Frage von wirbeide102007, 87

Wie sieht es mit der Gehaltfortzahlung bei Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft aus, wenn man noch keine 3 Monate arbeitet?

Hallo.

Ich war bis zum 31.12.2015 Studentin und arbeite seit dem 01.01.2016. Nun bin ich schwanger und es steht die Frage des Beschäftigungsverbots im Raum. Im Internet findet man, dass das durchschnittliche Gehalt der letzten 13 Wochen weiter gezahlt wird. Wie wäre es in meinem Fall, da ich noch keine 13 Wochen arbeite?

Vielen Dank Liebe Grüße :-)

Antwort
von MaraMiez, 59

http://www.gesetze-im-internet.de/muschg/__11.html

"§ 11 Arbeitsentgelt bei Beschäftigungsverboten

(1) Den unter den Geltungsbereich des § 1 fallenden Frauen ist, soweit
sie nicht Mutterschaftsgeld nach den Vorschriften der Reichsversicherungsordnung beziehen können, vom Arbeitgeber mindestens
der Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei
Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten
ist, weiter zu gewähren, wenn sie wegen eines Beschäftigungsverbots nach
§ 3 Abs. 1, §§ 4, 6 Abs. 2 oder 3 oder wegen des Mehr-, Nacht- oder
Sonntagsarbeitsverbots nach § 8 Abs. 1, 3 oder 5 teilweise oder völlig
mit der Arbeit aussetzen.

Dies gilt auch, wenn wegen dieser Verbote die Beschäftigung oder die Entlohnungsart wechselt.

Wird das Arbeitsverhältnis erst nach Eintritt der Schwangerschaft
begonnen, so ist der Durchschnittsverdienst aus dem Arbeitsentgelt der
ersten 13 Wochen oder drei Monate der Beschäftigung zu berechnen.

Hat das Arbeitsverhältnis nach Satz 1 oder 3 kürzer gedauert, so ist der kürzere Zeitraum der Berechnung zugrunde zu legen.

Zeiten, in denen kein Arbeitsentgelt erzielt wurde, bleiben außer Betracht."

Das dick markierte ist die Antwort auf deine Frage.

Kommentar von wirbeide102007 ,

Vielen lieben Dank!

Antwort
von grubenschmalz, 53

Da wird der kürzere Zeitraum als Grundlage genommen.

Ansonsten ist es natürlich gnadenlos schlau in der Probezeit und nach 4 Wochen im Betrieb schwanger zu werden

Kommentar von wirbeide102007 ,

Solche unsachlichen Kommentare kann man sich wirklich sparen! Irgendwann wirst du vielleicht auch feststellen, dass man einen Kinderwunsch (leider) nicht planen kann.

Kommentar von grubenschmalz ,

Den Wunsch kann man nicht planen, das ist richtig, aber die tatsächliche Erfüllung dieses Wunsches kann man sehr wohl planen. Merkwürdigerweise schaffe ich das mit meiner Freundin seit knapp 8 Jahren.

Kommentar von Gabbagandalf88 ,

Aha einen Kinderwunsch kann man also nicht planen? Also ich sehe das so: entweder man hat ihn und verhütet nicht oder man hat ihn nicht und verhütet. Wenn man aber einen Kinderwunsch hat und nicht verhütet dann muss man damit rechnen das die Schwangerschaft kommt. Was sagt uns das? Ihr hättet noch weiter verhüten müssen um wenigstens das viertel Jahr voll zu bekommen... Ist doch ganz einfach!!!:-0 Man man man Leute

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