Frage von Whatisair,

Wie sieht die preußische Flagge aus?

Hey!

Wir haben einen neuen Lehrer in Geschichte und ich hatte keinen guten Start mit ihr. Ihr Unterricht ist verdammt trocken und langweilig (ich will die alte Lehrerin wieder verdammt nochmal) und dann will sie mir verklickern, dass die Flagge von Preußen NICHT Schwarz-Weiß-Schwarz gestreift ist?!?! Angäblich ist die ja Schwarz-Weiß-Rot, aber das ist doch die Flagge vom Norddeutschen Bund, oder etwa nicht?

Hat sie Recht oder darf ich endlich anfangen sie wirklich zu hassen ? (Ich werde doch wohl mein lieblings Königreich kennen)

Antwort von derdorfbengel,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Frage der Überschrift ist gar nicht direkt zu beantworten. Nicht zu jeder Zeit war die preussische Flagge gleich. Vor der Idee des Nationalstaats gab es mal überhaupt keine.

Mehr oder weniger alle Variationen der Flagge verwenden aber die Farben Schwarz und Weiss.

Schwarz-Weiss-Rot war nicht die preussische Flagge, sondern die des Deutschen Reichs ab 1871.

Da Preussen davon nur ein Teilstaat war, ist das ein fundamentaler Unterschied. Ich kann auch nicht behaupten, dass Schwarz-Rot-Gold die Flagge des Landes Berlin sei.

Deine Lehrerin hat äusserst wenig Wissen.

Ich würde von dem, was Dir da vorfabuliert wird, mal lieber weghören. Mit dem "Wissen", was Du da bekommst, kannst Du Dich sonst nur noch lächerlich machen.

Wissen lassen solltest Du sie das aber besser nicht. Du wirst nie dafür belohnt, als Schüler klüger als die Lehrer zu sein.

Kommentar von PeVau,

Flagge Preußens 1892 - 1918:

http://url9.de/JN5

Kommentar von derdorfbengel,

Zustimmung oder Widerspruch?

PS: ich kenne die wohl...

Kommentar von PeVau,

Zustimmende Ergänzung zum besseren Verständnis für den Fragesteller. :-)

Kommentar von derdorfbengel,

Du hast wohlgetan, Pevau, an dieser Suche.

Ich hatte zu schnell den EIndruck, dass der Frager Bescheid weiss!

Kommentar von Jerne79,

Deine Lehrerin hat äusserst wenig Wissen.

Das sind immer so schwierige Pauschalsätze.

In irgendeinem Bereich hat die Lehrerin sicherlich einen gewissen Wissensschatz, nur muss man eben auch bedenken, wie so ein Lehrer "ausgebildet" wird. Die paar Seminare im Studium, da kommt kein allumfassendes Geschichtswissen bei raus, und Dinge wie Flaggen kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht im Studium vor (wann streifen schonmal Seminare das Thema?!).

Das Problem ist doch, daß man immer meint, Lehrer müssten doch alles wissen (was meist nicht der Fall ist) und Lehrer denken, der Satz "Weiß ich nicht" stünde unter Strafe.

In vielen Bereichen ist das Wissen von Lehrern sicherlich viel zu knapp (ich würde mal sagen: alles vor der Franz. Revolution...), dafür das Ego oft viel zu groß, aber aufgrund von Unkenntnissen im Bereich Flaggen gleich zu sagen, der Fragesteller solle im Unterricht gar nicht mehr zuhören, finde ich schon etwas übertrieben (und jetzt bin ich normalerweise die letzte, die das Geschichtswissen von Lehrern verteidigt...).

Kommentar von derdorfbengel,

Man muss nicht auswendig lernen, wie eine Flagge aussieht. Aber wenn man ein ausgeprägtes Interesse an Geschichte hat, schaut man sich doch Bilder von historischen Vorgängen an, oder wie siehst Du das? Da sind nun mal häufig Flaggen (und Wappen) drauf.

Da Flaggen und Wappen die prominentesten und offiziellsten Ausdrucksmittel einer Staatsideologie bzw. eines gemeinschftlichen Selbstverständnisses sind, sollte man sie sich schon mal ansehen. Die Tatsache, dass die deutsche Reichsflagge zu grossen Teilen aus der preussschen besteht, aber eben auch noch etwas hinzu kommt, sagt einiges über den Staat Deutsches Reich aus.

