Ich habe neulich ein Tier operieren lassen. Die OP hätte normalerweise um die 120 Euro gekostet. Die OP verlief auch gut und das Tier wachte normal aus der Narkose aus, es starb aber dann an plötzlichem Kreislaufversagen. Ich musste dann nichts bezahlen, aber ist das der Regelfall? Den Tierarzt trifft keine Schuld, es war wohl einfach ein tragisches Unglück. Wie ist das denn normalerweise?
Der Tierarzt könnte auch Geld verlangen. Es ist ja nicht seine Schuld das das Tier gestorben ist. Aber es ist ein sehr feiner Zug dass er nichts verlangt hat.

nein das ist kein regelfall. scheinbar tatest du ihm leid, weil geld zahlen und tier trotzdem verloren ist ja schon n bisschen krass. nett von deinem tierarzt würd ich sagen
ich denke normalerweise muss man sowas zahlen, solange nicht nachgewiesen ist, das es ein fehler vom tierarzt war... hast nen netten tierarzt ;-)
ich habe 360 eu für meine tote Katze bezahlt, du kannst ihm auf Knien danken :)

Muss sagen der Tierarzt scheint super zu sein, denn die meisten hätten dich zahlen lassen

Normalerweise musst du selbstverständlich die Rechnung bezahlen. Der Tierarzt hat ja operiert und keinen Fehler gemacht. Es ist wirklich super nett von ihm, dass du nichts bezahlen musst. Bring ihm ein paar Blumen vorbei oder ein Fläschchen Wein als Dankeschön. Traurig um das Tier.

also ich musste damals noch was drauf zahlen für die "beseitigung" meines katers... scheint wohl jeder TA anders zu händeln

Normalerweise zahlt man trotzdem. Aber da scheint dein TA wirklich klasse zu sein.
Du hattest einen Diensvertrag mit dem Arzt abgeschlossen, keinen Werkvertrag. Da muss man zahlen, auch wenn es ärgerlich ist. Hatte ich selbst mehrmal erlebt, du hast also echt Glück gehabt.
Nein, da hast Du "Glück" gehabt. Grundsätzlich ist es so, dass der Tierarzt seine Arbeit gemacht hat und dementsprechend auch seinen Lohn zu bekommen hat. Ich finde es allerdings sehr anständig, dass der TA in diesem Fall keine Rechnung gestellt hat. Der Kummer ist schon gross genug und wenn man dann noch für eine misslungene OP bezahlen soll, bei der das Tier auch noch gestorben ist, fände ich das menschlich nicht okay aber eine TA-Praxis ist ja auch ein Geschäftsbetrieb, der Gewinn machen muss.

Das war eine Nette Geste des Tierarztes. Normalerweise muss man solche OPs bezahlten, ob sie nun erfolgreich sind oder nicht. Das Risiko besteht ja schließlich immer und das kann auch der Tierarzt nicht ändern.
Und wenn nun der Tierbesitzer vermutet, dass das Tier durch einen Fehler des Tierarztes gestorben ist und sich weigert zu bezahlen, wie sieht es dann aus?

Ich habe schon davon gehört, dass manche Tierärzte bei Todefall bei/nach der OP nur die Hälfte des zuvor vereinbarten Preises verlangen.