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Wie sicher sind private Rentenversicherungen?

gefragt von RosabrilleRosabrille am 25.03.2009 um 13:51 Uhr

Ich möchte evtl. bald auch eine private Rentenversicherung eingehen. Wie sicher sind solche privaten Rentenversicherungen in Zeiten der Kriese. Ist es nicht so dass mit dem angelegten Geld nicht auch auf Aktien und Optionen spekuliert wird usw.? Ist es überhaupt ratsam eine solche Rentenversicherung abzuschliesen oder zahle ich da Jahre lang ein und bekomme ich dann später evtl. gar kein geld??


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anonym
beantwortet von anjanni am 25. März 2009 13:55
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Hilfreichste Antwort

Die privaten Rentenversicherungen (zumindest alle mit Riester-Zertifikat) garantieren immer eine Mindestrendite. Von daher sind sie schon sicher.´

Daß Versicherungsunternehmen auch mit Deinem Geld spekulieren, darf nicht Dir zu Lasten gehen.


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anonym
beantwortet von kleinerPinguin am 25. März 2009 13:56
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das kommt auf die Versicherung an. Leider werden 50% vom Gewinn der Versteuerung angerechnet. Meist gehen diese 12 Jahre und dann bekommst du deine Monatliche Rente. es gibt auch eine einmalige Kapitalabfindung, doch die Versicherungen versuchen lieber die kleine Monatliche Rente zu zahlen damit die Versicherung das Kapital weiter anlegen kann


anonym
beantwortet von IchSchauMal am 26. März 2009 07:52
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Hier werden wieder Dinge durcheinander geworfen, tses.

Zunächst einmal ist die Regelung das die Auszahlung nach 12 Jahren steuerfrei ist schon lange abgeschafft. Verträge die bis mind. EA60 laufen und 12 Jahre laufen unterliegen nicht der Abgeltungssteuer, das wäre zumindest richtig.

Aber was die Sicherheit angeht: In der klassischen Lebens-/Rentenversicherung fällt zumindest der Grunddeckungsstock (2,25% Verzinsung auf den Sparanteil) nicht in die Konkursmasse. Dieser ist verpflichtend Sondervermögen. Man leiht dem Staat Geld, legt festverzinslich an usw. usw. . Also in "sicheren" Anlagen mit dazu breiter Streuung.

Der Grunddeckungsstock fliesst im Falle einer Insolvenz nicht (!) in die Konkursmasse.

Darüber hinaus ist hier kein deutsches Versicherungsunternehmen von der Insolvenz betroffen. Die Versicherungsvereine sind nicht einmal von der Krise direkt getroffen. Indirekt sinen natürlich bei geringerer Verzinsung die Erträge.

Anders ist das mit dem Insolvenzschutz z.B. bei britischen Versicherern. Die britischen Mechanismen sind hier bedingt wirksamer als die deutsche Protektor - die nicht mal in der Lage wäre ein kleines Unternehmen aufzufangen.

Aber wie gesagt, wir reden hier von klassischer Leben-/Rentenversicherung. Und ob die grundsätzlich Sinn mach muss jemand für sich entscheiden. Ich bin der Meinung das man gerade in Zeiten der Krise in Fonds,bzw. fondgebundene Produkte einsteigen kann um spätere Gewinne mitzunehmen. Die Risiken kann ich hier extrem breit streuen.

Die Antworten hier zeigen das sich die Menschen wirklich extremst wenig um ihre Anlagen kümmern und einfach nur aus dem Bauch heraus irgend etwas schreiben. Das ist das eigentlich erschreckende hier.


anonym
beantwortet von tergenna am 25. März 2009 13:53
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Splitte deine zahlungen auf jeden Fall, nie alles bei einem Unternehmen anlegen. Und was in einigen Jahren sein wird, das kann dir wahrscheinlich keiner vorraussagen.


stefvol
beantwortet von stefvol am 25. März 2009 14:31
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Kein ehrlicher Anleger oder Bankberater,Versicherungsmakler etc wird dir irgendwelche Zusagen machen, da er nicht vorhersagen kann was in 10 oder 20 Jahren passiert.Und ob die ausbezahlten Versicherungen nach 12 Jahren auf Dauer steuerfrei bleiben, wage ich zu bezweifeln. Denn die momentan laufenen Konjunkturprogramme 1 und 2, Abwrackprämien,Steuervorteile - wenn auch net viel - für die Arbeitnehmer, Kohle für Bankenrettung und zudem sinkenen Steuereinnahmen - alles wegen der krise - müssen ja irgendwann mal bezahlt werden.Und die Politiker sind da sehr einfallsreich, wenn es darum geht diese Löcher zu stopfen. Erhöhung der Mehrwertsteuer, Lohnsteuer, neue Sondersteuern, vielleicht sogar nen Banken-Soli und auch Steuern auf bisher steuerfreien Lebensversicherungen sind bereits alles im Gespräch bei unseren Politikern. Und ob es bei den Riester-Verträgen jemals eine vernünftige Rendite geben wird, steht auch noch in den Sternen - denn die Banken und Versicherungen haben - und werden es weiter tun - die Gelder im Geldmarkt, Immobilienmarkt etc, investiert. Dadurch wurde meiner Meinung nach der Crash etwas hinausgezögert, sonst wäre er 1-2 Jahre früher gekommen. Die Globalisierung, Geiz ist gei..., das Kaufverhalten der Bürger und gleichzeitiges Anspruchsdenken auf Kosten der Allgemeinheit, Beamtenpensionen, etc pp werden bereits in 10 Jahren nicht mehr finanzierbar sein. Und dann wird sich zeigen, das die Theorie des Prof. Sinn "im Export geht die Post ab" auch nach der Krise keinen bestand mehr haben wird.


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