Frage von AndyyDufresne, 114

Wie sieht das Gut/Schlecht Verhältnis auf der Welt aus?

Hallo,

wenn man sich in Deutschland den Medien völlig hingibt, so fängt man schon fast an zu glauben, das alles auf der Welt zu 90% schlecht ist.

Doch wie sieht das Gut/Schlecht Verhältnis auf der Welt in der Realität aus?

Wenn man Alle kleinen Geschichten auf der Welt zusammen nimmt, wie Betrügereien, liebe, Schlägereien, Ehrlichkeit, Freude, Mord, Vergewaltigung, Glück usw.

Antwort
von Andrastor, 66

Es sieht gar nicht aus, da es weder gut noch schlecht in diesem Zusammenhang gibt. Das sind absolut subjektive zuteilbare Wertigkeiten für Dinge, Personen und Aktionen, jedoch keine allgemeingültigen Bezeichnungen dafür.

Was für den Einen gut ist, kann vom anderen als schlecht angesehen werden.

Des einen Freud, des andren Leid.

Die Welt funktioniert nicht in polarisierenden Schubladen.

Expertenantwort
von hypergerd, Community-Experte für Mathematik, 30

Du scheinst noch ein typisches Schubladen-Denken zu haben.
Wie Andrastor richtig bemerkte:
"Des einen Freud, des andren Leid."
(1 gewinnt im Lotto und Mio. Menschen verlieren;
viele reiche Staaten exportieren Rüstungsgüter und in vielen armen Staaten herrscht großes Elend...
-> man könnte Mio. solcher Beispiele bringen)

"Je besser ich die Menschen kennen lerne, desto mehr liebe ich die Tiere!"
Auch ich habe das gelernt, da Tiere andere Lebewesen nicht mit Absicht quälen -> Menschen schon...

Selbst bis auf den einzelnen Menschen heruntergeschaut gibt es keine "nur guten" oder "nur schrlechte" Menschen! Jeder begeht mal "gute Taten" (liebt seine Kinder; spendet Geld; hilft anderen...)
oder schlechte ("... der ohne Fehler ... werfe den ersten Stein...")
...

Für Vegetarier ist oft schon jeder Fleischesser ein schlechter ...

Für die GRÜNEN ist jeder Autofahrer, der auf der Autobahn über 130 km/h fährt ein schlechter...

Für die gläubigen ist jeder UNGLÄUBIGE ein schlechter...

Für Frauen ist das Autofahren in einigen Ländern verboten!!!!

Viele Länder betrachten das Beschneiden von Kindern oder das Schächten (oder andere brutale Opferbringung)
als "Gut" -> für normale Europäer unddenkbar...

"Gut" wird oft nur in der Werbung oder in Liedern "rübergebracht" (was auch nicht immer ehrlich ist...)...

Aus Sicht des Weltalls ist unsere Erde ideal! 99% der anderen Himmelsobjekte sind absolut lebens feindlich...

Meinst Du mit WELT unsere Erde, oder das komplette Weltall?

Kommentar von hypergerd ,

Noch 2 wichtige Fakten:

1. Der Gewinner schreibt die Geschichte (aus Sicht der Verlierer sind die beschriebenen Heldentaten oft "böse und schlecht" )

2. Nicht nur die die Menschen(Gruppen) betrachten ein und die selbe "Meldung" unterschiedlich ( "Erde ist rund" wurde vor über 200 Jahren von 99,999% der Menschen als "schlecht" / Lüge / Gotteslästerung betitelt) -> auch die Zeit ändert die Betrachtungsweise!!!

Mit der Zeit kam so langsam die wissenschaftliche Denkweise und die Einsicht bei vielen Menschen: der Mensch hatte recht!

Erst vor kurzem hat die katholische Kirche Galileo rehabilitiert.

Heute halten 99,9% Galileo's Aussage für "GUT"

Wie willst Du nun diese "Meldung" eingruppieren?  

Oder: Der Meteoriten-Einschlag war vor über 60 Mio. Jahren "schlecht" für dessen Bewohner.

Ohne ihn wären die Dinos "Herrscher der Erde" und wer weiß, ob es uns Menschen ohne ihn überhaupt gegeben hätte... (für uns also gut)

Kommentar von laePanda ,

Seit wann meinen den gläubige, das ungläubige schlecht sind? Mir ist nur das Gegenteil bekannt. Sonst ein sehr gute Kommentar.

Kommentar von hypergerd ,

Hier 2 LINKs, was einige Religionen von UNGLÄUBIGEN halten:
(schon schwer, was neutrales zu finden)
http://www.gam-online.de/text-Zitate,koran.html
http://bibelzitate.npage.de/kat-05.html

Kommentar von hypergerd ,

Da mein letzter Kommentar falsch verstanden werden kann, noch 2 Anmerkungen: analog zum Menschen selbst, ist nie eine ganze Religion "gut" oder "böse"! Da sie aus Menschen besteht und von Menschen erschaffen wurde gibt es natürlich immer gute und schlechte Teile, wobei die Beurteilung dieser Teile wiederum von der beurteilenden Gruppe und der Beurteilungszeit abhängig ist! 