Im Übrigen würde ich nicht verlangen, dass ein Lehrer das unbedingt weiss.

Die Lehrerin hätte dafür anderes wissen mögen.

Aber wer mit seinem Wissen souverän umgeht, der benutzt eben genau diesen Satz auch mal: "Weiß ich nicht".

Der Lehrerin wird hier nicht vorgeworfen, dass sie diesen Satz benutzt hätte, sondern dass sie ihn gerade nicht benutzt hat. Sondern stattdessen ihr Nichtwissen als WIssen ausgeht.

Wer sich so verhält, statt eben jenen von Dir eingebrachten Satz zu benutzen, der ist bei mir in Sachen Kompetenz raus aus dem Spiel.

Ärzte, die sich so verhalten, bringen hin und wieder mal einen Patienten um. Zwar sind die Folgen der lehrerlichen Arroganz nicht so weitreichend, aber zu verteidigen ist sie m.E. deswegen lange nicht.

Kommentar von Jerne79,

Das Problem ist doch, daß der Satz "Weiß ich nicht" für viele fälschlicherweise ein Zeichen der Schwäche ist. Für die meisten Lehrer existiert der Satz nicht. Ich habe berufsbedingt oft genug mit dem Nichtwissen von Lehrern zu tun, die sehen´s ja dann nichtmal ein, wenn sie mit Spezialisten zu tun haben. Aber nur weil jemand sich nicht mit dem auskennt, was mich gerade interessiert, sollte ich nicht unbedingt davon ausgehen, daß er gar nichts weiß. Ein Lehrer, der mir etwas über´s finstere Mittelalter erzählt, verfügt vielleicht über umfangreiches Wissen zum Thema 3. Reich. Die Dame mit der Flaggenschwäche hat sich vielleicht mal auf Europa zur Zeit Napoleons spezialisiert.

Der Punkt ist doch vor allem, daß man sich in so einem umfassenden Fach nicht mit allem auskennen kann. Klar, Flaggen begegnen einem Hin und Wieder, aber nicht jeder interessiert sich brennend dafür, nicht bei jedem bleibt alles hängen, und es gibt eben auch einfach Verwechslungen.

Deshalb (und damit meine ich jetzt beide Punkte) kann ich so jemandem aber doch nicht gleich jegliche Kompetenz absprechen. Wenn sie demnächst erzählt, daß Mussolini Spanier war und die Mauer Nord- und Süddeutschland getrennt hat... ;)

Wie gesagt, ich will hier auch gar nicht groß die Verteidigerin spielen, nur finde ich´s einfach überzogen zu sagen, er solle ganz weghören (s.v. das Kind mit dem Bade ausschütten).

Kommentar von derdorfbengel,

Spezialisert?

Also nu komm mal. Ein Professor mag sich auf sein Steckenpferd spezialisieren. Denn nur das muss er dann unterrichten.

Ein Lehrer muss Allrounder in seinem ganzen Fach sein und sich da, wo er Lücken bemerkt, weiterbilden.

Oder kann der Schüler in die zentrale Abiturprüfung als Antwort schreiben: "kann ich nicht beantworten, war nicht Spezialgebiet meines Lehrers".

Naja, Du willst sie nicht verteidigen, sagst Du, obgleich Du es tust :)

Ich will sie vor allem gar nicht angreifen.

Sondern ich will dem Schüler einen Tip geben, den er besser beherzigt, wenn er nicht die Wut des gekränkten narzisstischen Lehrers auf seinem Zeugnis spüren will.

Kommentar von Jerne79,

Ein Lehrer muss Allrounder in seinem ganzen Fach sein und sich da, wo er Lücken bemerkt, weiterbilden.

Zeig mir den Lehrer, der in allen Bereichen auf aktuellem Forschungsstand ist. ;) Die Frage ist doch auch, ob das leistbar ist. Ich denke nicht.

Klar wäre das wünschenswert, aber die Realität sieht doch ganz anders aus. Das wissen wir beide.

