Frage von Diana19982001, 206

Wie sieht der Sehtest aus brauche ich eine Brille? Er hat auch gesagt das meine Sehstärke unter 80% ist ?

Ich war gestern beim Optiker er sagte ja aber manchmal sagen die, dass ja ne um Geld zu bekommen was sagt ihr ist das normal oder nicht??

Antwort
von aseven79, 81

Deine Sehleistung wird mit und ohne Korrektur ähnlich ausfallen. Eine Brille wird dir nicht zum schärferen Sehen verhelfen, sondern zur Entlastung. Dem Optiker kannst du ruhig vertrauen. Er hat einen Ruf zu wahren und hat dir eine Brille gerechtfertigt empfohlen. Nicht wegen dem Profitgedanken. Er lebt nicht davon, dir diese eine Brille anzudrehen, sondern von einer langjährigen Kundenbindung. Auch das Messergebnis brauchst du nicht zu hinterfragen. Ein Augenarzt oder ein anderer Optiker machen das nicht besser, aber der, der dich geprüft hat wird dir auch die Verträglichkeit garantieren

Antwort
von FeeGoToCof, 102

Der Augenarzt besieht sich auch den Augenhintergrund, das Auge insgesamt.

Der Optiker testet lediglich Deine Sehkraft.

Woher die Einbuße Deiner Sehfähigkeit kommt, kann Dir eine genaue Untersuchung sagen.

Antwort
von Treueste, 96

Dann geh doch nochmal zum Augenarzt, dann bist Du auf der sicheren Seiten

Antwort
von NomiiAnn, 102

Du könntest noch zu einem anderen gehen und es überprüfen lassen. Oder zu einem Augenarzt.

Antwort
von Geisterstunde, 78

Lass einen Sehtest beim Augenarzt machen.

Kommentar von aseven79 ,

Wozu?

Kommentar von DieNetteFee ,

ein wirklich saublöder link

"Augenoptiker müssen kein Studium absolviert haben. Die Ausbildung zum Optiker dauert drei Jahre"

In Deutschland dürfen ausschließlich Augenoptikermeister, Dipl. Ing Augenoptik oder Bsc / Msc Optometry eine Brillenglasbestimmung durchführen.

Allerdings: Bei Billigoptikern wird gerne gegen diese Vorschrift verstoßen !

Kommentar von euphonium ,

Dieser Artikel ist nicht nur saublöd, sondern ganz einfach sowas von falsch. Ein Optiker, der seine 3jährige Ausbildung abgeschlossen hat, darf keine Brillenstärke feststellen, das ist gesetzlich so geregelt. Um diese Erlaubnis und Fähigkeit zu bekommen, muss er eine mehrjährige Ausbildung zum Augenoptikmeister, staatlich geprüften Augenoptiker oder Dipl. Augenoptiker machen. Erst dann erlaubt es das Gesetz,  Augen zu überprüfen.

Vor einiger Zeit hat mir ein Augenarzt erzählt, dass es im Studium nicht mehr selbstverständlich dazugehört, diese sogenannte Refraktion zu erlernen, sondern man hat in einem mehrstündigen Seminar die Möglichkeit ein Grundwissen zu erwerben, das normalerweise von einem Augenoptikmeister vermittelt wird.

Soviel zu diesem Kommentar von eyeglass, der nur verhindern soll, dass die Menschen nicht zum OPtiker gehen und sich bei der dortigen Konkurrenz eine Brille kaufen. Schließlich will eyeglass verkaufen und Geld verdienen. Wie übrigens jeder Mensch und jede Firma.

Antwort
von chokdee, 92

Du solltest immer dann zum Augenarzt gehen, die machen einen genaueren Test. Der Optiker dient als Anhaltspunkt.

Kommentar von aseven79 ,

Völliger Unsinn. Für Sehtests sind Augenoptiker die bessere Wahl. Das ist deren Fachgebiet. Und eine Fehlsichtigkeit ist keine medizinische Angelegenheit

Kommentar von chokdee ,

Lol, der war gut. Genau darum verschreibt ein Augenarzt ja auch Brillen 

Mal abgesehen davon, kann ein Augenarzt auch weitergehende Untersuchung machen. 