Antwort
von DerBuddha, 23

die frage kann nicht komplett beantwortet werden, da alles immer relativ ist.......für uns mag ein abendessen und ein bett normal sein, in manchen ländern sind menschen sehr zufrieden und glücklich, wenn sie genau dass täglich erleben können...........:)

die medien sind so aufgebaut, dass sich leider nur schlechte nachrichten und sensations-dinge gut verkaufen lassen, denn damit kann man menschen eher an die medien holen und geld verdienen.....medien sind also nur eine geldmaschine, die mit den nachrichten kohle macht, die gerade angesagt sind, nicht umsonst wird alles aussortiert was nicht in die titelseiten gehört, es erfolgt nämlich auch bei uns eine zensur, zwar nicht so wie in dikatorischen ländern, aber trotzdem eine, die sich auf das "geld-verdienen" spezialisiert hat..............

man sollte sich nicht zusehr von den medien beeinflussen lassen, die ganzen schlimmen dinge gab es auch schon vor 500 jahren, auch schon noch früher.......nur in der heutigen zeit, wo man in sekundenschnelle über die ganze welt bescheid wissen kann, sind negative schlagzeilen in der überzahl der medien, aber nicht mehr geworden im vergleich zu damals.....man wusste damals nur nicht alles........ehe mal schlechte nachrichten ankamen, waren die schon längst "vergangenheit"...und in den sechzigern/siebzigern war auch das empfinden der gesellschaft ganz anders, denn die heutigen schlagzeilen und die aufmachungen von vielen nachrichten hätte es so vor 30 oder 40 jahren nie gegeben, da die moral eine andere war................:)

Antwort
von kloogshizer, 53

Damit gehst du ja davon aus, dass es sowas wie objektive Gutheit, oder Schlechtheit gibt, aber was soll das sein? Jeder bewertet das anders, ein Mitglied einer Terrororganisation wird einen Anschlag als etwas Gutes bewerten, ein strenggläubier Christ die Liebe zweier Homosexueller als etwas Schlechtes. 

Wenn man physische Gewalt und Straftaten als Maßstab nimmt, so nimmt diese in der gesamten Menschheitsgeschichte konstant ab. Es macht nur einfach keine guten Nachrichten, von diesem positiven Trend zu berichten.

Antwort
von voayager, 5

Gut und Schlecht, das sind relative Begriffe, da sie recht unterschiedlich gebraucht und gedeutet werden.

Antwort
von suziesext06, 30

es gibt jeden Tag viele Millionen Informationen. Die Redakteure in den Medien, also Presseagenturen, TV, Zeitschriften, online-medien, die sitzen da mit ner Pinzette in der Hand und zupfen sich die ekelhaftesten und dümmsten Sachen raus, und servieren einem dann ihre Weltansicht, quasi n Konzentrat von 5 Infos aus 500 Millionen.

Sie zupfen also aus ihre Info-Müllcontainer nicht sowas raus wie:

heut hat der Joseph in Ampfing alle Leute ganz freundlich gegrüsst, oder n Rocker in Kreuzberg hat n alten Mütterlein übern Bahndamm geholfen, ne, sowas "sellt" sich nicht, wa?

Ich glaub eh nicht, dass die Welt 90% schlecht oder gut ist, höchstens 90% der Redakteure sind es, jedenfalls ihr Geschmack und ihr Urteil  :)

Kommentar von AndyyDufresne ,

Darauf esse ich jetzt erstmal eine Currywurst.

Kommentar von imehl47 ,

Da fühlt sich das Osterei aber schon mal mißachtet.

Antwort
von Shinelay, 39

Ich sehe das anders. Wenn ich das glaube was in den Medien gezeigt wird dann müsste alles zu 90% gut sein. 

Die Realität sieht viel schlimmer aus als die meisten glauben, da man vieles einfach nicht mitbekommt oder der Staat selbst nichts tut bzw nichts weiß zB bei organisierter Kriminalität. 

Es verschwinden viele Menschen hier in Deutschland und werden für den Menschenhandel ins Ausland gebracht oder in irgendwelche Keller gesteckt.. 

Das passiert jeden Tag und oft sind die Menschen die das verhindern müssten selbst Täter. Das passiert genauso in unserem tollen Deutschland. Korruption ist kein Märchen wie viele denken nur weil sie nur gutes im leben erfahren haben und demnach ein "die Welt ist ein guter Ort mir wird nichts passieren" denken was völlig falsch ist. 

Antwort
von DocOmniscient, 34

du hast recht die lügenpresse untertreibt ein bisschen, um keine panik zu schüren. das verhältniss liegt ungefähr bei 99% schlecht zu 1% gut. gute menschen gibt es eigentlich nicht, weil der mensch ein böses wesen ist.

auch wenn viele glauben gut zu sein und gut zu handeln, tun sie für andere unbewusst böses. der mensch ist zu intelligent um gut und rein zu sein. wäre eine andere spezies so intelligent, würde sie auch so böse und unmoralisch handeln.

aber da die natur diesen fehler gemacht hat, wird sie ihn auch wieder korrigieren und sich den menschen selbst auslöschen lassen, um das gleichgewicht wieder herzustellen.

Antwort
von viktorus, 14

Du bist der Lösung sehr nahe, denn

alle haben vom "Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen" gegessen (1.Mose 2,17; Mt.19,17).

Vom "Baum des Lebens" dagegen nehmen nur wenige (Röm.8,1-6; Offb.2,7; 21,27).


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