@ Spezialisierung: In Anbetracht vieler Werdegänge, die mit dem Lehrerdasein enden, ist eine Spezialisierung nicht auszuschließen. Schau dir doch die ganzen Studenten an, die mal mit einem Magister-Studium angefangen haben, irgendwann geistesblitzartig erkennen, wie mau die Stellensituation ist und dann auf Lehramt umsatteln. Sind dann in der Regel natürlich auch nicht die besten Pädagogen. (Da könnte man jetzt gleich noch den Uni-Dozenten eins überbraten, die überhaupt keine pädagogische Befähigung vorweisen müssen...)

Ich denke, das Verteidigungs-/ Angriffsthema haken wir ab, da kommen wir heute auf keinen gemeinsamen Nenner mehr. ;) Im Grunde genommen denke ich eh, daß wir eigentlich einer Meinung sind: Lehrer sollten mehr können oder zu Nichtwissen stehen.

Kommentar von derdorfbengel,

Du hast auch in einer Bemerkung recht. Das habe ich eben vergessen, noch zu schreiben.

Leider sehen wirklich die allermeisten Zeitgenossen im Einräumen eines Nichtwissens Kompetenzlosigkeit. Sie vertrauen eher nach ihrem Gefühl demjenigen, der die grösste Sicherheit ausstrahlt.

Das führt zu den grausigsten Fehlleistungen der Götter in Weiss und natürlich formt das auch Lehrer in ihrer Starrsinnigkeit.

Aber die Regel ist nicht immer richtig. Sie stimmt dann, wenn der Sichere eine aufkeimende Diskussion mit einem - dummen - Machtwort beendet.

Wenn der Schüler hier aber z.B. morgen mit dem Ergebnis seiner Recherche und gar noch einem Lexikonartikel zum Beweis z.B. vor der Klasse die Lehrerin konfrontierte, wäre sie damit erst wirklich bloss gestellt.

Und zwar um Dimensionen mehr als wenn sie gestern einmal gesagt hätte: "Kann ich nix zu sagen, nächstes Thema". Das wäre schnell vergessen gewesen. Die grosse Blamage der Niederlage nach einem Tage langen Streit aber lange nicht.

Aber vor so einem Pyrrhus-Sieg will ich den Schüler bewahren. Nicht, dass ich ihm mit der Antwort das Material gebe, mit dem er sich einen Feind schafft.

Kommentar von Jerne79,

Wenn der Schüler hier aber z.B. morgen mit dem Ergebnis seiner Recherche und gar noch einem Lexikonartikel zum Beweis z.B. vor der Klasse die Lehrerin konfrontierte, wäre sie damit erst wirklich bloss gestellt.

Siehste, da bin ich jetzt wieder komisch und sag mir: Warum nicht?!

Wenn ich etwas nicht weiß oder falsch liege, muss ich damit leben, wenn mir einer das Gegenteil beweißt. Nur kommen wir hier wieder in den Ego-Bereich. Wenn man sich von vornherein sagt "Ich kann nicht alles wissen, Nichtwissen ist kein Weltuntergang" steck ich sowas natürlich weg. Hab ich als Lehrer eh schon Angst, mir vor den Schülern eine Blöße zu geben, wird sowas zum Drama.

Ein gangbarer Weg wäre in meinen Augen, der Lehrerin nach dem Unterricht, in der Sprechstunde oder eben einfach abseits des Klassenraums z.B. den Lexikonartikel zu zeigen. Demonstriert zum einen, daß man das Gegenüber nicht einfach nur bloßstellen möchte, zum anderen kann man aber eben zeigen, daß man richtig lag.

Größe würde die Lehrerin ja zeigen, wenn sie in der nächsten Stunde sagen würde: Ich hab nochmal nachgeschaut (= Eigeninitiative), du hattest Recht.