Man man man, Gott lass Hirn regnen

Kommentar von FeeGoToCof ,

@aseven79...woher schöpfst Du Dein Fachwissen, "eine Fehlsichtigkeit sei keine medizinische Angelegenheit"?

Schon mal was von einer Ablatio gehört, bedingt durch Kurzsichtigkeit?

Lass` mutmaßen: NEIN, stimmts? Noch nie was von gehört!

Warum wundert mich das jetzt nicht *grübel*

@chokdee....Daumen hoch, Danke!

Kommentar von aseven79 ,

@chokdee und FeeGoToCof: Meine lieben Hobbyärzte, ihr argumentiert wie die typischen Bilderbuchlaien. Seid nicht so naiv, den Doktortitel über alles zu stellen. Oder irgendwelchen ARD-Reportern zu glauben, die noch viel weniger Ahnung von der Materie haben. Das Medizinstudium ist wahrlich sehr umfangreich, aber das Thema Refraktion ist dabei eine Nebenerscheinung, die in einem "Crashkurs-Wochenendseminar" erlernt wird, meist vermittelt durch Optiker. Und von der eigentlichen Versorgung mit Sehhilfen haben Arzte erst recht keine Ahnung, müssen sie aber auch nicht.

In dem untenstehenden Link wird sehr viel Blödsinn verzapft, fast in jedem Abschnitt werden Falschaussagen gemacht. Zb dass der Optiker 3 Jahre Ausbilung durchläuft, um dann Sehtests durchzuführen. Nach 3 Jahren ist er erst Geselle (in der Schweiz sogar erst nach 4) und darf nach deutschem Gesetz weder Sehtests machen, noch einen Laden führen. Erst Augenoptikermeister sind dazu befugt, und ihre Ausbildung beläuft sich auf insgesamt mindestens 5 Jahre. Und das Thema Refraktion stellt den Schwerpunkt dar. Wer also im Hirnregen keinen Schirm benutzt kann sich leicht ausrechnen, wer in welchen Lerninhalten intensiver geschult ist.

Wie es der Name schon sagt ist der Augenarzt in medizinischen Fragen der Fachmann und hat gute Kenntnisse bei Sehtests. Der Augenoptikermeister ist das Gegenteil: der Fachmann für Refraktionen mit guten Kenntnissen in Pathologie, Pharmakologie und Anatomie. Deshalb ist er auch in der Lage und hat die Kompetenz, bei Auffälligkeiten an den Augenarzt zu verweisen und diesen so zu entlasten. Lediglich Diagnosen dürfen sie nicht machen, ist aber auch logisch. So sind nunmal die Zuständigkeiten.

Eine Fehlsichtigkeit ist eine rein optische, physikalische und physiologische Angelegenheit und hat nichts mit einer Krankheit zu tun. @Fee: Wenn du von deinem aufgeschnappten Fremdwort einen blassen Schimmer hättest, dann wüsstest du, wie sich eine Ablatio äussert und dass es ein sehr lachhaftes Argument ist. Sag Bescheid, wenn ich das näher erläutern soll, aber da legst du dich mit dem falschen an. Ich habe sehr wohl die Kompetenz, hierzu Aussagen zu machen. Ich habe etwa 7 Jahre Ausbildung genossen, Augenoptik studiert, bin Meister und Optometrist, habe 16 Jahre Berufserfahrung, pflege mit Augenärzten eine gute Zusammenarbeit und wage zu behaupten, dass ich in Gegensatz zu euch durchaus über fundiertes Fachwissen verfüge.

Natürlich sollen auch Augenarztkontrollen gemacht werden, aber aus anderen Gründen. Weil jeder Idiot wegen einer neuen Brille zum Augenarzt rennt sind die Praxen auch immer überlastet, und echte Patienten dürfen dann wochenlang auf ihren dringenden Termin warten. Das ist als würdest du wegen einer neuen Zahnbürste zum Zahnarzt rennen, oder wegen einem quer sitzenden Pups gleich zum Onkologen. Nur Hypochonder wittern hinter einer gewöhnlichen und sehr wahrscheinlichen Fehlsichtigkeit immer gleich eine schlimme Krankheit, aber das ist albern.

