Frage von JohnHandsome12, 21

Wie sieht der Anfang eines Buches aus?

Also. Muss man von vornherein beim Buch schreiben die erste Seite mit dem Titel und seinem Namen gestalten? Und dieses Danke an den und den ist das zu aller Anfang auch nötig? Den ich hab so angefangen: Prolog - Text. Wär nett wenn mir das ma' einer erklären könnte, ansonsten hab ich zwar den Inhalt meines Buches, aber der Rest würde fehlen x^D.

Danke.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Phineminchen, 21

eigentlich ist die allererste Seite bis auf den Verlagsnamen meist komplett weiß; wenn du dann umblätterst steht auf der rechten Seite dein Name und der Titel des Buches und noch einmal der Verlag; auf der nächsten Seite links ist dann aufgeführt wann es erschienen ist, ISBN, Verlag, Auflage und so weiter; auf der rechten Seite steht dann häufig eine Widmung an diejenigen an/für die du das Buch ggf geschrieben hast oder auch ein Zitat das für dich mir dem Buch eine besondere Bedeutung hat  Widmung wie auch zitat sind aber kein muss nur meist wird dies doch eher gelesen als eine Danksagung o.ä. und dann fängst du an mit dem Prolog, Text

Die Danksagung kannst du zwar am anfang schreiben allerdings macht es sich schöner wenn du sie ans ende setzt schließlich bedankst du dich im real life meist auch nicht bevor du hilfe bekommst oder schon vor einer antwort in einer unterhaltung

ich hoffe mal das hilft dir etwas weiter

Kommentar von JohnHandsome12 ,

Die rechte Seite mit meinem Namen und den Titel - soll ich das machen oder macht das der Verlag wenn. Danke für die Antwort.

Kommentar von Phineminchen ,

wie es in den anderen antworten ja auch schon geschrieben wird würde das mit dem Verlag zusammen gestaltet werden

Expertenantwort
von Rubezahl2000, Community-Experte für Buch, 11

Du kannst alles SO schreiben, wie es DIR gefällt.
Da gibt's keine festen Regeln, wie das im Manuskript aufgebaut sein muss - es ist ja nur für dich.

Falls du den unrealistischen Wunschtraum hast, dass dein Werk mal von einem Verlag veröffentlicht wird - da mach dir besser keine Illusionen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass das Erstlingswerk eines unerfahrenen Hobby-Autors von einem Verlag angenommen wird, ist gleich Null.
Diese Erfahrung mussten sogar Astrid Lindgren und J.K.Rowling machen ;-)

Die Verlage werden Tag für Tag mit Manuskripten von Hobby-Autoren überschüttet. Die meisten Manuskripte werden da nicht mal gelesen, weil's sich nicht lohnt und weil's gar nicht so viele Lektoren gibt.

Falls trotzdem der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass ein Verlag dein Buch veröffenlicht, dann würde sich der Verlag um die Sachen kümmern, nach denen du gefragt hast.

Lass dich jetzt nicht entmutigen!
Schreib, wenn dir das Schreiben Spaß macht! Aber betrachte NICHT die Veröffentlichung als gedrucktes Buch als einzige Motivation!

Antwort
von RenaUchiha, 5

Hi!
Also für gewöhnlich arbeitet man zu Anfang mit einem Arbeitstitel. Das heißt du nennst dein Buch erst mal nach dem erstbesten Titel der dir einfällt oder nimmst eine Bezeichnung wie "Buchprojekt 5". Die Zahl ist dabei komplett egal, ob es wirklich das fünfte ist oder ob du die Zhal einfach gerade magst. Es geht nur darum deinem Buchprojekt einen Namen zu geben mit dem du mögliche Notizen und so weiter betiteln kannst damit nichts verloren geht. Der richtige Titel kommt oft erst am Ende des Buches. Das heißt du hast das Buch zu Ende geschrieben und siehst noch einmal drüber. Dann gilt es herauszufinden, worum es eigentlich geht. Häufig verändert sich die Grundaussage während des Schreibens und man muss seine eigene Geschichte erst einmal kennen lernen. Außerdem wird der Verlag im gegebenen Fall mitbestimmen was den Titel betrifft. Du kannst auf jeden Fall Wünsche äußern, allerdings solltest du vorher einmal googeln, ob es bereits ein Buch mit dem Titel gibt.
Dinge wie Widmung und Formatierung oder solche Sachen sind alles erst einmal nicht wichtig. Das kommt alles erst, sobald du dein Werk fertig hast. Sobald das der Fall ist, solltest du ein Exposé deines Buches schreiben in dem du alle wichtigen Personen und Handlungspunkte samt Ende reinschreibst. Dann noch ein-zwei Kapitel als Leseprobe mitschicken und bei einem Verlag oder noch besser, einem Agenten bewerben. Kommt es zu einem Vertrag mit einem Verlag, liest das Lektorat noch einmal über dein gesamtes Buch drüber und korrigiert es, passt das Format an, wenn nötig und macht Vorschläge für Klappentext, Titel und Cover. Es schadet aber nicht sich selbst vorher ein paar Gedanken dazu gemacht zu haben.

Das einzige, was du dir später einmal ansehen solltest ist, wie die Verlage ein Manuskript eingereicht haben wollen. Häufig wollen sie beispielsweise eine Zeilennummerierung und bestimmte Formatierung um es für das Lektorat leichter zu machen. Das kannst du aber auch nach dem Schreiben anpassen.
Für den Anfang würde ich mich an deiner Stelle einfach aufs Schreiben konzentrieren.

Viel Spaß!

Antwort
von Gehirnzellen, 6

In welcher Reihenfolge du dein Buch schreibst ist völlig egal. Du könntest auch mit dem Schluss anfangen und den Rest der Geschichte danach schreiben.
Sowas wie eine Danksagung muss man ja nicht machen oder kann es ergänzen, wenn man mit dem Schreiben fertig ist.

Nur weil die Seiten im Buch eine bestimmte Reihenfolge haben heißt das doch nicht, dass man diese beim Schreiben beachten muss. Alles andere als die Geschichte selbst wird sowieso erst später ergänzt.

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