(So ganz nebenbei, selbst auf deutlich höherer Ebene kann es solche Geschehnisse geben. Ich war mal Probehörerin für den Habil-Vortrag (!) einer Dozentin an der Uni. Ich habe sie auf einen (ziemlich massiven) Fehler hingewiesen, wurde dafür runtergeputzt. 2 Tage später kam sie kleinlaut angekrochen. Sie hatte selbst nochmal recherchiert und festgestellt, daß ich Recht gehabt hatte. Sonst hatte sie´s aber nicht so mit dem Zeigen von Größe. ;) )

Kommentar von derdorfbengel,

Größe würde die Lehrerin ja zeigen, wenn sie in der nächsten Stunde sagen würde: Ich hab nochmal nachgeschaut (= Eigeninitiative), du hattest Recht.

Eben. Das wäre dann ja das Ergebnis einer autonomen Fortbildung, die ich meine , von Lehrern erwarten zu können.

Mittlerweile kann ich übrigens auch sagen, auch diese Perspektive zu kennen. Ich habe angefangen, Kurse zu geben und bisher einige kurze Probeunterrichte gehabt. Übernächstes Wochenende kommt mein erster ganzer zweitägiger Kurs.

Ich weiss, dass die Mehrheit meint, sie müsse als immer allwissend erscheinen, weil sie sonst keine Kontrolle mehr habe. Beim Unterricht vor Kindern und Jugendlichen wird da buchstäblich befürchtet, dass die dann "auf den Tischen tanzen" würden.

Erstaunlicherweise habe ich das bisher nicht erfahren. Und ich meine, dass der bessere Weg der ist, nicht darüber nachzudenken, wie man die Kontrolle behält. Lässt man das einfach weg, erhält man durch die Freiheit von dieser Zwangsangst schon eine gute Portion Autoritätsvorschuss.

Dann hätte es auch die Dozentin leichter..

Kommentar von Jerne79,

Ich denke, die Frage ist v.a., vor welchem Publikum man steht. In der Erwachsenenbildung kann man ja vermitteln, daß man auch als Fachmann nicht alles wissen kann, ich hab da selbst gute Erfahrungen gemacht (ist doch der Klassiker: Man erzählt etwas über´s Mittelalter und plötzlich stellt dir einer ´ne Frage zu Bewässerungssystemen im Vorderen Orient...). Es funktioniert auch mit interessierten Schülern (z.B. Praktikanten) oder Studenten.

Wenn du vor einem Schwung Pubertierender stehst (und zwar als Dauerinstallation, nicht als Gast, der mal was zu einem Thema vorträgt und eh bald wieder weg ist), da stell ich mir das schon schwieriger vor. Noch ein wenig zu deinen Ungunsten verlaufende Gruppendynamik... Da brauchst du ein entsprechendes Auftreten und generelle Akzeptanz, damit dein "Keine Ahnung, ich schau´s bis zum nächsten Mal nach" nicht als Schwäche ausgelegt wird, auch wenn es keine ist. Das ist wohl der Grund, weshalb sich das viele nicht trauen, eben weil sie unsicher sind und diese Unsicherheit spürt "der Feind". Da braucht der Lehrer dann eben den A**** in der Hose, muss sich seiner selbst sicher sein.

Will meinen: Beim Lehrer ist die Angst vor dem Kontrollverlust vielleicht gar nicht so unbegründet, geht aber letztlich in meinen Augen auf seine eigene Unsicherheit mit zurück. Steht der Lehrer locker vorne bei seinem "Weiß ich nicht" geht die Sache ganz anders aus. Wobei wir dann beim Punkt "für den Lehrberuf notwendige psychische Konstitution" wären, um die es ja wie beim Wissen nicht immer so gut bestellt ist.

(Disclaimer: Brainstorming, keine Verteidigung)

Kommentar von derdorfbengel,

Da können wir eigentlich festellen: wir sind uns doch ziemlich einig!

Kommentar von Whatisair,

Oh mein Gott, ich wollte doch nur etwas Dampf ablassen wegen der beschissenen Unterrichtsstunde und habe deswegen eine dumme Frage gestellt ich wollte keine Diskussion über Lehrer auslösen.

Kommentar von derdorfbengel,

Das hast Du :)

Wir haben alle unsere Erfahrungen mit Lehrern gemacht. Oder neuerdings auch als Lehrer.

Das liegt aber an uns, dass wir die Anregung auch aufgenommen haben. Nicht an Dir.

