns auch viele Krank deshalb sollte ich jetzt noch ein Dienst wieder zusätzlich gehen und hätte 5 Wochenenden ( zerstückelt) hintereinander gehabt. ich habe das Gefühl innerlich ausgebrannt zu sein, und das schon in der Lehre. ich muss sogar jetzt schon Herzmedikamente nehmen weil mein Körper das nicht mehr durchhält. Dann rufe ich an das ich 2 Wochen jetzt krank bin, weil mein Arzt meinte ich soll mich jetzt mal ausruhe, da krieg ich nur die Antwort von den Chefs " Ich soll mir mal überlegen ob der Beruf noch das richtige für mich ist." War wie ein Schlag ins Gesicht für mich, weil meine Chefin mag mich eigentlich und hat mir auch immer gesagt das ich top Leistungen erbringe und viele sich als Fachkraft bei mir eine Scheibe abschneiden können. Ich liebe auch meinen Beruf über alles, aber die Bedingungen sind die, dir mir so zu schaffen machen. Was sagt ihr soll ich nur die Arbeitsstelle wechseln ( aber jede Einrichtung ist doch fast so ), oder gang und gar alles aufgeben? Obwohl ich habe so schon 5 Jahre gelernt, weil ich vorher noch so eine Sozialassitentin Ausbildung gemacht habe, aber die gilt ja nicht wirklich viel. Ich hab zur Zeit echt keine Ahnung mehr was ich noch machen soll. Habt ihr Tipps oder irgendwie etwas was mir helfen könnte ? Oder liegt es an mir selbst?Liebe Grüße Danke, im Vorraus

Antwort
von DerHans, 40

Sei doch froh, dass du erst einmal eine feste Anstellung hast.

Jetzt hast du doch Ruhe, dir einen anderen Arbeitgeber im gleichen Metier zu suchen und weißt auch worauf du bei den Vertragsverhandlungen zu achten hast.

Wenn du dann eine neue Stelle gefunden hast kündigst du fristgemäß und wechselst nahtlos zum neuen Arbeitgeber.

Antwort
von FORTBILDUNG24, Business Partner, 25

Hallo Chocolate18,

auch wir empfehlen, dass Du Dir einen neuen Arbeitgeber suchst. Grundsätzlich ist es nie verkehrt nach der Ausbildung bei einem neuen AG anzufangen. Oftmals hängt einem sonst der Spruch nach "einmal Azubi immer Azubi".

Da Du Dich über die schlechte Organisation der Wohnbereichsleitung geäußert hast würden wir bei Deinen Noten sagen, daß Du baldmöglichst eine Aufstiegsfortbildung zur WBL, PDL oder Fachwirtin im Sozialwesen anstrebst. Diese so genannten "Aufstiegsfortbildungen" werden voll mit dem Meister-BAföG gefördert.

Im Anschluß kannst Du dann selbst die Verantwortung übernehmen und die Organisation in Deinem Job besser machen. Eine Erfahrung, wie Du sie jetzt in Deiner Ausbildung gemacht hast, hilft Dir dabei sehr.

Aufstiegsfortbildungen im Bereich der Altenpflege (Akademien, Anbieter, Kosten, Starttermine und Schulungsorte) kannst Du kostenlos bei uns vergleichen und Dich zu den Zualssungsvoraussetzungen erkundigen.

https://www.fortbildung24.com/pflegeseminare-weiterbildung-krankenpflege-altenpf...

Viel Erfolg und alles Gute

Serviceteam FORTBILDUNG24

Antwort
von Frage648, 27

Also ich würde wirklich die Arbeitsstelle wechseln - SO geht es bestimmt nicht überall zu. Und merke dir für die Zukunft deine Stunden und alles immer auch selbst zuhause mitzuschreiben dann kannst du solche Probleme verhindern. Viel Glück :D

Antwort
von Griesuh, 21

Dein Text ist schlecht zu lesen, da Absätze fehlen.

Die Lehrzeit ist nun vorbei, auch das anfassen mit Samthandschuhen ist nu beendet.

das bedeutet aber nicht sich ausbeuten zu lassen und sich selbst bis zum geht nicht mehr auszubeuten.

Um eine Anstellung in diesem Beruf brauchst du dir keine Gedanken machen. Pflegefachkräfte werden massenweise gesucht.

Es gibt  Arbeitgeber, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und die die Arbeitskraft einer Pflegekraft zu schätzen wissen und die Pflegekräfte menschlich behandeln und sich dementsprechend verhalten.

Mein Tipp: suche dir einen neuen Arbeitsplatz, den wirst innerhalb von wenigen Tagen haben.

Und noch was: dir stehen als exe veuiel, sehr viele Fort u. Weiterbildungsmöglichkeiten offen, bis hin zur PDL, HL oder Pflegemanagement.

In diesen Positionen kannst du dich dann aktiv daran beteiligen, dass die Situation für Pflegekräfte besser wird.

Antwort
von Wischkraft1, 26

Wie du klar kommen kannst mit den Arbeitszeiten, musst du selber entscheiden.
Du arbeitest im Dienstleistungsgewerbe (wie Hotel, Gastgewerbe) und hast deshalb keine 5-tage Woche noch Feiertage. Kompensatione natürlich. Aber du wirst meist frei haben, wenn andere arbeiten und umgekehrt, somit ist dein Freundeskreis speziell. Auch in der Familie wirkt sich das aus. Ist so. Bleibt so.
Jetzt die Arbeit an sich. Du hast sehr engen Kontakt zu/mit Menschen, sogar körperlich, und noch mehr, da du deren Launen und Eigenheiten ausgesetzt bist.
Das alles wusstest du (hoffentlich) schon, bevor du die Ausbildung angetreten hast. Es muss dir gefallen, denn auch das ist so wie's ist und wird sich generell nicht ändern. Mal freundlichere Menschen, manchmal beinahe unerträgliche. Da stehst du drüber, denn es ist dein Beruf.

Aussichten:
Beruflicher Aufstieg ist begrenzt, denn da kommen schnell mal ärtzliche Erfordernisse, das heisst du wirst immer unter einem Dr. med. sein und ihm nur assistieren dürfen. Du bist in der Pflege und schlägst beruflich schnell mal den Kopf an der Decke an. Andererseits wirst du kaum mal unter Arbeitslosigkeit leiden, denn diese Sparte kennt nur einen Weg: Nach oben. Der Beruf ist auch sicher in Bezug auf Lohnzahlung. Diese Institutionen (Spitäler, Pflegeeinrichtungen) sind zumeist staatlich geführt, wenn privat, dann chancenlos, dass die Insolvenz anmelden müssten. Soweit ein ganz sicherer Arbeitsplatz, wie es so sicherere kaum anderswo gibt.
Möglichkeiten im Ausland tätig zu sein, sind gegeben.

Wenn dir also Pflege und Nähe von Menschen liegt, bleib und nimm die (hoffentlich nur temporären) Misstände hin. Du hast einen zukunftsträchtigen, sichern Beruf gewählt, der auch sehr viel Freude machen kann.

Kommentar von Chocolate18 ,

Ich hab kein problem damit unter der Woche frei zu haben, Feitertage etc zu gehen, sondern diese langen dienste und dann mal 1 Tag frei, was einfach zu viel ist. 

Kommentar von Wischkraft1 ,

Das wird sich geben. Sprich mit der Person, die den Dienstplan macht, dass er, so wie er ist, an deine Grenzen stosse.

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