MUSEnthusiast am 23.07.2009 um 22:52 Uhr
Kann ich es auch ohne Antivirenprogramm betreiben ohne das ich mir einen Virus einfange? Ich habe naemlich gehòrt das Linux ziemlich sicher sein soll (auch ohne Antivirenprogramm)!?
;-)
Ein gutes Virenprogramm ist Pflicht ! Egal welches Betriebssystem .

Ein Antivierenprogramm ist sicher keine schlechte Idee, nur muss es eher nicht zwingen ein Programm sein, was dauernd im Hintergrund laeuft. Es gibt sehr wohl Schadprogramme fuer alle Unixderivate und immer Moeglichkeiten in ein System einzudringen. Jedoch sind die meisten Distributionen standardmaessig sehr sicher. Es ist auch weit aus weniger einfach ungeziehlt ein Schadprogramm egal ob Virus oder Trojaner oder Wurm ..... einzuschleusen, da die wenigsten Anwender mit Vollrechten Arbeiten, die notwendigen Schnittstellen oft unterschiedlich liegen und bestimmte notwendige Bibliotheken zum Teil nicht oder nicht so vorhanden sind.
Linux ist sicher!Habe es seit Jahren und noch nie einen Virus oder sonstwas drauf gehabt. Viele Firmen setzten mittlerweile auch aus diesem Grund auf Linux.
Wenn du auf eine *.exe-datei klickst, die dein System löschst, oder so ähnlichen Unfug treibt, dann hilft dir kein winXP, keine Vista und auch kein ubuntu, dann bist du am A.r.sch!!!
Unter Linux, Unix und Mac OS kann man ruhig auf Exe-Dateien klicken. Die koennen unter diese Systemen gar nicht ausgefuehrt werden.
njein, also eine exe mit wine geöffnet richtet meistens garnichts an, allerdings ist die neue version weitaus kompatibler und da bin ich mir nun nicht mehr allzu sicher. außerdem hat Linux andere Systeme, also ein Windows Trojaner lässt sich auf linux einfacher löschen wenn er überhaupt etwas anrichten könnte. und wenn du was außerhalb des home- verzeichnisses ändern willst musst du eh meistens Passwort eingeben
xander87 am 23. Juli 2009 23:16 Bis dato ist mir kein Linux tauglicher Trojaner bekannt. Aber so wie sich Ubuntu weiterentwickelt (meiner Meinung nach immer mehr wie Windows) ist es vielleicht schon möglich.
James131 am 24. Juli 2009 14:03 Es gibt sehr wohl angepasste Schadprogramme, dass es diese nicht gaebe, ist eine Illusion. Richtig ist, dass es eben aufgrund der hohen konfigurierbarkeit schwer ist solche zu entwickeln und bisher keine Distribution wirklich massenhaft eingesetzt wird. Was macht es fuer einen Sinn Schadprogramme fuer wenige zu schreiben, wenn Luecken und Lacks bei einer riesigen Anzahl von Nutzern eines anderen Betriebssystems bekannt sind ;-e
also ich bin bis jetzt auf allen Seiten gewesen und es ist nichts passiert... würde auch nicht damit klar kommen, eine Firewall oder sowas zu konfigurieren.
Stimmt. Unter Linux kann das Konfigurieren einer Firewall schon mal ein paar Tage in Anspruch nehmen ;-)
Das wäre mir neu. Ein paar Stunden ja, je nach Anforderungen. Aber Tage...
Hallo, bitte kein Unwissen verbreiten - eine Viertelstunde reicht vollkommen - für Desktop-Systeme mit Gufw oder Guarddog!
hansilinux am 13. Oktober 2009 16:44 Das stimmt,wer anderes behauptet lügt!!
Es gibt sehr wenige unixbasierte Viren. Deswegen ist Linux generell sicherer als Windows. Ob es gegenueber Mac OS auch noch die Nase vorn hat, weiss ich nicht.
Ohne Virenscaenner wuerde ich es dennoch nicht betreiben.
Ich arbeite seit 2003 nur noch unter Linux. Ich halte Virenschutzprogramme für Linux-Desktops für völlig unnötig. Ich kenne niemanden, der jemals unter Linux einen Virus hatte. Alleine das Konzept der Userberechtigungen (Stickwort: "root"-User) ist eine riesige Hürde für Viren.
Ich arbeite schon seit 15 Jahren fast ausschließlich unter Linux. Mir ist auch noch nie ein Virus o.ä. untergekommen. Weder auf meinen Systemen, noch bei meinen Kunden.
Nicht wirklich und schon eher nicht zwingend als Hintergrundwaechter
Nicht egal welches Betriebssystem! Zwar kündigt Microsoft immer wieder an, die Computerwelt sicherer zu machen, allerdings ist es dringend angeraten, einen Windows-PC mit Firewall und einem Malwarescanner auszustatten, wenn man regelmäßig im Internet surft. Es geht aber auch ohne solche Programme, wenn man ein geeignetes Linux nutzt, das vergleichsweise weit weniger anfällig gegen Malware ist. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum Computer zunächst unsicher konzipiert und dann vom Anwender abgedichtet werden müssten.
Bei Linux ist zur Übernahme eines ganzen Desktopsystems eine Kombination mehrerer Sicherheitslücken zwingend erforderlich. Bei Windows reicht unter Umständen eine Lücke im Browser Internet Explorer. Insofern ist die Konzentration der Schädlinge auf Windows nicht alleine eine Folge der Verbreitung, sondern der Erfolgschancen eines Angriffs. Der gemeine Windows-Desktoprechner kann sehr einfach zu kapern sein. Erst wenn sich das ändert, werden andere Systeme wirklich zu interessanten Zielen.
Dennoch sind in Linux seit langem mächtige Sicherheitsintrumente wie IPtables, AppArmor & SELinux standard. Warum? Weil Linux von Anfang an als sicheres Serversystem geschaffen wurde. Das Internet basiert auch heute noch auf Unix/Linux-Servern. Erst mit dem vermehrten Einsatz von schlecht gesicherten Win-Desktops & Servern wurde es zunehmend unsicherer. Windows ist der gefährlichste Virus überhaupt. Klar, dass man da AV-Software braucht!
Im Gegensatz zu vielen Windows-Schutzprogrammen wie Virenscanner und Firewalls arbeiten SELinux und AppArmor für den Nutzer völlig transparent, d.h. "unsichtbar" im Hintergrund und es ist zu keinem Zeitpunkt eine Interaktion gefordert. Beide sind standarmäßig in jedem X-/K-/Ubuntu Desktop enthalten!