Wie sieht es straf- und zivilrechtlich aus, wenn ich in einem Computerspiel mit In-App-Käufen einen Programmierfehler (bug) zu meinem Vorteil ausnutze?

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2 Antworten

Ich würde vermuten, dass sich da ein Straftatbestand nach § 303b StGB konstruieren lässt.

"§ 303b Computersabotage

(1) Wer eine Datenverarbeitung, die für einen anderen von wesentlicher Bedeutung ist, dadurch erheblich stört, dass er

eine Tat nach § 303a Abs. 1 begeht,
Daten (§ 202a Abs. 2) in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, eingibt oder übermittelt oder
eine Datenverarbeitungsanlage oder einen Datenträger zerstört, beschädigt, unbrauchbar macht, beseitigt oder verändert,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt zur Anzeige kommt ist vermutlich extrem gering und ich denke eher, dass dein Account gesperrt wird. Denkbar ist es aber trotzdem, daher würde ich darauf verzichten, den Bug auszunutzen.

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Kommentar von winstoner14
24.11.2016, 21:51

Ist doch die Schuld des Entwicklers, wenn Bugs hinterbleiben. Und da kann man echt nicht einem Nutzer einen Strick raus drehen, wenn dernige fies für seinem Vorteil ausnutzt!

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Dann würde ich dem Entwickler für viel Geld anbieten, ihm seinen Programmier-Fehler zu offenbaren.

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