Frage von Korrelationsfkt, 73

Wie sieht die Realisierung der Decoder Schaltung aus?

Links auf dem Bild ist die Zeichnung eines einzelnen Decoders. Rechts daneben die zugehörige Wahrheitstabelle. Und gleich darunter ist die zu realisierende Äquivalenzgleichung.

Aufgabe ist es also, dass die Äquivalenzgleichung mit mehreren Decodern realisiert werden soll.

(Es sind ausschließlich Decoder zu verwenden)

Vielen Dank !

Antwort
von Halswirbelstrom, 15

Never let go. Ich habe es nun folgendermaßen realisiert (siehe Bild) und hoffe, dass es passt.

Gruß, H.

y = ( a ˄ b ) ˅ ( ͞a ˄ ͞b )     ↔    a ≡ b

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Für mich sieht das gut aus!

War darauf fixiert, dass ich die anderen Ausgänge nicht "leer" lassen darf.

Bin mal gespannt. Danke dir für die Mühe!

Kommentar von Halswirbelstrom ,

Das kommt auf die Art der Ausgänge an. Wenn es sich beispielsweise um offene Kollektorausgänge handelt, dann sollte es keine Probleme geben.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Hey, leider ist die Schaltung so nicht richtig. Gibt der erste Decoder nämlich zwei Einsen aus, dann ist nur ab 1.

͞a ͞b ist aber 0 und deshalb haben wir dann im zweiten Decoder 1 und 0 am Eingang.

Schlecht erklärt, aber ich hoffe du verstehst mich.

Die Schaltung kann jedoch relativ einfach realisiert werden.. mit nur zwei Decodern. Einfach die beiden inneren Ausgänge mit den Eingängen vom zweiten Decoder verbinden und schon sind wir fertig.

Haben wir dann das Eingangssignal 1 1 oder 0 0 (also ab oder  ͞a ͞b), dann bekommt der zweite Decoder das Eingangssignal 0 0 und die Gleichung wird erfüllt.

Kommentar von Halswirbelstrom ,

Dein Lösungsvorschlag ist richtig. Nach nochmaliger Überprüfung meines Vorschlages habe ich den Irrtum erkannt. Ich werde mal wieder etwas üben, um nach x Jahren Vergessenes wieder aufzufrischen. Danke für Deine Berichtigung.

Gruß, H.

Expertenantwort
von realistir, Community-Experte für Elektronik, 33

Was soll jetzt dieser Unsinn?

Ich sehe nur Eingänge mit I bezeichnet und jeweiligem Index.
Ferner gibt es Ausgänge die mit O bezeichnet sind und jeweiligem Index.

Woher holst du dann plötzlich a und b?
Woher holst du jetzt eine Äquivalenzformel und zusätzliche Decoder?

Wenn es zu einer Grundschaltung mit x Eingängen und y Ausgängen eine Wertetabelle gibt, dann ist aus der Wertetabelle die entsprechende Gatterschaltung bzw Gatterbedingung erkennbar und daraus abzuleiten sind die entsprechenden Glieder zur Realisierung der Wertetabelle.

Welche gemeinsame Bedingung ist erkennbar, aus welchen Gattergliedern ist der Decoder zu bilden?

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Also zuallererst einmal ist eine Aufgabe noch lange kein Unsinn, wenn du diese nicht verstehst.

Wie du deine Parameter benennst ist allein dir überlassen. Dies ist einfach die allgemeine Formel für die Äquivalenz.

Welche zusätzlichen Decoder? Links auf dem Bild ist ein gewöhnlicher 2 zu 4 Decoder gezeichnet und rechts daneben die zugehörige Wahrheitstabelle.

Aufgabe ist es nun, mehrere Decoder so miteinander zu verbinden, dass sie die Äquivalenzgleichung erfüllen. Du kannst soviele Decoder verwenden wie du lustig bist, solange die Äquivalenzschaltung realisiert wird.

Die zusammengereihten Wörter in der Klammer habe ich übrigens nicht aus Langeweile der Frage beigefügt. Die Schaltung besteht ausschließlich aus Decodern wie Links im Bild.

Die Ein- und Ausgänge von den benötigten Decodern müssen also so verbunden werden, dass die Äquivalenzgleichung erfüllt wird.

Antwort
von Halswirbelstrom, 18

Wie wäre es damit? Siehe Bilder.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Leider nicht :-)

Diese Aufgabe gilt es tatsächlich selbst zu lösen, im Internet findet sich dazu nichts.

Habe immer das Problem, dass wenn ich eine Aufgabe nicht lösen kann, lässt es mir keine Ruhe. Wenn nichts geht, dann muss ich mich bis nächste Woche in Geduld üben.

Es sind wirklich mehrere Decoder (wie links im Bild) zu verwenden. Hab schon paar Schaltungen, auch mit Rückkopplung, ausprobiert. Bisher allerdings ohne Erfolg.

Kommentar von Halswirbelstrom ,

Ein einziger BCD zu 1 aus 10 Decoder (IC) ist also deswegen keine Lösung Deines Problems, weil eine eigene kreative Leistung erbracht werden soll? 

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Genau. Es sind 2 zu 4 Decoder zu verwenden.

Antwort
von Halswirbelstrom, 22

Ich sehe den Sachverhalt so:

yₒ = ͞xₒ ˄ x1      (NOR)

y1 = ͞xₒ ˄ x1

y2 = xₒ ˄ ͞x1

y3 = xₒ ˄ x1      (AND)

Mit UND- und NICHT-Gliedern wäre der Decoder realisierbar.

Die Boolesche Algebra hilft, den Decoder bei Verwendung von NAND- und NOR-Gliedern zu optimieren.
werden.

Gruß, H.  

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Es steht doch extra in der Frage. Es sind ausschließlich Decoder zu verwenden. Keine NAND- und NOR-Glieder.

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