Frage von Aris188, 75

Wie sieht die Sucht von Cannabis aus?

Meine Frage ist ziemlich allgemein aber sagen wir mal so. Ich habe ca. 1 Jahr lang gekifft und dass so in den letzen 4 Monaten 3 mal in der Woche. Ich möchte nun damit komplett aufhören und rauche schon 2 wochen nix. Ich hab kein Problem damit aufzuhören, also denke nicht ständig daran oder sonst was, allerdings denke ich des öftern " ach wie schön es wäre jetzt einen zu rauchen bzw. entspannt" und ehrlich gesagt geht mir diese denkweise auf den Keks. Nun wollte ich fragen, ob das vorbei geht oder man es therapieren muss. Was ihr wissen müsst, ich bin auf keinen Fall ein Junkie oder sonst was... Mich nervt einfach diese Denkweise und möchte sie los werden. Ich kann auch unter Kollegen sein die gerade kiffen und dann möchte ich zwar auch ziehn, mach es aber nicht... hab sozusagen diese eine Seite die bock hat und andersrum will ich damit aufhören aus verschiedensten gründen und lass es deswegen bleiben.

Antwort
von Gehoergaeng, 24

Ich finde ein Konsummuster von 3 mal die Woche noch nicht allzu bedenklich, es sei denn du bist minderjährig. Allerdings finde ich es krass das du so oft daran denkst. Aber du setzt dich ja kritisch damit auseinander, deswegen scheinst du ein reflektierter Mensch zu sein. Es scheint dir nicht gut zu tun, von daher lass es besser.


Antwort
von xo0ox, 10

Also dieser Gedanke wird zumindest immer seltener kommen, Anfangs bei fast jeder Gelegenheit die sich bietet und irgendwann nur noch an ganz speziellen Anlässen z.B. dein Geburtstag.

Antwort
von amygdalan, 38

Hi!

Ich finde es erstmal total gut, dass Du Dich gegen Cannabis entschieden hast. Du spürst ja auch am eigenen Leib, welches Suchtpotential darin steckt. Drogen können entspannen, klar, aber sie machen auf lange Sicht auch ziemlich unfrei. 

Was bei Dir passiert ist, ist Folgendes: Du hast Deinem Körper, besonders Deinen Gehirn, etwas beigebracht: "Wenn du dieses Zeug in dir hast, geht es dir richtig gut, die Probleme sind weg, man ist entspannt." Das hat sich Dein Gehirn sehr gut gemerkt und verlangt darum mehr bzw. regelmäßig davon. Es ist, als ob Du Schienen verlegt hättest. Selbst wenn Du diese Schienen nicht mehr benutzt, liegen sie da. 

Was Du aber machen kannst: Versuche, Deinem Körper Alternativen anzubieten. Glücksgefühle durch Sport etwa. So kannst Du die Gedanken an Cannabis "leiser stellen", bis Du sie vielleicht irgendwann tatsächlich nicht mehr wahrnimmst. Bis dahin noch der letzte Tipp: Halt Dich nicht mit ihnen auf, auch nicht emotional, indem Du Dich groß ärgerst oder sorgst. Sie gehören jetzt erstmal dazu, das ist okay, sie gehen aber auch wieder.

HG!

Antwort
von DoppelAccounts, 19

konzentriere dich auf das, was die entwoehnung dir gibt. sag dir ab und zu, wieviel mehr energie du hast, und beobachte, wie dein verstand wieder schaerfer wird. wie diese "hae?" (keine deutsche tastatur) - momente seltener werden. wie du imstande bist, die tollen ideen, die du bekifft hattest, jetzt umsetzten kannst, anstatt in endlosen was-waere-wenns festzuhaengen. lg

Antwort
von wasisdalos99, 33

Das hört auf. Abee du wirst dir das ab und zu immer enoch denken aber bestimmt nicht mehr so oft.

Antwort
von WastedYout, 11

Das ist ganz normal wenn etwas einem gefällt und hat nichts mit einer Sucht zu tun

Antwort
von aXXLJ, 6

Google "Rauschzeichen", wenn Du über Cannabis etwas lernen willst; insbesondere über den richtigen Umgang damit.

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