Frage von fjalar2002, 68

Wie seht ihr Reitsport (Tuniere, Rennsport, Dressur, Springen, Wetsernreiten, ...)?

Ich selber Reite nur Freitzeitlich und auch gebisslos und Barhuf. Mit Tunieren hatte ich nie etwas zu tun und möchte es auch nicht. Da ich finde das diese "Sportatracktionen" meistens nur Belustigung auf Kosten der Tiere sind. Ich spreche von Doping um noch mehr Leistung zu bringen = schneller Rennen, höher springen, auch bei Schmerzen weiterlaufen, sich unnatürlich bei Dressurübungen zu verbiegen, ... Aber auch Rollkuren, unnatürliche Fütterung, puren Stress und die Ausrüstung wie z. B. Trensen, Sporen, ... Finde ich unangebracht und nicht artgerecht. In viele Reitställen (auch Freizeitställen) stehen die Pferde den ganezn Tag auf einem kleinen Paddock alleine ohne Fellpflege oder Kontakt zu Artgenossen. Ist das Artgerecht? Wie ist eure Meinung?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von BlickAufsMeer, 48

Ich unterstütze dich da echt vollkommen was Tierquälerei, Doping etc angeht. Bin auch der Meinung, dass Vielseitigkeit, Mächtigkeitsspringen und Rennen Verboten werden sollten.

Aber du musst bedenken, dass nicht alle Menschen, die mit ihren 4 Beinern Tuniere gehen gleich dopen, oder bis zum geht nicht mehr trainieren.

Ich finde den Reitsport völlig ok, solange nicht gedopt wird, und alles auf einem normalen grad ist.


Kommentar von fjalar2002 ,

Ok das finde ich auch! Es gibt ja auch viel Pferde die Spaß an der Bewegung haben und z. B am Springen. Das finde ich auch inordnung aber es sollte besser kontrolliert werden und auch nicht weggeschaut werden :( Ich meinte jetzt auch den richtig Krassen Pferdespot wo es eher um Geld und Erfolg geht als um das Tierwohl. Aber ich finde es gut das du es auch so siehst ;)

Kommentar von BlickAufsMeer ,

Vorallem passiert momentan so viel in der Vielseitigkeit... Schon wieder ist ein Mädchen gestorben bei einem Unfall im Parcour ... einfach nur furchtbar. Es sollte verboten werden :( Genauso wie Pferderennen. Die pferde brechen sich die beine und werden noch auf der Rennbahn erschossen... habe das einmal gesehen... es war grauenvoll.

Kommentar von fjalar2002 ,

Ja. Ich sehe auch vorallem den Rennsport sehr kritisch! Was auf den Bahen passiert wird oft verheimlicht und nur manchmal durch Aktionen wie von Peta aufgedeckt und die Ergebinisse sind echt erschreckend!!! :((

Kommentar von 1Woodkid ,

Pferde sind Fluchttiere.und sich draufzusetzen ist anbsolut gegen Ihre Natur!! Wie kann man da etwas schönreden?? Ich besitze selber 2 Pferde. Hengste. Die werden zu Hobby/Showzwecke geritten. Sind auch wirklich sehr erfolgreich,aber Spass haben die sicher nicht alss Fluchttier was auf dern Rücken zu haben. Aber.-Shit happens-das ist mein Hobby/Spass,Erfolg! Ich sehe es,wie es ist,und nicht wie Pseudoreiter ihre Gäule sehen wollen! MeinePfere sind keineHaustiere wie Hund oder Katze: Es sind NUTZTIERE !!! Stehen in artgerechter Offentallhaltung und zudem ZUSAMMEN. Mehr geht nicht,als sie in der Prairie freizulassen.....

Kommentar von BlickAufsMeer ,

Du wiedersprichst dir grad en bissl selbst ... Sich draufsetzen ist absolut gegen ihre natur, aber für Showzwecke ok? Logik? :D

Antwort
von trabifan28, 23

Leben und leben lassen... oder so ähnlich. 

Ich halte mich da größtenteils und so gut es geht raus. Ich möchte ungern über irgendwelche Turnierreiter herziehen oder Reitern die andere Meinungen vertreten und ihr Pferd vielleicht nicht nur zum Schmusen und Spazieren führen haben Sachen wie "Dressur/Springen/etc. ist Tierquälerei" "Gebisse sind Tierquälerei" o.ä. an den Kopf werfen.

Ich bin natürlich gegen Rollkur oder jegliche Art von Trainingsmethoden die dem Pferd Schmerzen bereiten oder Schaden anrichten, keine Frage, aber ich würde nicht alles pauschalisieren. Nur weil manche Dressurreiter ihre Pferde mit Rollkur durchs Viereck strampeln lassen, muss es nicht gleich an der Dressur allgemein liegen! Genauso ist es beim Springen oder in der Vielseitigkeit. Nicht jeder Spring-/VS-reiter ist gleich ein Tierquäler, nur weil sich ein Pferd das Bein gebrochen hat oder sich überschlagen hat usw. Es liegt nicht immer alles an der Reitsportart, sondern vielmehr an den einzelnen Reitern. Dasselbe auch im Rennsport. Es gibt immer und überall schwarze Schafe, Leute die ihre Pferde bis zum geht nicht mehr traineren und meist die Grenzen ihrer Pferde nicht einschätzen können. Die Leute die immer mehr wollen und nur auf Erfolg und Geld aus sind. ABER - das heißt noch lange nicht, dass jeder so ist! Und ich finde es für eine absolute Frechheit sich über alles mögliche auszulassen, obwohl man meist selbst keinen blassen Schimmer von dem Sport hat.