Kommentar von aptem,

@Jerne79 Die Farben der preussischen Flagge gehören zu meinem ganz normalen Allgemeinwissen. Ich bin kein Historiker, kein Lehrer und nicht mal Deutscher. Das ist brutale Inkompetenz seitens der Lehrerin. Hätte mein Kind mir so eine Geschichte erzählt ich hätte sofort gefordert, dass so eine "Lehrkraft" von meinem Kind ferngehalten wird.

Aber das Niveau der deutschen Bildung habe ich ja schon lange angeprangert...

Antwort von regnirak,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Kommentar von regnirak,

http://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Bund

Hier die Flagge des Norddeutschen Bundes

Antwort von Toaster247,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Flagge Preußens besteht ursprünglich nur aus dem Preußischen adler in Schwarz auf Weißem Grund. Nur 1892-1918 Waren noch Schwarze ober und unterseiten vorhanden.

Antwort von Jerne79,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ganz offensichtlich hat sie die Preussische Flagge mit der des Norddeutschen Bundes bzw. der Weimarer Republik verwechselt.

Deshalb muss man aber einen Menschen nicht gleich hassen. Du wirst sicher auch schonmal was nicht gewußt oder verwechselt haben...

Kommentar von Whatisair,

Hehe ne deswegen nicht, aber wenn sie einfach mal den schlimmsten Uterricht aller Zeiten abhält und mich dann mit so einem Blick anguckt, wie sie es getan, hat weil Preußens Flagge ja NIIEEEMALS Schwarz-Weiß-Schwarz war DANN hasse ich sie (vor allem wenn es um mein lieblings Fach geht)

Kommentar von PatrickLassan,

Die Flagge der Weimarer Republik war schwarz-rot-gold, lediglich die Handelsflagge und die Kriegsflagge waren schwarz-weiß-rot.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Flaggen_der_Weimarer_Republik

Kommentar von Jerne79,

Hast Recht, da war meine Erinnerung nicht vollständig genug.

Antwort von ThePrussian,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Also um es vielleicht noch einmal kurz zu fassen. Grundsätzlich war die Flagge Preußens Schwarz-Weiß. Bis 1892 war sie nur Weiß mit schwarzem Adler drauf (dieser Adler veränderte sich aber mehrfach in seiner Form und in dem was er trug).

Ab 1892 war sie dann von oben nach unten Schwarz-Weiß-Schwarz gestreift, wobei der weiße Streifen breiter als die schwarzen war. Auf dem weißen Streifen befand sich dann der schwarze Adler.

Die Flagge während der Weimarer Republik glich weitestgehend der Flagge von 1892, allerdings verlor der Adler seine monarchischen Symbole und wurde allgemein in einer realistischen Form dargestellt.

In der Zeit des Nationalsozialismus, die ich allerdings nicht mehr wirklich zur preußischen Geschichte dazuzähle, veränderte der Adler noch einmal seine Form im Stile der Nationalsozialisten und bekam das Hakenkreuz als Brustsymbol.

Kommentar von Whatisair,

Ich mag deinen Namen!!

Antwort von Kalash,

Man muß da sehr genau unterscheiden, was gemeint ist!

Preußen als Königreich, als Teil des Kaiserreiches, Preußen als Bundesland nach dem Kaiserreich in der Weimarer Republik oder eben das Deutsche Reich unter Führung des deutschen Kaisers 1871 - 1918.

Schwarz-Weiß-Rot ist das Kaiserreich, aber nicht Preußen! Preußen hatte immer die Grundfarbe Schwarz-Weiß, bzw. mit königl., bzw. kaiserl. Wappen Schwarz-Weiß ( mit Wappen )-Schwarz und nach 1918 einfach Schwarz-Weiß.

Ein/e Lehrer/in, der/die etwas anderes behauptet, sollte sich vielleicht mal etwas intensiver mit der Materie auseinandersetzen - Deutsche Geschichte beginnt eben nicht 1933 und endet 1945!!!! Auch, wenn das sehr oft der Geschichtsunterricht vermitteln will!

Antwort von gwenduline,

gib doch einfach mal in wikipeda < preusen < ein und da wird bestimmt ien bild von der flagge seien .

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