Und wenn ihr euch jetzt auf Diskussionen einlassen wollt, dann lasst zu allererst mal hören was euch qualifiziert, euch hier zu äussern. Ansonsten hört auf, die Fragesteller mit euren Stammtischweisheiten zu verwirren

Kommentar von chokdee ,

Das fand ich übrigens ein gutes Beispiel. Ich gehe natürlich nicht wegen eine neuen Zahnbürste zum Zahnarzt. Sehrwohl aber wenn ich Zahnschmerzen habe. Dann gehe ich ja auch nicht zum Fachhandel und lasse mir eine bessere Zahnbürste verkaufen.

Aber ich verstehe deine Einwände. Kannst du mir dann erklären warum KK nur Brillen die vom Arzt verordnet werden bezahlen?

Kommentar von DieNetteFee ,

Die gesetzliche KK zahlt in Deutschland minderjährigen Versicherten gerade mal einen Zuschuss von ca 11Euro pro Glas, unabhängig wer die Messung gemacht hat !

Kommentar von chokdee ,

Deswegen schrieb ich ja auch nicht gesetzliche ;-) Und ich meine natürlich bei der ersten Brille nicht wenn man ein neue benötigt

Die PKV zahlt nur bei einer Untersuchung von Augenarzt

Kommentar von DieNetteFee ,

Die PKV zahlt nur bei einer Untersuchung von Augenarzt

schon wieder falsch .... lass es endlich sein

Kommentar von chokdee ,

Lol, kannst du deine Behauptungen auch belegen?

Ich kann es

http://www.cecu.de/faq/pkv/leistungen/70-kann-ich-als-pkv-versicherter-zum-optik...

Kommentar von euphonium ,

Hallo chokdee, schon wieder kommt von Dir eine Falschmeldung. Bei Privatversicherungen gibt es sehr, sehr unterschiedliche Regelungen. Während die eine Versicherung tatsächlich nur einen Zuschuss gewährt, wenn ein ärztliches Attest vorliegt, bezahlt die andere Versicherung problemlos, wenn nur die Rechnung vom Augenoptiker vorgelegt wird. Viele Versicherungen haben sogar diesbezüglich verschiedene Regelungen, je nachdem, was für ein Tarif abgeschlossen wurde.

Bestimmt hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass Versicherungen mehr als geizig sind, wenn es ums Bezahlen geht. Aus diesem Grund haben viele inzwischen festgestellt, dass sie bei einer Refraktion vom Augenarzt ein vielfaches von dem Bezahlen müssen, was auf der Rechnung des Optikers steht.


Kommentar von aseven79 ,

Ich kenne mich mit den deutschen Regelungen nicht aus, aber ich dachte, dass das nur noch bei unter 18 jährigen der Fall wäre. Und selbst dann seien die Zuschüsse sehr knausrig. Das kann die NetteFee bestimmt besser beantworten

Kommentar von whatatragedy ,

Popcorn für die Zuschauer wäre nett :D

Kommentar von euphonium ,

Hallo asaven, zur Kenntnisnahme folgendes.

1. Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland müssen bei unter 18jährigen bezahlen.

2. Diese KK müssen auch bezahlen, wenn:
    - der Versicherte eine Sehleistung von unter 0,3 erreicht
    - der Versicherte hat Strabismus von mindesten 3 pdpt

Kommentar von whatatragedy ,

"1. Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland müssen bei unter 18jährigen bezahlen."

Also ich bin unter 18 und das was die krankenkasse dazu bezahlt hat, war ein Witz.

Kommentar von euphonium ,

warum KK nur Brillen die vom Arzt verordnet werden bezahlen?

Bevor Du eine solche Behauptung hier niderschreibst solltest Du Dich wirklich informieren. Jeder Augenoptiker darf ohne ärztliche Verordnung (Rezept) Brillengläser über die Krankenkasse abrechnen. Das einzige was er nicht darf, sind Kunststoffgläser verrechnen, sondern nur Normalglas. Da der Preisunterschied aber nur ca. 1.- €/Glas ausmacht, spielt dies finanziell keine Rolle.

Also nochmals: Erst informieren, dann reden.

Kommentar von chokdee ,

Ach ja. Dann schau mal hier:

https://leistungsnavigator.aok.de/weitere-leistungen/brillensehhilfen/darum-geht...