Sporen sind genauso wie Gerten nicht zum Treiben und auch nicht dazu da um dem Pferd damit in den Bauch zu bohren oder auf den Gaul einzuschlagen. Wer weiß wie er damit umzugehen hat kann gerne damit reiten. Aber was ich absolut schrecklich finde, sind die ganzen Freizeitreiter die meinen ihre Pferde mit Hackamore, Knotenhalfter oder sonst was reiten zu müssen, weil Gebisse ja ach so schlimm sind... schön und gut, aber reiten können die wenigsten damit. Da möchte man am liebsten gegen die nächste Wand laufen. Erst wird gelästert über die schlimmen Turnierreiter, aber selbst am Hackamore reißen, dass es nicht schlimmer geht.

Naja, genug geschrieben. Ich glaube man kann in etwa rauslesen was ich damit sagen möchte? Wer gerne Turniere reitet soll seine Turniere reiten, während ein anderer eben lieber mit seinem Pferdchen durchs Gelände trottet oder Bodenarbeit macht.

Kommentar von Urlewas ,

Besser kann mans  nicht ausdrücken 😊

Kommentar von Viowow ,

sehr gute antwort:)

Antwort
von Urlewas, 22

Das klingt schon sehr plakativ.

Ich bin gegen Tierquälerei. Aber es gibt überall solche und solche. Ich war noch nicht bei Uta Gräff zuhause- aber ich würde nicht behaupten wollen, dass das, was sie schreibt geheuchelt ist. Es gibt auch Tierliebe bis in den Spitzensport. In jedem Bereich.

Ein anderes Kontrollsystem fände ich gut.

Und PETA kümmert sich meiner Meinug nach gern am falschen Ende um das vermeintliche Tierwohl. Statt das reiten komplett verbieten zu wollen, sollten sie sich lieber drum kümmern, dass die Pferde, die geritten werden nicht hinter die Senkrechte kommen.

Und das Doping - die einen dopen unerkannt weiter, und andererseits darf man auf einem Turnier nicht  mal sein Pferd mit Lavendel gegen Mücken schützen.

Und ob Seilchenschwingen  prinzipiell besser ist, als ein Pferd konditionell zu fördern, bezweifle ich auch. Dennoch das Pfed im kleinen Paddock steht oder auf eienr Koppel - von allein wird es sich auch dort nicht so viel bewegen, wie es ihm gut täte. Auch seh ich wie oft, wie die ach so liebevoll behandelten Pferde dann nicht mal auf der Koppel landen, sondern auf der Autostraße, weil das Programm horsemanship nach 10 Jahren immer noch nicht funktioniert....( wobei ich horsemanship gut finde- wenn es klappt!)

Antwort
von Viowow, 12

deine schilderung beschreibt aber nicht den urspung der reitsports, sondern lediglich das, was einige menschen daraus machen bzw gemacht haben.
ein freizeitpferd, welches den lieben langen tag mit unpassemdem sattel und hackamore (jaja, gebisslos) durchs gelände gezerrt wird, und dabei nur auf der vorhand dahergurkt, tut mir wesentlich mehr leid, als ein vernünftig, reell gearbeitetes sportpferd, welches jedes zweite wochenende zeigt, was es kann. (aber du hast recht , davon gibt es nur wenige.)
zum thema gebisslos: es ist völlig egal, ob man mit trense schlecht reitet, oder mit nem gebisslosen kopfstück. im zweifel brichst du deinem pferd statt dem kiefer halt die nase.
beides blöd.
pferde komplett ohne sozialkontakt halten ist verboten, gibt es ansich auch nur noch in wirklich schlechten ställen. boxenhaltung mit weidegang ist zwar auch nicht das beste, aber zumindest gibts da hin und wieder kontakt zu artgenossen

Antwort
von experience123, 31

Genau deiner Meinung....professioneller reitsport (pferdewetten) ist unabstreitbare Tierquälerei und gehört verboten. Und jeder einzelne der da hin geht, der solchen Shows Einschaltquoten gibt, der wettet...jeder einzelne unterstützt das 

Kommentar von BlickAufsMeer ,

Sehe ich genauso !

Antwort
von 1Woodkid, 5

Nun,Wiedezeit ist beklanntlich Leidezeit, Verletzungen inbegriffen die teuer sind. Wer sich auf ein Tier draufsetzt ist in erster Line darauf bedacht seinem Hobbie zu Plegen oder Sport zu betreiben. Demnach sehe ich ein Pferd auch nicht anders an als ein Sport/Freikzeitgerät,das gepflegt und gehegt werden muss,will alles andere zu teuer wird. Entwerer ich betreibe rigorosen Tierschutz und setze mich nicht auf ein Geschöpf drauf und drangsaliere es, oder ich belasse es der freien Natur! Alles Andere is absolute Selbstlüge!

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