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Wie sicher sind geschlossene Immobilienfonds?

gefragt von cahntool am 31.07.2009 um 15:53 Uhr

Wann sollte man sein Geld dort anlegen?


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MirkoOtto
beantwortet von MirkoOtto am 6. August 2009 15:04
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Das hängt von der Immobilie ab! Es gibt phantastisch laufende Fonds, es gibt auch solche, die faktisch schon pleite sind, bevor sie richtig losgelegt haben.

Wichtig ist das Konzept der Immobilie: steht sie am richtigen Standort, mit der richtigen Ausstattung?

Grundsätzlich sollte man, bevor man eine solche Beteiligung eingeht, einen Sachverständigen fragen, wenn man selber nicht vom Fach ist. Der kann einschätzen, ob die Immobilie nicht nur für den Initiator von Vorteil ist.

Trotz einer solchen Prüfung ist es nicht ausgeschlossen, dass sich Verschlechterungen im Umfeld negativ auf eine solche Immobilie auswirken. Ich habe schon häufig Immobilien für geschlossene Fonds bewerten müssen. Mehr Infos zum Wie? gibt es auf meiner Homepage www.ottoundkollegen.net

Mirko Otto


medic
beantwortet von medic am 31. Juli 2009 15:56
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Mismid
beantwortet von Mismid am 31. Juli 2009 15:57
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wenn man nicht auf dieses Geld angewiesen ist und zur Not auch drauf verzichten kann wenn es weg ist....

"Sollen" muß man gar nicht, höchstens "wollen" oder "können"


anonym
beantwortet von vanDiepen am 31. Juli 2009 16:02
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ein heikles thema, dass du mit der verbraucherzentrale abklären solltest, wenn du es nicht mit deiner bank klären möchtest-> http://www.verbraucherzentrale.info/

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 2. August 2009 17:20

Welche Ausbildung haben die Berater der Verbraucherberatng???


anonym
beantwortet von marketer am 1. August 2009 08:13
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Auf keinen Fall solltest du bei geschlossenen Immobilienfonds den Aussagen des Beraters vertrauen.

Diesen Fehler habe ich gemacht: Die VOLKSBANK war früher mal die Bank meines Vertrauens. Als mir mein Berater geschlossene Immobilienfonds (DG-Fonds) empfohlen hat als "sichere, wertbeständige Anlage", habe ich auf sein Wort vertraut. Das war vor 16 Jahren. Seither gab es weder eine Ausschüttung, noch eine Rückzahlung. Der Fonds ist heute pleite und dei Volksbank lehnt jegliche Verantwortung ab.



anonym
beantwortet von kalium am 1. August 2009 12:54
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Das kommt immer auf den Initiator und die Objekte an. Es gibt gute und sauschlechte dabei, wie immer. Genaues Studium des Prospekts ist Pflicht - und eine unabhängige Beratung, die auch prüft, ob es überhaupt zu Deinem Risikoprofil und in Deine Anlagevorstellungen passt. Wenn alles ja, dann kann man durchaus auch geschl. Immobilienfonds mit ins Portfolio aufnehmen - mache ich mit meinen Mandanten auch.


anonym
beantwortet von investplanb am 2. August 2009 12:55
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Das ist "Prognose-, Risikodenken" 1. Erstelle eigenes Risikoanforderungsprofil, z.B. konservativ oder Wagnisstufe, Kapitalrückfluss wann, wieviel, Ausstieg und Konsequenzen, Worst-case-Fall = sofortiger Ausstieg Szenario

  1. Mehrere Beratungen + eigene Recherche Beratung, z.B. Printmedien (Fachzeitschriften), Bankberater, freie Berater
    • welches Produkt
    • welche Erträge basieren auf welchen Faktoren
    • wie nachhaltig sind die Erträge
    • wer bietet an mit welchen Sicherheiten

Niklaus
beantwortet von Niklaus am 2. August 2009 17:23
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Dise Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Es kommt wirklich auf jeden einzelnen Fonds und den einzelnen Initiator an.

Geschlossene Fonds sind Unternehmensbeteiligungen des grauen Kapitalmarktes. Damit haben sie auch volles unternehmerisches Risiko. Bis hin zum Totalverlust. Hat der geschlossene Immobilienfonds nur in Mietobjekte investiert und die Mieter ziehen aus, dann gibt es keine Miete. Daraus folgt natürlich auch keine Rendite.

Eine weitere wichtige Frage ist die Finanzierung des Fonds.

  1. Wie hoch ist der Anteil der Fremdfinanzierung?

  2. Wie hoch die Tilgung?

  3. Welche Laufzeit haben die Mietverträge?

  4. Wer sind die Mieter?

  5. Wie hoch sind die weichen Kosten?

  6. Gibt es eine Nachschusspflicht?

  7. Wo steht die Immobilie?

  8. Wie ist die Aufteilung Gewerbe/Wohnungen?

  9. Wer ist der Initiator?

Alles klar?

Ich denke ohne Berater des Vertrauen würde ich niemanden solche Fonds empfehlen. Ausserdem solche Fonds immer nur als Beimischung in sein Vermögen mit aufnehmen.


anonym
beantwortet von vrbankopfer am 3. August 2009 12:43
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Wie schon andere geantwortet haben, gibt es keine pauschale Aussage zu dieser Frage. Ich selbst habe leider keine guten Erfahrungen damit gemacht. Alle 3 geschlossenen Immobilienfonds, bei denen ich Anteile gezeichnet habe, sind inzwischen zahlungsunfähig. Ausschüttungen gabe es nur in der Anfangsphase, danach nicht mehr, sondern nur noch Verluste. Mein Bankberater (Spar- und Kreditbank) hatte mir diese Anteile als sichere und wertbeständige Anlage zur Altersvorsorge vermittelt. Über mögliche Risiken wurde ich nicht aufgeklärt. Davon will meine Bank heute nichts mehr wissen. Inzwischen unterhält sich mein Rechtsanwalt mir der Bank wegen Entschädigungszahlungen. Mein persönlicher Rat: Finger weg davon! Mehr darüber in www.vertrauensschaden-Bank.de


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 6. August 2009 22:17
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Geschlossene Fonds sind Unternehmensbeteiligungen des grauen Kapitalmarktes. Damit haben sie auch volles unternehmerisches Risiko. Bis hin zum Totalverlust. Hat der geschlossene Immobilienfonds nur in Mietobjekte investiert und die Mieter ziehen aus, dann gibt es keine Miete. Daraus folgt natürlich auch keine Rendite.

Eine weitere wichtige Frage ist die Finanzierung des Fonds.

  1. Wie hoch ist der Anteil der Fremdfinanzierung?

  2. Wie hoch die Tilgung?

  3. Welche Laufzeit haben die Mietverträge?

  4. Wer sind die Mieter?

  5. Wie hoch sind die weichen Kosten?

  6. Gibt es eine Nachschusspflicht?

  7. Wo steht die Immobilie?

  8. Wie ist die Aufteilung Gewerbe/Wohnungen?

  9. Wer ist der Initiator?

Alles klar?


anonym
beantwortet von VobaSchaden am 22. September 2009 09:48
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sehr unsicher!


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