Die Untersuchung beim Optiker ist in der Regel kostenlos und kann nicht mit der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden.

Wenn du etwas behauptes, dann solltest du mal eine Quelle angeben ansonsten bleibt es bei Quatsch mit Soße

Kommentar von euphonium ,

Bei uns im im Umkreis von 20 km haben sich die Augenärzte und Optiker zusammengesetzt und über vieles geredet unter anderem auch über die Feststellung der Brillenstärke. Ergebnis war, dass die Augenärzte einheitlich egsagt haben, liebe Optiker macht das bitte ihr, denn ihr habt mehr Zeit dafür und könnt es besser.

Unabhängig davon gibt es nicht wenige Augenärzte, die Optikmeister angestellt haben, um diese Messungen vorzunehmen.

Kommentar von chokdee ,

Bei mir hat es ein Augenarzt selbst gemacht. Vorallem vor meiner Lasik Operation hätte ich es NIEMALS einen Optiker anvertraut.

Antwort
von dap123, 109

Da würde ich dem Optiker zustimmen. Du solltest dich aber auf jeden Fall beim Augenarzt vorstellen, der kann dann nochmal genauer nach den Ursachen forschen und dir eine Brille mit entsprechender Sehstärke verschreiben.

Kommentar von Diana19982001 ,

Super danke also ist der Test nicht so gut ?

Kommentar von dap123 ,

Beim Optiker ist der sicher nicht ganz so genau wie beim Augenarzt.

Kommentar von whatatragedy ,

Stimmt nicht!!!

Kommentar von aseven79 ,

Augenoptiker sind die Fachleute für Augenoptik, nicht Ärzte

Kommentar von chokdee ,

Totaler Unsinn

Der Sehtest wird mittlerweile von der Krankenkasse nur noch bezahlt, wenn er vom Augenarzt ausgeführt worden ist.

Kommentar von aseven79 ,

Und was hat das mit der Qualität vom Messergebnis zu tun?

Kommentar von dap123 ,

Vielleicht eine kurze Ergänzung: Es mag ja so sein, dass der standardisierte Sehtest sowohl von einem Optiker als auch vom Augenarzt gleichermaßen ausgeführt werden kann. Es macht aber durchaus Sinn, die dadurch festgestellte Sehschwäche zu hinterfragen. Und das kann ein Arzt deutlich besser und mit weitergehenden Untersuchungen... und da geht es eben nicht nur um Augenoptik sondern um Augenkrankheiten, die ausgeschlossen werden müssen.

Kommentar von aseven79 ,

Diesem Kommentar stimme ich durchaus zu. Und wenn ein Anlass besteht, dann soll um Himmels Willen auch eine Augenarztkontrolle unbedingt durchgeführt werden. Zb Augenkrankheiten in der Familie, Diabetes, Blutdruckprobleme, Medikamenteneinfluss, Alter etc... Aber die blosse Feststellung der oben genannten Übersichtigkeit stellt per se noch keinen besonderen Anlass dar. Von "müssen" kann also nicht die Rede sein, eher von "dürfen". Schuhgrösse 43 erfordert auch nicht zwingend einen Podologen. Wenn dem so wäre, würden Schuhe nur in Arztpraxen verkauft werden, und für Schuhläden, Optiker, Akustiker und viele andere Berufsgruppen gäbe es keine Verwendung

Kommentar von Yogi243 ,

Von fachlicher Seite sollte immer mehr, wie aseven79 richtig sagt, beurteilt werden. Leider wird das von vielen Optiker (weil sie auch das entsprechende Wissen - oder Interesse an der Sache haben) nicht gemacht. Wenn ich das Bild mit der Aufnahme recht interpretiere stammt dieser Zettel mit der Stärke von einer großen Fialialkette und das Alter von Diana ist auch noch unter 18 Jahren.

Eine Sache sollte jeden Fachmann stutzig machen: Warum erreicht Diana in Ihrem jugendlichen Alter und Vollkorrektur keine Vcc 1,0 oder mehr?  Liegen ggf. eine Phorie / Strabismus vor? Vielleicht macht es bei Ihr doch noch mal Sinn in Zykloplegie zu prüfen? Und das dürfen in Deutschland eben nur Augenärzte.

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